Auszug aus dem Silberkurs November 2013

Jim Rogers im November zum Gold

„Wie es aussieht, korrigiert es nun schon eine ganze Weile. In diesem Jahr scheint es sich in der Bodenbildung zu befinden. Es markiert neue Tiefstände und scheint einen Boden auszubilden. In allen Märkten kommt es im Verlauf der Zeit zu Korrekturen. Der Aktienmarkt war, wie Sie wahrscheinlich wissen, zwischen 1982 und 2000 in einem 18-jährigen Bullenmarkt, in dem es ebenfalls zahlreiche Korrekturen gegeben hatte: 1987 fiel der Aktienmarkt um 40% oder 60% und an manchen Orten sogar um 80%; und auch 1989, 1990, 1994, 1997, 1998 gab es Korrekturen – viele Korrekturen also, aber noch nicht das Ende dieses Bullenmarktes. Und momentan passiert genau das bei den Rohstoffen, denke ich.“

Zur Lage der Märkte

Der Dax ist von seinem Tief bei 5000 Punkten im Spätsommer 2011 auf aktuell 9410 Punkte gestiegen. Das ist ein Gewinn von fast 88 %.
Der HUI ist in dieser Zeit von 220 auf 86 Punkte eingebrochen. Das ist ein Verlust von über 60 %.

Wenn sich ein Wert fast verdoppelt hat ist die Chance, dass er sich nochmals verdoppelt klein. Wenn sich ein Wert jedoch mehr als halbiert hat, dann ist das Risiko, dass er sich noch mal halbiert ebenfalls klein. Ich denke, die derzeitige Bewertung des XAU (die Kurse liegen bei 70% der Buchwerte) ist ein Fundament für den kommenden Bullenmarkt. Für die Edelmetalle ist die Nullzinspolitik noch wichtiger als die Geldlockerung, denn negative Realzinsen sind gut für Gold und Silber. Auf freien Märkten müssten wegen der enormen Risiken deutlich höhere Zinsen für Staatsanleihen bezahlt werden. Wenn sich die Kräfte des Marktes durchsetzen, werden die Zinslasten der Staaten massiv steigen und die Anleihenblase wird platzen.

Die Zentralbanken kaufen Staatsanleihen und bezahlen so die Schulden ihrer Regierungen mit neuem, ungedecktem Geld. Die Inflation ist derzeit kein Thema, aber diese Geldpolitik kann nicht ohne Konsequenzen bleiben Wann kommt die Flucht aus den Anleihen und wohin flüchtet das Kapital dann?
Die Senkung der europäischen Leitzinsen durch die EZB ist ein Hinweis, dass die wirtschaftliche Lage in Europa nicht besonders rosig sein kann. Die Ziele, die im Jahr 2000 in der Lissabonner Strategie gesetzt wurden (Die EU sollte der wachstumsstärkste, dynamischste Wirtschaftsraum der Welt werden) sind klar verfehlt worden. Brüssel will am liebsten alles zentral regulieren und erstickt nicht nur die Demokratie. Der Euro trägt eine Mitschuld, er hat Europa gespalten. Nicht nur in Spanien und Griechenland wird Millionen Menschen der Strom abgedreht, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können. In Spanien beträgt die staatliche Gesamtverschuldung (inkl. impliziter, also in den Sozialkassen versteckter Verschuldung) erschreckende 672 % des Bruttosozialproduktes, in Griechenland 682 % und in Frankreich 449%!
Das vermeintlich reiche Luxemburg liegt mit Irland an der Spitze und hat eine Nachhaltigkeitslücke (implizite und explizite Verschuldung) von über 1000 %. Deutschland liegt mit 154 % im unteren Drittel, aber noch vor Italien mit nur 73%.
Das Problem ist weniger die öffentliche Verschuldung sondern vor allem die Rentenansprüche und die Kosten der Gesundheitssysteme.
Wie will Europa diese Krise ist den Griff bekommen? Die Schulden steigen weiter, die Reformen sind unzureichend und die deutschen Krisenmanager sind an verfassungsrechtlichen Grenzen angekommen.

