Die 25 wahrscheinlichsten Ereignisse im Jahr 2012

Wie sehe ich die Welt am Ende des Jahres 2011?  Immer mehr Menschen erkennen, dass wir alle denselben  Planeten zum Leben haben und dass Körper, Geist und Seele in Harmonie sein müssen. Dass unsere repräsentative Demokratie nicht funktioniert und dass in unserem Geldsystem eine Umverteilungsfunktion zu Gunsten einer kleinen Finanzelite  eingebaut wurde. Otto Normalverbraucher bricht langsam aber sicher unter einer unerträglichen Zins- und Steuerlast zusammen. Das im Jahre 1913 von 7 privaten Eigentümern  gegründete „Federal Reserve“ – Umverteilungssystem zu Gunsten dieser kleinen Machtelite braucht dringend einen „Haircut“. Nach fast 100 Jahren ist es gelungen, die Macht und das Geld zu den FED Gründern und ihren Helfern zu transferieren. Dem Rest der Welt gehören die dagegen stehenden Schulden und Zinslasten. In 2012 wird  die Elite das unlösbare Problem haben, Nachschuldner zu finden. Die Politik wird zwar weiterhin versuchen, mit noch höheren Schulden noch mehr  Zeit zu kaufen, aber der Mann auf der Straße könnte ihnen  einen Strich durch diese Rechnung machen. Gelegenheiten zum Widerstand hat er in 2012 nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Wahlurne oder am Bankschalter.  Der Bürger beginnt zu begreifen, wie das System funktioniert und vielleicht macht er in 2012 einfach  nicht mehr mit. Freie Märkte und freie Bürger sind aber nur ein schöner Traum. Gleichwohl bleibt mir die Hoffnung, dass die manipulierten Papiermärkte keinen Bestand haben werden und grundlegende Trends die Oberhand gewinnen. Vor dem fundamentalen, realwirtschaftlichen Hintergrund halte ich für das kommende Jahr  folgende 25 Ereignisse für die wahrscheinlichsten, aber: auch das Gegenteil ist möglich!

  1. Der Dax wird unter 4000 Punkte und der S & P  unter 800 Punkte fallen. Erst dann werden sich gute Einstiegsgelegenheiten bieten.
  2. Negative Realzinsen bleiben uns über das ganze Jahr erhalten.
  3. Gold wird auf 2000$ steigen
  4. Silber weit  über 50 $
  5. Die Preise für Öl, Gas, Strom  und Nahrungsmittel werden ebenfalls steigen
  6. Der Weizenpreis wird sich verdoppeln und den Hunger in unserer Welt vergrößern.
  7. Das Bankensterben erreicht einen Höhepunkt. Nicht nur die Commerzbank muss verstaatlicht werden.
  8. Banken, Spekulanten und Zockern werden Grenzen gesetzt bekommen.
  9. Vermögensbesitzer werden mit einer neuen Steuer zur Staatskasse gebeten werden.

10. Der Dollar gewinnt den globalen Währungskrieg.  Euro / Dollar fällt  unter 1,20.

11. Die Spaltung der Eurozone wird konkreter werden. Nicht nur Griechenland wird seinen Bankrott erklären müssen.

12. Der Schweizer Franken verliert seinen Status als sicherer Hafen

13. In China platzt die Immobilienblase und reißt Australien mit  in  die Rezession.

14. Nach dem Sturz  Chinas bleiben nur noch die USA und Russland als sogenannte Weltmächte übrig

15. Occupy Wallstreet war nur ein Vorgeschmack auf die 2012 er Proteste. In den USA werden Bürger wegen „zivilen Ungehorsams“ ohne Gerichtsurteil unter „Arrest“ gestellt.

16. Die Menschen werden sich  mehr  direkte Demokratie erkämpfen

17. Die Massenmedien verlieren weitere Glaubwürdigkeit

18. „Big Brohter is watching you“ und verschärft seine Kontrolle über das  Internet.

