#Merxit2017

Das politische System der Bundesrepublik Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Immer mehr Menschen teilen das diffuse Gefühl, dass in diesem Land seit Jahren etwas gewaltig schiefläuft. Das erkennt man nicht zuletzt an der ständig sinkenden Wahlbeteiligung. Rechnet man die Nichtwähler hinzu, konnte Angela Merkel bei der letzten Bundestagswahl 2013 gerade mal ein Viertel der Stimmen auf sich vereinigen. Drei Viertel der Wahlberechtigten wollten Merkel nicht! Trotzdem verändert Frau Merkel mit ihrer Sozial-, Finanz- und Flüchtlingspolitik dieses Land tiefgreifender und nachhaltiger, als irgendein Bundeskanzler vor ihr. Sie gefährdet mit Ihrem Handeln nicht nur das Erbe von Konrad Adenauer sondern auch das von Ludwig Erhard, Willy Brandt und Helmut Schmidt. Die Bürger dieses Staates fühlen sich daher von der Politik aus gutem Grund nicht mehr vertreten. Merkel darf keine weitere 4 Jahre an der Macht bleiben. Die Bundestagswahl in 2017 muss zu einer Volksabstimmung gegen Merkel werden.

Wir brauchen in 2017 den #Merxit2017

Zur Begründung:

  1. Angela Merkel sagte wörtlich: »Die Menschen Deutschlands haben kein Recht auf Demokratie und freie Marktwirtschaft in alle Ewigkeit.« Sie missachtet selbstherrlich geltendes deutsches Recht und internationale Verträge. Wir müssen aber gerade in einer Zeit der Populisten und Demagogen dem Recht wieder zur Geltung verhelfen – oder aus Deutschland wird eine Bananenrepublik.
  2. Angela Merkel sagte wörtlich: »Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.« Die Richtung ist offenkundig egal. Ohne eigenes Profil schwimmt Frau Merkel wie ein Fettauge auf der Macht und laviert sich unbeholfen von einem Problem zum nächsten. Sie ist brillant darin, jede Opposition auszuschalten. Ihre Positionen (Bankenrettung, Atomausstieg, Flüchtlingskrise, …) sind demgegenüber austauschbar. Wir wissen nicht, wofür Frau Merkel steht. Sie hängt ihr Fähnchen jederzeit nach dem Wind und hat keine Zukunftsvision für dieses Land.
  3. Angela Merkel sagte wörtlich: »Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.« Eine gesellschaftliche Diskussion hat vor Merkels einsamer Entscheidung, in der Nacht vom 4. auf den 5. September 2015 rechtswidrig, im Alleingang und ohne Not die Grenzen zu öffnen, nicht stattgefunden. Es gibt zur Flüchtlingskrise kein Gesetz und keinen Parlamentsbeschluss. Sie überschreitet ihre Kompetenzen. Ihre Migrations-, Europa und Außenpolitik schadet Deutschland, Europa und nicht zuletzt den Herkunftsländern der Zuwanderer.
  4. Angela Merkel sagte wörtlich: »… wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist.« Der soziale Friede im Land ist Frau Merkel egal. Sie und ihre politische Klasse sind von den bereits jetzt deutlich spürbaren Veränderungen in der deutschen Gesellschaft nicht betroffen. Ihre Integration ist eine Unterordnung der einheimischen Bevölkerung unter die Bedürfnisse der Zuwanderer. Ein allein Reisender jugendlicher „Flüchtling“ kostet den Staat jeden Monat bis zu € 5.250,- . Eine Kindergelderhöhung von € 2,- (in Worten: zwei!) für die einheimische Bevölkerung war angeblich nicht zu finanzieren. Frau Merkel hat massive Einschnitte im Sozialstaat zu verantworten. Die Regierung brüstet sich mit einer auf 2.5 Millionen gesunkenen Arbeitslosenzahl. Rechnet man Aufstocker, über 58jährige, Bezieher von ALG I und II, Ein-Euro-Jobs, und in Weiterbildung oder beruflicher Eingliederung befindlichen Menschen nicht kunstvoll aus der Statistik heraus, sind es in Wahrheit 3.5 Millionen. Das war zwar auch schon schlimmer, aber heute kann jeder 4. von seiner Arbeit – selbst bei mehreren Jobs – nicht mehr leben. Und wer im Niedriglohnbereich beschäftigt ist, dem ist die Armut im Alter sicher. Es gibt keine Notwendigkeit, hunderttausende „Facharbeiter“ (von denen die meisten keinen Schulabschluss, geschweige denn eine Berufsausbildung haben) zu integrieren. Die Regierung Merkel schafft es ja noch nicht einmal in Zeiten der Hochkonjunktur alle Deutschen in Arbeit und Brot zu bringen.
  5. Angela Merkel kündigte nach der Bankenkrise vollmundig an »… dass die, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, zur Verantwortung gezogen werden.« 225 Milliarden Euro musste der Steuerzahler bereitstellen, um die Verluste der Finanzeliten zu vergesellschaften. Im Gegenzug ist nichts passiert, kein einziges Finanzinstitut wurde verstaatlicht. Banken und Hedgefonds agieren ungeniert weiter wie bisher. Die Politik von Frau Merkel dient nicht dem Wahlvolk sondern Großbanken und Kartellen. Sie hat maßgeblich zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen. Für Frau Merkel sind Deutschlands Beteiligung am ESM und die Hilfen für Griechenland, also die sog. Transferunion, alternativlos. Frau Merkel gibt damit die Entscheidungshoheit des deutschen Parlamentes über den Einsatz der Steuermittel aus der Hand. Sie unterstützt eine Eurorettung, die dem Sparer schadet, die Altersabsicherung gefährdet und zu europaweiter Armut und sozialem Abstieg führt. Auch als größter Netto-Einzahler der EU werden wir im Ausland nicht zu Unrecht nicht mehr als Freunde angesehen.