Deutschland wird mit der sich abzeichnenden „Großen Koalition“ immer „sozialdemokratischer“. Die Begriffe freier Markt, Leistung oder Selbstverantwortung kommen im Koalitionsvertrag nicht vor. Die Bürger meinen, wenn sie auf Freiheiten verzichten, bekommen sie als Gegenleistung Sicherheit vom Staat geboten. Dieses Denken ist leider falsch. Die künftige Koalition muss die versteckten Staatsschulden weiter erhöhen, um die Wähler bei Laune zu halten. Mit dieser Entwicklung setzen sich in Deutschland die Kräfte durch, die einen immer stärkeren Staat wollen, der die Bürger und die Familien immer weiter entmündigt, die bereits jetzt schon unzumutbare Belastung der Bürger mit Steuern und Abgaben weiter ausbaut und die Chancen freier Märkte vernachlässigt. Schuld an diesem Schlamassel ist zunächst einmal die FDP, denn sie hat in den letzten 4 Jahren zu wenig geliefert und ist zu Recht vom Wähler abgestraft worden. In zweiter Linie sind es aber die Wähler, der sich gerade selbst zerlegenden AfD (siehe z.B. Live Ticker vom Landesparteitag in NRW: http://afd-bielefeld.de/liveticker/), denn ihre Stimmen fehlten der FDP, um in den Bundestag einzuziehen.

Zum Euro

Derzeit sieht der Euro zum USD noch relativ gut aus. Aber das dürfte sich über kurz oder lang ändern, denn die Wirtschaft läuft in der Eurozone schlecht. Stellen Sie sich vorsichtsalber darauf ein, dass der Euro wieder in Richtung Parität zum Dollar fällt. Langfristig befürchte nicht nur ich eine Spaltung des Euroraums, denn die wirtschaftlichen Spannungen zwischen Nord- und Süd sind zu groß für eine gemeinsame Währung.


Zu den Edelmetallen

Ich erspare es uns, auf die neuen Meldungen, dass die BAFIN die Preisfindung am den Edelmetallmärkten untersucht, einzugehen, denn ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann. Vielmehr glaube ich daran, dass starke Hände kräftig am Abwärtstrend verdienen und sowohl Gold als auch Silber noch tiefer fallen können, wenn es das große Kapital so will.

Gold

Der Goldpreis ist im November unter 1240 USD und damit unter das Tief vom Oktober gefallen, hat also eine wichtige Unterstützung durchbrochen. Ob wir das Jahrestief 2013 im Sommer gesehen haben oder im Dezember sehen werden bleibt abzuwarten.

Silber

Der Silberpreis notiert bei derzeit mit rund 20 USD unter den Produktionskosten. Ob wir das Jahrestief von 18,2 USD noch mal sehen werden? Wer will das schon wissen? Erst wenn der Silberpreis die wichtige Marke von 26 USD nach oben durchbrochen hat, ist das Schlimmste vorbei. Eigentlich ist der Zeitraum bis zum Frühjahr eine gute Zeit für Silber. Wie gesagt, eigentlich.