19. Die schwarzgelbe Koalition bricht auseinander. Steinbrück wird Bundeskanzler.

20. USA und Israel bombardieren den Iran und gewinnen so die totale Kontrolle über die Ölvorräte im mittleren Osten.

21. Nicht nur in Syrien wird es „unterstütze“ Bürgerkriege geben.

22. Obama und  Sarkozy  werden ihre Wahlen verlieren

23. Die Nutzung der Atomenergie wird weltweit zurückgefahren werden.

24. „Nordeuro“ wird das  Wort des Jahres 2012 werden.

25. Am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen. Es muss kein „Armageddon“ geben. Im Gegenteil: es besteht noch Hoffnung für einen gesunden Neustart.

Gerhard Nadolny, im Dezember

www.diesilberseite.de

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Schon mal was von einem NEMP gehört?

NEMP steht für „Nuklearer elektromagnetischer Puls“. Er entsteht bei der Detonation spaltbaren Materials. Eine  sogenannte  „exo-atmosphärische“  Detonation  könnte uns alle innerhalb kürzester Zeit in die Steinzeit „beamen“!

Bei einer solchen Detonation entstehen elektrische Spannungswerte (als Folge von extrem hohen Feldstärken), die für etliche  Komponenten in elektrischen Geräten (insbesondere für Halbleiter) eine zerstörende Wirkung haben.

Jeder Schurkenstaat  und auch gut vorbereitet Terrornetzwerke könnten mittels einer relativ  kleinen Atombombe, die in der erdnahen Atmosphäre gezündet würde, einen – für unsere Zivilisation vernichtenden-  elektromagnetischen Puls erzeugen.

Es würde zwar zunächst  nichts radioaktiv verseucht, nichts brennen und auf den ersten Blick nichts beschädigt werden. Aber innerhalb von Sekunden wären wir alle wieder in der Steinzeit angekommen:

Kein Auto funktioniert mehr, keine Funkanlage,(auch  kein Telefon, kein Radio,kein Fernseher und kein Computer), kein Kraftwerk, kein Wasserwerk, keine Ölheizung, kein Elektroherd,  keine Pumpe, kein Krankenhaus, keine Stromsteckdose usw.

Mit einer einzigen Bombe könnte man die USA, Russland, Indien oder Europa  lahmlegen. Das Know-how und die Technik dafür sind weltweit vorhanden. Länder wie der Iran oder Nordkorea hätten  auch die Mittel, ein solches Programm  umzusetzen. Die Bauanleitung für diese Massenvernichtungswaffe gibt’s hier: http://www.ornl.gov/sci/ees/etsd/pes/pubs/ferc_Meta-R-320.pdf

Praktisch  ist es so gut wie  unmöglich, die in Betrieb befindlichen  elektrischen Komponenten gegen einen solchen Stromschlag zu schützen. Jeder Laie kann sich ausmalen, was passiert, wenn die Elektronik aller Anlagen in einem Radius von einigen Hundert Kilometern ausfällt. Fachleute bestätigen, dass in einem EMP Szenario auch AKWs unbeherrschbar werden.

Der Wasserhahn bleibt leer, die Heizung kalt, das Telefon schweigt, die Kühltruhe taut auf und auch das Auto springt nicht mehr an. Den Wartungsdienst zu rufen, wird zwecklos sein.

Was noch funktioniert sind Rauchzeichen, der Holzofen und  handbetriebene Brunnen.  Polizei, Feuerwehr oder Notarzt sind weder mobil, noch erreichbar. Die Lebensmittelversorgung würde sofort zusammenbrechen. Banken könnten kein Geld ausgeben. Das Internet wäre tot. Kernkraftwerke  wären plötzlich unbeherrschbar.

Es wäre schlimmer als im Mittelalter, weil die damaligen Menschen darauf eingestellt waren, ohne Elektronik zu leben. Aber heutzutage würde alles zusammenbrechen. Die  Bedrohung durch einen EMP war bereits während meines Elektrotechnik- Studiums in den 70er Jahren ein Thema.  In 2001 hat das Fraunhofer Institut dazu eine Konferenz veranstaltet  und  die Briten,  welche noch nie einen Krieg verloren haben, nehmen sie sehr  ernst, wie mir  ein ehemaliger Angehöriger der „Royal Armee“ Ende 2010 persönlich bestätigte. Aber die breite Bevölkerung erfährt davon natürlich nichts. Wenn allen Menschen dieses Bedrohungsszenario bewusst wäre, gäbe es auf dieser Welt schon lange keine Kernkraftwerke mehr.

