Wen soll ich im September 2017 wählen?

In Bezug auf diese Frage war die vergangene Woche wirklich frustrierend. Der CSU Seehofer hat angekündigt, Merkel zu unterstützen und sich für mich als Mitinitiator von #Merxit2017 damit ins Abseits begeben und seinem Ruf als „Bettvorleger“ der Kanzlerin alle Ehre gemacht.

Der SPD Gabriel hat die Kanzlerkandidatur und den Chefposten an den Würselener Martin Schulz abgetreten. Schulz hatte gestern bei Anne Will seine erste große sozialistische Propagandaschau. Fast wäre dieser Linkspopulist vor Siegeszuversicht geplatzt. Er steht für eine zentralistische EU inkl. europäischer Steuern und für offene Grenzen á la Merkel. Er will höhere Mindestlöhne, die Gewerkschaften stärken und Gerechtigkeit für alle.  Natürlich auch bezahlbaren Wohnraum, auskömmliche Renten und sichere Arbeitsplätze. Endlich mal ein Politiker, der die Ängste und schlaflosen Nächte seiner Wähler versteht und mit Ihnen fühlt. Mehr Populismus geht nicht. Er will mit jedem koalieren, der ihn als Kanzler wählt, ausser natürlich mit den Rechtspopulisten. Wer die sozialistische Ich AG Schulz wählt, der wählt Rot-Rot-Grün und kann sich heute schon in Berlin anschauen was er damit anrichtet.

Apropos Ich AG. In Oberhausen sind gestern auf dem AfD Landesparteitag die Rechtspopulisten Marcus Pretzell und Martin Renner aufeinander losgelassen worden.  Es gab zwei Verlierer. Pretzell konnte den Abwahlantrag gegen Renner wegen der notwendigen 2/3 Mehrheit nicht durchbringen und für Renners Verbleib als Co Landessprecher haben sich nur 41 % der Delegierten ausgesprochen. Die Wähler, die Martin Schulz zur AfD treibt, werden von dieser verschreckt, denn der gestrige AfD NRW Parteitag war eine Schande. Wer mit öffentlichem Streit und Verleumdungen um die Fleischtröge in den Parlamenten kämpft, der wird keinen großen Erfolg beim Wähler haben.

Mit Pretzell und seiner Gattin Frauke sind in der AfD wieder Verhältnisse eingekehrt, die mich an den Führungsstil von Bernd Lucke erinnern, aber nichts mit Basisdemokratie zu tun haben. Die politischen Positionen der beiden sind beliebig, ihren Willen zur Macht setzen sie jedoch mit allen Mitteln durch, auch mit solchen, die der Partei schaden. Unter dem Pärchen Pretzell/Petry ist die AfD für mich genauso unwählbar wie die CDU/CSU unter der Kanzlerin Merkel.

Ich bin derzeit also ratlos, wen ich im September wählen soll, wenn ich weder Merkel noch Schulz will und meine Stimme auch nicht an eine chancenlose Kleinstpartei verschwenden möchte.

2017 das Schicksalsjahr für Merkel

Zugegeben diese Überschrift hat Pathos entspricht jedoch meiner Gefühlslage. Es fällt mir zunehmend schwerer unter Merkel an eine Zukunft in Freiheit, Sicherheit, Solidarität und Wohlstand zu glauben.

Auch aus der Vogelperspektive ist Deutschland eng mit dem Namen Merkel verbunden. Aus meiner Sicht ist diese Frau eine politische Geisterfahrerin, die sich über den Rechtsstaat stellt und alles Mögliche vertritt, aber bestimmt nicht meine Interessen oder die Zukunft meiner Kinder. Deshalb werde ich die nächsten Monate für den #Merxit2017 kämpfen.

Sollte es sich bei den Berichten über Donald Trump über keine „fakenews“ handeln, habe ich in dem designierten Präsidenten einen mächtigen Verbündeten. Wenn, wie so oft, die Verschwörungstheorien von heute die Wahrheiten von Morgen sind, wird auch der „lupenreine Demokrat“ Wladimir Putin an meiner Seite stehen. Sollten die beiden den Merxit nicht vor dem September 2017 bewerkstelligen, dann hat der Wähler das Wort.

So wie es derzeit aussieht, läuft es auf eine verkleinerte GroKo hinaus, also eine Fortsetzung des Merkel Systems.  Für Deutschland ist dies der „worst-case“. Daran wird auch eine sogenannte Alternative für Deutschland nichts ändern.  Unter Meuthen ,  Pretzell und seiner Gattin Petry wird eine AfD Fraktion im Bundestag eine Kanzlerin Merkel dulden, um sich fit für  eine Koalition mit der CDU zu machen. Aus heutiger Sicht hätte eine CDU/AfD/FDP Koalition auch eine stabile Mehrheit, aber wer will schon mit Obama bin Pretzell und seiner Gattin in ein Koalitionsbett steigen?

Wenn es um den #Merxit2017 geht ist auf den Wähler kein Verlass. Meine Hoffnungen ruhen da schon eher auf der CSU. Ja, ich weiss Seehofer bellt bisher nur, beisst aber nicht. Aber er ist nicht die CSU und dort brodelt es genauso wie in den konservativen Kreisen der Union.