Minen

Am Höhepunkt des deflationären Schocks im Herbst 2008 lag das XAU / Silber Ratio bei 1:7. Im Sommer 2010 bewegte es sich um die 1: 10. Damals stand Silber bei 17,5 $ und der XAU bei 175 Punkten. Danach ist das o.a. Ratio bis auf etwa 1: 4 gefallen. Heute steht Silber bei 20 USD und der XAU bei 86 Punkten. Die XAU Kurse sind also viel tiefer als vor 5 Jahren. Die Auswirkungen sah man auch auf der Edelmetallmesse in München. In 2013 erheblich weniger Minen vertreten als in 2012 oder 2008. Die Stimmung der sogenannten Experten war an einem Tiefpunkt. Aber nicht ganz so schlecht wie auf der Metal & Mining Konferenz, die letze Woche in San Francisco stattgefunden hat. Ist die derzeitige Endzeitstimmung ein Indikator für einen kommenden Bullenmarkt? Historisch gesehen ist der Minensektor mehr als nur sehr preiswert. Es gibt Stimmen, die meinen dass der Minensektor von den Großbanken „zerstört“ werden soll, damit diese Global Player dann als Retter billigst einsteigen können. Achten Sie also darauf, ob demnächst eine größere Fusion im Minensektor kommt, die dann das Startsignal für eine Trendwende sein könnte.
Seit kurzer Zeit gibt es ein neues Angebot auf dem Finanzmarkt. Die Volksbank Löbau-Zittau (http://www.vb-loebau-zittau.de/goldshop/vr-edelmetalldarlehen.html) bietet ein Edelmetaelldarlehen an. Wer 50TEUR leihen will, muss eine Sicherheit in Form von physischem Gold oder Silber leisten, die zu 60 5 beliehen wird. Wer als Edelmetall-Investor sehr mutig und risikobereit ist könnte also einen Teil seiner physischen Bestände so in völlig unterbewertete Minen stecken, ohne das Metall verkaufen zu müssen. Er kann also ohne Eigenkapital, ein Minendepot aufbauen und wenn er „Glück“ hta, kann er das Darlehen aus den Gewinnen der Minen zurückzahlen. Wenn er jedoch „Pech“ hat, ist sein als Sicherheit hinterlegtes Edelmetall weg.
Auf jeden Fall ist dieses Angebot dann ein sinnvolles, wenn man einen vorübergehenden Liquiditätsengpass hat, denn wer bei den aktuellen Preisen gezwungen ist, sein Gold oder Silber zu verkaufen, hat schlechte Karten (Anmerkung: Ich bekomme keine Provision für diese Werbung).

Silbermünzen ab 2014 doch nicht teurer dank Differenzbesteuerung

Viele Silberhändler in Deutschland blicken mit Sorge in die Zukunft. Sie befürchten einen deutlichen Nachfragerückgang nach Silbermünzen, denn die Bundesregierung hat mit Beginn des Jahres 2014 eine Anhebung der Mehrwertsteuer von bisher 7% auf dann 19% beschlossen. Händler jedoch, die die bisher noch kaum bekannte Differenzbesteuerung anwenden, können Silbermünzen zum fast unveränderten Preis verkaufen und so der Silbermünze als attraktives Investment noch eine Chance geben.

 

Die Mehrwertsteueränderung bei Silbermünzen ab 2014

Der Kauf von Silbermünzen ist in Deutschland bisher vor allem aufgrund des vergünstigten Mehrwertsteuersatzes von nur sieben Prozent attraktiv. Ab 2014 jedoch muss die Bundesregierung einer Mahnung aus Brüssel folgen und im Zuge der EU-Harmonisierung das bisher geltende Steuerprivileg abschaffen. Für Händler und Anleger bedeutet dies, dass sich der Steuersatz auf Silbermünzen künftig auf 19 Prozent und damit um ganze 12 Prozent erhöhen wird. Auch Münzbarren müssen künftig mit der vollen Mehrwertsteuer versteuert werden. Dies jedoch bedeutet einen deutlichen Preissprung bei Silbermünzen. Kostete die Feinunze bisher mit vergünstigter Mehrwertsteuer 17,90 Euro, müssen Händler im kommenden Jahr 19,90 Euro hierfür berechnen. Damit steigt der Verkaufspreis um 11,2 Prozent.