Die gesteuerten Massenmedien belästigen Sie natürlich nicht damit? Warum  komme ich zur Weihnachtszeit damit auf Sie zu?  Weil ich einen kleinen Beitrag leisten will, dass wir die besinnliche Zeit nutzen,  auch mal  darüber nachzudenken, was uns wirklich fehlt. Das neueste Smart Phone? Einen größeren Flachbildschirm ? Ein schnelleres Auto?

Bevor Sie über solche Konsumgüter nachdenken, checken Sie doch bitte zunächst mal, wie lange Sie es in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ohne fließendes Wasser aus der Leitung und fließenden Strom aus der Steckdose  aushalten? Wo kochen Sie, wenn der Elektroherd nicht funktioniert? Wie heizen Sie, wenn der Öl- oder Gasbrenner ausfällt? Was essen Sie, wenn der Supermarkt geschlossen ist? Womit bezahlen Sie, wenn der Bankautomat streikt?

Heute las ich, dass jemand die Eurokrise als einem “ Ritt auf der Rasierklinge“ bezeichnete. Wer schon bei einer Papiergeldkrise, die sich wiederholt in unserer Welt ereignet, solche  Metapher bemüht, hat für mich das Sichtfeld eines Frosches.

Natürlich ist weder das Ende des Finanzsystems, noch ein immer wahrscheinlich werdender Angriff auf den Iran oder gar ein Nuklearer elektromagnetischer Puls ein Weltuntergang. Aber ein NEMP in Europa  wäre das Ende unserer Zivilisation.

Da es alle drei Optionen gibt, sollte man sich aus Verantwortung für seine Lieben-  im Rahmen seiner Möglichkeiten – vorbereiten.

Vor 28 Jahren hat der Friedensforscher Carl Friedrich von Weizäcker, den man wohl kaum als einen Verschwörungstheoretiker bezeichnen kann, für das laufende Jahrzehnt, das skrupelloseste und menschenverachtendste System vorhergesagt, dass die Menschheit jemals erlebt hat. Er sprach davon, dass man die Weltbevölkerung mittels Kriegen, Hungersnöten und künstlich erzeugten Krankheiten zum Zwecke der Machterhaltung reduzieren wird. Bis jetzt war es noch immer so, dass die Finanzeliten die Menschen durch Krisen und Kriege von einem untergehenden Falschgeldsystem ablenkten. Warum sollte es diesmal anders sein?

Schurken gibt es etliche auf dieser Welt, dies kann  niemand bestreiten. Aber es gibt nur wenige Methoden, die effektiver als ein NEMP sind, um einen ganzen Kontinent zu zerstören und  über unbeherrschbare AKWs als NEMP -Folgeerscheinung alles zu verstrahlen.

Carpe Diem

Silberkurs 2012

Silberkurs für Investoren 

Den monatlichen  „Silberkurs “ gebe ich seit Januar 2011  für langfristig orientierte Investoren heraus. Wer sich an den Tipps orientierte, hat bisher gutes Geld verdient.
Sie werden als Silberkurs- Investor  permanent  betreut, von der Aufnahme in die Watchliste, den Kauf, über Gewinnmitnahmen- oder Absicherungen bis hin zum Ausstieg. Bisher war mein Angebot  in seiner Art einmalig. Seit kurzem bieten   Mitbewerber etwas Vergleichbares an. Auch dies zeigt, ich bin  mit dem Silberkurs  auf dem richtigen Weg  und freue mich darüber,dass dies  vom Markt  bestätigt wird.

Spätestens seit 2008 befinden wir uns im wirtschaftlichen Winter und stehen vor einer großen Depression. In diesem Umfeld werden sich Gold und Silber sowie deren Aktien gut entwickeln. Sobald das Bankenkartell die Kontrolle verliert, werden Edelmetalle und Minenaktien explodieren.

