Knallrote Warnung: der Euro bricht noch in 2012 auseinander!

Die Euro- bzw. Papiergeld Krise steuert im Sommer 2012 auf einen Höhepunkt zu. Für den Spätsommer/Herbst 2012 gilt ab sofort die Alarmstufe rot. Seit ich mich mit der Papiergeldkrise beschäftige – das begann in 2005- habe ich noch nie so viele Faktoren mit einer so hohen Sprengkraft gesehen. Ich nenne nur 3 davon

1) Die US Wirtschaft steht vor dem freien Fall

2) Die Wall Street und die City of Londen werden ab dem Spätsommer von Bankinsolvenzen erschüttert werden.

3) Die Rettungsversuche der  Zentralbanken werden scheitern.

Niemand muss diese Warnung ernst nehmen, aber das was dem Finanzsystem bevorsteht rechtfertigt eine knallrote Warnung und erübrigt jede weitere Diskussion; der Euro ist nicht mehr zu retten, er wird zerbrechen. Dies kann kein ESM und auch kein anderer Schirm verhindern.

Ich stelle daher  hiermit meine langjährige  Berichterstattung über die Eurokrise ein und konzentriere mich auf die Rettungsboote: Silber, Gold und deren Aktien ( in dieser Reihenfolge).

Advent 2011: der Euro brennt

Hat  er sich von selbst entzündet oder war es Brandstiftung? Der internationale Geldmarkt war es. Und wer handelt an diesem Markt? Das sind die Zentralbanken  und Kreditinstitute. Also hat unsere Zentralbank, die EZB, den Euro angezündet. Nein, die EZB versucht den Brand zu bekämpfen, indem sie  verbrannte Staatsanleihen aufkauft. Also waren es die europäischen Banken? Nein, die haben sich selbst die Finger am Euro verbrannt.

Bei einem Verbrechen fällt der Verdacht zuerst  auf den, der den größten Nutzen daraus zieht. Cui  Bono– lautet die entscheidende Frage! Wohin flüchtet das kontinentaleuropäische Geld, wenn der Euro abbrennt? In den Schweizer Franken ? Das wollen die Eidgenossen nicht und haben den Franken also schnell gedeckelt.  In Gold und Silber? Das will das sogenannte Bankenkartell nicht und gibt deshalb den Edelmetallen und deren Aktien regelmäßig eins auf den Deckel. In Immobilien? Ja, aber weil diese erstens nicht beliebig vermehrbar, zweitens nicht mobil und drittens mit einer Zwangshypothek belastbar sind hat auch diese Flucht ihre Grenzen?  Aber was ist  denn grenzenlos? Das Vertrauen in Gott. Und wer vertraut in Gott? In Gott vertrauen die Herausgeber des Dollars.

Die Federal Reserve  kauft  amerikanische Staatsanleihen ohne Grenzen und stärkt damit  das Vertrauen in den eigenen  Dollar.  Da Vertrauen die einzige Deckung von Papiergeld ist, nützt es dem Dollar und damit  der FED, wenn der Euro brennt.  Und wer ist die FED? Die FED ist eine private Veranstaltung mit der Lizenz zum Gelddrucken. Sie gehört wenigen Großbanken.  Also nützt es am Ende des Tages wenigen großen Banken wenn der Euro abbrennt.  Aber warum retten wir dann die  Banken? Gute Frage. Wahrscheinlich, weil unsere Politiker nur Marionetten sind. Wenn unser  Euro-Bonds  Girl  sich  wie eine richtige Mutti verhielte, würde sie uns   von der Brüsseler Diktatur  befreien.  Aber was tut sie? Sie will  unser Volk in eine Fiskalunion führen. Das wäre dann die Vollendung der Brüsseler Fremdherrschaft.

Gibt es eine Blaupause für den Widerstand dagegen? Ja, die gibt es: den Salzmarsch von  Mahatma Gandhi. Ihm ging es um die Freiheit seiner Nation. Und genau darum geht es auch im Advent 2011

Der gewaltlose Weg zu unserer Freiheit führt  nicht  über die Parlamente, er führt über bürgerlichen Ungehorsam gegen die Profiteure  unseres Geldsystems.

Occupy Wall Street ist ein richtiger Schritt. Wenn 99 % aller Amerikaner und 99% aller Europäer auf die Strasse  gehen und  friedlichen Widerstand   gegen das 1 % der Bankster  organisieren, dann werden wir unsere ökonomische und soziale Freiheit zurückerobern.

Löst eine „Finanzielle Repression“ die Krise?

