Auszug aus dem Silberkurs Ausgabe Oktober 2013

Zur Lage der Märkte

Der NSA Skandal hat uns alle davon abgelenkt, dass unsere Mutti einer europäischen Bankenunion zugestimmt hat. Wir werden also noch mehr für Europa zahlen und uns an eine hohe Inflation (sprich Geldentwertung) gewöhnen müssen.

Die deutsche Staatsverschuldung beträgt offiziell 2,2 Billionen Euro, aber mit der impliziten Verschuldung in Wiklichkeit über acht Billionen Euro. Dazu kommen noch Haftungen für die bankrotten EU-Staaten von rund 1,2 Billionen Euro.
Schäuble hat inzwischen zugegeben, dass die vorhandenen Schulden niemals getilgt werden. Die Zinslast werden also noch unsere Kindeskinder tragen müssen, wenn es zu keiner Währungsreform kommt. Deutschland ist hoch verschuldet und braucht ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent, um keine neuen Schulden machen zu müssen. Die Prognose von 0,8 Prozent Wachstum bedeutet aber, dass Deutschland auch weiterhin Schulden machen muss. Diese Schuldenpolitik kann nur im Desaster enden. Die Ungleichgewichte zwischen ungedecktem Geld und realen Werten können nicht mehr schmerzfrei abgebaut werden. Die Endphase des unseriösen „Nach-Bretton-Woods“- Währungssystem hat begonnen.
Es steht viel mehr auf dem Spiel als nur unser Geldsystem. Unser geborgter Wohlstand wird zusammenbrechen. Stellen Sie sich darauf ein, dass der Staat seine Leistungen kürzen und die Steuer- und Abgabenlast weiter anheben wird.

Die Menschen suchen Sicherheit beim „Vater“ Staat, aber der ist pleite und kann nur das umverteilen was er uns vorher weggenommen hat.

Mit einer expansiven Geldpolitik wurden keine Probleme gelöst, sondern Spekulationsblasen an den Aktien- und Rentenmärkten erzeugt und diese Blasen werden platzen.

„Die Fundamentaldaten der Wirtschaftsräume sind weit jenseits dessen, was die Anlagepreise derzeit zeigen.“.
„Wenn die Wachstumswende zum Besseren ausbleibt, dann drohe die Supernova“

Diese beiden Sätze stammen vom Pimco-Chef El Erian.

Der Dax steht auf einem Allzeithoch. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass solche Marken noch nie ein guter Zeitpunkt waren, um in einen Markt einzusteigen. In Zeiten hoher Bewertung lohnt es sich, auf ein günstigeres Chance-Risiko Verhältnis zu warten.
Die Inflationspolitik wird nicht ewig dauern. Die Zinsen an den Rentenmärkten steigen derzeit. In den letzten vier Monaten stieg der Zinssatz für 10 jährige US-Staatsanleihen von 1,6% auf 3% nach oben. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Manipulation des Zinsniveaus durch die Zentralbanken funktioniert. Die Rentenmärkte sind ein wichtiger Indikator für den Zustand des Geldsystems. Sollten die Zinsen weiter steigen ist dies ein Hinweis auf die schwindende Macht der Zentralbanker.

Ein Satz zum NSA Skandal und unseren „Volksvertretern“
:

Politiker haben keine Angst vor großen Schuldenbergen, denn die Konsequenzen, sprich Zinslasten, werden zukünftigen Generationen aufgebürdet. Politiker haben auch keine Existenzsorgen, denn sie können per Gesetz selbst über ihr Einkommen bestimmen und leben dadurch in einer anderen Welt als wir normale Bürger. Politiker haben aber Angst vor dem Verlust ihrer Macht, deshalb werden sie nicht verhindern, dass der normale Bürger auch weiterhin überwacht und kontrolliert wird.

Zu den Edelmetallen

In dem jetzigen Stadium des Kreditgeld- Booms gibt es keine sicheren Häfen und keinen schmerzfreien Ausgang, aber mit Gold und Silber können Sie sich vor Inflation, einem Staatsbankrott und einem Crash des Finanzsystems schützen. Die Edelmetalle sind keine Zahlungsversprechen und keine Forderungen gegen eine Bank, die gezypert werden können. Wer glaubt, dass uns eine Phase höchster Inflation erspart bleibt, der irrt. Die Geschichte zeigt, dass das Vertrauen der Massen in das Papiergeld jederzeit kippen kann und dann geht das Finanzsystem sehr schnell über die Wupper. Es gibt auch keine andere Lösung als den Crash, denn eine ordentliche Tilgung der Schuldenberge ist nicht mehr möglich. Unser Wohlstand ist nur geliehen. Die große Hausse bei Gold und Silber liegt noch vor uns. Wenn es zu der unvermeidlichen Währungskrise, die sich nicht auf den Euroraum beschränken wird, kommt, dann werden die Massen in Gold und Silber flüchten wollen. Sobald nur ein Bruchteil der Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren ein wenig Gold und Silber kaufen will, werden die Edelmetalle explodieren. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie drin sein und können darüber nachdenken Gewinne Ihrer Edelmetalle in andere Sachwerte umzutauschen.
An den Aktienmärkten gibt es eine Party und bei den Edelmetallen ist Pessimismus angesagt. Aus der kontrazyklischen Sicht deutet dies darauf hin, das wir vor großen Bewegungen stehen. In den letzten Jahrzehnten fanden die großen Anstiege bei den Edelmetallen immer im Zeitraum Ende Oktober- Ende April statt.

Minendepot

Das Depot enthält 37 Werte mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf Silberproduzenten. Die Volatilität des Minendepots liegt in den vergangenen 250 Tagen bei 37 %. Dieser hohe Wert spiegelt das hohe Risiko dieser Anlageklasse wieder. Nur 4 Werte liegen im grünen Bereich: Silvercrest; Franco Nevado, Tahoe Res. und Arian Silver.
Von einer „Performance“ ist das Depot seit 2012 weit entfernt. Der einzige Trost: der XAU als Benchmark hat sich genauso schlecht entwickelt.

Auch hier gilt: wer die kommende Rallye mitmachen will, sollte jetzt voll investiert sein.

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