Meine 10 Prognosen für 2016

  • Ich sage voraus, dass das Unwort des Jahres 2015 etwas mit der sog. Flüchtlingskrise zu tun haben wird. MeinTipp: „Asylbewerberbeschleunigungsgesetz.“
  • Flüchtling ist gem. unserem Asylgesetz, wer sich „aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ außerhalb seines Herkunftslandes befindet. Wie viele Muslime, Rohingyas oder Christen, wie viele Ukrainer, Tibeter, Sintis, Chinesen, Kurden, Russen oder Afrikaner können sich „begründet“ fürchten? Laut der UN sind es fast eine Milliarde Menschen, nach anderen Quellen sogar weit mehr. Deshalb lautet meine zweite Prognose: Merkel wird mit Ihrer Botschaft „Wir schaffen das“ scheitern und  abtreten müssen.
  • Der islamistische Terror wird 2016 auch in deutschen Großstädten ankommen.
  • Das Vertrauen der Bevölkerung in seine Politiker wird neue Tiefststände erreichen.
  • Die Eurokrise wird Europa noch tiefer spalten und Sparer weiter enteignen
  • Der Rubel wird gegenüber dem Euro erheblich steigen.
  • Die sog. Rechtspopulisten werden ihren Vormarsch fortsetzen.
  • An den Aktienmärkten wird es einen Crash geben.
  • Für Gold- und Silberbugs wird die Zeit der „Streckbankfolter“ enden.
  • Der Ölpreis wird in Richtung 100 Dollar steigen
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Wipperfürth im Spannungsfeld zwischen Humanismus und sozialem Pack

Was unsere Politiker als „Flüchtlingswelle“ bezeichnen ist eigentlich eine Völkerwanderung von Menschen aus Syrien, Afghanistan, Albanien oder Eritrea. Die Eigenschaft unserer Parteien,  sich den „Vater“ Staat zur Beute zu machen, „soziale Gerechtigkeit“ und Wohlfahrt für alle zu versprechen, trifft  auch für dieses Jahrhundertthema zu. Eine weitere Eigenschaft von Politikern ist es, Sonntagsreden zu halten und z.B. die Integration von Flüchtlingen als zentrale Aufgabe zu verkünden, doch wenn man  dann konkrete Hilfe anbietet, darf man nicht auf ihre Unterstützung bauen. Die Integration unserer Migranten ist als Aufgabe nicht nur zentral, sondern so groß, dass sie nur mit allen Kräften zu stemmen ist. Das Institut für Weltwirtschaft rechnet mit jährlichen Ausgaben von bis zu 55 Milliarden Euro für die sog. Flüchtlingskrise bzw. mit 13.000 Euro pro Flüchtling und Jahr.

Wie Sozialismus, Planwirtschaft und Gleichmacherei enden, ist bekannt: im Bankrott. Den jüngsten Beweis lieferte der Sozialdemokrat Gabriel am 11.12.15 auf dem SPD Parteitag: für ihn ist die „soziale Frage der eigentliche Sprengsatz, der das europäische Haus in Stücke fliegen lässt“. Was er dabei ausser Acht lässt: die von ihm mitgetragene Politik erzeugte erst diesen sozialen Sprengsatz. Wer gleichwohl seine Kritiker als „Pack“ bezeichnet, muss unter Realitätsverlust leiden und so jemanden sollte man sich für den nächsten Wahltag vormerken. Aber die sogenannte Alternative für Deutschland ist erst recht unwählbar. Wer AfD wählt, wählt den, der Humanisten, die den Artikel 1 unseres GG mit Leben füllen, als „nützliche Idioten“ bezeichnet. Ein Gauland ist keine Alternative, sondern ein GAU für den man sich als Deutscher schämen muss.

Man muss gar nicht bis nach Berlin oder Brüssel gehen, um überforderte Politiker und tiefe Gräben zwischen humanistischen „Bessermenschen“ und fremdenfeindlichem „Pack“ zu finden. Auch in Wipperfürth tickt eine soziale Zeitbombe. Die Hansestadt Wipperfürth befindet sich im sogenannten Haushaltssicherungskonzept – ist also von der Pleite bedroht – und muss Steuern und Abgaben erhöhen, um zahlungsfähig zu bleiben. Der Wipperfürther Steuerzahler wird sich auf weitere Erhöhungen seiner Abgaben einstellen müssen. Vor einem solchen Hintergrund sind die Belastungen durch die Völkerwanderung, die jetzt auch Wipperfürth erreicht hat, eine sehr große Herausforderung. Wer als Mitglied der „Refugees Welcome“ Fraktion nur auf sein Herz hört, sägt an dem Ast auf dem er sitzt und zwar baumseitig. Wer nur auf seinen Verstand hört, kommt mit  unserem Grundgesetzes („ die Würde des Menschen ist unantastbar“) in Konflikt und muss damit leben, als „Pack“ verunglimpft zu werden. Der Diskurs ist hoch emotional und die Gräben zwischen den Fraktionen sind tief, dies habe ich persönlich in verschiedenen Gesprächen feststellen müssen.

Sachlich betrachtet liegt Michael von Rekowski richtig, wenn er sagt: die Integration ist eine zentrale Aufgabe in den kommenden 10 Jahren. Aber ist Wipperfürth auch bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen? Migration kostet Geld, und zwar das Geld der Bürgerinnen und Bürger. Für die über 400 Asylanten, die derzeit in Wipperfürth wohnen, liegen die Kosten  der Gemeinde bei 500.000 Euro pro Jahr bzw. bei rund 250 Euro pro Einwohner in einem und 2500 Euro pro Einwohner in 10 Jahren. Man sollte also meinen, dass jede Hilfe willkommen ist. Leider habe ich diese Erfahrung im ersten Anlauf nicht machen dürfen. Wenn jemand, der in Wipperfürth mit einem konkreten Projekt helfen will, erst mal gegen Dummheit und Ignoranz ankämpfen muss, bevor er sich als Mensch für Menschen einsetzen darf, wie schwer müssen es dann die Menschen haben, die Hilfe benötigen, aber schlechte Deutschkenntnisse besitzen und keine sozialen Medien nutzen können?