Vielleicht geht es einigen von Ihnen so wie mir: ich habe die sogenannte „Finanzielle Repression“-Strategie  auf der jüngsten Edelmetallmesse erstmals als einen möglichen Weg aus der Eurokrise näher kennengelernt.

Bis zu diesem Zeitpunkt war  ich- z.B. mit dem Referenten Prof. Ramb – der Meinung, der Euro sei nicht mehr zu retten und alle politischen Maßnahmen hätten nur einen Effekt: die Schulden Deutschlands so lange  zu steigern, bis das Papiergeldsystem zusammenbricht. Die einzige offene Frage, die  fast alle  Experten beschäftigt, lautet: gibt es vor dem Eintritt in die hyperinflationäre Phase noch einen deflationären Schock, ausgelöst durch kippende Großbanken? Es gibt angeblich noch einen dritten Weg.

Wer von Ihnen erwartet nicht- früher oder später – zweitstellige Inflationsraten und sorgt sich deshalb um sein Geld und seinen realen Wohlstand? Ich meine, Sie sorgen sich zu Recht.  Aber es gibt einen jüngeren Silberexperten, der auf der Messe für zweistellige Inflationsraten, als Alternative zu einer Weltwährungsreform, geworben hat. Nicht nur Münchner Messebesucher, sogar  Berliner Politiker will er  zu Befürwortern von „Finanzieller Repression“ missionieren.

Wenn ich diese Strategie richtig verstanden habe, geht es darum, durch eine entsprechende Geldmengenpolitik die Inflationsrate auf 10 oder 12% anzuheben (aber nur eine geschönte Teuerung von 6 oder 8% zu veröffentlichen, um die „Papiergeldfrösche langsam abzukochen“) und gleichzeitig die Zinsen auf niedrigem Niveau  zu halten (z.B. auf 4%).  Negative Realzinsen und wachsende Geldmengen wären in dem „Finanzielle Repression“- Szenario dann das Sanierungskonzept für überschuldete  Staaten.

Persönlich finde ich dieses Konzept menschenverachtend. Es mag zwar sein, dass die staatlichen Schuldenberge auf diese Weise abgebaut und „Game Over“  bis auf weiteres vertagt würde. Aber wem würde es nutzen? Nur den politischen und finanziellen Eliten. Wer würde weiter ausbluten und total verarmen?  Rentner,  Sparer, Lohnabhängige, Arbeitssuchende, Alleinerziehende etc., also weit über 90 % der deutschen Bürger. Mir wäre ein baldiger „Reset“ lieber als ein Schrecken ohne Ende. Lieber als  Zustände, die am Ende schlimmer als in den 30er Jahren werden könnten. Was stört es mich, wenn südliche  Anleihenmärkte, Banken  oder die EZB kollabieren? Da kann ich drauf pfeifen, denn ich besitze weder Anleihen noch Bankaktien.

Aber wer interessiert sich schon für die Interessenlage des kleinen Mannes?  Das unter  Bankstern die „Finanzielle Repression“ etliche  Befürworter hat, wird jedem klar, der einen Blick in die USA wirft. Und ist es nicht so, dass alles was in Amerika „in“ ist, bald auch zu uns kommt?

Stellen Sie sich also vorsichtshalber  – als Alternative zu einer möglichen Währungsreform- auf zweistellige Inflationsraten im Euro Raum ein. Wie machen Sie das am besten?  Natürlich mit den Wertespeichern Gold und Silber.  Aber auf der Münchner Messe nahm nicht nur ein Referent das Wort „Goldverbot“ in den Mund. Je höher die Inflation, desto größer die Gefahr, dass man das Thermometer  verbietet. Ein Silberverbot ist aufgrund der industriellen Anwendungen nicht zu erwarten. Silber ist in beiden oben beschriebenen Szenarien die erste Wahl.

Auch wenn niemand einen kurzfristigen Deflationsschock ausschließen kann, so spricht mittelfristig alles für extrem steigende Silberpreise. Im kommenden Jahr könnte Silber sich als der beste Inflationsschutz erweisen. Ob wir schon 2012 oder erst 2013 dreistellige Spotpreise sehen  ist nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist die Frage, was mache ich mit  Gewinnen und wie diversifizieren ich mein Vermögen. Erst wenn das DAX: Gold unter 2  fällt, wird es Zeit, wieder über  Standardaktien nachzudenken. Derzeit sind Gold- und Silberaktien so extrem unterbewertet wie zuletzt im Herbst 2008. Wer sich den XAU Index anschaut, der sieht: der Ausbruch ist zum Greifen nah. Der massive freie Cash Flow der Gold- und Silberproduzenten und zu erwartende Übernahmen werden die Kurse antreiben. Börsennotierte Minenwerte sind aufgrund der Quartalsberichte sehr transparent.  Seit 2000 sehen wir eine klare Outperformance der Minen gegenüber  Standartaktien. Mein im November 2009 gestartetes Musterdepot hat aktuell eine nachgewiesene Performance von rund 110 % bzw. 55% p.a. und das obwohl die richtige Hausse erst noch kommt. Die High Tech Hausse brachte Gewinne von 2000%, aber der XAU Index hat seit 2001 erst um 375% zugelegt.