Die  Schwerpunkte  legte  ich in 2011 auf „Marketing für KMU“ und auf  „Silber und seine Aktien

Da ich bis spätestens Ende 2012 dreistellige Silberpreise und entsprechende Gewinne bei den Minenaktien erwarte, werde ich den Silber/ Minen-Teil  im kommenden Jahr fortsetzen und auf Wunsch einiger Abonnenten stärker als bisher auf spekulative Derivate (Put- und Call Zertifikate)  und deren Timing eingehen.Im  Teil : „Marketing“ wurde 2011 in 12 Ausgaben grundlegendes Wissen für kleine und mittlere Unternehmer vermittelt. Für eine individuelle Beratung oder Coaching stehe ich selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.Ab 2012 werde ich den Unternehmerkurs durch das  Thema „Energie und Rohstoffe“ ersetzen und ab Januar für alle Teilnehmer des Silberkurses  ein zweites Musterdepot, mit Aktien und Indexfonds aus dem Energie- und Rohstoffbereich anlegen und  entwickeln.

Begründung: Fast 90 % des Weltenergiebedarfes werden durch Kohle, Öl und Gas gedeckt. Erdöl und Erdgas machen 60 % aus. Ein Meilenstein für die zukünftige Preisentwicklung ist der Punkt, an dem die Produktion den Bedarf nicht mehr decken kann. Im Jahre 2005 verbrauchte ein Chinese etwa 1200 Watt und ein Amerikaner  10.500 Watt. Der Energiehunger der Asiaten wächst dynamisch, während Geologen davon ausgehen, dass wir das Produktionsmaximum beim Erdöl bereits gesehen haben oder es gerade erreichen.  Auch die Reichweite der tatsächlich ausbeutbaren US Schiefergas-Reserven wird von Experten auf nur noch 7 Jahre geschätzt. Wem dazu noch bewusst ist, dass der Iran über die weltweit zweitgrößten Erdölreserven und gemeinsam mit Russland über die größten Erdgasreserven verfügt, dem wird schnell klar, in welche Richtung sich  die Energiepreise in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Persönlich bereite ich mich für  2012 auf eine  Energiekrise  und eine parabolische Preisentwicklung vor. Wenn das „worst-case“ Szenario – ein Flächenbrand im Nahen Osten- eintreffen sollte, werden wir  Ölpreise jenseits von 200 USD pro Barrel Crude Öl  und Benzinpreise über 2,50 EUR pro Liter Superbenzin sehen. Eine solche  Entwicklung wird den DAX tief fallen und Nahrungsmittel- oder Strompreise hoch steigen lassen.

Gegen Inflation schützen die Wertespeicher Gold und Silber. Aber wie speichert man genug Energie? Öltank, Batterien oder Holzlager sind sinnvolle, aber physikalisch stark begrenzte Möglichkeiten. Aktien von Energieunternehmen oder Indexfonds auf Rohstoffe sind weitere Möglichkeiten und diese Investments  werden ab 2012-  neben Silber und seinen Aktien- der zweite Schwerpunkt des Silberkurses darstellen.

Durch die Konzentration auf  Energie, Rohstoffe und deren Aktien kann ich  tief in dieses Thema einsteigen und alle für Investoren  wichtige Informationen auswerten.

Was kostet Sie die 12 Monats  Mitgliedschaft ?

Für 12 Monate nur 199,-EUR  bzw. 16,60 Eur/Monat.

Aber genau genommen nichts, denn  Sie können mit der  Silberbrief – Mitgliedschaft einen x- fachen Gewinn, im Vergleich zum Jahresbeitrag, erzielen.  Ich garantiere Ihnen, wenn Sie mir 199,- EUR  geben, dann erhalten Sie von mir Tipps, deren erfolgreiche Umsetzung  viele 1000,- EUR einbringen können.