 

Die nachfolgende Grafik zeigt die Auswirkungen der höheren Preise bei Silbermünzen:

Bitte Bild http://media.goldsilbershop.de/media/fileadmin/images/content/silber-mehrwertsteuer-erhoehung.png einfügen

 

 

Veränderungen für Händler und Anleger

Sowohl für Händler wie auch für Anleger hält das kommende Jahr somit einige Veränderungen bereit. Aufgrund der höheren Preise rechnen viele Experten zum einem mit einem deutlichen Nachfragerückgang, der jüngsten Schätzungen zufolge bis zu 70 Prozent betragen kann. Zum anderen wird sich das Sortiment für Silberhändler deutlich verkleinern, denn viele Silbermünzen oder auch Münzbarren werden ab 2014 wohl kaum mehr nachgefragt. Besonders betroffen von der Steuererhöhung ist der beliebte silberne Wiener Philharmoniker aus Österreich, der im kommenden Jahr wohl kaum noch angeboten wird. Händler werden ihr Geschäft somit vermehrt auf den Handel mit Gold verlegen, denn sowohl der Goldankauf wie auch der Goldverkauf sind in Deutschland nach wie vor steuerfrei.

 

Panikkäufe müssen nicht sein

Anleger, die in den attraktiven Silbermarkt investieren, sollten aus Sicht vieler Händler jetzt noch die eine oder andere Silbermünze erwerben, bevor es zu spät ist. Anleger sollten hierbei allerdings Vorsicht walten lassen, denn Panikkäufe sind mehr als unbegründet. Zwar ist Silber aufgrund der aktuell günstigen Preise durchaus lukrativ, vorgezogene Käufe jedoch sind nicht nötig. Der Grund ist die auch bei Händlern oft noch unbekannte Differenzbesteuerung. Wird sie angewendet, können Silbermünzen auch 2014 noch zu attraktiven Preisen angeboten und verkauft werden.

 

Details zur Differenzbesteuerung

Bei der so genannten Differenzbesteuerung handelt es sich um ein bisher nahezu unbekanntes Steuerverfahren, was allerdings bereits seit Jahren besteht. Bisher war dessen Anwendung aufgrund des vergünstigten Mehrwertsteuersatzes allerdings kaum nötig. Jetzt, bei höheren Mehrwertsteuersätzen, bietet die Differenzbesteuerung jedoch deutliche Vorteile, die nicht ungenutzt bleiben sollten. Händler, die von der Differenzbesteuerung Gebrauch machen, müssen den höheren Mehrwertsteuersatz nämlich nur auf die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufswert entrichten. So kann die Steuerbelastung reduziert und die Silbermünze günstiger angeboten werden.

 

Die Grafik zeigt die Unterschiede zwischen der Regel- und der Differenzbesteuerung:

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Die Anwendung der Differenzbesteuerung

Die Differenzbesteuerung ist jedoch nicht bei allen Silbermünzen anwendbar. Diese Steuerform ist lediglich dann anwendbar, wenn es sich um Münzimporte aus dem Nicht-EU-Ausland handelt. Bei Silbermünzen wie der American Eagle aus den USA oder der Koala aus Australien haben Händler somit die Möglichkeit, die Vorteile der Differenzbesteuerung zu nutzen und diese Münzen günstig anzubieten. Alternativ ist natürlich auch die Vergrößerung der Händlerspanne möglich. Anders sieht es beim Silberphilharmoniker aus. Da dieser in Österreich hergestellt wird, könnte er lediglich dann von der Differenzbesteuerung profitieren, wenn er vorab in ein Nicht-EU-Ausland exportiert und schließlich von dort nach Deutschland importiert wird. Dieser höhere Transportaufwand und die damit verbundenen Kosten sorgen allerdings ebenfalls für höhere Preise, wodurch dem Silberphilharmoniker wohl der Tod droht.