Diese Fakten  werden  institutionelle Anleger nicht mehr lange ignorieren und bald einsteigen. Investments in Minenaktien sind heutzutage eine sehr großeance, wenn die Auswahl der Werte gepaart ist  mit Geduld und Disziplin.

Ich verfüge über keine hellseherischen Fähigkeiten und habe nur begrenzte Mittel. Deshalb halte ich mich  an bewährte und einfache Regeln. Der beste Einstieg ist immer noch der Zeitpunkt an dem eine Aktie unterbewertet ist. Dies ist aktuell bei den meisten Minenaktien der Fall. Eine weitere Regel lautet: nicht alle Einer in einen Korb zu legen. Neben Silber und seinen Aktien gibt es außer Gold noch im Energiebereich (Öl, Gas, Kohle) aber auch bei  Industrie-Rohstoffen wie Eisenerz oder Kupfer sowie bei Nischenmetallen wie Graphit oder Vanadium sehr empfehlenswerte Anlagemöglichkeiten. Deshalb werde ich ab Januar 2012 für die Teilnehmer des Silberkurses ein zweites Musterdepot anlegen.

Gerhard Nadolny, im November 2011

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Silber und Minen in der Krise des Finanzsystems

Die Summe aller produzierten Güter und Dienstleistungen (Welt BSP)  in unserer Welt beläuft sich auf jährlich 60 Billionen $.  Die weltweit titulierten Schulden werden von seriösen Ökonomen auf rund 150 Billionen $ geschätzt.  Diese beiden Zahlen reichen schon aus, um das Dilemma, indem sich  unser Finanzsystem befindet, zu erklären.

Nordamerika und Europa  haben zusammen, sowohl beim  BSP, als auch bei den Schuldtiteln den Löwenanteil.

150 Billionen $ Kreditgeld, welches mit  – ich nehme mal  nur 4 % p.a. an-  verzinst werden muss, verursachen  Zinsen bzw. neues Kreditgeld von  6 Billionen $ pro Jahr. Diese Größenordnung entspricht  10 % des Welt BSP. Um ein Gleichgewicht zwischen der Geldmenge und der Wirtschaftsleistung zu erhalten, bräuchten wir zweistellige  Wachstumsraten. Eine Illusion. Die Folgen dieser  Illusion werden nun sichtbar und deshalb auch täglich in den Medien diskutiert.

Die Schere zwischen Geldmenge (= Schulden)  und Wirtschaftskraft (= Kreditdienstfähigkeit) öffnet sich aber schon seit Jahren. Der „Point of no return“ ist schon länger überschritten. Was derzeit stattfindet ist ein Finanzkrieg an mehreren Fronten. Die vordergründige Schlacht findet  zwischen dem Dollar- und dem Euroraum zur Klärung der Frage, welche Währung zuerst zerbricht, statt. Die Schlacht im Hintergrund geht um die Frage, gelingt es China,  die USA als Weltmacht zu verdrängen.

Bereits im Oktober 2008 habe ich mich gefragt: Gibt es ein Drehbuch für die Krise? (Quelle: http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/TO2009/Nadolny-KrisenDrehbuch.pdf)

Inzwischen kann man dies eindeutig beantworten. Meine Vermutung, dass die hinter der FED stehende, angelsächsische Finanzelite die Märkte nicht einfach laufen, sondern in ihrem Sinne „managen“ werden, ist inzwischen  sogar Gegenstand von Gerichtsprozessen.

Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. Also hat die Finanzelite ihre Truppen, zu denen auch die Ratingagenturen gehören, nach Europa geschickt, um eine Krise des Euros auszulösen. Begonnen hat man mit dem schwächsten Glied, den Griechen und nun ist man schon beim ersten Hauptgang, den Italienern,  angekommen. Gelingt es,  Italien in die den Ruin zu treiben, dann wird der Euro auseinander gesprengt werden. Etliche „Experten“ (Olaf Henkel, Prof. Wilhelm Hankel oder Dirk Müller) empfehlen, aus der maroden Gemeinschaftswährung  auszusteigen, während die Brüsseler Eurokratten noch mehr Solidarität, also die fiskalische Vereinigung in einer Transferunion, fordern.

