Bernd Lucke belügt die Tagesschau

Hier ein Auszug aus einem Interview vom 22.6.16 mit der tagesschau.de

„Parteifusionen gehören nicht zu unserer Strategie“

tagesschau.de: Sie wurden jüngst als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl aufgestellt. Gleichzeitig prüft ALFA bereits, mit anderen Parteien zu fusionieren, um ihre Wahlchancen zu erhöhen. Ist das nicht eine Panikreaktion auf ihre schlechten Umfragewerte?

Lucke: Keineswegs. Natürlich reden wir mit Parteien, die ähnliche politische Ziele verfolgen, darüber, ob wir irgendwie zusammenarbeiten können. Über eine Fusion ist aber nie ernsthaft gesprochen worden. Das ist auch kein wesentliches Element unserer Strategie. Das Gerücht ist von einer Partei in die Welt gesetzt worden, die enttäuscht darüber war, dass wir nicht mit ihr fusionieren wollten.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/interview-lucke-101.html

 Hier ein Auszug aus einem Schreiben vom 11.6.16 des stellvertretenden ALFA Bundesvorsitzenden Herrn van Suntum an mich:

Lieber Herr Nadolny,  ich habe eine Doodle-Umfrage erstellt zu unserem geplanten Gespräch über eine eventuelle Parteifusion und möchte Sie gerne einladen, daran teilzunehmen“.

Als Teilnehmer von 2 Fusionsgesprächen mit der ALFA stelle ich fest:

  1.  ALFA hat schon fast um eine Fusion mit uns gebettelt
  2. Der Titel: Parteifusion stammt von ALFA
  3. Die DBD hat die Gespräche mit ALFA beendet
  4. Herr Bernd Lucke hat in seinem Interview gelogen.

Europa hat einen Neuanfang gewonnen

Heute ist ein guter Tag für Europa und die Demokratie, aber ein schrecklicher Tag für die Bürokraten in Brüssel, die Finanzspekulanten in der City of London und für unsere Politikermarionetten in Berlin.

Die Briten haben Brüssel die rote Karte gezeigt.  Der Euro, das Pfund und die aufgeblähten Aktienmärkte sind eingebrochen. Der DAX aktuell um über 8%. Dagegen ist der Goldpreis in Euro um bis zu 10 % gestiegen und Silber um mehr als 5%.

Ja es ist gefährlich, wenn man das Volk fragt, was es will. Wenn das Volk sich für Unabhängigkeit entscheidet, wird ihm von seinen gewählten Politikern sofort unterstellt, es sei den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen. Das ist natürlich dummes Zeug. Hier standen keine Emotionen von Wählern gegen die Vernunft von Experten. Gewonnen hat die Schwarmintelligenz des Mutterlandes der Demokratie gegen die Interessen der Finanz- und sonstigen Kartelle und ihrer gekauften Politiker und Experten. Gewonnen hat auch die Basisdemokratie und die Erkenntnis, dass wir bei allen wesentlichen Fragen, auch in Deutschland, Volksentscheide brauchen.

Der 24.06. 2016 wird in die Geschichte Europas eingehen. Er ist der Tag, an dem sich das britische Volk ein Stück Macht zurückerobert hat.  Die Tatsache, dass die Finanzeliten vor dem BREXIT gewarnt haben, war ein Grund dafür, denn die Interessen der City of London und der globalen Konzerne sind andere als die des britischen Volkes.

Für Europa ist der heutige Tag eine große Chance. Jetzt sollten nicht nur die Briten ihre Interessen neu verhandeln. Es ist die Chance das Europa der Rechtsbrüche und der Diktatur der EU- Kommissare zu beenden. Der BREXIT wird eine Signalwirkung auf alle EU-Länder haben und das ist gut so, denn Europa braucht einen Neuanfang.  Die EU ist in ihrer jetzigen Form gescheitert. Was kommt als nächstes? FREXIT oder gar DEXIT? Wie lange kann die politische Kaste noch Referenden in anderen Länder verhindern?

Natürlich braucht Europa den Binnenmarkt und natürlich müssen alle Volkswirtschaften in Europa eng zusammenarbeiten. Norwegen und die Schweiz beweisen, dass dies auch geht, ohne sich Brüssel   zu unterwerfen. Europa ist eine Tatsache und viel mehr als die EU und der Euroraum. In Europa stehen große Veränderungen vor der Tür. Jetzt kann der politische Rahmen für Europa neu verhandelt und gestaltet werden und das ist dringend erforderlich.