 Hier wird die Differenzbesteuerung anhand von Zahlenbeispielen deutlich:

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Ankauf von privat ebenfalls lukrativ

Die Differenzbesteuerung bei Silbermünzen kann im Übrigen nicht nur dann angewendet werden, wenn der Händler selbst Kontakte ins Nicht-EU-Ausland pflegt und Waren importiert. Auch wenn diese über einen Großhändler importiert werden und dieser die Differenzbesteuerung nutzt, kann der Händler hiervon profitieren. Gleiches gilt für Ankäufe von privat, denn auch hier besteht die Möglichkeit, diese Form der Steuerersparnis zu nutzen und Silbermünzen auch 2014 zu attraktiven Preisen anzubieten.

 

Ausführlicher Ratgeber „Mehrwertsteuererhöhung bei Silbermünzen dank Differenzbesteuerung vermeidbar“

 

Die Broschüre „Mehrwertsteuererhöhung bei Silbermünzen dank Differenzbesteuerung vermeidbar“ gibt ausführliche Informationen zur Anwendung der Differenzbesteuerung und den individuellen Vorteilen. Er richtet sich nicht nur an Silber-Edelmetallhändler, sondern auch an Privatanleger, die nach wie vor in Silbermünzen investieren und diese als Geldanlage nutzen wollen.

 

Über den Autor

Tim Schieferstein ist Geschäftsführer der Solit Edelmetall Handelsgesellschaft mbH, Betreiberin von www.goldsilbershop.de. Als Mitglied des Berufsverbands des Deutschen Münzfachhandels ist es der Gesellschaft wichtig, die Gemeinschaft der Münz- und Edelmetallhändler auch durch gegenseitigen Wissensaustausch zu stärken. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann zum Jahrtausendwechsel absolvierte er berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Fachwirt für Finanzberatung (IHK) und ist einer der Gründungsgesellschafter der VSP Financial Services AG. Seit 2005 ist er überzeugter Edelmetallinvestor.

 

Auszug aus dem Silberkurs Ausgabe Oktober 2013

Zur Lage der Märkte

Der NSA Skandal hat uns alle davon abgelenkt, dass unsere Mutti einer europäischen Bankenunion zugestimmt hat. Wir werden also noch mehr für Europa zahlen und uns an eine hohe Inflation (sprich Geldentwertung) gewöhnen müssen.

Die deutsche Staatsverschuldung beträgt offiziell 2,2 Billionen Euro, aber mit der impliziten Verschuldung in Wiklichkeit über acht Billionen Euro. Dazu kommen noch Haftungen für die bankrotten EU-Staaten von rund 1,2 Billionen Euro.
Schäuble hat inzwischen zugegeben, dass die vorhandenen Schulden niemals getilgt werden. Die Zinslast werden also noch unsere Kindeskinder tragen müssen, wenn es zu keiner Währungsreform kommt. Deutschland ist hoch verschuldet und braucht ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent, um keine neuen Schulden machen zu müssen. Die Prognose von 0,8 Prozent Wachstum bedeutet aber, dass Deutschland auch weiterhin Schulden machen muss. Diese Schuldenpolitik kann nur im Desaster enden. Die Ungleichgewichte zwischen ungedecktem Geld und realen Werten können nicht mehr schmerzfrei abgebaut werden. Die Endphase des unseriösen „Nach-Bretton-Woods“- Währungssystem hat begonnen.
Es steht viel mehr auf dem Spiel als nur unser Geldsystem. Unser geborgter Wohlstand wird zusammenbrechen. Stellen Sie sich darauf ein, dass der Staat seine Leistungen kürzen und die Steuer- und Abgabenlast weiter anheben wird.

Die Menschen suchen Sicherheit beim „Vater“ Staat, aber der ist pleite und kann nur das umverteilen was er uns vorher weggenommen hat.

Mit einer expansiven Geldpolitik wurden keine Probleme gelöst, sondern Spekulationsblasen an den Aktien- und Rentenmärkten erzeugt und diese Blasen werden platzen.

„Die Fundamentaldaten der Wirtschaftsräume sind weit jenseits dessen, was die Anlagepreise derzeit zeigen.“.
„Wenn die Wachstumswende zum Besseren ausbleibt, dann drohe die Supernova“

Diese beiden Sätze stammen vom Pimco-Chef El Erian.