An dieser Stelle macht es Sinn, die Interessen der „Krisen- Drehbuchautoren“ zu hinterfragen. Können die privaten Eigentümer der FED einen Untergang des Euros wollen. Nein, denn in diesem Fall würde der Dollar mit in den Abgrund gerissen werden.

Wollen Sie einen starken, souveränen „Nordeuro“. Ebenfalls, nein.

Was sie wollen liegt auf der Hand: eine europäische Schuldenunion, die stark genug bleibt, um Zinsen zu überweisen, aber nicht so stark, dass sie gefährlich werden könnte. Um das zu erreichen lässt man die EU Politiker Marionetten tanzen und „dehnt“ Verträge und Verfassungen. Es muss befürchtet werden, dass die ferngesteuerten Brüsseler Eurokratten gewinnen (Stichwort: Neue Weltordnung).

Bleibt aber noch die viel diskutierte Frage: Deflation oder Inflation.

In unserem Finanzsystem betragen die Schulden, wie eingangs dargestellt,  in etwa das 2,5 fache des Welt-Bruttosozialproduktes. Zur Aufrechterhaltung dieses Systems, müssen jährlich rund 6 Millionen Euro neue Schulden gemacht werden, hinter denen aber keine entsprechende Wertschöpfung steht.

Wer, so wie die österreichische Schule,  Inflation als Geldmengenwachstum definiert und unser Papiergeldsystem als Schneeballsystem durchschaut hat, dem wird klar: die Preise für alles was man nicht beliebig vermehren kann werden so lange weitersteigen, bis plötzlich ein Funken den „Papiergeld“- Schneelball in Flammen setzt. Dann werden alle Papierwerte verbrennen.

Dies wissen auch die Drehbuchautoren. Man darf nicht davon ausgehen, dass die „Manager der Märkte“  uns den Gefallen tun und mit  „abbrennen“ werden. Sie werden (oder haben) sich  von allem Papier, was verbrennen könnte, trennen und in „echte Werte“ gehen.

So stellte ich mir das Drehbuch für den Finanzkrieg bereits in 2008 vor und so sehe ich es weiterhin.

Allerdings stellt sich die Frage, ob  die westlichen Finanzeliten im Krieg gegen China  noch eine  Schlacht schlagen müssen, die nicht in ihrem Drehbuch steht. China und andere asiatischen Länder können kein Interesse haben, das FED System auf die Dauer mitzutragen. Vor allem China ist kräftig dabei, seine Dollarbestände in Metalle, Öl und andere Rohstoffe zu tauschen. Die Asiaten denken in langfristigeren Kategorien als die Amerikanern. Sie können  warten, bis die Zeit reif ist. Je länger dies dauert, desto mehr Schulden wird der Westen ansammeln und desto tiefer wird er fallen.

Welche Schlussfolgerungen kann man als Otto Normalverbraucher daraus ziehen?  Die Zeit, seine Werte  in  die Wirtschaft zu investieren ist noch nicht gekommen. Wir haben den Tiefpunkt der Krise noch nicht gesehen. Die Zeit, seine Werte in  Papiergeld oder Papierprodukte zu investieren ist vorbei.  Es ist noch die Zeit, seine Werte in „echtem Geld“ zu speichern und abzuwarten.

Gold hat in dieser Woche neue All Time Highs erreicht und physisches Silber  wird immer knapper. Vor diesem Hintergrund haben  die täglichen Märchenstunden an der COMEX  zwar noch einen gewissen Unterhaltungswert, aber keine kriegsentscheidende Bedeutung mehr. Das Bankenkartell hat  noch  Preishoheit  über das Papiersilber, aber immer weniger Marktteilnehmer sind bereit, das physische Edelmetall zu diesen Spottpreisen abzugeben. Es ist  nur noch eine Frage  der Zeit, bis Silber das 50 $ ATH überspringt, um dann  die  100 $ Marke ins Visier nimmt. Am meisten Geld wird man in den kommenden Monaten aber m.E. mit Silberproduzenten und   handverlesenen Explorern machen können. Neben den bekannten Risiken: Geologie, Cash, Management, Infrastruktur  oder  Umwelt muss  man inzwischen  auch das Verstaatlichungsrisiko mit einkalkulieren. Bolivien hat das schon angekündigt und den USA traue ich es jederzeit zu. Vor diesem Hintergrund reduziert sich nach meinen Kriterien die Anzahl der „wählbaren“ Minenaktien mit dem Fokus auf Silber auf überschaubare Größenordnung. Sagen wir mal auf maximal 30 Produzenten und vielleicht noch auf  10- 15  Explorer mit großem  Potential. Als Investor  kauft man aber nicht nur ein Potential von mehreren 100 %, sondern auch ein Verlustrisiko von 50 bis 100 % mit ein.