Offener Brief an Ulrich van Suntum

Lieber Herr Professor van Suntum,

ich beziehe mich auf Ihren Kommentar auf  Alexander Dilgers Blog zum Thema „Alfa will fusionieren“: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Hier Ihr Kommentar: Ulrich van Suntum sagte am 14/06/2016 um 07:07 :

Die DBD hat die Gespräche mit ALFA nicht wegen fehlender Ernsthaftigkeit abgebrochen. Vielmehr haben sie uns von Beginn an im Stile eines politischen Heiratsschwindlers getaeuscht. So haben sie , anders als anfaeglich vorgegeben , nur rd 100 und nicht etwa 2800 Mitglieder und keinerlei Strukturen ausserhalb von NRW. Der Parteivorsitzende wurde wahrheitswidrig als Neffe von Juergen Moellemann ausgegeben , wie die BILD -Zeitung kuerzlich aufdeckte. Die zwischeizeitlich in die DBD eingetretene Mittelstandspartei ist aufgrund solcher Machenschaften bereits wieder raus und jetzt auf dem Weg zu ALFA. Und diese Hochstaplerpartei DBD wollte uns auch noch die Bedingungen diktieren. Nachdem sie rausgeflogen sind , haben sie vertrauliche Mails von mir an die Presse weitergeleitet und versuchen sich jetzt damit wichtig zu machen. Alles in allem : Gut dass sie weg sind. Wir haben viel bessere moegliche Partner gefunden , um eine breite Allianz der Mitte gegen Merkel und die AfD zu bilden. Und zwar mit anstaendigen und zuverlaessigen Menschen z so wie es sich fuer eine konservativ-liberale Partei gehoert. Quelle: https://alexanderdilger.wordpress.com/2016/06/13/alfa-will-fusionieren/

Darauf habe ich  wie folgt geantwortet:

Lieber Herr Prof. van Suntum, eigentlich hatten Sie nach dem Abbruch der Gespräche durch die DBD  geschrieben: “ Ich wünsche keinen weiteren Kontakt mehr.“  Daran hätten Sie sich besser gehalten, denn nun bewegen Sie sich  als Landesbeamter und Politiker auf sehr dünnem Eis. Beleidigungen wie Hochstapler oder Heiratsschwindler können teuer werden, das Geld sollten Sie sich  besser für den Wahlkampf zurücklegen. Im Übrigen können Parteien keine Mitglieder bei der DBD werden, nur natürliche Personen. ( siehe Satzung und Parteiengesetz). Und die natürliche Person des EX MbD Vorsitzenden ist nach wie vor Mitglied der DBD. Auf dem Weg zu ALFA  ist nur ein kleines Grüppchen um den Parteienhopper Stefan Rohmann (EX-FDP,.EX- SPD, EX-MbD , Ex-DBD).  Und noch eine Anmerkung zu Ihrem „freundlichen“ Kommentar : Die DBD ist nicht weg, sie sucht sich aber ihre politischen Partner aus und ALFA hat diesen  Ausleseprozeß  nicht bestanden. Dass dies schmerzt kann ich nachvollziehen, aber wieso zetteln Sie hier einen „Rosenkrieg“ an? Tut es wirklich so weh, dass wir die Gespräche abgebrochen haben und zwar am letzten Wochenende, also vor der Pressemitteilung der DBD, die gestern versendet und vom Handelsblatt aufgegriffen wurde?

Da Ihr Kollege Dilger diesen Kommentar (noch?)  nicht freigeschaltet hat, erlaube ich mir diese Veröffentlichung, denn ich bin als Teilnehmer unserer Fusionsgespräche von Ihren Problemen  auch betroffen. Dies meint  Herr Piekenbrock heute zu Ihrem o.a. Kommentar:

Ich persönlich bleib lieber bei Fakten. Die DBD ist nicht aus den Verhandlungen rausgeflogen, sondern ich habe Ihnen dies persönlich per Email vor der Pressemitteilung mitgeteilt. Mir liegt auch Ihre Email vom gleichen Tag dazu vor, indem sie unsern Rückzug bedauern. Sie sollten zumindest den Namen der Parteien, mit denen Sie verhandeln, kennen. Wenn Sie von der Mittelstandspartei sprechen, so kann ich Ihnen versichern, dass Sie mit dieser Partei nie gesprochen haben. Mitglieder einer anderen kleinen politischen Vereinigung, sind zum Teil, nachdem sich ihre Vereinigung aufgelöst hat, bei uns eingetreten. Ein paar sind wieder ausgetreten, um den nächsten Verein zu gründen. Ausgerechnet jemand, der bei uns geblieben ist, würde nun groß auf deren neuen HP als Bundesvorsitzender angepriesen, vielleicht weil er der einzige mit Dr. Titel war. Das Problem….er wusste nichts davon, müsste es von mir erfahren. Nun ist er dort nicht mehr platziert. Das sind  die Fakten zu diesem doch kläglichen Versuch, eine Schlammschlacht zu beginnen.