Wegen eigennütziger, bayrischen Motiven ist mit Seehofer, Söder und Co. auch keine bundesweite CSU zu machen. Laut seriösen Umfragen könnte eine CSU allerdings bundesweit ca. 15-20% der Wähler für sich gewinnen. Wenn der Merxit eine Forderung in  ihrem Wahlprogramm wäre, dann hätte eine durch die bundesweite CSU geschrumpfte CDU keine andere Wahl als Merkel fallen zu lassen.

Schützenhilfe zur Gesundschrumpfung der CDU werden die Konservativen Kreise, z.B. der K3 aus Krefeld oder Konrads Erben geben. Damit die Stimmen, die der CDU wegen ihres Merkel Kurses in 2017 verloren gehen nicht zur AfD, die sich mit der Sozialistin Le Pen und dem Islamhasser Wilders angefreundet hat, abwandern, braucht es eine konservativ, liberale Alternative zur AfD.

Zunächst dachte ich, dass könnte die konservative Sammlung werden. Als ich aber erfuhr, dass es sich hier um den dritten Versuch von Bernd Lucke und seinen Getreuen handelt, eine neue Partei zu gründen, war mir klar, dass Luckes EX Parteifreund Dilger mit dieser Feststellung  aus 2016 Recht bekommen wird: „Wenn er so weitermacht wie bisher, gründet er noch ein Dutzend Initiativen und Parteien, ohne etwas zu bewirken.“

Als bekannt wurde, dass es die Konservative Sammlung ohne Lucke und seine LKR nicht gäbe, haben sich etliche Sprecher und Koordinatoren entschlossen einen eigenen Weg zu gehen und sich nicht fremdsteuern zu lassen. Das Ergebnis dieser Entscheidung ist eine neue Partei mit der CSU als Vorbild und dem Namen: „CHRISTLICH-KONSERVATIVE-MITTE (CKM)“.

Sie folgt dem Wunsch vieler Bürger, „CSU Politik“ bundesweit wählen zu können. Die CKM ist mein Hoffnungsträger für das Wahljahr 2017.

Ich wünsche der CKM viel Erfolg, einen guten Start und vor allem viele Mitglieder und Unterstützer.

Ist die NRW-AfD eine Alternative oder ein Dreckstall?

Es begann im Winter 2012/2013. Bösartige Verschwörungstheoretiker vermuten, dass unsere Kanzlerin in dieser Zeit zur Mutter der AfD wurde. Angeblich hat sie den Bernd Lucke im Frühjahr 2013 von den staatlich kontrollierten Medien in alle GEZ finanzierten Talkshows setzten lassen, um seine eurokritische Alternative als  kontrollierte Opposition aufzubauen.  Bis zum Sommer 2015 hat das auch gut funktioniert, doch dann verbündete sich das AfD Pärchen Petry-Pretzell gegen Lucke. Sie haben auf dem Parteitag in Essen gezeigt, wie man mit einer erfolgreiche Handlungsstrategie den ungeliebten König erfolgreich abschießt und die Fäden der Macht an sich reißt. Nach diesem berüchtigten Essener Parteitag sind zusammen mit Lucke einige Tausend liberal – konservative Mitglieder ausgetreten. In den Umfragen sank die AfD im Sommer 2015 daraufhin  unter 5% und ihr Ende schien in Sichtweite.

Aber unsere postfaktische Bundeskanzlerin hat die Flinte nicht ins Korn geworfen. Im Gegenteil. Sie sprang der untergehenden „Alternative“ zu Seite, indem sie die deutschen Grenzen für Flüchtlinge, Asylanten, verurteilte Straftäter und ausgebildete IS-Kämpfer weit öffnete. Diese umstrittene Hilfestellung war so nachhaltig, dass die AfD schon ein Jahr später, also im Sommer 2016, in den Meinungsumfragen auf bis zu 15 % kletterte.

Zu dieser ergab es sich, dass ein Gebot vom Landeswahlleiter in NRW ausging, man möge die Kandidatenlisten für die Landtagswahl im Mai 2017 aufstellen. Und fast 400 mehr oder weniger „basisdemokratisch“ ausgekungelte Delegierte des AfD Landesverbandes NRW begaben sich auf den Weg zu insgesamt 4 Versammlungen, um dort festzulegen, wer die heiss begehrten Plätze an den Fleischtöpfen des NRW Landtages erhält.  Bei der Wahl des NRW Spitzenkandidaten konnte sich der derzeitige Lebensabschnittsgefährte von Frauke Petry nur knapp gegen den Rechtsanwalt Thomas Röckermann durchsetzen. Das Ergebnis dieser und der folgenden Listenplätze zeigt klar, der Graben innerhalb des Landesverbandes verläuft  nicht zwischen irgendwelchen Ideologien, sondern zwischen Pro und Contra Petry-Pretzell.