Minenaktien sind ein unsicheres und ein sehr riskantes Geschäft. Wie kann man das Risiko minimieren?  Indem man sein Vermögen, dass für  eine Investition in Silber vorgesehen ist, aufteilt: mind. 60 % in physisches Metall mit direktem Zugriff (außerhalb des Systems gelagert) und max. 40 % verteilt auf Minenaktien. In das Minendepot sollte m.E. mindestens 10 TEUR, verteilt  auf mindesten 10 Aktien, investiert werden. Diese wiederum aufgeteilt in  Produzenten (z.B. Silver Wheaton), Junior Produzenten (z.B.  Wildcat Silver) und Explorer (z.B. Pretium Resouces). Die sichersten Minen liegen m.E. in Kanada. An Mexiko wird man auch nicht vorbeikommen. Aber von den allermeisten Explorern  sollte man die Finger lassen. Nur sehr wenigen gelingt es,  jemals profitabel zu werden. Entscheidend für den Erfolg ist neben der  Auslese auch das Timing. Am besten ist es, den Kauf auf zeitlich  zu verteilten  und  limitiere Orderaufträge  an der jeweiligen Heimatbörse (z.B. Toronto) zu erteilen.

Von Minenfonds lasse ich inzwischen die Finger weg. Warum soll ich Managementgebühren oder Verkaufsaufschläge zahlen? Schauen Sie sich die Performance der bekannten Fonds im Bergbausektor an, dann werden Sie mir hoffentlich zustimmen.

Niemand kann ein Unternehmen auswählen und sicher sein, damit gute Gewinne zu erzielen.  Deshalb sollte man gleiche Geldsummen auf  möglichst viele Chancen verteilen. Mit jeder zusätzlichen Aktie im Depot erhöht sich die Chance für einen Volltreffer. Das Gesetz, das mit den Chancen auch die Risiken steigen gilt  insbesondere für Bergbauaktien.

Die Sommerflaute liegt hinter uns. Die Indikatoren haben Kaufsignale abgeliefert. Etliche Minenaktien haben in den letzten Wochen eine zweistellige Performance hingelegt. (Ein Beispiel: Wildcat Silver von 1,17 EUR am 20.Juni auf aktuell 1,7 EUR = + 48 % innerhalb eines Monats). Ich bin, bezogen auf einen Zeithorizont von 2 Jahren sehr „bullisch“  für den Minensektor, kann aber kurzfristige Kursexzesse a´ la Lehmann natürlich nicht ausschließen. Kursrückgänge von 50 % und mehr sind bei Minenwerten nicht nur nicht auszuschließen, sondern sogar normal. Wem diese „Küche“ zu heiß ist, der sollte sie nicht betreten.

Mittelfristig,  in 2012 oder 2013, sehe einen dreistelligen Silberpreis. Dies wird sich in den Bilanzen und damit auch in den  Kursen  der Silberproduzenten niederschlagen. Selbst wenn man, trotz der aktuellen Unterbewertung der Minen, nur von einem Hebel von 2 auf den Silberpreis ausgeht,  ergibt sich ein Gewinn Potential innerhalb der nächsten 2 Jahre von rund 300 %

Nimmt man allerdings ein durchschnittliches XAU: Silber Ratio von 10: 1 an, also weit entfernt von einer Hype, und sieht- so wie ich den Silberpreis spätestens in 2013 über 100 $, dann sollte der XAU Index sogar über  1000 Punkten stehen. Bezogen auf den  heutigen 215 Punkte  das 4,6fache.