Eine ehrenamtliche Helferin  äußerte die Sorge, dass die Stimmung „kippen könnte“ wenn einige Flüchtlingskinder auf einer kleinen Feier vom Nikolaus mit einer Tüte beschenkt  würden und topedierte eine geplante Feier für Flüchtlingskinder. Begründet wurde dies mit „sozialer Gerechtigkeit“, einem inhaltsleeren Schlagwort im Sinne von Verteilungsgerechtigkeit und mit der „öffentlichen Meinung“.

Was kann ein traumatisiertes Flüchtlingskind in Syrien für die Armut in Wipperfürth? Warum verweigert man ihm ein paar Süssigkeiten oder ein Malbuch und begründet diese Verweigerung mit Gerechtigkeit und mit der Sorge um die öffentliche Meinung in einer Kleinstadt?

Die Haltung von  dieser  einzelnen, ehrenamtlichen Helferin war eine Kapitulation vor dem sozialistischen Zeitgeist und es war richtig, dass sie den Widerstand etlicher Bürger erfahren hat und nun doch eine Feier mit Nikolaus und mit Süssigkeiten stattfand. Meine Enkelin hat nun erfahren, dass es gelegentlich notwendig ist, als Mensch für die Würde des Menschen zu kämpfen und vor allem, das jemand, der den Artikel 1 unseres Grundgesetzes offensichtlich nicht kennt, „Grenzen“ braucht.

Ein Frage bleibt allerdings offen. Wie werden sich die Wipperfürther Bürger und Kommunalpolitiker verhalten, wenn die Zahl der Transferleistungsempfänger aus Afrika und dem Nahen Osten weiter zunehmen und die Sicherheit im Euroland gleichzeitig abnehmen sollte. Je größer der Anteil des Bruttosozialproduktes (welches bekanntlich von den produktiv Tätigen Nettozahlern erwirtschaftet werden muss) wird, der an Menschen fließt, die mangels Qualifikation nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind, desto tiefer dürften die sozialen Gräben werden. Dazu kommen noch Wettbewerbs- Nachteile, die sich jeder Wirtschaftsstandort mit einer Massenmigration schlecht ausgebildeter Menschen importiert.

Mein Fazit: Die Migrationskrise ist in Wipperfürth angekommen und das Thema wird polarisieren und Emotionen erzeugen. Aber es wird nichts bringen, dieses wachsende Problem zu ignorieren. Man muss sich dem Thema auf allen Ebenen stellen und darf sich nicht vor Ihm verstecken. Ob es uns passt oder nicht, wir selbst sind bereits ein Teil des Problems. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Humanität mit Füssen getreten wird und das sogenannte „Pack“ die Oberhand gewinnt. Wir müssen aber auch beachten, dass es überall Grenzen und Gesetze gibt, die von allen zu beachten sind. Auch von Bundeskanzlerinnen und Muslimen. Dazu gehört vor allem unser Grundgesetz, aber auch das darin festgeschriebene Recht auf Eigentum und Selbstbestimmung.

Eine staatlich verordnete Gleichmacherei gehört nicht zu den Fundamenten unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Vor diesem Hintergrund hat auch das Asylrecht seine natürlichen Begrenzungen. Doch egal aus welcher Sicht der notwendige Diskurs geführt wird, unser Bekenntnis zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten darf von niemandem und zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt werden.

Ist der Pariser Terror ein Teil des 3. Weltkrieges ?

Die Pariser Anschläge am 13.11.15 haben mich sprachlos, betroffen und nachdenklich gemacht. Sprachlos, weil ich als TV-Zuschauer eines Fußballspiels mehr oder weniger live bei einem der schlimmsten Verbrechen, die man sich ausmalen kann, dabei war. Betroffen, weil so etwas jederzeit auch in Köln, Berlin oder München, passieren kann und schon der Besuch eines Weihnachtsmarktes ein Risiko darstellt.

Nachdenklich aber weil der Papst in diesem Zusammenhang von einem 3. Weltkrieg spricht! Man darf davon ausgehen, dass der Papst solche Worte mit Bedacht wählt und dass er mehr weiss als uns die Qualitätsmedien mitteilen.

Für diese stand  der Verantwortliche dieses schrecklichen Terrors schon in Nacht fest: der sogenannte Islamische Staat (IS). Nach meinem Verständnis handelt es sich bei dieser Gruppe um eine terroristische Vereinigung, die man eliminieren sollte, aber um keinen „Staat“ der Akteur in einem 3. Weltkrieg ist. Welche Botschaft will uns der Papst also mitteilen? Stellt er- genau wie Putin- die Frage nach den eigentlichen Drahtziehern dieses Terrors?

Wenn man – so wie  der Papst und Putin es vermutlich tun- wüsste, wer den IS „erfunden“ hat, wer ihn finanziert und kontrolliert, käme man den Drahtziehern sicher auf die Spur. Klar ist jedenfalls, dass eine solche Aktion von langer Hand geplant und vorbereitet werden muss. So ein Plan ist kein Werk von 20-25 jährigen Selbstmordattentätern. Um so einen Plan vorzubereiten, muss viel abgestimmt, kommuniziert und telefoniert werden. Und unsere westlichen Geheimdienste, die alles mithören und mitlesen, wollen nichts bemerkt haben? Schwer zu glauben.

Wie dem auch sei, auf jeden Fall werden diese Anschläge instrumentalisiert, um unsere Freiheiten weiter einzuschränken, um den Krieg in Syrien zu befeuern, um Angst vor Flüchtlingen und dem Islam zu schüren, um Grenzen zu schließen und „last but not least“ um evtl. sogar den Bündnisfall auszurufen, also die Nato Truppen zu aktivieren.

Braucht man wirklich das westliche Verteidigungsbündnis, um Terroristen zu bekämpfen oder geht es in Wirklichkeit gar nicht um den sogenannten Islamischen Staat, sondern wirklich um einen Teil des 3. Weltkrieges? Ich weiß es nicht. Aber seit 9/11 ahne ich, dass unsere Qualitätsmedien weder frei noch unabhängig sind, sondern eher zur Desinformation und zur Verdummung beitragen. Das aktuellste Beispiel sind die Pariser Anschläge. Der IS wird zum Täter erklärt und  die Schuldfrage ist damit abschließend beantwortet. Weitergehende Fragen, wie z.B. „woher stammt der IS“ oder „welche Ursachen hat der Terrorismus“, werden von unseren Qualitätsmedien ausgeblendet und mögliche Antworten als Verschwörungstheorie diffamiert.