 Wenn Frau Merkel weitere 4 Jahre regiert ist der Schaden, den sie anrichtet irreparabel.

Mehr  unter: https://www.facebook.com/groups/222316931541995/

Meine Rente ab 2018

 

Vor einigen Tagen habe ich meine persönliche Rentenauskunft mit Rentenverlauf von der Deutschen Rentenversicherung erhalten.

Für mich wurden von mir bzw. meinen Arbeitgebern im Zeitraum 1971 bis 2000 insgesamt 148.000 Euro eingezahlt. Seitdem bin ich selbst und ständig und sorge ausserhalb des Rentenversicherungssystems für mich vor. Warum diese Entscheidung richtig war, versuche ich nun zu  begründen:

Ich schenke der „Deutschen Rentenversicherung“ zunächst mal die Zinsen im Zeitraum 1971 bis 2000 und nehme nur an, dass ich die 148.000 Euro ab dem Jahr 2000 mit einer Rendite von 3% angelegt hätte (was unterdurchschnittlich ist- siehe Rendite Staatsanleihen in 2000).

Dann hätte ich bei meinem Renteneintritt in 2018 ein Guthaben von 244.600 Euro (http://www.geldsystem-verstehen.de/zinseszinsrechner-vermoegensaufbau/)

Die mir angekündigte Rente beträgt ab dem 1.3.2018 monatlich 1.160,0 Euro. Würde ich die 244.600 Euro unters Kopfkissen legen könnte ich davon 210 Monate lang, bei monatlich 1160 Euro leben. Wäre die Rendite auch in der Zukunft 3 % p.a. müsste ich über 95 Jahre alt werden, um mein mit Zinsen und Zinseszinsen eingezahltes Guthaben zu verzehren.

Sollte ich nur das statistische Lebensalter von 78 Jahren erreichen, dann bekomme ich in der Zeit von 2018 bis 2030 wesentlich weniger raus als ich hätte, wenn man mir mein Guthaben von 148.000 Euro in 2000 ausgezahlt und ich es in relativ sicheren Staatsanleihen angelegt hätte. Im Jahr 2000 beliefen sich die Umlaufsrenditen festverzinslicher Wertpapiere im Mittel auf 5,4 Prozent. Bei einer solchen Rendite hätte ich jetzt sogar über 300.000 Euro auf meinem persönlichen Konto.

Egal wie man es dreht, eine Rendite ist mit der staatlichen Rente nicht zu erwarten und wenn man auch nur das zurückerhalten will, was man eingezahlt hat, dann muss man schon älter als der statistische Durchschnitt werden. Diese Aussage trifft natürlich nur für jemanden zu, der in den nächsten Jahren in Rente geht. Wer heute 50 oder jünger ist, der muss aufgrund der Bevölkerungsentwicklung mit wesentlich weniger Rente als heute rechnen.

Das Rentenniveau lag 2013 bei 49,7 Prozent. Bis 2020 wird es auf ca. 46% absinken und 2030 wird es bei etwa 43 Prozent liegen. Das heißt: 2030 wird das Rentenniveau um 13,5 Prozent niedriger sein als 2013. Auch wenn das nur eine Prognose ist, so ist die Tendenz aufgrund der demographischen Entwicklung sehr eindeutig. Wer ab 2030  in Rente geht, wird bei gleicher Lebensarbeitszeit deutlich weniger Rente erhalten, als derjenige, der 2016 in Rente geht. Die Altersarmut wird eine sehr große politische Herausforderung werden.

Bernd Lucke belügt die Tagesschau

Hier ein Auszug aus einem Interview vom 22.6.16 mit der tagesschau.de

„Parteifusionen gehören nicht zu unserer Strategie“

tagesschau.de: Sie wurden jüngst als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl aufgestellt. Gleichzeitig prüft ALFA bereits, mit anderen Parteien zu fusionieren, um ihre Wahlchancen zu erhöhen. Ist das nicht eine Panikreaktion auf ihre schlechten Umfragewerte?