Gerhard Nadolny

14.07.2011

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Mein Ausblick auf das zweite Halbjahr 2011: Die „Heiligen Kühe“ werden geschlachtet werden

Als ich auf meinem Seminar im Mai 2010 behauptete, Griechenland werde seine Schulden niemals zurückzahlen können, widersprach mir zwar kein einziger Teilnehmer, aber in der breiten Öffentlichkeit hat sich damals noch kaum ein Mensch für die Griechen interessiert. Als Gerald Celente im Juli 2010 prognostizierte: „Sehr bald schon werden die EU-Bürger merken, wie sie von der EU belogen und betrogen worden seien. Ihr Geld, ihre Ersparnisse, ihre Zukunftsvorsorge – alles weg. Policen von Spareinlagen und Versicherungen seien dann auf einen Schlag nur noch bunt bedrucktes Papier. Reich seien dann nur noch einige EU-Politiker und jene, die mit dem Geld anderer gespielt hätten. Und jene, die sich rechtzeitig (wie etwa Menschen, die schon Gold und Silber gekauft haben) durch Edelmetalle vor der kommenden Krise abgesichert haben. Der Wutausbruch der Bevölkerung in Europa werde nicht mehr kontrollierbar sein. Die EU werde sehr bald auseinander brechen.“ (Quelle: http://www.politikgott.de/gerald-celente-uber-das-jahr-2012) konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich diese düstere Prognosen für Europa schon ein Jahr später als hochaktuell erweisen würde. Heute kann man keinen Blick mehr ins Fernsehen, Internet oder eine Tageszeitung werfen ohne mit der Krise unseres Falschgeldsystems konfrontiert zu werden. Wer nicht die Zeit hat, die Dinge täglich zu verfolgen, dem empfehle ich, sich eine halbe Stunde für die Lektüre folgender Links zu genehmigen, um danach auf dem aktuellen Stand zu sein:

1) http://krisenfrei.wordpress.com/2011/06/30/banken-und-politiker-plundern-burger/

2) http://www.propagandafront.de/176000/finanzkrise-eu-pleitelander-werden-das- weltfinanzsystem-in-den-abgrund-reisen.html

3) http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=16591&seite=3

4) http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/SP-droht-USA-mit-radikaler-Herabstufung/story/18513963

Wer sich jetzt immer noch nicht klar ist, was auf ihn zukommt, der wird wie ein Schaf „geschoren“ werden. Wer jedoch begriffen hat,

• dass das Vertrauen in unsere Politiker zu recht auf einem Allzeittief ist.

• dass bis zu 15 europäische Banken das Jahr 2012 nicht überleben werden.

• dass Griechenland nur die Zündung, aber noch nicht die Explosion darstellte.

• dass die Lehmann Pleite ein Kindergeburtstag – im Vergleich zu dem was noch kommt- war.

• dass die Banken sich „freiwillig“ mit ein paar Peanuts an ihrer eigenen Rettung beteiligen, uns aber den größten Teil der Suppe, die sie eingebrockt haben, auslöffeln lassen.

• dass es den Euro die längste Zeit gegeben hat usw. usw. usw.,

der muss, selbst wenn die Dinge sich langsamer und friedlicher entwickeln werden als Crash Gurus dies meinen, sich darauf vorbereiten, dass ein „schwarzer Schwan“ uns zu jeder Zeit aus den gewohnten und sicheren Bahnen heraus und in unbekanntes Terrain hinein schleudern könnte. Wer seine Lebensversicherung immer noch nicht gekündigt, sein Bankkonto immer noch nicht auf einen notwenigen Vorrat reduziert und in seinem Keller immer noch keine Lebensmittel eingelagert hat, bei dem ist „Hopfen und Malz“ verloren.

Aber nun zu meiner ganz persönlichen Prognose für die kommenden 6 Monate:

Juli/ August/September: Die FED beginnt still und heimlich mit einer weiteren „qauntitativen Lockerung“. Die Edelmetalle setzen ihren Anstieg fort. Gold erreicht 1600$ und Silber wieder 40 $. Die Finanzkrise verschärft sich. Die Landtagswahlen in Mc Pom und Berlin beschleunigen das Ende unserer „alternativen“ Kanzlerin. Die Medien lassen Merkel fallen und bauen Per Steinbrück als neuen Kanzler auf.

Oktober/November/Dezember: Deutschland rettet mindestens eine systemrelevante Bank. Der Bundestag verschärft das Geldwäschegesetz und bereitet weitere Maßnahmen zur Überwachung und Belastung seines Souveräns vor. Das Deflationsgespenst ist endgültig vom Tisch. Die Indizien für eine depressive Hyperinflation sind nicht mehr zu übersehen. Die breite Bevölkerung hat es endlich begriffen und flieht aus ihren Papierwerten. Aktien und Anleihen brechen ein. Gold und Silber stehen auf neuen All Time Highs. Der HUI Index steigt über 600, der XAU Index über 250 Punkte und der Euro hat nur noch eine Halbwertzeit von wenigen Monaten. Banken führen niedrige Limits zur Abhebung des eigenen Bargeldes ein. Dies bringt das Fass zum Überlauf. Die Deutschen beginnen, „die Banken zu stürmen“…

Zugegeben, zumindest beim letzten Satz war der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt. Und ich habe die Hoffnung, dass sich das Volk der Dichter und Denker nicht von einer kleinen Finanzelite für Jahrzehnte zu einem Volk der Schuldner versklaven lassen wird, noch nicht aufgegeben.