Ist die Flüchtlingskrise eine Ablenkung fürs „dumme“ Volk?

Geht es Ihnen auch so wie mir? Egal ob ich das Fernsehen, das Internet oder das Radio einschalte, ich werde mit Berichten über die Flüchtlingskrise förmlich erschlagen. Ein kluger Mann hat einmal festgestellt: „in der Politik geschieht nichts zufällig“ und ein Freund gab mir mal den Rat: „wenn es links knallt, dann schau nach rechts, denn der Knall könnte ein Ablenkungsmanöver sein“.

Aber wovon sollen wir abgelenkt werden? Davon, dass im Windschatten der Flüchtlingsströme unsere nationale Souveranität durch das TTIP weiter eingeschränkt wird? Davon, dass die nächste Finanzkrise so sicher wie das Amen in der Kirche kommt? Oder davon, dass sich unsere Bundeskanzlerin über das Grundgesetz und europäische Verträge stellt ?

Unsere amerikanischen „Freunde“ haben in 175 Ländern(!) dieser Erde militärisch „Stützpunkte“. Experten wie der EX CDU Staatssekretär Willi Wimmer befürchten, dass die Politik das Militär schon lange nicht mehr unter Kontrolle hat. Die USA sind auf dem Weg in die Rezession und ohne Rüstungsindustrie würde sich diese Entwicklung massiv beschleunigen. Die Aktien- und Rentenmärkte befinden sich in einer Blase, die sehr viel größer als die in 2007 ist.

Mit ihrer Nullzinspolitik werden die Märkte von den Zentralbanken manipuliert, von freien Märkten kann keine Rede mehr sein. Aber die Geschichte hat uns gelehrt, dass Planwirtschaft nicht funktioniert. Die weltweite Staatsverschuldungen haben ein Niveau erreicht, dass Staatsbankrotte und Hyperinflation zur Folge haben wird.

Wenn diese riesigen Spekulations- und Verschuldungs-Blasen platzen, dann wird uns die Krise in 2008 im Rückblick wie ein Kindergeburtstag erscheinen.

Der einzige Sektor, der von einer Überwertung nicht betroffen ist, sind die Rohstoffe und die Edelmetalle. Vor allem die Edelmetallaktien stehen auf einem historischen Tief und sind massiv unterbewertet.

Also liegt eine mögliche Antwort auf der Hand. Die Flüchtlingskrise könnte uns nicht nur von den eigentlichen Bedrohungen für unsere Freiheit und Wohlstand ablenken, sondern auch noch als Begründung für die nächste Krise mißbraucht werden. Wenn das so kommt, dann ist der Weg bis zu Bürgerkriegen in Europa nicht mehr weit. Das sieht selbst unsere „Mutti“ so. Überschrift aus dem Spiegel

Angela Merkel hat ihren Kurs in der Flüchtlingskrise verteidigt. Zudem warnte sie vor Grenzschließungen: Es drohten „militärische Auseinandersetzungen“.

Merkel sagte kürzlich n Darmstadt: „Es wird zu Verwerfungen kommen.“ Hier stellt sich mir angesichts solcher Szenarien die Frage: Warum befeuert Sie dann diese Krise und wem nützt die Flüchtlingskrise? Der Rüstungsindustrie? Dem Militär? Der Asylindustrie? Der Pharmaindustrie? Der Politik? Den USA?

Fragen über Fragen, die man sich stellen muss, wenn Merkel wieder  verkündet:                „Wir schaffen das“

Unsere Merkel ignoriert in der Flüchtlingskrise ihren Amtseid und die Naturgesetze

Als Kanzlerin missachtet Merkel ihren Amtseid (Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“) , denn ihr: „Wir schaffen das“ Mantra mehrt nicht den Nutzen, sondern den Schaden des deutschen Volkes.

Aber als Physikerin müsste sie aber doch die Naturgesetze beachten. Jeder Abiturient weiß, das dort wo eine Spannung herrscht auch ein Strom fließt. Je größer die Spannung, desto höher die Stromstärke. Schutz gegen zu hohe Ströme bieten in der Elektrotechnik Isolatoren und Widerstände, in den Niederländen nennt man einen solchen Schutz: Deich und an den Außengrenzen eines Staates dienen Zäune und Grenzpolizisten als Widerstand. Aktuelles Beispiel in der EU: Ungarn.

Als Politikerin weiss Sie, dass es in der Welt rund 6.000.000.000 Menschen gibt, die aufgrund ihrer Verhältnisse, in denen sie leider leben müssen, eine Möglichkeit haben vor einem deutschen Gericht um Asyl zu kämpfen.

Jeder einfache Bürger, der in der Lage ist bis drei zu zählen, kommt zu der Erkenntnis, dass ein Land mit 80 Millionen Einwohner keine Gruppe, die ca. 75 mal größer ist, zum Kommen einladen darf, ohne die eigene Existenz zu gefährden. Genau das hat Merkel aber getan. Die neuen Medien (Handy, Internet etc.) haben schnell dafür gesorgt, dass Deutschland nun das Ziel von sogenannten Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, dem Balkan oder aus Afrika geworden ist. Nur die wenigsten sind echte Asylbewerber, die überwiegende Mehrheit will nach Deutschland, weil es sich dort besser leben lässt. Die Menschen, die derzeit zu tausenden unsere Grenzen mehr oder weniger illegal überschreiten sind i.d.R. keine gut ausgebildeten Handwerker, Ärzte oder Ingenieure, sondern potentielle Transferleistungsempfänger. Jeder der sich bei uns dauerhaft einrichtet zieht im Schnitt 5 Familienmitglieder nach. Wenn in 2015 also 1 Mio „Flüchtlinge“ kommen werden, dann werden daraus über kurz oder lang 5 Mio Menschen. Die meisten ohne eine gute Bildung und damit ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da die Fortpflanzungsrate dieser Bevölkerungsgruppe höher ist als die der deutschen Bildungsbürger ist es also nur eine Frage von wenigen Generationen, bis wir Deutschen im eigenen Land eine Minderheit darstellen, falls der Zustrom von Flüchtlingen nicht massiv eingedämmt wird.

