Europa hat einen Neuanfang gewonnen

Heute ist ein guter Tag für Europa und die Demokratie, aber ein schrecklicher Tag für die Bürokraten in Brüssel, die Finanzspekulanten in der City of London und für unsere Politikermarionetten in Berlin.

Die Briten haben Brüssel die rote Karte gezeigt.  Der Euro, das Pfund und die aufgeblähten Aktienmärkte sind eingebrochen. Der DAX aktuell um über 8%. Dagegen ist der Goldpreis in Euro um bis zu 10 % gestiegen und Silber um mehr als 5%.

Ja es ist gefährlich, wenn man das Volk fragt, was es will. Wenn das Volk sich für Unabhängigkeit entscheidet, wird ihm von seinen gewählten Politikern sofort unterstellt, es sei den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen. Das ist natürlich dummes Zeug. Hier standen keine Emotionen von Wählern gegen die Vernunft von Experten. Gewonnen hat die Schwarmintelligenz des Mutterlandes der Demokratie gegen die Interessen der Finanz- und sonstigen Kartelle und ihrer gekauften Politiker und Experten. Gewonnen hat auch die Basisdemokratie und die Erkenntnis, dass wir bei allen wesentlichen Fragen, auch in Deutschland, Volksentscheide brauchen.

Der 24.06. 2016 wird in die Geschichte Europas eingehen. Er ist der Tag, an dem sich das britische Volk ein Stück Macht zurückerobert hat.  Die Tatsache, dass die Finanzeliten vor dem BREXIT gewarnt haben, war ein Grund dafür, denn die Interessen der City of London und der globalen Konzerne sind andere als die des britischen Volkes.

Für Europa ist der heutige Tag eine große Chance. Jetzt sollten nicht nur die Briten ihre Interessen neu verhandeln. Es ist die Chance das Europa der Rechtsbrüche und der Diktatur der EU- Kommissare zu beenden. Der BREXIT wird eine Signalwirkung auf alle EU-Länder haben und das ist gut so, denn Europa braucht einen Neuanfang.  Die EU ist in ihrer jetzigen Form gescheitert. Was kommt als nächstes? FREXIT oder gar DEXIT? Wie lange kann die politische Kaste noch Referenden in anderen Länder verhindern?

Natürlich braucht Europa den Binnenmarkt und natürlich müssen alle Volkswirtschaften in Europa eng zusammenarbeiten. Norwegen und die Schweiz beweisen, dass dies auch geht, ohne sich Brüssel   zu unterwerfen. Europa ist eine Tatsache und viel mehr als die EU und der Euroraum. In Europa stehen große Veränderungen vor der Tür. Jetzt kann der politische Rahmen für Europa neu verhandelt und gestaltet werden und das ist dringend erforderlich.