Mein Wort zur Sonntagsfrage im Frühling 2015

Der Lenz ist da, Griechenland immer noch bankrott und die FDP wieder unter 5%. Für den aalglatten Christian Lindner und seine Säuselliberalen ist der politische Frühling schon vorbei, bevor er richtig angefangen hat. In Baden Württemberg hat sich  jüngst das FDP Präsidium mit dem treuen „Euro-Rebellen“ Frank Schäffler“ beschäftigt und ihm ausdrücklich seine Unterstützung verweigert. In Niedersachsen sprach sich der Karriereliberale FDP-Vorsitzende für Bildungszentralismus aus. Ob er sich vorher die Erfolge des nationalsozialistischen Reichsministeriums, welches zwischen 1934 und 1945 für den Bildungszentralismus zuständig war, angeschaut hat? Wie demauch  sei, mit der Installation von Marionetten kennt er sich bestimmt aus.

Die sogenannte AfD steht noch bei 6 %. Aber nicht nur Ihr Europaabgeordneter Marcus Pretzell verliert  rasant an Sexappeal. Dass er vom Finanzamt und von Gerichtsvollziehern verfolgt wird und seinen festen Wohnsitz verloren hat, ist keine Schande. Sein Problem ist der fehlende Mut zur Wahrheit. Er wird noch lernen müssen, dass seine Majestät Bernd Lucke jeden aussortiert, der sich ihm in den Weg stellt. Ein entsprechender „unabhängiger“ Untersuchungsausschuss für den Fall Pretzell wurde in diesen Tagen deshalb eingerichtet. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Bremer Wähler die Kreditwürdigkeit der AfD so herabstuft, wie es die vielen Negativmerkmale dieser Mogelpackung erfordern.

Der dicke Gabriel steht erwartungsgemäß im Schatten unserer Mutti und hat die Bundestagswahl 2017 schon für verloren erklärt. Die beiden prominenten Ladys der Linken wollen nicht Fraktionsvorsitzende werden, also wird  der kleine Gysi wohl sitzen bleiben. Die CDU bekommt heute mit 41% ähnliche Zustimmung wie vor 25 Jahren bei der Volkskammerwahl der DDR. Den Sozialismus in seinem Lauf hält  niemand auf.

Die Grünen werden von 10% der Wähler für Ihre CO2 Märchenstunde belohnt. Auch gegen die Dummheit ist leider immer noch kein Kraut gewachsen.

Insgesamt ist unser politisches Geschäftsmodell von Bevormundung und Bürokratie geprägt. Unser Staat erinnert mich mehr an eine Pluto- als eine Demokratie. Wenn die Menschen mit der Fangfrage: wollt Ihr Freiheit oder Sicherheit konfrontiert werden, entscheidet sich eine Mehrheit für die vermeintliche Sicherheit und wählt dann den Sozialismus. Wie er endet kann man am Untergang der DDR studieren. Noch ist unser politisches System zu retten. Noch besteht die Chance die nimmersatte Staatskrake zu bändigen. Noch kann  das teure Euroexperiment beendet werden.

Aber wer soll das organisieren? Die Parteien, die sich den Staat zu Beute gemacht haben bestimmt nicht. Ein totes Pferd wie die FDP? Nein! Eine Mogelpackung mit dem Namen AfD? Auch nicht.

Was Deutschland braucht ist eine breite Graswurzelbewegung, die sich in den nächsten Bundestagswahlkampf einmischt. Die für mehr Freiheit und weniger Staat und noch weniger EU-Zentralismus kämpft. Die sich für eine Verfassung und für Volksabstimmungen einsetzt. Die eine friedliche Zukunft mir allen Völkern Europas, also auch mit Russland fordert. Die den Mittelstand stärkt und das TTIP nicht einfach durchwinken will. Die sich gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen den politischen Islam und gegen die GEZ oder das EEG stellt. Und die vor allem die Macht der Partien brechen und ein Stück echte Demokratie zurückerobern will.

Ob die Wahlalternative 2017 ( https://www.facebook.com/wa2017?fref=ts) , welche sich derzeit organisiert, eine solche Graswurzelbewegung sein wird, weiss ich nicht, aber ich hoffe es.

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