Beim Otto Normalverbraucher, beim Sozialdemokraten Thilo Sarrazin, beim CSU Chef Seehofer und bei 215 Bürgermeistern aus NRW, die einen Brandbrief an die Kanzlerin geschrieben haben, hat sich diese Erkenntnis schon rumgesprochen. Nur im Kanzleramt heisst es immer wieder: „Wir schaffen das.“

Jedem der noch ein wenig Verstand besitzt, ist klar, dass Deutschland keine Chance hat, die weltweiten Krisenursachen in Afrika, Syrien, Afghanistan usw. usw. erfolgreich zu bekämpfen. Jeder Niederländer und jeder Hamburger weiss, dass man sich vor einer Flut nur mit einem Deich schützen kann. Der Versuch die weltweiten Krisen zu bekämpfen hat genau so wenig Chancen wie der Versuch, den Meeresspeigel zu senken. Es gibt nur einen Weg, um sich zu schützen: sofortiger Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern und eine Neugestaltung des Asylrechtes.

Wenn das nicht gelingt, dann werden in den kommenden Jahren viele Millionen Asylsuchende unsere Grenzen überschreiten und aus Deutschland ein Land machen, dass unsere Eltern in 20 oder 30 Jahren nicht wiedererkennen werden. Das muss verhindert werden. Ein ganz wichtiger Schritt dazu: Die CDU muss unsere Kanzlerin besser heute als morgen in die Wüste schicken. Ich distanziere mich von denen, die Frau Merkel und Herrn Gabriel einen Galgen reservieren wollen. Damit stellen sich diese Protestler außerhalb unserer Grundordnung. Aber ich habe Verständnis für diejenigen, die Strafanzeige gegen Frau Merkel gestellt haben oder stellen wollen. Frau Merkel hat mit Ihrer Flüchtlingspolitik so viele „rote Ampeln“ überfahren, dass man ihr dringend die Fahrerlaubnis als Politikerin entziehen muss. Wenn die CDU dazu nicht fähig sein sollte und die Staatsanwälte sich weigern sollten, dann muss der Art 20 des Grundgesetzes zur Anwendung kommen.

Allerdings nicht so, wie es sich manche Rechtspopulisten wünschen. Hier denke ich insbesondere an die sogenannte „Alternative für Deutschland“ .Nachdem  die AfD von Bernd Lucke „verraten“ wurde, sah es zunächst so aus, als ob das „Pleite Pärchen Petry Pretzell“ (Originalton Hans Olaf Henkel) übernehmen würde. Aber das Paar hat die Rechnung ohne den völkisch nationalen Demagogen Björn Höcke gemacht. Dieser ist auf dem besten Weg die Macht in der AfD zu übernehmen und diese Partei dann ganz weit nach rechts zu steuern. Petry und Pretzell haben das seit seinem Jauch Auftritt begriffen und nun steht der AfD der nächste Machtkampf ins Haus. Björn Höcke ist nach meiner Einschätzung allerdings für Petry ein viel gefährlicherer Gegner als der selbstherrliche Bernd Lucke.Höckes Kurs könnte aber auch eine gute Seite haben. Es bleibt zu hoffen, dass sich eine rechtsextreme AfD selbst marginalisiert und ihrem Ex Chef Lucke und dessen ALFA Sekte auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit folgt.

Wenn Deutschland noch zu retten ist, dann sicher nicht von Nationalisten, Sozialisten, Schein-Liberalen, Populisten, Pleite Pärchen  oder Karrieristen.

Ich setze – wie auch Thilo Sarazzin- meine Hoffnung auf die Hinterbänkler der CDU. Wenn diese den Mut aufbringen, die Merkel zu stürzen und aus der CDU wieder eine Partei zu machen, die wirklich ihre Kraft dem Wohle des deutsches Volkes widmet (siehe o.a. Amtseid), dann gibt es eine Chance. Andernfalls sollte man ernsthaft überlegen, ob man sich nicht auch auf die Flucht begibt und Deutschland verlässt. Aber wohin?

Für Liberale ist die neu gegründeten ALFA Partei eine „No-Go“ Area .

Der als AfD Sprecher abgewählte Bernd Lucke startet mit der ALFA Gründung einen zweiten Versuch, sich  seinen Traum, Mitglied des deutschen Bundestages zu werden, zu erfüllen. So wie es derzeit aussieht, wird es ein Traum bleiben.

Warum? Weil Bernd Lucke und Bernd Kölmel ihre neue ALFA Partei (Zitat): „sauber halten“ wollen. Mit einer  „Saubermann“ -Strategie   aber keine strittigen Themenfelder besetzen können. Politische Säuberung heißt: Ausgrenzung von Personen und Personengruppen. Ziel ist der Machterhalt der dominierenden Personen innerhalb eines autoritären Regimes. Die „sauber halten“ Strategie verrät also sehr viel über das Demokratieverständnis der in der AfD gescheiterten ALFA Führungskräfte.

Angeblich will Lucke den Fehler, den er als AfD Chef machte, nämlich am „rechten Rand“ zu fischen, vermeiden. Die prophylaktische Aussortierung von potenziellen Mitgliedern, die sich die Freiheit erlauben, selbst und damit zwangsläufig auch oft anders als die Parteispitze zu denken, ist einer freiheitlichen Partei unwürdig und erinnert eher an das Verhalten einer undemokratischen Sekte.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, Lucke und Kölmel wollten sich nur vor Mitgliedern schützen, die nicht mit beiden Beinen fest auf unserer freiheitlichen Grundordnung stehen. Diese Einschätzung trifft aber nicht den Kern. Wer Angst vor parteiinternen Kritikern hat und sich lieber nur mit „Ja“-Sagern“ umgibt, lebt nicht in der realen Welt und sollte in einer Demokratie keine politische Verantwortung übertragen bekommen.