Lucke: Keineswegs. Natürlich reden wir mit Parteien, die ähnliche politische Ziele verfolgen, darüber, ob wir irgendwie zusammenarbeiten können. Über eine Fusion ist aber nie ernsthaft gesprochen worden. Das ist auch kein wesentliches Element unserer Strategie. Das Gerücht ist von einer Partei in die Welt gesetzt worden, die enttäuscht darüber war, dass wir nicht mit ihr fusionieren wollten.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/interview-lucke-101.html

 Hier ein Auszug aus einem Schreiben vom 11.6.16 des stellvertretenden ALFA Bundesvorsitzenden Herrn van Suntum an mich:

Lieber Herr Nadolny,  ich habe eine Doodle-Umfrage erstellt zu unserem geplanten Gespräch über eine eventuelle Parteifusion und möchte Sie gerne einladen, daran teilzunehmen“.

Als Teilnehmer von 2 Fusionsgesprächen mit der ALFA stelle ich fest:

  1.  ALFA hat schon fast um eine Fusion mit uns gebettelt
  2. Der Titel: Parteifusion stammt von ALFA
  3. Die DBD hat die Gespräche mit ALFA beendet
  4. Herr Bernd Lucke hat in seinem Interview gelogen.

Europa hat einen Neuanfang gewonnen

Heute ist ein guter Tag für Europa und die Demokratie, aber ein schrecklicher Tag für die Bürokraten in Brüssel, die Finanzspekulanten in der City of London und für unsere Politikermarionetten in Berlin.

Die Briten haben Brüssel die rote Karte gezeigt.  Der Euro, das Pfund und die aufgeblähten Aktienmärkte sind eingebrochen. Der DAX aktuell um über 8%. Dagegen ist der Goldpreis in Euro um bis zu 10 % gestiegen und Silber um mehr als 5%.

Ja es ist gefährlich, wenn man das Volk fragt, was es will. Wenn das Volk sich für Unabhängigkeit entscheidet, wird ihm von seinen gewählten Politikern sofort unterstellt, es sei den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen. Das ist natürlich dummes Zeug. Hier standen keine Emotionen von Wählern gegen die Vernunft von Experten. Gewonnen hat die Schwarmintelligenz des Mutterlandes der Demokratie gegen die Interessen der Finanz- und sonstigen Kartelle und ihrer gekauften Politiker und Experten. Gewonnen hat auch die Basisdemokratie und die Erkenntnis, dass wir bei allen wesentlichen Fragen, auch in Deutschland, Volksentscheide brauchen.

Der 24.06. 2016 wird in die Geschichte Europas eingehen. Er ist der Tag, an dem sich das britische Volk ein Stück Macht zurückerobert hat.  Die Tatsache, dass die Finanzeliten vor dem BREXIT gewarnt haben, war ein Grund dafür, denn die Interessen der City of London und der globalen Konzerne sind andere als die des britischen Volkes.

Für Europa ist der heutige Tag eine große Chance. Jetzt sollten nicht nur die Briten ihre Interessen neu verhandeln. Es ist die Chance das Europa der Rechtsbrüche und der Diktatur der EU- Kommissare zu beenden. Der BREXIT wird eine Signalwirkung auf alle EU-Länder haben und das ist gut so, denn Europa braucht einen Neuanfang.  Die EU ist in ihrer jetzigen Form gescheitert. Was kommt als nächstes? FREXIT oder gar DEXIT? Wie lange kann die politische Kaste noch Referenden in anderen Länder verhindern?

Natürlich braucht Europa den Binnenmarkt und natürlich müssen alle Volkswirtschaften in Europa eng zusammenarbeiten. Norwegen und die Schweiz beweisen, dass dies auch geht, ohne sich Brüssel   zu unterwerfen. Europa ist eine Tatsache und viel mehr als die EU und der Euroraum. In Europa stehen große Veränderungen vor der Tür. Jetzt kann der politische Rahmen für Europa neu verhandelt und gestaltet werden und das ist dringend erforderlich.

Offener Brief an Ulrich van Suntum

Lieber Herr Professor van Suntum,

ich beziehe mich auf Ihren Kommentar auf  Alexander Dilgers Blog zum Thema „Alfa will fusionieren“: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Hier Ihr Kommentar: Ulrich van Suntum sagte am 14/06/2016 um 07:07 :

Die DBD hat die Gespräche mit ALFA nicht wegen fehlender Ernsthaftigkeit abgebrochen. Vielmehr haben sie uns von Beginn an im Stile eines politischen Heiratsschwindlers getaeuscht. So haben sie , anders als anfaeglich vorgegeben , nur rd 100 und nicht etwa 2800 Mitglieder und keinerlei Strukturen ausserhalb von NRW. Der Parteivorsitzende wurde wahrheitswidrig als Neffe von Juergen Moellemann ausgegeben , wie die BILD -Zeitung kuerzlich aufdeckte. Die zwischeizeitlich in die DBD eingetretene Mittelstandspartei ist aufgrund solcher Machenschaften bereits wieder raus und jetzt auf dem Weg zu ALFA. Und diese Hochstaplerpartei DBD wollte uns auch noch die Bedingungen diktieren. Nachdem sie rausgeflogen sind , haben sie vertrauliche Mails von mir an die Presse weitergeleitet und versuchen sich jetzt damit wichtig zu machen. Alles in allem : Gut dass sie weg sind. Wir haben viel bessere moegliche Partner gefunden , um eine breite Allianz der Mitte gegen Merkel und die AfD zu bilden. Und zwar mit anstaendigen und zuverlaessigen Menschen z so wie es sich fuer eine konservativ-liberale Partei gehoert. Quelle: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Darauf habe ich  wie folgt geantwortet:

Lieber Herr Prof. van Suntum, eigentlich hatten Sie nach dem Abbruch der Gespräche durch die DBD  geschrieben: “ Ich wünsche keinen weiteren Kontakt mehr.“  Daran hätten Sie sich besser gehalten, denn nun bewegen Sie sich  als Landesbeamter und Politiker auf sehr dünnem Eis. Beleidigungen wie Hochstapler oder Heiratsschwindler können teuer werden, das Geld sollten Sie sich  besser für den Wahlkampf zurücklegen. Im Übrigen können Parteien keine Mitglieder bei der DBD werden, nur natürliche Personen. ( siehe Satzung und Parteiengesetz). Und die natürliche Person des EX MbD Vorsitzenden ist nach wie vor Mitglied der DBD. Auf dem Weg zu ALFA  ist nur ein kleines Grüppchen um den Parteienhopper Stefan Rohmann (EX-FDP,.EX- SPD, EX-MbD , Ex-DBD).  Und noch eine Anmerkung zu Ihrem „freundlichen“ Kommentar : Die DBD ist nicht weg, sie sucht sich aber ihre politischen Partner aus und ALFA hat diesen  Ausleseprozeß  nicht bestanden. Dass dies schmerzt kann ich nachvollziehen, aber wieso zetteln Sie hier einen „Rosenkrieg“ an? Tut es wirklich so weh, dass wir die Gespräche abgebrochen haben und zwar am letzten Wochenende, also vor der Pressemitteilung der DBD, die gestern versendet und vom Handelsblatt aufgegriffen wurde?

Da Ihr Kollege Dilger diesen Kommentar (noch?)  nicht freigeschaltet hat, erlaube ich mir diese Veröffentlichung, denn ich bin als Teilnehmer unserer Fusionsgespräche von Ihren Problemen  auch betroffen. Dies meint  Herr Piekenbrock heute zu Ihrem o.a. Kommentar:

Ich persönlich bleib lieber bei Fakten. Die DBD ist nicht aus den Verhandlungen rausgeflogen, sondern ich habe Ihnen dies persönlich per Email vor der Pressemitteilung mitgeteilt. Mir liegt auch Ihre Email vom gleichen Tag dazu vor, indem sie unsern Rückzug bedauern. Sie sollten zumindest den Namen der Parteien, mit denen Sie verhandeln, kennen. Wenn Sie von der Mittelstandspartei sprechen, so kann ich Ihnen versichern, dass Sie mit dieser Partei nie gesprochen haben. Mitglieder einer anderen kleinen politischen Vereinigung, sind zum Teil, nachdem sich ihre Vereinigung aufgelöst hat, bei uns eingetreten. Ein paar sind wieder ausgetreten, um den nächsten Verein zu gründen. Ausgerechnet jemand, der bei uns geblieben ist, würde nun groß auf deren neuen HP als Bundesvorsitzender angepriesen, vielleicht weil er der einzige mit Dr. Titel war. Das Problem….er wusste nichts davon, müsste es von mir erfahren. Nun ist er dort nicht mehr platziert. Das sind  die Fakten zu diesem doch kläglichen Versuch, eine Schlammschlacht zu beginnen.

Die ALFA ist doch erst seit den Gesprächen mit uns auf die Idee gekommen, dass man die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammenbringen sollte, kurz danach fand die ALFA auch unsere Farbe Orange viel besser und baute um. Unser Gedanke die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammen zu bringen, ist sicherlich ein richtiger. Wir sind für uns nur zu der Erkenntnis gekommen, dass dies mit der ALFA unserer Meinung nach nicht geht. Wie will man sich mit jemandem einigen, der sich selbst nicht einig und in sich so zerstritten ist. Sie waren mit 3 Personen als Gast auf unserer Vorstandssitzung und nicht in der Lage über 2 Stunden eine einheitliche Linie zu vertreten, geschweige denn eine Meinung. Sie und Herr Kölmel hatten mir im Mai in Düsseldorf noch versichert, „Herr Lucke wisse, dass er medial verbrannt sei und der Partei in vorderer Front eher schade und wisse, besser eine Zeit aus den Medien raus zu bleiben“. Mein Gespräch mit Herrn Lucke zeigte deutlichst auf, dass er selber von dieser Einschätzung nichts wusste.