Der Dax steht auf einem Allzeithoch. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass solche Marken noch nie ein guter Zeitpunkt waren, um in einen Markt einzusteigen. In Zeiten hoher Bewertung lohnt es sich, auf ein günstigeres Chance-Risiko Verhältnis zu warten.
Die Inflationspolitik wird nicht ewig dauern. Die Zinsen an den Rentenmärkten steigen derzeit. In den letzten vier Monaten stieg der Zinssatz für 10 jährige US-Staatsanleihen von 1,6% auf 3% nach oben. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Manipulation des Zinsniveaus durch die Zentralbanken funktioniert. Die Rentenmärkte sind ein wichtiger Indikator für den Zustand des Geldsystems. Sollten die Zinsen weiter steigen ist dies ein Hinweis auf die schwindende Macht der Zentralbanker.

Ein Satz zum NSA Skandal und unseren „Volksvertretern“
:

Politiker haben keine Angst vor großen Schuldenbergen, denn die Konsequenzen, sprich Zinslasten, werden zukünftigen Generationen aufgebürdet. Politiker haben auch keine Existenzsorgen, denn sie können per Gesetz selbst über ihr Einkommen bestimmen und leben dadurch in einer anderen Welt als wir normale Bürger. Politiker haben aber Angst vor dem Verlust ihrer Macht, deshalb werden sie nicht verhindern, dass der normale Bürger auch weiterhin überwacht und kontrolliert wird.

Zu den Edelmetallen

In dem jetzigen Stadium des Kreditgeld- Booms gibt es keine sicheren Häfen und keinen schmerzfreien Ausgang, aber mit Gold und Silber können Sie sich vor Inflation, einem Staatsbankrott und einem Crash des Finanzsystems schützen. Die Edelmetalle sind keine Zahlungsversprechen und keine Forderungen gegen eine Bank, die gezypert werden können. Wer glaubt, dass uns eine Phase höchster Inflation erspart bleibt, der irrt. Die Geschichte zeigt, dass das Vertrauen der Massen in das Papiergeld jederzeit kippen kann und dann geht das Finanzsystem sehr schnell über die Wupper. Es gibt auch keine andere Lösung als den Crash, denn eine ordentliche Tilgung der Schuldenberge ist nicht mehr möglich. Unser Wohlstand ist nur geliehen. Die große Hausse bei Gold und Silber liegt noch vor uns. Wenn es zu der unvermeidlichen Währungskrise, die sich nicht auf den Euroraum beschränken wird, kommt, dann werden die Massen in Gold und Silber flüchten wollen. Sobald nur ein Bruchteil der Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren ein wenig Gold und Silber kaufen will, werden die Edelmetalle explodieren. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie drin sein und können darüber nachdenken Gewinne Ihrer Edelmetalle in andere Sachwerte umzutauschen.
An den Aktienmärkten gibt es eine Party und bei den Edelmetallen ist Pessimismus angesagt. Aus der kontrazyklischen Sicht deutet dies darauf hin, das wir vor großen Bewegungen stehen. In den letzten Jahrzehnten fanden die großen Anstiege bei den Edelmetallen immer im Zeitraum Ende Oktober- Ende April statt.

Minendepot

Das Depot enthält 37 Werte mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf Silberproduzenten. Die Volatilität des Minendepots liegt in den vergangenen 250 Tagen bei 37 %. Dieser hohe Wert spiegelt das hohe Risiko dieser Anlageklasse wieder. Nur 4 Werte liegen im grünen Bereich: Silvercrest; Franco Nevado, Tahoe Res. und Arian Silver.
Von einer „Performance“ ist das Depot seit 2012 weit entfernt. Der einzige Trost: der XAU als Benchmark hat sich genauso schlecht entwickelt.

Auch hier gilt: wer die kommende Rallye mitmachen will, sollte jetzt voll investiert sein.