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Hans-Olaf Henkel wird „Freier Wähler“

Die Rede von Hans-Olaf Henkel bei seiner  Pressekonferenz mit den “ Freien Wählern“ :

Alternativen zur Europolitik und Parteienlandschaft

Mit der Entscheidung der Mitglieder der FDP für den permanenten „Rettungsschirm“ (ESM) zu Gunsten vieler finanzschwacher und zu Lasten weniger finanzstarker Länder hat die letzte im Bundestag vertretene liberale Kraft ihren Geist aufgegeben. Parteichef Rösler findet sich zwar durch das Votum der Parteimitglieder bestätigt, und der wackere Euro-Rebell Schäffler rückt jetzt wieder brav in Reih‘ und Glied. Aber gerade mal 17% aller Parteimitglieder machten sich die Mühe, dem Vorstand das Vertrauen auszusprechen, und Schäfflers Argumente gegen den Eurokurs der Koalition liegen immer noch auf dem Tisch.

Nach den sattsam beschriebenen Fehlern, die die FDP-Parteispitze nach dem fulminanten Wahlergebnis seit 2009 gemacht hat, und sie hatte dazu auch noch viel Pech, wirft sie in der Europolitik nun ihre wichtigsten Prinzipien über Bord. Dass es ihr um „Europa“ geht, kann man ihr, angesichts des politischen Schadens, den der Euro für alle sichtbar schon angerichtet hat, nicht mehr abnehmen. Es geht ihr um den Verbleib auf Abgeordnetenstühlen, Staatssekretärenposten und Ministersesseln. Die FDP hat sich mit ihrer Europolitik dreifach gegen die Freiheit versündigt:

  1. Solidarität statt Selbstverantwortung Als liberale Partei schrieb sich die FDP bisher die Selbstverantwortung auf die Fahnen. Jetzt begleitet Philipp Rösler Frau Merkel weiter in Richtung falsch verstandener Solidarität:  durch die Vergemeinschaftung der Schulden, für die am Ende des Weges niemand mehr verantwortlich ist.
  1. Harmonisierung statt Wettbewerb In Deutschland war die FDP immer die Partei des Wettbewerbs. Mit dem Marsch in die “Fiskalunion“ setzt sie nun in Europa auf das genaue Gegenteil: auf Harmonisierung. Dass der Wettbewerb zwischen kleineren Einheiten immer zu einem stärkeren Ganzen führt, war nicht nur das Credo Otto Graf Lambsdorffs, auf den sich Philipp Rösler jetzt fälschlicherweise beruft, es war einmal die DNA der FDP.
  1. Zentralstaat statt Susidiarität Bisher machte sich die FDP für das Prinzip der Subsidiarität, der Wahrnehmung von Verantwortung möglichst weit „unten“, stark. Im Inland hieß das: Stärkung der Bürgerrechte, der Kommunen, der Bundesländer, außerhalb war es einmal das „Europa der Vaterländer“. Jetzt ist, als Nebenprodukt diverser Eurorettungsschirme, auch für die FDP ein bürokratischer Zentralstaat das Ziel.

Da sich die CDU immer mehr sozialdemokratisiert und die SPD dadurch nach links gedrängt hat, die Grünen inzwischen die SPD sogar links überholt haben und sich die Piraten links verorten („Mindestlohn“, „Rente ab Geburt“), ist der Niedergang der FDP als glaubwürdige Anwältin liberaler Ideale in der Europapolitik doppelt tragisch. Nun mag man einwenden, dass die politische Klasse nichts anderes als den tatsächlichen Zustand unserer Gesellschaft reflektiert. Das ist ein Trugschluss.

Zum einen, weil die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger diese Europolitik nicht unterstützt. Damit wird die Europolitik immer mehr zu einem exklusiven parteiübergreifenden Projekt der politischen Klasse. Ein solches Auseinanderdriften zwischen Volkeswillen und Politikerhandeln hat es nach meiner Beobachtung in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Selbst zu Zeiten der Einführung des Euro war der Graben zwischen Politik und Bürger nicht so breit und so tief. Damit wird nicht nur Politikverdrossenheit geschürt, sondern die Demokratie unterhöhlt.