Das Gold- und Silber Handelsverbot kommt ab 15.Juli in den USA

Forex.com, ein internationaler „Trading service provider“  (http://www.forex.com )teilte seinen Kunden am Freitag, den 17.06.2100 folgendes mit :

Wir wollen, dass Sie Kenntnis von einigen anstehenden Veränderungen zu FOREX.com ’s Produktangebot erhalten. Als Ergebnis des Dodd-Frank Act, vom US-Kongress verabschiedet, tritt eine neue Verordnung über das Verbot für  US-Bürger für den  Handel über den Ladentisch mit Edelmetallen wie Gold und Silber, mit Wirkung zum Freitag, 15 Juli, 2011 in Kraft.  In Verbindung mit dieser neuen Regelung muss FOREX.com  den Metall Handel für US-Bürger am Freitag 15. Juli, 2011 einstellen.  Als Folge müssen alle offenen Positionen von Metallen  am 15. Juli 2011 um 5pm ET geschlossen werden.

Den „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“  finden Sie als PDF bei SEC.

Jesses Cafe http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/ erläutert dazu sinngemäß:

Im Rahmen der Reform der Derivate verbietet der „ Dodd-Frank Act“, Over the Counter   Handel von Waren, mit einem Hebel  der größer als 10:1 ist. Der  Kongress-und CFTC haben  ein düsteres Bild von dieser Art von Aktivität und haben sie  ab dem  15. Juli verboten. Diese Beschneidung  gilt nicht für  jeden Börsen Handel, wie die CME  oder ETFs  oder jedes andere Produkt mit einem Hebel von weniger als 10:1 oder sogar mit erheblichen physischen Träger oder beabsichtigter Lieferung des Produktes innerhalb von 28 Tagen.

Der OTC Metall Handel  wird für US Amerikaner   also nicht generell verboten. Aber für bestimmte Edelmetall- und andere Börsengeschäfte muss man zukünftig  ein bestimmtes Mindestvermögen haben  oder aber die Lieferung  muss binnen vier Wochen erfolgen. Für OTC Edelmetalle wie Gold oder Silber verbietet  das Gesetzes  jeder US amerikanischen  Person grundsätzlich  den OTC  Handel auf  Leveraged-oder Margin Basis. Welche Auswirkungen dies hat zeigt die vorstehende Forex Mitteilung.  Man kann dies als eine Maßnahme zum Verbraucherschutz, aber auch als eine Vorstufe zu einem erneuten Goldverbot für Privatpersonen betrachten.

Staaten, die zu Erhaltung ihres “ Falschgeldsystems“  einen Krieg  gegen echtes Geld führen, könnten auch den Handel mit „echtem Geld“ in Form von Gold  verbieten oder es  sogar  konfiszieren.   Selbstverständlich könnte dies dann auch unterirdisches Gold, also Minen, betreffen.

Da Silber weniger „währungswichtig“ ist und viele industrielle Anwendungen hat ist ein generelles Verbot unvorstellbar, aber der private Handel mit Silber (siehe oben) könnte aus staatlichen „Notstandsgründen“  zumindest beschränkt werden. Für die Besitzer von privat  gebunkerten Silberunzen wäre das  sehr gut, denn der Schwarzmarktpreis würde explodieren. Für die Besitzer von Minenaktien sehe ich derzeit  zwar  länderspezifische Enteignungs-  und Besteuerungsrisiken, aber ein weltweites Verbot des Handels mit  Minenaktien   liegt  ausserhalb meiner Vorstellungskraft.  Zumindest würde eine Verstaatlichung oder ein Verbot zunächst durch die bürokratischen Mühlen gedreht   werden und von daher gäbe  es selbst im „worst case“ eine hinreichende  Vorwarnung, um aus diesen Werten  flüchten zu können. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass zumindest ein kleiner Bruchteil des Kapitals, welches in sehr naher Zukunft aus Staatsanleihen, Dow und Dax flüchtet in  Minenwerte geht und die daraufhin steigenden Kurse, die Gier der Masse wecken. Wenn nur 1 % des  weltweiten Aktienkapitals in Silberaktien flüchtete, entspräche dies etwa 1000 %( in Worten: tausend) des Marktwertes der 15 größten Silberminen.

