Knallrote Warnung: der Euro bricht noch in 2012 auseinander!

Die Euro- bzw. Papiergeld Krise steuert im Sommer 2012 auf einen Höhepunkt zu. Für den Spätsommer/Herbst 2012 gilt ab sofort die Alarmstufe rot. Seit ich mich mit der Papiergeldkrise beschäftige – das begann in 2005- habe ich noch nie so viele Faktoren mit einer so hohen Sprengkraft gesehen. Ich nenne nur 3 davon

1) Die US Wirtschaft steht vor dem freien Fall

2) Die Wall Street und die City of Londen werden ab dem Spätsommer von Bankinsolvenzen erschüttert werden.

3) Die Rettungsversuche der  Zentralbanken werden scheitern.

Niemand muss diese Warnung ernst nehmen, aber das was dem Finanzsystem bevorsteht rechtfertigt eine knallrote Warnung und erübrigt jede weitere Diskussion; der Euro ist nicht mehr zu retten, er wird zerbrechen. Dies kann kein ESM und auch kein anderer Schirm verhindern.

Ich stelle daher  hiermit meine langjährige  Berichterstattung über die Eurokrise ein und konzentriere mich auf die Rettungsboote: Silber, Gold und deren Aktien ( in dieser Reihenfolge).

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Die Euro Apokalypse

Laut George Soros gibt es für uns nur Euro Austritt oder Transferunion: „Es gibt keine Union ohne Transfers, sei es eine politische oder monetäre. Die Deutschen müssen sich entscheiden, ob sie den Euro haben wollen oder nicht. Wenn ja, müssen sie Transfers leisten, wenn nicht, sollten sie austreten.“

Schon ein Austritt des kleinen  Griechenlands würde eine gewaltige Kapitalflucht aus den Südländern in die Nordländer auslösen, deshalb diskutiert  die EU derzeit über  Kapitalverkehrs- und Grenzkontrollen. Eine Kapitalflucht von Süd nach Nord  würde zur Spaltung der Eurozone führen und deshalb wird man nach Griechenland nun Spanien und demnächst Italien „retten“.

Willkommen in der bankrotten, europäischen Transfer und Schuldenunion.

Wir schreiben bald das Jahr 1 nach Einführung des ESM. Das Bruttosozialprodukt der Euro Transferunionsländer beträgt dann rund 10 Billionen Euro, die öffentlichen Schulden ca. 8,5 Billionen (85%) und die privaten Schulden der Bürger in den 17 Euroländern rund 11,5 Billionen Euro.  Das pro Kopf Einkommen der 320 Mio. Eurozonen Bewohner liegt derzeit bei schrumpfenden 28 TEUR.

Insgesamt müssten die Eurozonen Bewohner zur Rettung des Euros zukünftig,  laut den vorstehenden Zahlen,  direkt oder indirekt (über Preise und Steuern) den Kapitaldienst (Zins und Tilgung) für rund 20.000.000.000.000 Euro Schulden aufbringen. Geht man von einem -langfristig unterdurchschnittlichen- Zins von nur 4% und von einer jährlichen Tilgung von 2 % aus, dann läge der Kapitaldienst für 20 Billionen Euro bei jährlich 1,2 Billonen Euro bzw. 3750 Euro pro Einwohner.

Der durchschnittliche Eurozonen Bewohner und seine Kinder müssten also, rein theoretisch, über viele Jahrzehnte  13,4 % ihres  zukünftigen Einkommens nur für die derzeit schon vorhandenen Schulden aufbringen.

Da das Einkommen des deutschen Steuermichels  aber weit über dem Eurozonen Durschnitt liegt, wird seine Belastung in der Transferunion  ebenfalls weit überdurchschnittlich sein.

Die Belastung des deutschen Steuerzahlers beträgt (inkl. aller direkten und indirekten Steuer) schon heute über  60 % und ist kaum noch zu steigern, denn  man muss dem armen Steuermichel  ja  noch ein wenig Kaufkraft übrig lassen, damit er neben dem Schuldendienst noch seinen Kühlschrank füllen, sein Auto betanken und seine Stromrechnung bezahlen – sprich: die Wirtschaft aufrecht erhalten-kann.

Dass  nicht nur Otto Normalverbraucher, sondern vor allem der  Staat inkl. der Kommunen  so gut wie keinen finanziellen Gestaltungsspielraum mehr hat, muss auch  nicht weiter vertieft werden, also scheiden  die öffentlichen Haushalte zum Abbau der Schulden ebenfalls aus. Was zur Finanzierung weiterer Rettungsmaßnahmen bleibt sind die Sparvermögen der Deutschen und  deren Immobilien, welche man mit einer Zwangshypothek belasten kann.

An das Geld der Gläubiger, welche  die Zinsen für die Schulden kassieren (in meinem Beispiel sind das immerhin 800 MRD Euro pro Jahr)  kommt Brüssel bestimmt nicht ran, denn diese Guthaben  werden  bestimmt nicht im Einflussbereich der Brüsseler Eurokraten aufbewahrt.

Alle Rettungspakete erfüllen  nur den Zweck,  das Sterben des Schuldgeldsystem zu verzögern und die Umverteilung von Arm nach Reich aufrechtzuhalten.

Aber am Ende des Tages wird die Euro Zone dasselbe Schicksal erleiden wie die Sowjetzone.

Wir können nur hoffen, dass die westlichen Eliten  nicht versuchen werden, durch einen großen Krieg  von diesem unvermeidlichen, katastrophalen Ereignis, welches auch den Dollarraum mit in den Abgrund reißen wird,  abzulenken

Heute ist die Silberkurs Juni Ausgabe erschienen

Während der DAX gestern um 3,84% einbrach, legte mein Silberminendepot um 2,39% zu. Das Rohstoff- und Energiedepot beendete den gestrigen Handeltag  mit 0,0% Veränderung . Diese Outperformance zeigt, dass man im sog. Kondratieff Winter in Edelmetallen besser aufgehoben ist, als in Standardaktien. Gleichzeitig erwies sich gestern  der Goldminenanteil im Rohstoffdepot als eine sehr gute Versicherung gegen einstürzende Aktienkurse.

Insgesamt liegt das Silberminen  Depot mit einem Gewinn von 75 % im Vergleich zu seinem Benchmarks oder zu gemanagten Fonds sehr gut im Rennen.

Hier geht es zu weiteren Infos über den Silberkurs

In 2012 erlitt es erstmals per 1.6. mit – 2,3% einen kleinen Verlust, aber der XAU Minen Index verlor im gleichen Zeitraum 10%, dies relativiert die schwache Performance in 2012.

Jim Sinclair, der amerikanische Goldpapst sieht im Sommer 2015 einen Goldpreis von  12.500 USD. In der Vergangenheit lag er schon mit seinen Prognosen seit 1976 „goldrichtig“. ( z.B. mit seinen Prognosen für  1980 und in 2011)

Eric Sprott, ein milliardenschwerer Silberinvistor, sieht dann das Gold:Silber Ratio bei 1:10. Sollten die beiden Herren recht haben, dann können wir uns auf 4stellige Silberpreise in 3 Jahren freuen. Spätestens dann werden e Kurs der Minenaktien eplodieren.

Silber ist bekanntlich der Kaiser in einem Inflationsszenario. Am kommenden Mittwoch tagt der EZB Rat. Vor dem Hintergrund einbrechender Aktienmärkte darf man für die Zukunft  mit weiteren Lockerungen der Geldpolitk und in Folge mit steigenden Edelmetallkursen rechnen.