Wer auf der Pro Seite stand wurde durch die Veröffentlichung eines Whatsapp Protokolls durch den Stern bundesweit veröffentlicht. Andreas Keith, Mario Mieruch, Christian Loos, Frank Neppe, Sven Tritschler, Corinna Bülow   oder Gabriele Walger- Demolsky  sind seitdem allseits  bekannte  Unterstützer  von Marcus Pretzell.   Im persönlichen und räumlichen Umfeld von Frau Walger Demolsky soll Herr Pretzell angeblich sogar seinen gemeldeten Wohnsitz haben. Zufälle gibt es zwar, aber zufällig gesehen wurde er dort von den Nachbarn noch nicht.

Zu den zahlreichen Gegnern von Marcus Pretzell werden beispielsweise Martin Renner, Thomas Matzke, Erwin Elsen, Bengt Hofmann, Thomas Röckermann, Joachim Gerlach  oder der gesamte Vorstand des AfD Kreisverbandes Coesfeld gezählt.  Letzterer ist Mitte Dezember aus Protest gegen diejenigen, „denen es einzig und allein um ihre Macht und ihren Geldbeutel geht“, geschlossen zurückgetreten.

Wenn ein Kreisvorstand einstimmig feststellt, dass die Vorgänge um die Aufstellung der Landesliste wenig mit Basisdemokratie aber viel mit undemokratischem Verhalten zu tun haben, dann stellt  sich wirklich die Frage: handelt es sich hier um einen besonderen Dreckstall oder ist das die  normale Praxis in deutschen Parteien?

Die Gegner von Pretzell und Petry wollen nun einen Sonderparteitag erzwingen, um dort den Streit um die Aufstellung der Kandidatenliste für die Landtagswahl fortzusetzen.

Wie dieser Diskurs ausgeht und ob die mit fragwürdigen Methoden zustande gekommene Liste überhaupt vom Landeswahlausschuss durchgewinkt wird ist offen.

Das alles müsste einen politisch interessierten „Mir reicht´s “ Bürger nicht interessieren, wenn die AfD nicht als einzige Partei, die für den #Merxit2017 steht, hochgejubelt würde.

Selbst ein Pretzell Kritiker wie Alexander Dilger hat sich seit 2015 um 180 Grad gedreht und erwägt nun schon von einem „Wiedereintritt“ in die AfD.  In schließe  mich dem Statement des AfD Kritikers Reinhard E.R. Wilhelm an:

Der Wiedereintritt in die AfD wäre grober Unfug“.

Herr Wilhelm hat richtig erkannt, dass die AfD noch weiter nach rechts rutschen wird als ich es bereits im Sommer 2013 befürchtete. Wenn sich diese Erkenntnis im Volk herumspricht, dann ist die Reputation der AfD völlig kaputt und es wird wieder Austritte hageln.  Man muss davon ausgehen, dass die AfD Ihren Zenit überschritten hat und es mit ihr nun wieder bergab geht.

Das deutsche Volk ist mehrheitlich konservativ und will weder linke noch rechte Spinner in verantwortungsvollen, politischen Positionen haben.

Wer in 2017 die Merkel abwählen, aber nicht gleichzeitig die völkischen Irrlichter der AfD in den Bundestag hieven will, der braucht als Wähler eine Alternative zur AfD.

Einer wie auch immer genannten, neuen Bernd Lucke Partei, die sich mit Hilfe der „Konservativen Sammlung“ derzeit gründen will gebe ich keine Chance, wenn daraus ein dritter Aufguss der gescheiterten ALFA wird. Unter Luckes Führung wird  die Konservative Sammlumg das gleiche Schicksal wie die kurzlebige LKR erleiden.

Was wir brauchen ist ein glaubwürdiger Neuanfang, dieser kann sich aus der neuen, basisdemokratischen Wahlinitiative Merxit2017 entwickeln.

 

 

 

Ist

#Merxit2017

Das politische System der Bundesrepublik Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Immer mehr Menschen teilen das diffuse Gefühl, dass in diesem Land seit Jahren etwas gewaltig schiefläuft. Das erkennt man nicht zuletzt an der ständig sinkenden Wahlbeteiligung. Rechnet man die Nichtwähler hinzu, konnte Angela Merkel bei der letzten Bundestagswahl 2013 gerade mal ein Viertel der Stimmen auf sich vereinigen. Drei Viertel der Wahlberechtigten wollten Merkel nicht! Trotzdem verändert Frau Merkel mit ihrer Sozial-, Finanz- und Flüchtlingspolitik dieses Land tiefgreifender und nachhaltiger, als irgendein Bundeskanzler vor ihr. Sie gefährdet mit Ihrem Handeln nicht nur das Erbe von Konrad Adenauer sondern auch das von Ludwig Erhard, Willy Brandt und Helmut Schmidt. Die Bürger dieses Staates fühlen sich daher von der Politik aus gutem Grund nicht mehr vertreten. Merkel darf keine weitere 4 Jahre an der Macht bleiben. Die Bundestagswahl in 2017 muss zu einer Volksabstimmung gegen Merkel werden.