Das habe ich Ihnen mitgeteilt und gesagt, dass so weitere Gespräche keinen Sinn machen. Mitte Mai war das schon. Sie sagten, dass es so wäre wie von Ihnen dargestellt und Herr Lucke aus der medialen Präsens abtauchen würde.
Zwei Tage später wird er als Spitzenkandidat benannt. Abgesehen von diesem unprofessionellen Gelüge und Chaos….wo verhandeln Sie denn da mit den ganzen anderen “ viel tolleren Parteien“ auch da auf Augenhöhe?
Vielleicht hat eine dieser Parteien ja einen geeigneteren Kandidaten?
Ich sehe es, als einen recht plumpen und unfairen Versuch an, kleinere Parteien “ einzusammeln“, nur um das sinkende Schiff ALFA noch mal flott zu kriegen. Um Ideologie und politische Veränderungen geht es Ihnen doch gar nicht. Und jetzt sind Sie echauffiert, weil das böse Spiel erkannt wurde. Die DBD wird weiter daran arbeiten, die Kräfte der bürgerlichen Mitte zu bündeln, um wieder echte Demokratie und eine Politik fürs Volk zu gestalten. Im Gegensatz zur ALFA sind uns Parteinamen und Funktionen egal.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Piekenbrock
Diplom Verwaltungswirt

Finanzcrash Ante Portas?

 

Ich muss zugeben, dass ich seit 2007, als ich mit einer Wahrscheinlichkeit größer 50% von einem Crash des Finanzsystems innerhalb weniger Jahre ausging, mit solchen Prognosen wesentlich  zurückhaltender geworden bin und seit Monaten auch nicht mehr auf Seiten wie z.B.Hartgeld.com war, um mir die täglichen Untergangsprognosen zu ersparen.

Heute ist mir aber beim Besuch der Goldseiten ein Bericht von David Morgan, den ich persönlich kenne und als sehr seriös einschätze, aufgefallen. Er rechnet noch in diesem Jahr mit einem Finanzcrash. Seine Begründung ist, dass sich die eindringlichen Warnungen seitens der großen Namen in der Investmentwelt inzwischen häufen.

Er sieht 2 Szenarien, um die sich die Finanzeliten streiten:

  1. Default, also ein Platzen der Blasen und ein massiver Verfall des Dollars
  2. Hyperinflation der Währungen, um die Wahrheit zu verschleiern

Wenn Morgan richtig liegt, haben wir entweder eine große Not oder ein großes Elend zu erwarten. Keine schönen Aussichten. Am Besten ignorieren wir auch diese Crash Warnung und hoffen, dass es noch mal gut geht und die Gesetze des Marktes ihre Gültigkeit verloren haben.

Ich bin so oder so aus dem Schneider, denn wenn es passiert habe ich rechtzeitig gewarnt und mich persönlich auch langfristig vorbereitet und wenn nichts passiert ist es nicht nur  gut, sondern sogar sehr viel besser. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/288799–David-Morgan~-Gehaeufte-Crash-Warnungen-der-Finanzelite.html

Bargeld ist Freiheit !

Bargeld in Form von Münzen und Scheinen ist das beliebteste Tauschmittel, nicht nur der Deutschen. Aber es hat aus Sicht unseres Rollstuhlfahrers einen ganz großen Nachteil, man kann es vor ihm und dem Finanzkartell verstecken. Man kann Bargeld sogar waschen oder damit Steuern umgehen.

Oder  mit einem dicken Geldbündeln  über die Staatsgrenze nach Luxemburg  fahren und es dort auf das Konto einer Stiftung oder einer Off-Shore AG einzahlen.

Der Autofahrer kann mit Cash tanken, ohne dass der Finanzminister erfährt,  wie oft man in Luxemburg getankt hat. Ein Arbeitgeber kann die Überstunden seiner Minijobber oder seiner Putzfrau vergüten, ohne dafür lästige Sozialabgaben zahlen zu müssen.

Und eine kleine Elite, die das Geldsystem bereits verstanden hat, kann es sogar  anonym in echtes Geld, also Gold und Silber, umtauschen und dieses dann Währungsreform- und pfändungssicher vergraben.

In der  täglichen, realen Tauschwirtschaft ist Bargeld dem echten Hartgeld  weit überlegen. Wer schon mal versucht hat, mit einer Silberunze oder einem Krügerrand einzukaufen, weiß wovon ich rede.

Schon der Volksmund gibt den Rat: Nur Bares ist Wahres. Während Giralgeld auf dem Konto oder Einlagen auf dem Sparbuch nichts anderes als ungesicherte Forderungen gegen (marode) Banken sind.

Während Münzen und Scheine, sowie Gold und Silber das Eigentum des jeweiligen Inhabers sind, ist die EC Karte oder das Guthaben auf der Bank  nur die Forderung gegen ein privates Kreditinstitut mit einer dünnen Eigenkapitaldecke und einer sehr hohen Verschuldung.

Nach Italien, Frankreich oder Griechenland will jetzt auch die deutsche Regierung in das Bargeldverbot einsteigen. Um die Bürger langsam abzukochen, fängt sie mit 5000 Euro an. Bis 2018 könnte man uns dann ganz von diesem lästigen Tauschmittel befreit haben.

Wenn es nach mir ginge, würde man Bargeld in Form des Euro sofort verbieten, denn er ist ungedecktes Papiergeld. Weil er keinen inneren Wert hat, darf man ihn auch als Falschgeld bezeichnen. Das beste und das echte Geld seit über 6000 Jahren ist Gold und Silber. Echtes Geld ist Freiheit, der Euro sind Schulden. Ein staatliches Schneeballsystem mit Annahmezwang und Verfallsdatum.