Lucke wurde als AfD Sprecher abgewählt, weil er in der „Alternative für Deutschland“ die Macht komplett an sich reißen und keine Götter neben sich dulden wollte. So was soll, wie man auch an unserer Kanzlerin sehen kann, in der Politik schon mal vorkommen. Aber Lucke fehlt der Instinkt und die emotionale Intelligenz einer Angela Merkel, denn sonst wäre er innerhalb der AfD nicht so grandios gescheitert. Wie zerstört sein Verhältnis zu den ehemaligen AfD „Parteifreuden“ ist, lässt sich aus diesem Auszug einer aktuellen Pressemitteilung von Prof. Meuthen (AfD Sprecher) ablesen:

„…Inhaltlich präsentierte sich die neue Partei mit einem Verschnitt aus von dort plagiierten Programmpunkten der AfD, was sie aber nicht davon abhielt, die AfD ein weiteres Mal ohne jeden Anstand und wider besseres Wissen als „rechtsaußen“ und – besonders infam – gar als „rassistisch“ zu verleumden.“

Dem ALFA Spitzenmann fehlt auch die Erkenntnis, dass man über ehemalige Kollegen und Mitarbeiter nicht schlecht redet, denn so etwas fällt meist auf einen selbst zurück. Sein Scheitern bei der AfD und die umgehend erfolgte Trotzreaktion hat seinem Image schwer geschadet. Er steht mehr denn je unter dem Verdacht, dass es ihm weniger um die Sache, als um seine persönlichen Machtansprüche geht.

Lucke hat sich in Kassel von einer handverlesenen Gruppe in einer nicht öffentlichen Veranstaltung zum Chef einer Kleinstpartei, mit derzeit etwas mehr als 1000 Mitgliedern wählen lassen. ALFA will nun in den Landtagswahlkämpfen von Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz durch „innovationsfreudige Dynamik“ und Sachverstand um Parlamentssitze kämpfen.

Mit welchen Inhalten? Mit der Eurokritik des Makroökonomen Lucke ? Wohl kaum, denn ein deutscher Euro Austritt ist für  ihn weder verantwortbar noch erklärtes Ziel. In diesem Punkt wird er rechts von dem Pärchen Frauke Petry und Marcus Pretzell und links von dem Pärchen Sarah Wagenknecht und Oscar Lafontaine überholt. In Sachen Eurokritik laviert er inzwischen auf Augenhöhe mit dem opportunistischen FDP Chef Lindner. Dass Lucke sich einer Diskussion über die Ursachen der Schuldenkrise, also einer Kritik des sog. FIAT Money Systems verweigert, ist nicht neu, aber immer wieder erwähnenswert.

Auch in der Asyl Debatte beschäftigt er sich nur mit Symptomkuriererei, kritisiert aber nicht die Politik, die ursächlich für die Not der Flüchtlinge ist. Eine derartige Ursachenforschung ist für einem Transatlantiker ein zu dünnes Eis.

Auch als ALFA Chef grenzt er sich scharf vom jedermann ab, der im Verdacht steht, die USA zu kritisieren, den Putin zu verstehen oder im Islamismus eine Gefahr zu sehen. Fragen zu 9/11 fallen für Lucke unter Verschwörungstheorie, auch dann wenn es um Naturgesetze geht. Die öffentlichen Sender will er ausschließlich durch GEZ Zwangsgebühren finanzieren und so den Einfluß der Politikerkaste auf die Medien sichern.

Als ALFA Mitglied kann man – laut der Einschätzung seines EX Parteifreundes Prof. Alexander Dilger- nur was werden, wenn man dieselbe Meinung wie Bernd Lucke hat. Andernfalls gilt demzufolge das seit Helmut Kohl bekannte EDEKA Prinzip (Ende der Karriere).

In unserer pluralistischen Gesellschaft leben viele Liberale, für die der politische Diskurs mit Andersdenkenden sehr wichtig ist. Innerhalb der ALFA Partei wird aber der Konformismus schon in der Satzung festgeschrieben. Auch am Wahlergebnis der jüngsten Landesverbandsgründung in Baden- Württemberg erkennt man den ALFA-Geist: Keine einzige Gegenstimme für Kölmel, nur eine ungültige, davon träumte selbst Erich Honecker.

Lucke und seine kleine ALFA Partei sind systemkonform und keinen Deut besser als die scheindemokratischen Blockparteien. Auch ihnen geht es vor allem um Macht und Karriere. Hier haben sich keine Liberalen vereinigt, sondern Etatisten. Aber der Vater Staat wird unsere Probleme (weder die Schuldenkrise noch die Flüchtlingskrise) nicht lösen. Er ist selbst ein Teil des Problems.

Bekanntlich geschieht in der Politik nichts ohne Zufall. Darüber, welche eigentliche Funktion dem langjährigen Christdemokraten Lucke von unserem Parteiensystem zugewiesen wurde, lässt sich aber nur spekulieren. Es war bestimmt kein Zufall, dass Lucke Anfang 2013 von den Medien hochgejubelt wurde. Persönlich würde ich mich nicht einmal wundern, wenn Lucke bald ein Mitglied der Atlantikbrücke oder sogar Teilnehmer einer Bilderberg Konferenz würde.

Da ALFA und AfD in Bezug auf das Wählerpotenzial große Schnittmengen haben, dürfte die von Lucke gegründete Kopie noch geringere Chance als die in 2013 sehr stark gestartete und nun vor dem Abgrund stehende AfD haben. Von dieser Entwicklung profitiert zunächst mal die CDU. Die wichtige Frage: „Wem ist Lucke nützlich? “ wurde damit auch beantwortet.

Ist Essen Bernd Luckes EDEKA ?

Der Termin des verschobenen AfD Bundesparteitages  steht nun fest, er soll am 4./5. 7 in Essen, als tief im Westen stattfinden. Aber es ist zu befürchten, dass die Sachsen trotzdem kommen.

Warum interessiert jemandem wie mich, der in 2013 nur ein kurzes Gastspiel in der AfD gegeben hat, dieses Thema eigentlich noch? Vielleicht, weil ich als eines der ersten Mitglieder vom März 2013 bis August 2013 viele der heutigen Kampfhähne  persönlich kennen lernte. Vielleicht, weil ich immer noch hoffe, dass die AfD den Blockparteien so richtig „Feuer unter dem Hintern macht“.

Im verschneiten Oberursel waren es im Frühjahr 2013 vor allem Bernd Lucke und Joachim Starbatty, die mich motivierten  in die AfD einzutreten. Die Behauptung von Alexander Dilger , ich würde Lucke inzwischen hassen ist, um mit Herbert Wehner zu sprechen “gequirlte Scheisse“. Wenn ich ihn kritisiere, dann ist das wohlwollend gemeint.