Wir brauchen in 2017 den #Merxit2017

Zur Begründung:

  1. Angela Merkel sagte wörtlich: »Die Menschen Deutschlands haben kein Recht auf Demokratie und freie Marktwirtschaft in alle Ewigkeit.« Sie missachtet selbstherrlich geltendes deutsches Recht und internationale Verträge. Wir müssen aber gerade in einer Zeit der Populisten und Demagogen dem Recht wieder zur Geltung verhelfen – oder aus Deutschland wird eine Bananenrepublik.
  2. Angela Merkel sagte wörtlich: »Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.« Die Richtung ist offenkundig egal. Ohne eigenes Profil schwimmt Frau Merkel wie ein Fettauge auf der Macht und laviert sich unbeholfen von einem Problem zum nächsten. Sie ist brillant darin, jede Opposition auszuschalten. Ihre Positionen (Bankenrettung, Atomausstieg, Flüchtlingskrise, …) sind demgegenüber austauschbar. Wir wissen nicht, wofür Frau Merkel steht. Sie hängt ihr Fähnchen jederzeit nach dem Wind und hat keine Zukunftsvision für dieses Land.
  3. Angela Merkel sagte wörtlich: »Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.« Eine gesellschaftliche Diskussion hat vor Merkels einsamer Entscheidung, in der Nacht vom 4. auf den 5. September 2015 rechtswidrig, im Alleingang und ohne Not die Grenzen zu öffnen, nicht stattgefunden. Es gibt zur Flüchtlingskrise kein Gesetz und keinen Parlamentsbeschluss. Sie überschreitet ihre Kompetenzen. Ihre Migrations-, Europa und Außenpolitik schadet Deutschland, Europa und nicht zuletzt den Herkunftsländern der Zuwanderer.
  4. Angela Merkel sagte wörtlich: »… wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist.« Der soziale Friede im Land ist Frau Merkel egal. Sie und ihre politische Klasse sind von den bereits jetzt deutlich spürbaren Veränderungen in der deutschen Gesellschaft nicht betroffen. Ihre Integration ist eine Unterordnung der einheimischen Bevölkerung unter die Bedürfnisse der Zuwanderer. Ein allein Reisender jugendlicher „Flüchtling“ kostet den Staat jeden Monat bis zu € 5.250,- . Eine Kindergelderhöhung von € 2,- (in Worten: zwei!) für die einheimische Bevölkerung war angeblich nicht zu finanzieren. Frau Merkel hat massive Einschnitte im Sozialstaat zu verantworten. Die Regierung brüstet sich mit einer auf 2.5 Millionen gesunkenen Arbeitslosenzahl. Rechnet man Aufstocker, über 58jährige, Bezieher von ALG I und II, Ein-Euro-Jobs, und in Weiterbildung oder beruflicher Eingliederung befindlichen Menschen nicht kunstvoll aus der Statistik heraus, sind es in Wahrheit 3.5 Millionen. Das war zwar auch schon schlimmer, aber heute kann jeder 4. von seiner Arbeit – selbst bei mehreren Jobs – nicht mehr leben. Und wer im Niedriglohnbereich beschäftigt ist, dem ist die Armut im Alter sicher. Es gibt keine Notwendigkeit, hunderttausende „Facharbeiter“ (von denen die meisten keinen Schulabschluss, geschweige denn eine Berufsausbildung haben) zu integrieren. Die Regierung Merkel schafft es ja noch nicht einmal in Zeiten der Hochkonjunktur alle Deutschen in Arbeit und Brot zu bringen.
  5. Angela Merkel kündigte nach der Bankenkrise vollmundig an »… dass die, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, zur Verantwortung gezogen werden.« 225 Milliarden Euro musste der Steuerzahler bereitstellen, um die Verluste der Finanzeliten zu vergesellschaften. Im Gegenzug ist nichts passiert, kein einziges Finanzinstitut wurde verstaatlicht. Banken und Hedgefonds agieren ungeniert weiter wie bisher. Die Politik von Frau Merkel dient nicht dem Wahlvolk sondern Großbanken und Kartellen. Sie hat maßgeblich zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen. Für Frau Merkel sind Deutschlands Beteiligung am ESM und die Hilfen für Griechenland, also die sog. Transferunion, alternativlos. Frau Merkel gibt damit die Entscheidungshoheit des deutschen Parlamentes über den Einsatz der Steuermittel aus der Hand. Sie unterstützt eine Eurorettung, die dem Sparer schadet, die Altersabsicherung gefährdet und zu europaweiter Armut und sozialem Abstieg führt. Auch als größter Netto-Einzahler der EU werden wir im Ausland nicht zu Unrecht nicht mehr als Freunde angesehen.

 Wenn Frau Merkel weitere 4 Jahre regiert ist der Schaden, den sie anrichtet irreparabel.

Mehr  unter: https://www.facebook.com/groups/222316931541995/

Der Untergang der Frauke Petry

Beim Untergang der Titanic starben   1514 Menschen und diese Katastrophe ist in die Geschichte als große Katastrophe eingegangen.

Beim Untergang der Frauke Petry werden keine Menschen sterben, aber es werden zehntausende Menschen ihre politische Heimat und die Hoffnung verlieren, dass es noch so was wie Demokratie gibt.

Zur politischen Karriere der Frauke Petry

Die AfD hat im Frühjahr 2013 die politische Bühne betreten und sich wie Phönix aus der Asche als eine Alternative zu unserer TINA (There is no Alternative) Kanzlerin profiliert.