Zum anderen ist die immer größer werdende Kluft zwischen Bürger und Politiker auch das Resultat des Versagens unserer sogenannten Elite, zum Beispiel der Medien. Die Wirtschaftsredaktionen konvergieren zwar alle in ihren Diagnosen und immer öfter auch in ihren Prognosen für den Europatienten, eine alternative Therapie zu diskutieren, geschweige denn zu verschreiben, bleibt in diesem Land aber weiterhin politisch inkorrekt. Das gleiche erlebe ich täglich in Gesprächen mit vielen meiner Ex-Kollegen. Unter vier Augen sagen sie fast ausnahmslos das Gegenteil von dem, was in Großanzeigen über die segensreichen Wirkungen des Euro gedruckt oder auf BDI-Jahrestagungen erzählt wurde. Politische Korrektness ist ganz offensichtlich der Wunsch, im Schwarm der Mehrheit mitzuschwimmen, und sei es unter Ausschaltung des eigenen Verstandes.

Was wir letzte Woche erlebten, haben wir schon fünfzehnmal erlebt: Regierung, Medien und Börsen feiern den neuesten Durchbruch, kurz danach musste der nächste Rettungsgipfel angekündigt werden. Auch die Ergebnisse des letzten, angeblich alles entscheidenden, EU-Gipfels zerbröseln schon wieder, kaum dass sie durch Politik und Medien gefeiert wurden. Lassen Sie mich das an vier Beobachtungen festmachen:

  1. Zwar wird von einer „Stabilitätsunion“ gesprochen, aber die EZB bugsierte uns schon längst in eine Transferunion, die über eine Schuldenunion am Ende zu einer Inflationsunion mutieren muss.
  1. Die versprochenen neuen Stabilitätskriterien und der auszulösende Automatismus im Falle ihrer Verletzung, die in niet- und nagelfesten Vertragsänderungen festgeschrieben werden sollten, lösen sich teilweise schon jetzt auf. Das beste Beispiel dafür ist die „Schuldenbremse“, die in den jeweiligen Verfassungen der Länder festgeschrieben werden sollte. Zwar versprach Präsident Sakozy den Deutschen eine Schuldenbremse, hat aber – wohl nicht unbeabsichtigt – vergessen mitzuteilen, dass die Sozialisten in seinem Land diese längst abgelehnt haben.  Angesichts der Tatsache, dass Frankreichs Neuverschuldungsrate in diesem Jahr fast viermal so hoch sein wird wie unsere, kann man den Begriff „Stabilitätsunion“ nicht mehr benutzen, ohne sich dem Vorwurf bewusster Täuschung auszusetzen.
  1. Die Euromantiker tun alles, um den Euro zu einer formidablen Ansteckungsmaschine zu entwickeln. Wenn Griechenland krank wird, bekommen wir auch Fieber. Wenn Italien die Grippe hat, muss die ganze Eurozone zum Arzt. Dass Deutschland nun Gefahr läuft, sein „AAA“-Rating zu verlieren, liegt an der berechtigten Vermutung, dass wir demnächst auch für Länder mit geringerer Bonität mithaften müssen.
  1. Der Euro entwickelt sich immer mehr zu einem Spaltzpilz. Er bewirkt inzwischen das genaue Gegenteil von dem, was er mal erreichen sollte. Statt Eintracht sät er Zwietracht. Der Streit zwischen den potenziellen „Geberländern“ mit potenziellen „Nehmerländern“, der schon im Abstimmverhalten der EZB-Gremien und in Rücktritten ihrer deutschen Vertreter zu beobachten war, weitet sich jetzt auf die Politik und auf die Bürger Europas aus. War Deutschland vor der Krise das beliebteste Land in Griechenland, sind wir dort heute die am meisten verhasste Nation. Der Euro vergrößert den Graben zwischen der Eurozone und 10 Nichteuroländern. Von diesen will zur Zeit nur noch die Bevölkerung Rumäniens in den Einheitseuro. Die schwedische Regierung, die vertragsgemäß in die Eurozone müsste, rührt sich nicht. Kein Wunder, wenn dort nach neuester Umfrage 80% der Bevölkerung gegen die Aufnahme in die Eurozone ist. Wenn in Grossbritanniens Unterhaus jetzt eine ständig größer werdende Gruppe von Abgeordneten ein Plebiszit mit dem Ziel fordert, den Ausstieg aus der EU vorzuschlagen, dann liegt das vor allem an den Nachrichten über das Chaos, was der Euro auf dem Kontinent angerichtet hat..