Die ALFA ist doch erst seit den Gesprächen mit uns auf die Idee gekommen, dass man die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammenbringen sollte, kurz danach fand die ALFA auch unsere Farbe Orange viel besser und baute um. Unser Gedanke die Parteien der bürgerlichen Mitte zusammen zu bringen, ist sicherlich ein richtiger. Wir sind für uns nur zu der Erkenntnis gekommen, dass dies mit der ALFA unserer Meinung nach nicht geht. Wie will man sich mit jemandem einigen, der sich selbst nicht einig und in sich so zerstritten ist. Sie waren mit 3 Personen als Gast auf unserer Vorstandssitzung und nicht in der Lage über 2 Stunden eine einheitliche Linie zu vertreten, geschweige denn eine Meinung. Sie und Herr Kölmel hatten mir im Mai in Düsseldorf noch versichert, „Herr Lucke wisse, dass er medial verbrannt sei und der Partei in vorderer Front eher schade und wisse, besser eine Zeit aus den Medien raus zu bleiben“. Mein Gespräch mit Herrn Lucke zeigte deutlichst auf, dass er selber von dieser Einschätzung nichts wusste.

Das habe ich Ihnen mitgeteilt und gesagt, dass so weitere Gespräche keinen Sinn machen. Mitte Mai war das schon. Sie sagten, dass es so wäre wie von Ihnen dargestellt und Herr Lucke aus der medialen Präsens abtauchen würde.
Zwei Tage später wird er als Spitzenkandidat benannt. Abgesehen von diesem unprofessionellen Gelüge und Chaos….wo verhandeln Sie denn da mit den ganzen anderen “ viel tolleren Parteien“ auch da auf Augenhöhe?
Vielleicht hat eine dieser Parteien ja einen geeigneteren Kandidaten?
Ich sehe es, als einen recht plumpen und unfairen Versuch an, kleinere Parteien “ einzusammeln“, nur um das sinkende Schiff ALFA noch mal flott zu kriegen. Um Ideologie und politische Veränderungen geht es Ihnen doch gar nicht. Und jetzt sind Sie echauffiert, weil das böse Spiel erkannt wurde. Die DBD wird weiter daran arbeiten, die Kräfte der bürgerlichen Mitte zu bündeln, um wieder echte Demokratie und eine Politik fürs Volk zu gestalten. Im Gegensatz zur ALFA sind uns Parteinamen und Funktionen egal.
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Piekenbrock
Diplom Verwaltungswirt

Finanzcrash Ante Portas?

 

Ich muss zugeben, dass ich seit 2007, als ich mit einer Wahrscheinlichkeit größer 50% von einem Crash des Finanzsystems innerhalb weniger Jahre ausging, mit solchen Prognosen wesentlich  zurückhaltender geworden bin und seit Monaten auch nicht mehr auf Seiten wie z.B.Hartgeld.com war, um mir die täglichen Untergangsprognosen zu ersparen.

Heute ist mir aber beim Besuch der Goldseiten ein Bericht von David Morgan, den ich persönlich kenne und als sehr seriös einschätze, aufgefallen. Er rechnet noch in diesem Jahr mit einem Finanzcrash. Seine Begründung ist, dass sich die eindringlichen Warnungen seitens der großen Namen in der Investmentwelt inzwischen häufen.

Er sieht 2 Szenarien, um die sich die Finanzeliten streiten:

  1. Default, also ein Platzen der Blasen und ein massiver Verfall des Dollars
  2. Hyperinflation der Währungen, um die Wahrheit zu verschleiern

Wenn Morgan richtig liegt, haben wir entweder eine große Not oder ein großes Elend zu erwarten. Keine schönen Aussichten. Am Besten ignorieren wir auch diese Crash Warnung und hoffen, dass es noch mal gut geht und die Gesetze des Marktes ihre Gültigkeit verloren haben.

Ich bin so oder so aus dem Schneider, denn wenn es passiert habe ich rechtzeitig gewarnt und mich persönlich auch langfristig vorbereitet und wenn nichts passiert ist es nicht nur  gut, sondern sogar sehr viel besser. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/288799–David-Morgan~-Gehaeufte-Crash-Warnungen-der-Finanzelite.html