Kreide für den Wolf- die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus

BildAls sogenannter „Silberbug“ und Eurokritiker ist mir der 2012 verstorbene Autor Roland Baader selbstverständlich ein Begriff. Baader warb für einen Minimalstaat und bot als Alternativen zu unserem „FIAT-Money“ – Währungssystem einen Goldstandard oder ein System konkurrierender Währungen an.

Das er sich aber auch in einem lesenswerten Buch „Kreide für den Wolf“ , welches 1991 erschien und jetzt kostenlos als ebook beim  Freiheitswerk heruntergeladen werden kann, mit der Illusion vom besiegten Sozialismus auseinendergesetzt hat, habe ich erst durch eine Rezension von Susanne Kablitz  erfahren. Die  Kernbotschaft Roland Baaders:

Der Sozialismus hat Kreide gefressen. Er ist also nicht tot, sondern verstellt sich nur. Und er wird wieder kommen in neuer Verkleidung!

ist heute noch genau so aktuell wir vor 15 Jahren.

Das Vorwort oder besser „die Kampfansage“ Baaders an unsere Politiker sollte jedem Bundestags- oder Europakandidaten vom Wahlleiter als  Pflichtlektüre vorgeschrieben werden, bevor er zur Wahl zugelassen wird. Eine kleine Leseprobe aus dem Vorwort:

 

„Demokratie ist ein Verfahren zur Machtbegrenzung und Machtkontrolle.  Sozialismus dagegen verneint immer die individuelle Entscheidungsfreiheit der Individuen über ihre ökonomischen Präferenzen und Lebensziele (angeblich zugunsten der Allgemeinheit, des Kollektivs); somit weist Sozialismus stets die Hoheit über die entscheidenden Existenzkräfte und Lebensmotivationen dem Staat oder einer Partei oder politischen Cliquen zu, und somit ist Sozialismus niemals System oder Methode zur Machtbegrenzung, sondern immer und überall pseudomoralische Rechtfertigung zur Bevormundung des Lebens, Freibrief zur zynisch moralisierenden schrankenlosen Macht.“

 

Da das Buch als Druckausgabe schon lange vergriffen ist, wird es vielen Liberalen unbekannt sein. Dem Freiheitswerk ist es zu verdanken, dass es jetzt kostenlos zur Verfügung steht und demnächst auch als überarbeitete Druckausgabe erscheinen soll. Nach dem Lesen des Vorwortes stimme ich  denen zu, die dieses Buch als erstes, zeitloses Meisterwerk Roland Baaders bezeichnen.

Mein Fazit: Ein „must read“ nicht nur für Politiker oder Mitglieder der Liberalen Vereinigung, sondern für alle, die freiheitliches und ökonomisches Grundlagenwissen erwerben  oder vertiefen möchten. Meine Bitte: helfen auch Sie, Baaders Traum zu verbreiten:

„Nehmen wir den Streit auf. Noch ist es Tag!“

 

 

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