Auf Lucke „geschossen“ hat die karrieregeile Heckenschützin Frauke erstmals im Februar 2013, damals allerdings noch aus der zweiten Reihe und ohne Erfolg. Sie ging aus diesem ersten Abschuss-Versuch unbeschadet hervor, andere, beispielsweise der Möchtegern Bundestagsabgeordnete Martin Renner aus NRW, wurden von Lucke in die Ecke gestellt und aus dem Bundesvorstand entfernt.

Schon bald stellte sich heraus, dass der autoritäre Transatlantiker Bernd Lucke weder eine Alternative noch ein Kapitän war, der das AfD Schiff erfolgreich in den Hafen des Bundestages steuern konnte.

Diese Chance nutze Frauke Petry im Sommer 2015, unterstützt von Ihrem eloquenten Lebensabschnittsgefährten Marcus Pretzell und Ihrem völkischen Parteifreund Bernd Höcke, um Bernd Lucke und seinen Coach Hans Olaf Henkel in die ALFA Wüste zu schicken.

Danach erwarteten viele liberale und konservative Beobachter der AfD den Untergang dieser sogenannten Alternative. Aber TINA Merkel sorgte mit ihrer Flüchtlingspolitik für den Aufstieg der AfD in zweistellige Größenordnungen. Wer hätte das in 2015 geglaubt?

Das Wählerpotential der AfD rekrutiert sich aus Menschen, die erstens die „Schnauze voll haben“ von unserer real existierenden Demokratie und die zweitens die Forderung „Merkel muss weg“ mit voller Überzeugung vertreten.

Die intelligente Chemikerin Frauke Petry war also in 2015 auf dem besten Weg zu einer steilen politischen Karriere. Vieles glitt an ihr ab. Weder, dass sie von wem auch immer vor einer privaten Insolvenz gerettet, wegen einer geschäftliche Insolvenzverschleppung zwar angezeigt aber nicht angeklagt wurde noch die Tatsache, dass sie ihre  Familie mit 4 Kindern opferte, um sich ihrer politischen Karriere  zu widmen, um mit  einem selbst in AfD Kreisen höchst umstrittenen Politiker wie Pretzell ein Pärchen zu bilden.

Doch jeder findet im Leben seinen Meister. Im Fall von Frauke Petry heißt Petrys Meister Arvid Samtleben. Er riss Frauke Petry die scheindemokratische Maske vom Gesicht und sorgte dafür, dass die Öffentlichkeit die wahre, nämlich die intrigante Frauke kennenlernte. Eine karrieregeile Politikerin, die über politische Leichen geht, wenn sie im Weg stehen. Also eher eine geistige Verwandte von Merkel als eine politische Alternative für Merkel.

Nun stürzt sich seit heute die bundesdeutsche Presse auf den Fall Petry und ihren angeblichen Meineid. ( http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-frauke-petry-soll-sachsen-wahl-ungueltig-gemacht-haben-a-1116691.html)

Das Petry fällt ist so sicher wie der Niedergang des Euros, nur wird es früher passieren.  Die gesteuerte Presse wird die Zeit vor der Bundestagswahl nutzen, um Frauke Petry abzuschießen.

Das Ziel der Kampagne ist vordergründig die sächsische Landtagsabgeordnete, aber eigentlich die sogenannte Alternative für Deutschland. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Eigentlich ist die AfD angetreten, um in Deutschland für Recht und Ordnung zu kämpfen. Nun kämpft die AfD Sachsenprinzessin, umgeben von vielen rechten Irrlichtern, um ihre politische Existenz und wenn die AfD sie als Vorsitzende weiterhin mitträgt, dann kann die AfD das Schicksal der Titanic erleiden und die Hoffnung vieler Menschen auf eine Alternative zu Merkel und unserer Scheindemokratie bei dem Untergang der AfD unter sich begraben.

Meine Rente ab 2018

 

Vor einigen Tagen habe ich meine persönliche Rentenauskunft mit Rentenverlauf von der Deutschen Rentenversicherung erhalten.

Für mich wurden von mir bzw. meinen Arbeitgebern im Zeitraum 1971 bis 2000 insgesamt 148.000 Euro eingezahlt. Seitdem bin ich selbst und ständig und sorge ausserhalb des Rentenversicherungssystems für mich vor. Warum diese Entscheidung richtig war, versuche ich nun zu  begründen:

Ich schenke der „Deutschen Rentenversicherung“ zunächst mal die Zinsen im Zeitraum 1971 bis 2000 und nehme nur an, dass ich die 148.000 Euro ab dem Jahr 2000 mit einer Rendite von 3% angelegt hätte (was unterdurchschnittlich ist- siehe Rendite Staatsanleihen in 2000).

Dann hätte ich bei meinem Renteneintritt in 2018 ein Guthaben von 244.600 Euro (http://www.geldsystem-verstehen.de/zinseszinsrechner-vermoegensaufbau/)

Die mir angekündigte Rente beträgt ab dem 1.3.2018 monatlich 1.160,0 Euro. Würde ich die 244.600 Euro unters Kopfkissen legen könnte ich davon 210 Monate lang, bei monatlich 1160 Euro leben. Wäre die Rendite auch in der Zukunft 3 % p.a. müsste ich über 95 Jahre alt werden, um mein mit Zinsen und Zinseszinsen eingezahltes Guthaben zu verzehren.