Innerhalb dieses Zwangsgeldsystems bedeutet Bargeld allerdings auch Freiheit. Wer genug Cash in der Tasche hat, kann sich alles kaufen, ohne dass der Staat es mitbekommt. Frauen, Drogen, Waffen, Alkohol, Politiker , Lebensmittel  oder Autos. Wer sich Frauen, Waffen oder Politiker kauft, steht natürlich im Verdacht, illegal zu handeln. Aber lässt sich ein Krimineller, ein Terrorist oder ein korrupter Politiker wirklich von einem Bargeldverbot beeindrucken? Wohl kaum.

Also geht es in Wirklichkeit nicht um die Bekämpfung des Terrorismus oder der Korruption, sondern um das wenige an Freiheit, was dem kleinen Bürger noch gelassen wurde.

Beim Einstieg ins Bargeldverbot geht es um die Totalüberwachung des Staatsbürgers. Wenn er so gut wie alles elektronisch zahlen muss, dann ist er völlig gläsern. Was trinkt er, wo fährt er hin, was schenkt er wem zu Weihnachten, welche Medikamente nimmt er usw. usw. Er ist aber nicht nur transparent, sondern kann auch jederzeit kaltgestellt werden. Man kann seine EC Karte oder seinen RFID Chip ganz oder teilweise sperren. Man kann das digitale Zahlungsmittel des Staatsbürgers nur für ein bestimmtes Gebiet, z.B. eine Stadt oder ein Land, freischalten und so seine Bewegungsfreiheit wirkungsvoll begrenzen. Man kann sein digitales Geld für den Kauf von Flugtickets oder den von Zigaretten sperren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der totalen Versklavung stehts nicht mehr im Weg.

Aber wir können uns ganz einfach dagegen wären. Kündigen Sie sofort Ihre Lebensversicherung, lösen Sie ihr Sparbuch auf und reduzieren Sie das Sichtguthaben auf Ihrem Girokonto auf wenige Hundert Euro.

Legen Sie sich ein Bargelddepot außerhalb des Bankensystems an, von dem Sie mindestens 3 Monate leben können.

Wenn sich nur 10 % der Staatsbürger an diesen Rat halten würden, wäre unser Geldsystem innerhalb von wenigen Tagen am Ende und das Bargeldverbot kein Thema mehr. Vor einem solchen Run haben die Banken natrürlich Angst  und die ist ein weiterer Grund für das Bargeldverbot. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, kann man es auch nicht mehr abheben und so der Bank die Einlagen entziehen.

Noch haben wir die Wahl. Noch können wir uns entscheiden. Entweder werden wir zu total überwachten Sklaven oder wir spucken der Finanzmafia und der Politik ins Gesicht und entscheiden uns für die Freiheit. Sollte das totale Bargeldverbot wirklich kommen, dann wird nicht nur der Goldpreis, sondern auch die Kreativität der Menschen explodieren. Dann werden Tauschhandel und  Schwarzmärkte blühen. Dann sind wir alle Straftäter.

Wer besetzt die deutsche Mitte?

Gestern Abend habe ich mir den Polittalk von Maischberger angeschaut, weil ich Frauke Petry persönlich kenne und gespannt war, wie sie sich bei dem zu erwartenden Tribunal schlägt. Um es vorweg zu nehmen, was Stegner und Augstein, unterstützt von Maischberger, dort an Mist ablieferten war erschreckend, beleidigend und verunglimpfend. Frauke Petry konnte sich über weite Strecken darauf beschränken, lächelnd die Haltung zu bewahren. Dadurch, dass sie permanent unterbrochen wurde, fiel es kaum ins Gewicht, dass sie inhaltlich kaum was zu bieten hatte. Natürlich wurde ihr zum xsten mal der Höcke um die Ohren gehauen und selbstverständlich wurde ein Herr Henkel eingeladen, um zu bezeugen, dass die AfD inzwischen weit nach rechtsaußen abgedriftet ist. Aber warum dieses unterirdische Niveau? Warum wurde dem Zuschauer nicht vermittelt, dass Frauke Petry den Machtkampf gegen Bernd Lucke im Juli 2015 nur gewonnen hat, weil sie mit umstrittenen Leuten wie Höcke, Renner oder Tritschler gegen ihn intrigierte? Nun wird sie diese Herren nicht nur nicht mehr los, sondern profitiert noch wegen der Flüchtlingskrise von rechtsradikalen AfD Mitgliedern. Diese sind durch Personen wie Frau von Storch oder Herrn Poggenburg auch im Bundesvorstand vertreten. Die AfD schürt auf allen Ebenen ausländerfeindliche Ressentiments und bleibt für mich unwählbar.

Aber wen soll man wählen? Frau Merkel hat die CDU so weit nach links geführt, dass Hans Olaf Henkel unsere Mutti  schon fast nicht mehr von einer Claudia Roth unterscheiden kann und die AfD steht unter Petry rechts neben der CSU. In der politischen Mitte klafft ein riesiges, unbesetztes Feld.

