Advent 2011: der Euro brennt

Hat  er sich von selbst entzündet oder war es Brandstiftung? Der internationale Geldmarkt war es. Und wer handelt an diesem Markt? Das sind die Zentralbanken  und Kreditinstitute. Also hat unsere Zentralbank, die EZB, den Euro angezündet. Nein, die EZB versucht den Brand zu bekämpfen, indem sie  verbrannte Staatsanleihen aufkauft. Also waren es die europäischen Banken? Nein, die haben sich selbst die Finger am Euro verbrannt.

Bei einem Verbrechen fällt der Verdacht zuerst  auf den, der den größten Nutzen daraus zieht. Cui  Bono– lautet die entscheidende Frage! Wohin flüchtet das kontinentaleuropäische Geld, wenn der Euro abbrennt? In den Schweizer Franken ? Das wollen die Eidgenossen nicht und haben den Franken also schnell gedeckelt.  In Gold und Silber? Das will das sogenannte Bankenkartell nicht und gibt deshalb den Edelmetallen und deren Aktien regelmäßig eins auf den Deckel. In Immobilien? Ja, aber weil diese erstens nicht beliebig vermehrbar, zweitens nicht mobil und drittens mit einer Zwangshypothek belastbar sind hat auch diese Flucht ihre Grenzen?  Aber was ist  denn grenzenlos? Das Vertrauen in Gott. Und wer vertraut in Gott? In Gott vertrauen die Herausgeber des Dollars.

Die Federal Reserve  kauft  amerikanische Staatsanleihen ohne Grenzen und stärkt damit  das Vertrauen in den eigenen  Dollar.  Da Vertrauen die einzige Deckung von Papiergeld ist, nützt es dem Dollar und damit  der FED, wenn der Euro brennt.  Und wer ist die FED? Die FED ist eine private Veranstaltung mit der Lizenz zum Gelddrucken. Sie gehört wenigen Großbanken.  Also nützt es am Ende des Tages wenigen großen Banken wenn der Euro abbrennt.  Aber warum retten wir dann die  Banken? Gute Frage. Wahrscheinlich, weil unsere Politiker nur Marionetten sind. Wenn unser  Euro-Bonds  Girl  sich  wie eine richtige Mutti verhielte, würde sie uns   von der Brüsseler Diktatur  befreien.  Aber was tut sie? Sie will  unser Volk in eine Fiskalunion führen. Das wäre dann die Vollendung der Brüsseler Fremdherrschaft.

Gibt es eine Blaupause für den Widerstand dagegen? Ja, die gibt es: den Salzmarsch von  Mahatma Gandhi. Ihm ging es um die Freiheit seiner Nation. Und genau darum geht es auch im Advent 2011

Der gewaltlose Weg zu unserer Freiheit führt  nicht  über die Parlamente, er führt über bürgerlichen Ungehorsam gegen die Profiteure  unseres Geldsystems.

Occupy Wall Street ist ein richtiger Schritt. Wenn 99 % aller Amerikaner und 99% aller Europäer auf die Strasse  gehen und  friedlichen Widerstand   gegen das 1 % der Bankster  organisieren, dann werden wir unsere ökonomische und soziale Freiheit zurückerobern.

Advertisements

Folgt auf den nuklearen GAU ein finanzieller GAU?

Japan: Heute Nacht gegen 4 Uhr MEZ hat die japanische Regierung die Kernschmelze eines zweiten Reaktors bestätigt. Nun sind  offensichtlich in zwei Reaktoren  nukleare Kernschmelzen im Gange. Die Ereignisse überschlagen sich und niemand hat mehr Überblick.  Auch die Informationspolitik der Regierung  ist eine  Katastrophe.

Nach diesem Erdbeben wird sich die Erde zwar weiter um ihre Achse drehen, aber nicht mehr so wie vorher. Die  Katastrophe in Japan wird globale Auswirkungen auf die  gesamte Welt haben. Dieses Erdbeben der  drittgrößten Wirtschaft unserer Welt wird  die Finanzmärkte erschüttern.  Die  Aktien der deutschen AKW Betreiber  EON und RWE werden unter Druck geraten. Dafür werden  ab Montag auch die Spekulanten sorgen, die auf fallende Kurse  setzen und diese Werte verkaufen werden. Auch Versicherer wie die Allianz oder die Münchner Rück  werden betroffen sein.

Was derzeit in Japan passiert wird kein japanisches Problem bleiben. Über die Auswirkungen auf die Weltmärkte kann man aber nur spekulieren. Dieses Erdbeben  könnte der Dominostein für ein globales Finanzbeben werden

Die japanische Regierung hat angekündigt Geld in die Wirtschaft zu pumpen, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Dies bedeutet  Schulden und wahrscheinlich das Auflösen von Währungsreserven. Japan ist drittgrößter Gläubiger der USA.  Wenn man sich von US-Staatsanleihen trennt, wird  Bernanke diese aufkaufen  und somit die Schuldenkrise der Amerikaner verschlimmern.

Dominoeffekte auf Europa und den Euro sind alles andere als ausgeschlossen.  Im Euroraum steht  die Bonität etlicher  Südländer kurz vor dem Schmelzpunkt. Wenn sich deren „Kreditdienstfähigkeit“ verflüssigt, dann erlebt der Euroraum seinen finanziellen Tsunami. Die Revolutionen in Nahost haben die Ölstaaten erreicht. Die weltweit explodierende Inflation  wird  durch ansteigende Energiekosten zusätzlichen Antrieb erhalten.  Dieses explosive Gemisch kann keine Regierung mehr unter Kontrolle halten. Jetzt könnte jeder  kleine Funken genügen, um ein globales Beben an den Finanzmärkten auszulösen. Keine Regierung in dieser Welt wird  in der Lage sein, ein weltweites, finanzielles Erdbeben  unter Kontrollen zu halten. Wir müssen jetzt jeden Tag damit rechnen, dass es auch bei uns zu chaotischen  Auswirkungen kommt.

Merkel  wird notfalls zwar die Sicherheit der Aktienmärkte, der Spareinlagen oder der deutschen AKWs garantieren, nur wird ihr diesmal niemand mehr glauben. Viele werden versuchen, an dieser angsterregenden Entwicklung zu profitieren und den Nikkei oder den DAX verkaufen.

Ich wage mal eine Prognose für den Sommer 2011: Der DAX wird unter 5000 Punkten, Dollar  und Euro vor oder im Abgrund stehen und der Preis für   Silber  wird im Himmel stehen,  allerdings nur dann, dieses edle Metall nicht  vorher  beschlagnahmt wird, um den Untergang von JPM und anderen Bankstern  zu verhindern.

Gerhard Nadolny

Sonntag, den 13.März 2011

www.diesilberseite.de