Natürlich habe ich schon 2013 vom mißlungenen Königsmord durch Michael Heendorf am 8.März 13 erfahren und auch mitbekommen, dass Martin Renner danach in Ungnade gefallen ist und nach dem Willen von Lucke  in NRW mittels Alexander Dilger „kaltgestellt“ werden sollte.

Ich hatte in diesem Zeitraum  die Chance, mich mit verschiedenen Mitgliedern des Bundesvorstandes sowie der Pressesprecherin auszutauschen und habe natürlich auch Kritiker von BL wie Roland Scheel oder Dennis Deppe kennengelernt.

Es war eine aufregende und interessante Zeit. Auf dem ersten Bundesparteitag im April 2013 in Berlin war Bernd Lucke das unbestrittene Alphatier. Frauke Petry stand in seinem Schatten, gewann aber viele Herzen.  Das ist ihr heutiges Pfund, mit dem sie wuchert.

Über das was danach in der AfD geschah  könnte ich ein Buch schreiben. Es begann -in Erwartung der Bundestagswahl- in allen auf die Schnelle gegründeten Landesverbänden ein Hauen und ein Stechen um die vorderen Listenplätze. Es war zu spüren, dass die AfD eine Chance hatte. Die 5% Hürde wurde knapp verpasst und aus meiner Wahrnehmung lag das nicht zuletzt an der Kommunikationsstrategie. Diese hieß Bernd Lucke. Er war das Gesicht, das Programm und  die Stimme der AfD.

In den Landesverbänden brannte bald der Krieg zwischen den Parteifreunden lichterloh, in NRW z.B. zwischen Dilger und Renner. Lucke musste nicht nur Wahlkampf machen, sondern bundesweit und permanent „Feuerlöscher“ spielen.

Als Hochschullehrer hatte er natürlich keine Erfahrung mit der Führung von größeren Organisationen und auch keine Erfahrungen mit einem Start up. Er war der Flaschenhals und überschätze meines Erachtens seine Omnipotenz. Er wollte alles kontrollieren, hätte aber besser daran getan, mehr zu delegieren und anderen zu vertrauen.

Seine Macht in der AfD war nur solange  wirklich stark, wie Frauke Petry und andere sich das gefallen liessen. Inzwischen muss man  feststellen, dass Frauke Petry, Beatrix von Storch, Alexander Gauland und Marcus Pretzell den Dolch in der Hand halten, um den König zu stürzen.

In Essen wird es nur zur entscheidenden Schlacht kommen. Muss Bernd Lucke in Essen Edeka – Ende der Karriere – befürchten?

Ja, die Befürchtung muss er haben. Lucke hat für Essen eine Kampfkandidatur gegen Petry angekündigt. Er will dort eine komplette, nämlich seine Mannschaft für den neuen Bundesvorstand durchboxen. Dazu könnten Hans Olaf Henkel, Joachim Starbatty, Bernd Kölmel und Ulrike Trebesius, Roland Geiger, Philipp Meyer oder Jörn Kruse gehören.

Sollte Bernd Lucke den Kampf um den Bundesvorstand verlieren, dürfte das wahrscheinlich nicht nur  das Ende seiner AfD Karriere sein.

Für diesen Fall rechne ich mit der Spaltung der AfD und mit der Gründung einer neuen Partei. Die Grundlagen dafür werden derzeit im Weckruf2015 gelegt. Einen AfD Politiker wie Bernd Lucke unter einer  Strippenzieherin wie Frauke Petry und Ihrem Hiflfstrippenzieher Marcus Pretzell kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Die Entscheidung für einen Mitgliederparteitag war vollkommen richtig. Nur die Mitglieder und nicht in Hinterzimmern ausgekungelte Delegierte (wie z.B. in NRW) können eine für die AfD so schwerwiegende und folgenreiche Entscheidung treffen.

Mein Tipp fürs Protokoll:

Die Schwarmintelligenz wird in Essen  siegen. Die Sachsenkönigin wird verlieren.

Mein Wort zur Sonntagsfrage im Frühling 2015

Der Lenz ist da, Griechenland immer noch bankrott und die FDP wieder unter 5%. Für den aalglatten Christian Lindner und seine Säuselliberalen ist der politische Frühling schon vorbei, bevor er richtig angefangen hat. In Baden Württemberg hat sich  jüngst das FDP Präsidium mit dem treuen „Euro-Rebellen“ Frank Schäffler“ beschäftigt und ihm ausdrücklich seine Unterstützung verweigert. In Niedersachsen sprach sich der Karriereliberale FDP-Vorsitzende für Bildungszentralismus aus. Ob er sich vorher die Erfolge des nationalsozialistischen Reichsministeriums, welches zwischen 1934 und 1945 für den Bildungszentralismus zuständig war, angeschaut hat? Wie demauch  sei, mit der Installation von Marionetten kennt er sich bestimmt aus.

Die sogenannte AfD steht noch bei 6 %. Aber nicht nur Ihr Europaabgeordneter Marcus Pretzell verliert  rasant an Sexappeal. Dass er vom Finanzamt und von Gerichtsvollziehern verfolgt wird und seinen festen Wohnsitz verloren hat, ist keine Schande. Sein Problem ist der fehlende Mut zur Wahrheit. Er wird noch lernen müssen, dass seine Majestät Bernd Lucke jeden aussortiert, der sich ihm in den Weg stellt. Ein entsprechender „unabhängiger“ Untersuchungsausschuss für den Fall Pretzell wurde in diesen Tagen deshalb eingerichtet. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Bremer Wähler die Kreditwürdigkeit der AfD so herabstuft, wie es die vielen Negativmerkmale dieser Mogelpackung erfordern.

Der dicke Gabriel steht erwartungsgemäß im Schatten unserer Mutti und hat die Bundestagswahl 2017 schon für verloren erklärt. Die beiden prominenten Ladys der Linken wollen nicht Fraktionsvorsitzende werden, also wird  der kleine Gysi wohl sitzen bleiben. Die CDU bekommt heute mit 41% ähnliche Zustimmung wie vor 25 Jahren bei der Volkskammerwahl der DDR. Den Sozialismus in seinem Lauf hält  niemand auf.