Auf der Suche nach einer Partei, die das Programm hat, diese Mitte glaubwürdig besetzen zu können, bin ich auf die „Deutsche Mitte“ gestoßen. Sie benennt die Kernprobleme, bieten Lösungen an und gibt ein Versprechen ab, welches für eine Partei kaum zu glauben ist: Sie steht für eine ethische Politik. (Quelle: http://www.deutsche-mitte.de/wofuer-steht-deutsche-mitte/) .

Und vor allem: im Gegensatz zu allen etablierten Parteien bietet sie eine Lösung für unser Kernproblem an: die  private Geldschöpfung.

Meine 10 Prognosen für 2016

  • Ich sage voraus, dass das Unwort des Jahres 2015 etwas mit der sog. Flüchtlingskrise zu tun haben wird. MeinTipp: „Asylbewerberbeschleunigungsgesetz.“
  • Flüchtling ist gem. unserem Asylgesetz, wer sich „aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ außerhalb seines Herkunftslandes befindet. Wie viele Muslime, Rohingyas oder Christen, wie viele Ukrainer, Tibeter, Sintis, Chinesen, Kurden, Russen oder Afrikaner können sich „begründet“ fürchten? Laut der UN sind es fast eine Milliarde Menschen, nach anderen Quellen sogar weit mehr. Deshalb lautet meine zweite Prognose: Merkel wird mit Ihrer Botschaft „Wir schaffen das“ scheitern und  abtreten müssen.
  • Der islamistische Terror wird 2016 auch in deutschen Großstädten ankommen.
  • Das Vertrauen der Bevölkerung in seine Politiker wird neue Tiefststände erreichen.
  • Die Eurokrise wird Europa noch tiefer spalten und Sparer weiter enteignen
  • Der Rubel wird gegenüber dem Euro erheblich steigen.
  • Die sog. Rechtspopulisten werden ihren Vormarsch fortsetzen.
  • An den Aktienmärkten wird es einen Crash geben.
  • Für Gold- und Silberbugs wird die Zeit der „Streckbankfolter“ enden.
  • Der Ölpreis wird in Richtung 100 Dollar steigen

Wipperfürth im Spannungsfeld zwischen Humanismus und sozialem Pack

Was unsere Politiker als „Flüchtlingswelle“ bezeichnen ist eigentlich eine Völkerwanderung von Menschen aus Syrien, Afghanistan, Albanien oder Eritrea. Die Eigenschaft unserer Parteien,  sich den „Vater“ Staat zur Beute zu machen, „soziale Gerechtigkeit“ und Wohlfahrt für alle zu versprechen, trifft  auch für dieses Jahrhundertthema zu. Eine weitere Eigenschaft von Politikern ist es, Sonntagsreden zu halten und z.B. die Integration von Flüchtlingen als zentrale Aufgabe zu verkünden, doch wenn man  dann konkrete Hilfe anbietet, darf man nicht auf ihre Unterstützung bauen. Die Integration unserer Migranten ist als Aufgabe nicht nur zentral, sondern so groß, dass sie nur mit allen Kräften zu stemmen ist. Das Institut für Weltwirtschaft rechnet mit jährlichen Ausgaben von bis zu 55 Milliarden Euro für die sog. Flüchtlingskrise bzw. mit 13.000 Euro pro Flüchtling und Jahr.

Wie Sozialismus, Planwirtschaft und Gleichmacherei enden, ist bekannt: im Bankrott. Den jüngsten Beweis lieferte der Sozialdemokrat Gabriel am 11.12.15 auf dem SPD Parteitag: für ihn ist die „soziale Frage der eigentliche Sprengsatz, der das europäische Haus in Stücke fliegen lässt“. Was er dabei ausser Acht lässt: die von ihm mitgetragene Politik erzeugte erst diesen sozialen Sprengsatz. Wer gleichwohl seine Kritiker als „Pack“ bezeichnet, muss unter Realitätsverlust leiden und so jemanden sollte man sich für den nächsten Wahltag vormerken. Aber die sogenannte Alternative für Deutschland ist erst recht unwählbar. Wer AfD wählt, wählt den, der Humanisten, die den Artikel 1 unseres GG mit Leben füllen, als „nützliche Idioten“ bezeichnet. Ein Gauland ist keine Alternative, sondern ein GAU für den man sich als Deutscher schämen muss.

Man muss gar nicht bis nach Berlin oder Brüssel gehen, um überforderte Politiker und tiefe Gräben zwischen humanistischen „Bessermenschen“ und fremdenfeindlichem „Pack“ zu finden. Auch in Wipperfürth tickt eine soziale Zeitbombe. Die Hansestadt Wipperfürth befindet sich im sogenannten Haushaltssicherungskonzept – ist also von der Pleite bedroht – und muss Steuern und Abgaben erhöhen, um zahlungsfähig zu bleiben. Der Wipperfürther Steuerzahler wird sich auf weitere Erhöhungen seiner Abgaben einstellen müssen. Vor einem solchen Hintergrund sind die Belastungen durch die Völkerwanderung, die jetzt auch Wipperfürth erreicht hat, eine sehr große Herausforderung. Wer als Mitglied der „Refugees Welcome“ Fraktion nur auf sein Herz hört, sägt an dem Ast auf dem er sitzt und zwar baumseitig. Wer nur auf seinen Verstand hört, kommt mit  unserem Grundgesetzes („ die Würde des Menschen ist unantastbar“) in Konflikt und muss damit leben, als „Pack“ verunglimpft zu werden. Der Diskurs ist hoch emotional und die Gräben zwischen den Fraktionen sind tief, dies habe ich persönlich in verschiedenen Gesprächen feststellen müssen.