Sollte ich nur das statistische Lebensalter von 78 Jahren erreichen, dann bekomme ich in der Zeit von 2018 bis 2030 wesentlich weniger raus als ich hätte, wenn man mir mein Guthaben von 148.000 Euro in 2000 ausgezahlt und ich es in relativ sicheren Staatsanleihen angelegt hätte. Im Jahr 2000 beliefen sich die Umlaufsrenditen festverzinslicher Wertpapiere im Mittel auf 5,4 Prozent. Bei einer solchen Rendite hätte ich jetzt sogar über 300.000 Euro auf meinem persönlichen Konto.

Egal wie man es dreht, eine Rendite ist mit der staatlichen Rente nicht zu erwarten und wenn man auch nur das zurückerhalten will, was man eingezahlt hat, dann muss man schon älter als der statistische Durchschnitt werden. Diese Aussage trifft natürlich nur für jemanden zu, der in den nächsten Jahren in Rente geht. Wer heute 50 oder jünger ist, der muss aufgrund der Bevölkerungsentwicklung mit wesentlich weniger Rente als heute rechnen.

Das Rentenniveau lag 2013 bei 49,7 Prozent. Bis 2020 wird es auf ca. 46% absinken und 2030 wird es bei etwa 43 Prozent liegen. Das heißt: 2030 wird das Rentenniveau um 13,5 Prozent niedriger sein als 2013. Auch wenn das nur eine Prognose ist, so ist die Tendenz aufgrund der demographischen Entwicklung sehr eindeutig. Wer ab 2030  in Rente geht, wird bei gleicher Lebensarbeitszeit deutlich weniger Rente erhalten, als derjenige, der 2016 in Rente geht. Die Altersarmut wird eine sehr große politische Herausforderung werden.

Bernd Lucke belügt die Tagesschau

Hier ein Auszug aus einem Interview vom 22.6.16 mit der tagesschau.de

„Parteifusionen gehören nicht zu unserer Strategie“

tagesschau.de: Sie wurden jüngst als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl aufgestellt. Gleichzeitig prüft ALFA bereits, mit anderen Parteien zu fusionieren, um ihre Wahlchancen zu erhöhen. Ist das nicht eine Panikreaktion auf ihre schlechten Umfragewerte?

Lucke: Keineswegs. Natürlich reden wir mit Parteien, die ähnliche politische Ziele verfolgen, darüber, ob wir irgendwie zusammenarbeiten können. Über eine Fusion ist aber nie ernsthaft gesprochen worden. Das ist auch kein wesentliches Element unserer Strategie. Das Gerücht ist von einer Partei in die Welt gesetzt worden, die enttäuscht darüber war, dass wir nicht mit ihr fusionieren wollten.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/interview-lucke-101.html

 Hier ein Auszug aus einem Schreiben vom 11.6.16 des stellvertretenden ALFA Bundesvorsitzenden Herrn van Suntum an mich:

Lieber Herr Nadolny,  ich habe eine Doodle-Umfrage erstellt zu unserem geplanten Gespräch über eine eventuelle Parteifusion und möchte Sie gerne einladen, daran teilzunehmen“.

Als Teilnehmer von 2 Fusionsgesprächen mit der ALFA stelle ich fest:

  1.  ALFA hat schon fast um eine Fusion mit uns gebettelt
  2. Der Titel: Parteifusion stammt von ALFA
  3. Die DBD hat die Gespräche mit ALFA beendet
  4. Herr Bernd Lucke hat in seinem Interview gelogen.

Europa hat einen Neuanfang gewonnen

Heute ist ein guter Tag für Europa und die Demokratie, aber ein schrecklicher Tag für die Bürokraten in Brüssel, die Finanzspekulanten in der City of London und für unsere Politikermarionetten in Berlin.

Die Briten haben Brüssel die rote Karte gezeigt.  Der Euro, das Pfund und die aufgeblähten Aktienmärkte sind eingebrochen. Der DAX aktuell um über 8%. Dagegen ist der Goldpreis in Euro um bis zu 10 % gestiegen und Silber um mehr als 5%.

Ja es ist gefährlich, wenn man das Volk fragt, was es will. Wenn das Volk sich für Unabhängigkeit entscheidet, wird ihm von seinen gewählten Politikern sofort unterstellt, es sei den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen. Das ist natürlich dummes Zeug. Hier standen keine Emotionen von Wählern gegen die Vernunft von Experten. Gewonnen hat die Schwarmintelligenz des Mutterlandes der Demokratie gegen die Interessen der Finanz- und sonstigen Kartelle und ihrer gekauften Politiker und Experten. Gewonnen hat auch die Basisdemokratie und die Erkenntnis, dass wir bei allen wesentlichen Fragen, auch in Deutschland, Volksentscheide brauchen.

