Die 2000% Edelmetall Party hat begonnen!

Am 2.8, als der Dax noch über 6600 Punkten stand, habe ich die Abonnenten meines Silberkurses wie folgt  gewarnt:

Wir stehen wir vor einem Einbruch aller Aktienmärkte. Der Dax wird sich nicht  in Richtung 8000, sondern eher in Richtung 4000 bewegen.

Die „in Richtung 4000“ Party  ging wenige Tage später  los. Inzwischen wurden  5500 nachhaltig unterschritten und   4XXX  Punkte werden immer wahrscheinlicher. Es wäre fatal, wenn ich nach meinem Treffer in den Ruf käme, ein „Experte“ zu sein.  Wer will schon mit einem Professor „Otto“, der seit Jahren für Aktien  trommelt oder mit einem Elliot Wellen Theoretiker, der Silber bald auf 25 $ einbrechen sieht  oder mit einem permanenten  Währungsreformpropheten  aus Wien oder gar einem Mister Dax, der seine physischen Edelmetallbestände mit Zertifikaten aus Papier  absichert,  in einen Topf geworfen werden?

Wenn schon  in einen Topf, dann in den Topf derjenigen, die  vor einem Deflationsschock warnen. In diesem  Film  sind wir derzeit und es wird ein  ganz großes  Kino werden.  Alle virtuellen Papierwerte verlieren gerade massiv gegen echtes Geld aus Gold und Silber an Wert. Aktien, Immobilien und Anleihen werden gegen  Edelmetalle immer billiger. Auch die Antizykliker, die meinten bei 5500 Punkten wäre der Dax ein „Kauf“,  wurden von der Realität belehrt.

Erst wenn das Ratio Dax zu Silber, welches aktuell noch über 100 steht, bei 30 angekommen ist, werde ich mir den Dax kaufen. Vorher setze ich weiterhin vor allem  auf Silber und seine Aktien. Heute ist der Silberpreis um rund  4 % explodiert und der Dax ist um fast  4 % implodiert. Die Richtung stimmt also. Spätestens wenn der Dax unter 5000 und der Dow Jones unter 10000 steht, wird Helikopter Ben ein sogenanntes QE3 verkünden und dann geht die Silberrakete erst richtig ab. Wo soll die  Liquidität hin? Aktien haben ihre Blase hinter sich, Anleihen sind mitten drin und Immobilien werden nicht weiter steigen, weil  es immer schwieriger  wird,  an Kredite zu kommen. Ich bin mir sicher, die nächste Blase ist aus Gold und Silber.

Sobald die Welt den gigantischen Betrug im Silbermarkt  realisiert, kann man  alle,   auf Basis der Geschichte,  ermittelten Kursziele vergessen. Dann wird kein vernünftiger Mensch mehr seinphysisches Silber für wertloses Papier abgeben. Das sogenannte Smart Money dürfte inzwischen auch die historische Unterbewertung der Minenaktien realisiert haben. Dies zeigt sich an der relativen Stärke vom HUI und XAU – Index.

 

Das XAU: Silber Ratio steht mit aktuell rund 5: 1  wesentlich tiefer als am Höhepunkt der Lehmann Krise in 2008.  Aktuell steht der XAU Index bei 200 Punkten. Mittelfristig ( bis Ende 2012) wird  das Ratio XAU: Silber  zunächst zu seinem gleitenden  Durchschnitt von 10:1 zurückkehren und am Höhepunkt (spätestens in 2014)  sogar auf über 25:1 explodieren.  Bis dahin wird der Silberkurs  3 stellig sein. Wenn wir   einfach  mal das inflationsbereinigte Hoch von 1980 mit 150 $ annehmen, dann reden wir über einen XAU Stand von mindestens  1500 Punkten und am Höhepunkt von  rund 4000 Punkten.

Man muss kein Minenexperte sein, nichts über KGVs,  Cashkosten oder NI 101-43 konforme Ressourcen-Schätzungen wissen.  Jeder, der an das Ergebnis der einfachen Formel: 4000/200 x 100 %  glaubt und sich daraufhin die im  XAU Index enthaltenen Werte kauft, hat die Chance, die Anzahl seiner  Euros  im Laufe der aktuellen Edelmetall Party um 2000%   zu vermehren.

Gerhard Nadolny, 19.08.2011

www.diesilberseite.de

Deflationsschock? Das ist jetzt die Frage.

Der „sell-off“ an den Aktienmärkten überraschte mich  nicht, nachdem die Schulden der USA ins Scheinwerferlicht gerieten. Sogar Standard und Poor´ s hat gemerkt, dass die Amis kein AAA Rating mehr verdienen.  Dies ist ein historisches Ereignis und wird Folgen für die Entwicklung der Edelmetalle haben. Das keynesianische Experiment geht zu Ende. Ich weiß nicht, welche Turbulenzen uns kurzfristig ins Haus stehen, aber ich bin sicher, dass man  jetzt  keinesfalls aus den goldenen und silbernen Rettungsbooten aussteigen darf. Sie sind die beste  Absicherung in diesen stürmischen Zeiten. Nur Angsthasen, die nichts begriffen haben, verlassen  jetzt ihre Rettungsboote.