Die Grünen werden von 10% der Wähler für Ihre CO2 Märchenstunde belohnt. Auch gegen die Dummheit ist leider immer noch kein Kraut gewachsen.

Insgesamt ist unser politisches Geschäftsmodell von Bevormundung und Bürokratie geprägt. Unser Staat erinnert mich mehr an eine Pluto- als eine Demokratie. Wenn die Menschen mit der Fangfrage: wollt Ihr Freiheit oder Sicherheit konfrontiert werden, entscheidet sich eine Mehrheit für die vermeintliche Sicherheit und wählt dann den Sozialismus. Wie er endet kann man am Untergang der DDR studieren. Noch ist unser politisches System zu retten. Noch besteht die Chance die nimmersatte Staatskrake zu bändigen. Noch kann  das teure Euroexperiment beendet werden.

Aber wer soll das organisieren? Die Parteien, die sich den Staat zu Beute gemacht haben bestimmt nicht. Ein totes Pferd wie die FDP? Nein! Eine Mogelpackung mit dem Namen AfD? Auch nicht.

Was Deutschland braucht ist eine breite Graswurzelbewegung, die sich in den nächsten Bundestagswahlkampf einmischt. Die für mehr Freiheit und weniger Staat und noch weniger EU-Zentralismus kämpft. Die sich für eine Verfassung und für Volksabstimmungen einsetzt. Die eine friedliche Zukunft mir allen Völkern Europas, also auch mit Russland fordert. Die den Mittelstand stärkt und das TTIP nicht einfach durchwinken will. Die sich gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen den politischen Islam und gegen die GEZ oder das EEG stellt. Und die vor allem die Macht der Partien brechen und ein Stück echte Demokratie zurückerobern will.

Ob die Wahlalternative 2017 ( https://www.facebook.com/wa2017?fref=ts) , welche sich derzeit organisiert, eine solche Graswurzelbewegung sein wird, weiss ich nicht, aber ich hoffe es.

Fragen an die Stadt Remscheid und den OB zum Käufer des DOC aus der Steueroase Luxemburg

Per email an :

Stadt Remscheid , Herrn Oberbürgermeister Mast-Weisz

Rats- und Gemeindeangelegenheit

Theodor-Heuss-Platz 1,  42853 Remscheid

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz, sehr geehrte Damen und Herren.

Hiermit reiche ich form- und fristgerecht folgende Fragen ein und werde am 26.3.15 zur Ratssitzung persönlich erscheinen und Ihnen  ein unterschriebenes Exemplar meiner Fragen vorlegen.
Im B 657 heißt es in 15/0975 in einem Auszug des städtebaulichen Vertrages zu „Käufer“:
MGE Remscheid Site Co. S.a.r.l. im Registre de Commerce et des sociétées Luxemburg unter der Nummer B 134284 mit Sitz in
Luxembourg, 5, Rue du Kiem, L-1857 Luxembourg. (Das ist im Stadtteil Neudorf-Weimaschhoff direkt an der B 232).

Meine Fragen zum Käufer:

  1. Haben Sie sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz, haben Sie, sehr geehrte Damen und Herren des Rates sich davon überzeugt und können Sie deshalb mit absoluter Sicherheit dafür garantieren, dass in diesem einzeln stehenden Gebäude tatsächlich die Geschäftsräume dieses Unternehmens untergebracht sind und nicht nur eine Briefkastenfirma, die neben zahlreichen anderen lediglich die Hauswand schmückt?

  2. Können Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, können Sie, sehr geehrte Damen und Herren des Rates, verbindlich garantieren,
    dass auch nur ein €uro der möglicherweise in Remscheid zu veranlagenden Gewerbesteuern seitens Ihres Vertragspartners auch in den Kassen dieser Stadt landet?

  3. Ich empfehle Ihnen daher vor Beschussfassung dringendst, sich einmal den Panoramabericht über die Schattenwirtschaft in Europa anzusehen. Vielleicht gemeinsam über Beamer im Ratssaal? Dieser außerordentlich schockierende Bericht war in dieser Woche noch als Wiederholung in Phönix zu sehen.

  4. Wollen Sie unter diesen Umständen das Tafelsilber, also das Eigentum der Bürger dieser Stadt, tatsächlich an eine möglicherweise windige Finanzkonstruktion verschleudern? Diese Verantwortung wird sicher nicht für immer und ewig auf Ihnen lasten. Dafür aber auf unseren Kindern und Enkelkindern?

  5. Kennen Sie diesen Bericht der Süddeutschen Zeitung:  http://www.sueddeutsche.de/thema/Luxemburg-Leaks  und können Sie ausschließen, dass auch  der Käufer Luxemburg nur als Steueroase benutzt ?

Offener Brief an den OB der Stadt Remscheid zum Thema: DOC

Lieber Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

viele Menschen haben berechtigte Sorgen wegen der aktuellen Entwicklung in Lennep. Deren fundierte Argumente   sollte man nicht mit der Killerphrase „das DOC ist letzte Chance für Remscheid“ abwürgen.

Zur Erinnerung: Sie wurden Mitte 2014 von den Bürgern und nicht von Mc Arthur Glen in Ihr Amt gewählt. Allerdings haben nur 15.230 Bürger   bei der Stichwahl am 15.Juni 2014 ihre Stimme für Sie als OB in die Urne geworfen. 71.424 wahlberechtigte Bürger und Bürgerinnen haben Ihnen die Stimme verweigert. Die Legitimation für Ihre fragwürdige „Wir werden das DOC durchsetzen“ Politik  ist äußerst dünn. Sie wurden von nur 17,57 % der wahlberechtigten Remscheider in Ihr verantwortungsvolles Amt gehoben, haben aber versprochen, der Oberbürgermeister von allen zu werden. Was ist innerhalb eines Jahres aus diesem Wahlversprechen geworden? Man hätte eigentlich von Ihnen erwarten müssen, dass Sie sich als SPD Mitglied im Geiste des Godesberger Programms für die soziale Marktwirtschaft und die Grundwerte des Sozialismus, also für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Kämpfen Sie in Lennep wirklich für ein Konzept, dass Monopole nach Möglichkeit verhindert und Wettbewerb sichert, oder vertreten Sie in Sachen DOC vor allem die Interessen eines Anbieters, der den Markt in Lennep beherrschen wird, falls man sein Konzept genehmigt.