Ich habe mir die Frage gestellt, was man als engagierter Bürger in diesem Land tun kann, wenn man diesen Weg für verhängnisvoll hält, die gesamte politische Klasse ihn aber unbeirrbar weiter beschreitet?

Man kann mithelfen, über Bücher, andere Veröffentlichungen, TV-Auftritte und selbstfinanzierte Großveranstaltungen die Öffentlichkeit aufzuklären und zu mobilisieren. Ich habe das in den letzten 15 Monaten intensiv getan. Einige andere auch. Ich denke hier an die Gruppe der Kläger vor dem BVG, an die „Europolis“-Gruppe um Professor Kerber und die „Zivile Koalition“ unter der Leitung von Frau von Storch.

Man kann eine neue Partei gründen. Einerseits hängt eine neue liberale Partei, die Europa-freundlich aber Euro-kritisch ist, wie eine reife Frucht am Ast. Man muss nur gegen den Stamm treten, dann fällt sie herunter. Andererseits ist der bürokratische Akt nicht nur sehr aufwändig, man kann kaum sicherstellen, nur solche Mitstreiter zu bekommen, die die gleichen liberalen Werte und Ziele teilen.

Eine Parteigründung habe ich nie ins Auge gefasst. Im Gegensatz zu dem, was die “Bild“ insinuierte, habe ich auch niemandem vorgeschlagen, mit mir eine zu gründen. Doch muss die Angst der etablierten Parteien vor einer politischen Konkurrenz gewaltig sein! Ich verstehe das auch, denn beim Thema „Euro“ sind den Befürwortern zuerst die ökomischen Argumente abhanden gekommen, und nun lösen sich auch die politischen Gründe für ein Festhalten am Einheitseuro im angerichteten Eurochaos auf. Da bleibt einigen Vertretern der politischen Klasse nichts anderes übrig, als mich persönlich anzugreifen oder angreifen zu lassen. Ich habe schon viel ertragen und sicher auch ausgeteilt, aber das was ich erlebt habe, seitdem ich mich leichtsinnigerweise selbst indirekt in Verbindung mit der Gründung einer neuen Partei gebracht habe, stellt alles bisher Erlebte in den Schatten.

Schließlich kann man versuchen, eine der etablierten Parteien zu beeinflussen. Frank Schäffler hat das in einer sehr mutigen und anerkennenswerten Art und Weise getan. Ich habe in vielen Veranstaltungen und mit einem „Offenen Brief and die Mitglieder der FDP“ versucht, dabei zu helfen. Genützt hat es nichts.

Schon bevor das Ergebnis des Mitgliederentscheids vorlag, nahm Herr Aiwanger, der Freie Wähler-Bundesvorsitzende, einen Kontakt zu mir wieder auf, den wir schon vor ca. drei Jahren geknüpft hatten. Wir haben intensiv miteinander gesprochen. Das Ergebnis: Ich habe mich entschlossen, den Freien Wählern dabei zu helfen, sich als eine neue liberale Kraft bundesweit zu etablieren.

Wir wissen, dass wir zwei Hürden zu überwinden haben.

  1. Da ist zum einen der erkennbare Widerspruch, in den die Partei der Freien Wähler dadurch gerät, dass sie einstmals als eine „parteilose Wählergemeinschaft“ angetreten ist. Es hört sich paradox an, ist aber leider so: nur eine Partei kann dafür sorgen, dass die Macht der Parteien zugunsten der Macht der Bürger beschnitten wird.
  1. Die kommunale Basis und die Erfahrung mit den Bürgern vor Ort sind zwar die unschlagbaren Stärken der „Freien Wähler“, aber es tun sich auch Widersprüche auf. Hier ist man gegen den Ausbau eines Flughafens, dort für eine bessere Infrastruktur, einige sind für mehr Subventionen für die Landwirtschaft, andere für niedrigere Steuern. Die von uns angepeilte Lösung dieses Dilemmas liegt in der Trennung der bundespolitischen von landes- bzw. kommunalpolitischen Themen. Neu ist das für die anderen Parteien auch nicht.

Wie kann mein persönlicher Beitrag aussehen?

Zunächst möchte ich klarstellen, was ich nicht tun werde:

Ein Mandat strebe ich zur Zeit nicht an.