Mutigen Naturen, die Zeit und Nerven haben, würde ich sogar antizyklisches Verhalten, also “Gold und Silber long“ empfehlen. Wenn man seinem eigenen Kompass vertraut, wird man sich auch nicht von jedem Experten verunsichern lassen.

Die Märkte warteten am Freitag gespannt auf die  US-Arbeitsmarktzahlen.Manipulierte Statistiken  können nichts kaufen und historische Datenreihen sind keine Glaskugel. Was soll man schon von „Experten“ halten, die sich von einer Lügen-Statistik  beindrucken lassen oder von   „Experten“, die permanent  vor einem Deflationsschock nach dem 2008 er Muster warnen? Experten und Datenfreidhöfe können die Frage, ob wir aktuell vor einem neuen Deflationsschock stehen, nicht mit ausreichender Sicherheit beantworten.

Vielleicht liefert uns das Ergebnis des FED- Offenmarkt Ausschusses am Dienstag einen Hinweis? Negative Zinsen haben wir schon, also dürften die Herren des Papiergeldes andere Lockerungsübungen, wie z.B. „QE3“, zur   weiteren Verwässerung  des Dollars ergreifen. Dies könnte die Märkte vorrübergehend stimulieren, wird aber keine große Depression verhindern.

Die Verkündung eines QE3 wird den Dollar in Richtung Süden schicken und Gold, als sicherer Hafen wird dann weiter zulegen. Dieses aus meiner Sicht  wahrscheinlichste Szenario hat sich am vergangenen  Freitag schon angedeutet. Gold ist erwartungsgemäß nicht unter die Räder gekommen, sondern gegen den Dollar gestiegen.

Gegen einen Deflationsschock bei den sicheren Häfen spricht auch der Ölpreis. Im Gegensatz  zu 2008 ist er bisher nicht gefallen, sondern am Freitag sogar leicht angestiegen. Nur der Silberkurs macht mir Sorgen. Es hat im Gegensatz zu Gold, die Woche in den  roten Zahlen beendet.

Der o.a. Wochenchart sieht nicht gut aus. Bevor Silber die 42 $ Marke nochmals sieht, könnte es zunächst noch  mal bis auf 35 oder36 $ fallen.

Solange Gold noch  über 1650 $ und der HUI Minenindex über 500 Punkten stehen, sehe ich keine Entwicklung eines neuen Deflationsschockes.

Das Ratio des XAU Gold- und Silberminenindex zu Silber steht mit aktuell mit rund 1:5 wesentlich tiefer als am Höhepunkt des Deflationsschockes in 2008. Damals war das Ratio 1: 7.

Es ist theoretisch zwar möglich, dass Gold auf 1700 $ steigt und Silber gleichzeitig auf 35 $ fällt. Aber viel wahrscheinlicher ist eine Korrelation der Preisentwicklung. Gold ist  Weg zurück zu  seiner monetären Eigenschaft als Reservewährung. Warum sollten sich die Wege von Gold und Silber in dieser Phase trennen? Welchen Grund könnte es dafür geben?

Die nach wie vor wichtigste Wirtschaft in unserer Welt ist auf dem Weg in die Stagflation und die Tage des US-Dollars als Welt Leitwährung sind gezählt. Der Verlust der Bestnote AAA wird nicht nur die Finanzierung der US Schulden sondern auch Verbraucherkredite verteuern und die Entwicklung einer großen Depression beschleunigen. Wer in seinem Depot derzeit noch etliche DAX oder S & P Aktienwerte hat, sollte sich überlegen, ob er die richtigen Berater hat. Die Flucht  aus Aktien und  amerikanischen Staatsanleihen wird sich fortsetzen und Investitionen in  Edelmetalle werden bis auf weiteres  die  besten Alternativen bleiben.

Die  Flucht in Gold und Silber wird von den Herren des Papiergeldes, dem Bankenkartell, verstärkt bekämpft werden. Mit weiteren Überfällen auf die  Kurse ist  jederzeit zu rechnen.

Bleiben Sie  hellwach. Beobachten Sie täglich den Dollarindex, den Goldpreis, den Ölpreis und den HUI Minenindex. Wenn sich die Hinweise auf einen zweiten Deflationsschock verstärken, also Gold, Öl und HUI fallen, dann greifen Sie notfalls zu Put Optionsscheinen  und/oder sichern Ihre  Minenaktien mit  Stopp-Loss Kurse ab. Aber behalten Sie Ihr physisches  Gold und Ihr Silber.

Sehr ratsam sind auch Bargeldreserven, mit denen man auf Einkaufstour gehen könnte, sollten die Minenwerte tatsächlich massiv einbrechen.

Aber von allen anderen Aktien würde ich vorerst die Finger lassen. Ein Hinweis darauf, wann die Aktien wieder richtig billig sind, wird uns das DAX: Silber Ratio liefern. 1980 brauchte man nur rund 12 Silberunzen, um den DAX zu kaufen. Im März 2000 kauften  845 Unzen einen DAX.

Werden es  bereits im März 2012 oder vielleicht  erst in 2013  weniger als 30 sein?