Verhalten Sie sich wie ein Dienstleister für alle Bürger und sind in Ihren Händen die Belange des Umweltschutzes, der Denkmalpflege und des innerstädtischen Verkehrs gut aufgehoben oder machen Sie sich zum Helfershelfer von Gutachtern, die ein privater Investor bezahlt hat, um seine individuellen Profitinteressen gegen öffentliche Belange durchzusetzen? Wer hat Sie eigentlich gewählt, damit Sie sich an die Spitze derjenigen setzen, die aus Lennep ein völlig überdimensioniertes Zentrum für Fabrikverkäufe machen wollen? Haben Sie die Grundwerte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität wirklich richtig verstanden? Auch als Hüter der Straßenverkehrsordnung sollten Sie wissen, dass Freiheit dort ihre Grenzen hat, wo sie anderen Schaden zufügt. Freiheit bedeutet, dass niemand, auch kein demokratisch gewählter Oberbürgermeister, anderen Menschen etwas aufzwingen darf. Freiheit bedeutet aber auch Verantwortung.

Sie, sehr verehrter Herr Oberbürgermeister, tragen diese Last für alle Remscheider, auch für die 82,43% der Wahlberechtigten, die Ihnen keine Verantwortung übertragen haben. Sie haben als Chef der Verwaltung aber m.E. nicht die Freiheit, ein Projekt durchzupeitschen, das einem Stadtteil mit 25.000 Bewohnern mit größter Wahrscheinlichkeit erheblichen Schaden zufügen dürfte.

Gerechtigkeit bedeutet vor allem Gleichheit vor dem Recht. Aber wenn sich, wie im Fall des DOC,   die Spitze einer Stadtverwaltung bevormundend auf die Seite eines kapitalstarken Gegners stellt, um ein umstrittenes Projekt gegen berechtigte Bedenken von Bürgern, die sich keine teuren Anwälte leisten können mit allen Mitteln des Rechtsstaates „durchzusetzen“, dann ist es um die Gleichheit vor dem Recht schlecht bestellt.

Sie versuchen die in Lennep vorhandenen Leerstände von über 10.000 qm Verkaufsflächen zu bekämpfen, indem Sie 20.000 qm neue Verkaufsflächen in fussläufiger Nähe genehmigen wollen. Warum werden die Leerstände in der Altstadt nicht- wie in Bad Münstereifel – in das DOC einbezogen? Haben Sie mit dem Investor über dieses -mit dem EU Innovationspreis ausgezeichnete- Konzept bereits verhandelt?

Zu den Funktionen eines Gemeinwesens gehört auch der Schutz der Schwachen und Solidarität.   Wenn also, z.B. den Besitzern von Wohnimmobilien oder den Einzelhändlern im Umfeld des geplanten Lenneper DOC ein Schaden zugefügt werden sollte, müssten diese DOC Opfer im Sinne des Solidaritätsprinzips doch eigentlich entschädigt werden. Beabsichtigt die Stadt Remscheid einen entsprechenden Entschädigungsfonds zu gründen oder endet die Solidarität der Stadt an den geplanten Mauern des Shoppingcenters?

Man muss kein Experte für Stadtentwicklung und kein Politiker sein, um mit seinem gesunden Menschenverstand zu erkennen: Das von einer sogenannten Heuschrecke (dieser Begriff wurde von Ihrem Parteifreund Müntefering geprägt) geplante DOC wird sich wie eine überdimensionale Monster Zecke auf den Stadtteil Lennep setzen, sich dort festbeißen und den historischen Kern aussagen. Das DOC wird, wie es bei Zecken üblich ist, an seinen Wirt Krankheiten übertragen, ohne jedoch selbst zu erkranken. Diese   Krankheiten könnten die wirtschaftlichen Entwicklung, die Umwelt, die Wohnqualität oder die Gesundheit beeinträchtigen. Das ist der Preis, den viele tausend Lenneper bezahlen müssten, sollten die individuellen Interessen von Mc Arthur Glen über das Gemeinwohl gestellt und das DOC nicht verhindert werden.

Das DOC ist eine Chance für den Investor Mc Arthur Glen, seine Marktposition auszubauen, aber ist es auch eine Chance für Remscheid? Dies darf nach den Erfahrungen mit den Outlet Centern, die in Deutschland bisher eröffnet wurden, bezweifelt werden. Der autofahrende DOC Besucher dürfte wegen eines Outet -Shoppingevents in Massen kommen. Er wird das ummauerte Gelände nicht verlassen, um anderswo einzukaufen. Der Outlet Kunde will möglichst nah und problemlos parken, möglichst viele Outlet Stores durchstöbern, seinen Hunger schnell im Center stillen und nach erfolgreicher Schnäppchenjagd schnell wieder abreisen. An den Schönheiten einer historischen Altstadt ist er nicht interessiert. Seine Abende verbringt er nicht in einer Lenneper Gaststätte sondern zu Hause auf der Couch oder als Teil eines Verkehrsstaus auf der A 1.

Wollen Sie wirklich als ein OB in die Geschichte Remscheids eingehen, der sich mit offenen Augen für einen solchen Magneten stark gemacht hat? Besitzen Sie oder Ihre Berater eine Glaskugel? Können Sie vorhersagen, wie lange der Outlet Center Trend noch anhält oder ob sich in einigen Jahren der Verkauf von Markenprodukten aus dem Vorjahr ins Internet oder anders wohin verlagert und Mc Arthur Glen den Spaß an seinem Lenneper Ladendorf verliert? Wie stellt die Stadt sich dann den Ausstieg aus diesem überdimensionalen Projekt vor? Will man dort dann als allerletzte Chance einen ganzjährig geöffneten Weihnachtsmarkt für chinesische Touristen eröffnen?

Auf jeden Fall gibt es immer –also auch heute- eine Alternative und nie eine letzte Chance, wenn man innovativ und bereit ist, auch ausserhalb eines Outlet Stores zu denken. Hat jemand, der wie Sie ein Projekt mit Macht durchsetzen will, überhaupt noch ein Interesse an Alternativen zum DOC?

Über Ihre Antworten, gerne auch persönlich am 25.3.15, freue ich mich.

Ihr

Gerhard Nadolny