Sachlich betrachtet liegt Michael von Rekowski richtig, wenn er sagt: die Integration ist eine zentrale Aufgabe in den kommenden 10 Jahren. Aber ist Wipperfürth auch bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen? Migration kostet Geld, und zwar das Geld der Bürgerinnen und Bürger. Für die über 400 Asylanten, die derzeit in Wipperfürth wohnen, liegen die Kosten  der Gemeinde bei 500.000 Euro pro Jahr bzw. bei rund 250 Euro pro Einwohner in einem und 2500 Euro pro Einwohner in 10 Jahren. Man sollte also meinen, dass jede Hilfe willkommen ist. Leider habe ich diese Erfahrung im ersten Anlauf nicht machen dürfen. Wenn jemand, der in Wipperfürth mit einem konkreten Projekt helfen will, erst mal gegen Dummheit und Ignoranz ankämpfen muss, bevor er sich als Mensch für Menschen einsetzen darf, wie schwer müssen es dann die Menschen haben, die Hilfe benötigen, aber schlechte Deutschkenntnisse besitzen und keine sozialen Medien nutzen können?

Eine ehrenamtliche Helferin  äußerte die Sorge, dass die Stimmung „kippen könnte“ wenn einige Flüchtlingskinder auf einer kleinen Feier vom Nikolaus mit einer Tüte beschenkt  würden und topedierte eine geplante Feier für Flüchtlingskinder. Begründet wurde dies mit „sozialer Gerechtigkeit“, einem inhaltsleeren Schlagwort im Sinne von Verteilungsgerechtigkeit und mit der „öffentlichen Meinung“.

Was kann ein traumatisiertes Flüchtlingskind in Syrien für die Armut in Wipperfürth? Warum verweigert man ihm ein paar Süssigkeiten oder ein Malbuch und begründet diese Verweigerung mit Gerechtigkeit und mit der Sorge um die öffentliche Meinung in einer Kleinstadt?

Die Haltung von  dieser  einzelnen, ehrenamtlichen Helferin war eine Kapitulation vor dem sozialistischen Zeitgeist und es war richtig, dass sie den Widerstand etlicher Bürger erfahren hat und nun doch eine Feier mit Nikolaus und mit Süssigkeiten stattfand. Meine Enkelin hat nun erfahren, dass es gelegentlich notwendig ist, als Mensch für die Würde des Menschen zu kämpfen und vor allem, das jemand, der den Artikel 1 unseres Grundgesetzes offensichtlich nicht kennt, „Grenzen“ braucht.

Ein Frage bleibt allerdings offen. Wie werden sich die Wipperfürther Bürger und Kommunalpolitiker verhalten, wenn die Zahl der Transferleistungsempfänger aus Afrika und dem Nahen Osten weiter zunehmen und die Sicherheit im Euroland gleichzeitig abnehmen sollte. Je größer der Anteil des Bruttosozialproduktes (welches bekanntlich von den produktiv Tätigen Nettozahlern erwirtschaftet werden muss) wird, der an Menschen fließt, die mangels Qualifikation nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind, desto tiefer dürften die sozialen Gräben werden. Dazu kommen noch Wettbewerbs- Nachteile, die sich jeder Wirtschaftsstandort mit einer Massenmigration schlecht ausgebildeter Menschen importiert.

Mein Fazit: Die Migrationskrise ist in Wipperfürth angekommen und das Thema wird polarisieren und Emotionen erzeugen. Aber es wird nichts bringen, dieses wachsende Problem zu ignorieren. Man muss sich dem Thema auf allen Ebenen stellen und darf sich nicht vor Ihm verstecken. Ob es uns passt oder nicht, wir selbst sind bereits ein Teil des Problems. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Humanität mit Füssen getreten wird und das sogenannte „Pack“ die Oberhand gewinnt. Wir müssen aber auch beachten, dass es überall Grenzen und Gesetze gibt, die von allen zu beachten sind. Auch von Bundeskanzlerinnen und Muslimen. Dazu gehört vor allem unser Grundgesetz, aber auch das darin festgeschriebene Recht auf Eigentum und Selbstbestimmung.

Eine staatlich verordnete Gleichmacherei gehört nicht zu den Fundamenten unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Vor diesem Hintergrund hat auch das Asylrecht seine natürlichen Begrenzungen. Doch egal aus welcher Sicht der notwendige Diskurs geführt wird, unser Bekenntnis zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten darf von niemandem und zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt werden.