Der 24.06. 2016 wird in die Geschichte Europas eingehen. Er ist der Tag, an dem sich das britische Volk ein Stück Macht zurückerobert hat.  Die Tatsache, dass die Finanzeliten vor dem BREXIT gewarnt haben, war ein Grund dafür, denn die Interessen der City of London und der globalen Konzerne sind andere als die des britischen Volkes.

Für Europa ist der heutige Tag eine große Chance. Jetzt sollten nicht nur die Briten ihre Interessen neu verhandeln. Es ist die Chance das Europa der Rechtsbrüche und der Diktatur der EU- Kommissare zu beenden. Der BREXIT wird eine Signalwirkung auf alle EU-Länder haben und das ist gut so, denn Europa braucht einen Neuanfang.  Die EU ist in ihrer jetzigen Form gescheitert. Was kommt als nächstes? FREXIT oder gar DEXIT? Wie lange kann die politische Kaste noch Referenden in anderen Länder verhindern?

Natürlich braucht Europa den Binnenmarkt und natürlich müssen alle Volkswirtschaften in Europa eng zusammenarbeiten. Norwegen und die Schweiz beweisen, dass dies auch geht, ohne sich Brüssel   zu unterwerfen. Europa ist eine Tatsache und viel mehr als die EU und der Euroraum. In Europa stehen große Veränderungen vor der Tür. Jetzt kann der politische Rahmen für Europa neu verhandelt und gestaltet werden und das ist dringend erforderlich.

Offener Brief an Ulrich van Suntum

Lieber Herr Professor van Suntum,

ich beziehe mich auf Ihren Kommentar auf  Alexander Dilgers Blog zum Thema „Alfa will fusionieren“: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Hier Ihr Kommentar: Ulrich van Suntum sagte am 14/06/2016 um 07:07 :

Die DBD hat die Gespräche mit ALFA nicht wegen fehlender Ernsthaftigkeit abgebrochen. Vielmehr haben sie uns von Beginn an im Stile eines politischen Heiratsschwindlers getaeuscht. So haben sie , anders als anfaeglich vorgegeben , nur rd 100 und nicht etwa 2800 Mitglieder und keinerlei Strukturen ausserhalb von NRW. Der Parteivorsitzende wurde wahrheitswidrig als Neffe von Juergen Moellemann ausgegeben , wie die BILD -Zeitung kuerzlich aufdeckte. Die zwischeizeitlich in die DBD eingetretene Mittelstandspartei ist aufgrund solcher Machenschaften bereits wieder raus und jetzt auf dem Weg zu ALFA. Und diese Hochstaplerpartei DBD wollte uns auch noch die Bedingungen diktieren. Nachdem sie rausgeflogen sind , haben sie vertrauliche Mails von mir an die Presse weitergeleitet und versuchen sich jetzt damit wichtig zu machen. Alles in allem : Gut dass sie weg sind. Wir haben viel bessere moegliche Partner gefunden , um eine breite Allianz der Mitte gegen Merkel und die AfD zu bilden. Und zwar mit anstaendigen und zuverlaessigen Menschen z so wie es sich fuer eine konservativ-liberale Partei gehoert. Quelle: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Darauf habe ich  wie folgt geantwortet:

Lieber Herr Prof. van Suntum, eigentlich hatten Sie nach dem Abbruch der Gespräche durch die DBD  geschrieben: “ Ich wünsche keinen weiteren Kontakt mehr.“  Daran hätten Sie sich besser gehalten, denn nun bewegen Sie sich  als Landesbeamter und Politiker auf sehr dünnem Eis. Beleidigungen wie Hochstapler oder Heiratsschwindler können teuer werden, das Geld sollten Sie sich  besser für den Wahlkampf zurücklegen. Im Übrigen können Parteien keine Mitglieder bei der DBD werden, nur natürliche Personen. ( siehe Satzung und Parteiengesetz). Und die natürliche Person des EX MbD Vorsitzenden ist nach wie vor Mitglied der DBD. Auf dem Weg zu ALFA  ist nur ein kleines Grüppchen um den Parteienhopper Stefan Rohmann (EX-FDP,.EX- SPD, EX-MbD , Ex-DBD).  Und noch eine Anmerkung zu Ihrem „freundlichen“ Kommentar : Die DBD ist nicht weg, sie sucht sich aber ihre politischen Partner aus und ALFA hat diesen  Ausleseprozeß  nicht bestanden. Dass dies schmerzt kann ich nachvollziehen, aber wieso zetteln Sie hier einen „Rosenkrieg“ an? Tut es wirklich so weh, dass wir die Gespräche abgebrochen haben und zwar am letzten Wochenende, also vor der Pressemitteilung der DBD, die gestern versendet und vom Handelsblatt aufgegriffen wurde?