Ich werde mir vorbehalten, auch andere politische Gruppen im Sinne liberaler Positionen zu beraten.

Ich werde mich auf wenige Themen beschränken.

Hier sind die fünf Schwerpunkte, die ich in Absprache mit Herrn Aiwanger setzen möchte:

  1. Einsetzen für ein Föderales Europa (Ein „Europa der Vaterländer“ für ganz Europa statt einer zentralistischen Fiskalunion für die Eurozone)
  1. Entwicklung von  Alternativen zur derzeitigen Einheitseuropolitik
  1. Stärkung des Föderalismus in Deutschland (Mehr Selbstverantwortung für die Bundesländer und für die Kommunen)
  1. Ausbau der Macht für die Bürger, Abbau der Allmacht der Parteien
  1. Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen des Mittelstandes

Als nächste Schritte sind Veranstaltungen geplant, auf denen ich bei den Mitgliedern der Freien Wähler und anderen Bürgerinnen und Bürgern für ein solches liberales Programm werben möchte.  Wir sind beide davon überzeugt, dass großes Potenzial für eine neue liberale Kraft vorhanden ist:

Nach dem Mitgliederentscheid suchen viele FDP-Mitgliederbei eine neue liberale Heimat.

  1. In der CDU/CSU formiert sich Widerstand gegen die Beliebigkeit und die Sozialdemokratisierung der Parteiführung.

3.Irgendwann werden auch die Stammwähler der SPD nicht mehr mit Begeisterung akzeptieren, dass ihre eigene materielle Zukunft durch eine Europolitik auf Pump bedroht wird.

  1. Die Unzufriedenheit mit der Einheitseuropolitik ist im nicht parteipolitisch engagierten Teil der Bevölkerung besonders groß.

Das größte Potenzial liegt in der größten Partei Deutschlands, der Partei der frustierten, enttäuschten, politik- und parteiverdrossenen Nichtwähler. Wären die Freien Wähler in der Lage, diese wieder in den politischen Entscheidungsprozess einzugliedern, würde sie nicht nur der liberalen Idee sondern auch unserer Demokratie einen großen Dienst erweisen.

Hans-Olaf Henkel, 10117 Berlin

Silberkurs Dezember 2011

Im Januar habe ich mit Blick auf 2011 folgendes geschrieben:

Das Jahr 2011 wird das Jahr der Wahrheiten werden. Für den Euro, für Silber und auch für Angela Merkel, Joe Ackermann, JP Morgan und Co. Die Eurozone stellt  ein großes Risiko für die Märkte dar. Die Schwierigkeit, eine gemeinsame, nachhaltige Lösung zu finden, ist offensichtlich ein unlösbares Problem. Der jetzt  gefundene „permanente Krisenmechanismus“ ist keine Lösung, denn eine  permanente, länderweise Rettung sorgt  für  permanente Unruhe und für eine permanente Krisenstimmung im Volk.“

 Und zum Silberpreis schrieb ich: „Ich kann mir für das Frühjahr  Silberkurse über  40 USD vorstellen und danach  eine Korrektur bis in den Bereich um 30 USD. “ 

„Die Saisonalität lässt für den Sommer 2011  gute Einstiegschancen in Silberaktien erwarten, bevor sich  bis 2012 ein neues Allzeithoch, also Kurse zwischen 50 USD und 150 USD ergeben. Ob es nach einem solchen ATH dann einen erneuten Deflationsschock gibt  oder   eine depressive Hyperinflation beginnt, kann heute noch niemand sagen. Hinweise darauf wird uns die Geldmengenentwicklung liefern.“

Rückblickend war mein „Outlook“  ganz ordentlich. Die Eurokrise hat sich  zu einer permanenten Krise entwickelt. Der Silberpreis erreichte im Frühjahr Kurse über 49 USD und brach danach in den Bereich um 30 USD ein. Der XAU Minenindex hatte im Spätsommer  seinen Tiefststand bei 172 Punkten und steht aktuell rund 20 % höher.

weiterlesen

(http://www.diesilberseite.com/mediapool/88/881677/data/Silberkurs_Dezember_2011.pdf)