Da Ihr Kollege Dilger diesen Kommentar (noch?)  nicht freigeschaltet hat, erlaube ich mir diese Veröffentlichung, denn ich bin als Teilnehmer unserer Fusionsgespräche von Ihren Problemen  auch betroffen. Dies meint  Herr Piekenbrock heute zu Ihrem o.a. Kommentar:

Ich persönlich bleib lieber bei Fakten. Die DBD ist nicht aus den Verhandlungen rausgeflogen, sondern ich habe Ihnen dies persönlich per Email vor der Pressemitteilung mitgeteilt. Mir liegt auch Ihre Email vom gleichen Tag dazu vor, indem sie unsern Rückzug bedauern. Sie sollten zumindest den Namen der Parteien, mit denen Sie verhandeln, kennen. Wenn Sie von der Mittelstandspartei sprechen, so kann ich Ihnen versichern, dass Sie mit dieser Partei nie gesprochen haben. Mitglieder einer anderen kleinen politischen Vereinigung, sind zum Teil, nachdem sich ihre Vereinigung aufgelöst hat, bei uns eingetreten. Ein paar sind wieder ausgetreten, um den nächsten Verein zu gründen. Ausgerechnet jemand, der bei uns geblieben ist, würde nun groß auf deren neuen HP als Bundesvorsitzender angepriesen, vielleicht weil er der einzige mit Dr. Titel war. Das Problem….er wusste nichts davon, müsste es von mir erfahren. Nun ist er dort nicht mehr platziert. Das sind  die Fakten zu diesem doch kläglichen Versuch, eine Schlammschlacht zu beginnen.

Die ALFA ist doch erst seit den Gesprächen mit uns auf die Idee gekommen, dass man die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammenbringen sollte, kurz danach fand die ALFA auch unsere Farbe Orange viel besser und baute um. Unser Gedanke die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammen zu bringen, ist sicherlich ein richtiger. Wir sind für uns nur zu der Erkenntnis gekommen, dass dies mit der ALFA unserer Meinung nach nicht geht. Wie will man sich mit jemandem einigen, der sich selbst nicht einig und in sich so zerstritten ist. Sie waren mit 3 Personen als Gast auf unserer Vorstandssitzung und nicht in der Lage über 2 Stunden eine einheitliche Linie zu vertreten, geschweige denn eine Meinung. Sie und Herr Kölmel hatten mir im Mai in Düsseldorf noch versichert, „Herr Lucke wisse, dass er medial verbrannt sei und der Partei in vorderer Front eher schade und wisse, besser eine Zeit aus den Medien raus zu bleiben“. Mein Gespräch mit Herrn Lucke zeigte deutlichst auf, dass er selber von dieser Einschätzung nichts wusste.

Das habe ich Ihnen mitgeteilt und gesagt, dass so weitere Gespräche keinen Sinn machen. Mitte Mai war das schon. Sie sagten, dass es so wäre wie von Ihnen dargestellt und Herr Lucke aus der medialen Präsens abtauchen würde.
Zwei Tage später wird er als Spitzenkandidat benannt. Abgesehen von diesem unprofessionellen Gelüge und Chaos….wo verhandeln Sie denn da mit den ganzen anderen “ viel tolleren Parteien“ auch da auf Augenhöhe?
Vielleicht hat eine dieser Parteien ja einen geeigneteren Kandidaten?
Ich sehe es, als einen recht plumpen und unfairen Versuch an, kleinere Parteien “ einzusammeln“, nur um das sinkende Schiff ALFA noch mal flott zu kriegen. Um Ideologie und politische Veränderungen geht es Ihnen doch gar nicht. Und jetzt sind Sie echauffiert, weil das böse Spiel erkannt wurde. Die DBD wird weiter daran arbeiten, die Kräfte der bürgerlichen Mitte zu bündeln, um wieder echte Demokratie und eine Politik fürs Volk zu gestalten. Im Gegensatz zur ALFA sind uns Parteinamen und Funktionen egal.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Piekenbrock
Diplom Verwaltungswirt

Finanzcrash Ante Portas?

 

Ich muss zugeben, dass ich seit 2007, als ich mit einer Wahrscheinlichkeit größer 50% von einem Crash des Finanzsystems innerhalb weniger Jahre ausging, mit solchen Prognosen wesentlich  zurückhaltender geworden bin und seit Monaten auch nicht mehr auf Seiten wie z.B.Hartgeld.com war, um mir die täglichen Untergangsprognosen zu ersparen.

Heute ist mir aber beim Besuch der Goldseiten ein Bericht von David Morgan, den ich persönlich kenne und als sehr seriös einschätze, aufgefallen. Er rechnet noch in diesem Jahr mit einem Finanzcrash. Seine Begründung ist, dass sich die eindringlichen Warnungen seitens der großen Namen in der Investmentwelt inzwischen häufen.

Er sieht 2 Szenarien, um die sich die Finanzeliten streiten:

  1. Default, also ein Platzen der Blasen und ein massiver Verfall des Dollars
  2. Hyperinflation der Währungen, um die Wahrheit zu verschleiern

Wenn Morgan richtig liegt, haben wir entweder eine große Not oder ein großes Elend zu erwarten. Keine schönen Aussichten. Am Besten ignorieren wir auch diese Crash Warnung und hoffen, dass es noch mal gut geht und die Gesetze des Marktes ihre Gültigkeit verloren haben.

Ich bin so oder so aus dem Schneider, denn wenn es passiert habe ich rechtzeitig gewarnt und mich persönlich auch langfristig vorbereitet und wenn nichts passiert ist es nicht nur  gut, sondern sogar sehr viel besser. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/288799–David-Morgan~-Gehaeufte-Crash-Warnungen-der-Finanzelite.html