Neben den allgemein bekannten  „pro Silber“ Argumenten: negative Realzinsen, wachsende Geldmengen und steigende Staatsverschuldungen ein weiterer Grund, der für  Silber spricht.

Weil die  Staaten keine andere Wahl haben, als die  für sie tödliche Deflationsgefahr   mit neuen Schulden zu bekämpfen, wird  staatliches Falschgeld weiterhin gegen Gold und Silber abwerten.

Der Wert  aller oberirdischen Goldbestände ist etwa 200mal höher als der Wert der  Silberbestände. Wenn  nur 1% des Goldes zur Diversifizierung  in Silber umgetauscht würde, entspräche dies  200%  der Silberbestände. Das Potential ist also auch ohne eine zu erwartende Flucht aus  FIAT Währungen ,  Aktien und Anleihen gewaltig. Vor diesem Hintergrund  darf man  auch die Bewertung der Silberaktien ohne zu übertreiben  als „extrem unterbewertet“ bezeichnen.

Es darf an dieser Stelle allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass alle Aktien, also auch die Gold- und Silberminen im Rahmen eines erneuten Deflationsschocks im zweiten Halbjahr 2011 mit in den Abgrund gerissen werden könnten. Wie so was aussieht kann man an den Kursen des zweiten Halbjahres 2008 besichtigen.

Der XAU Gold- und Silberminenindex verlor damals mehr als 60 %  und einzelne  Wertes  sogar 90%.

Allerdings fiel das Ratio XAU: Silber nur auf etwa 7:1. Heute steht es bei  5,3: 1. Die Minen sind also schlechter bewertet als zum Zeitpunkt der Lehmann Krise in 2008. Dazu kommt, dass die Märkte heutzutage wesentlich besser auf ein mögliches Lehmann 2.0  vorbereitet sind  und das Vertrauen in die Staatsanleihen als „Fluchtwährung“ im Gegensatz zu 2008 nicht mehr gegeben ist.

Viel wahrscheinlicher ist ein  XAU: Silber Ratio  von etwa 7:1 (200 Tage Niveau) noch in 2011.  Bei dem aktuellen Silberkurs von 36$ ergäbe sich damit ein XAU Index von 250 Punkten, was einem Gewinn von 30 % innerhalb  von 6 Monaten entspräche. Im Laufe des Jahres   2012 erwarte  ich einen Silberpreis größer 50$ und ein Ratio im Bereich von mindestens 10:1, also eine Gewinnchance von  weit über 250 % innerhalb  der nächsten 12 bis 18  Monate.

Wie Sie diese einmalige  Chance realisieren können, erfahren Sie in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny, 19.06.2011

www.diesilberseite.de

Auszug aus dem Silberkurs April 2011

Diebstahl durch die Produktion von Papiersilber

Bei der Suche nach Produzenten von Silber bin ich auf etwas sehr bemerkenswertes gestoßen: nicht die Minen, sondern die Banken sind weltweit die größten Produzenten von Silber. Sie verkaufen etwa 10x mehr  Silber als von den Minen gefördert wird! Also müssen die Großbanken entweder Alchemisten sein oder aber das vorhandene Silber mehrfach verkaufen. Mit der zweiten Möglichkeit kennen sich die Geschäftsbanken bestens aus. Gibt man Ihnen eine Einlage von 100 EURO erzeugen sie daraus das 10 fache an Geld. Wenden sie dieses Prinzip auch beim Silber an? Besitzen sie 100 Unzen, verkaufen sie dann 1000 Unzen? Wenn Sie oder ich etwas, dass wir besitzen x-fach verkaufen, physisch aber nur 1x liefern könnten, würde man uns zu Recht einen Betrüger nennen. Wenn  Banken so was tun, so nennt man sie systemrelevant und rettet sie mit unseren Steuergeldern, wenn es in die Hose geht. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere lautet: Silber hat faktische bereits wieder eine monetäre Funktion. Es dient den Banken bei dem Buchungsvorgang: „Papiersilber gegen Papiergeld“ als virtuelles Tauschmittel und als Medium, dem Kunden Geld aus seiner Tasche zu ziehen. Die Strategie ist dieselbe, nur die Finanzmittel werden ausgetauscht. Ob die Geschäftsbanken nun virtuelles Geld oder virtuelles Silber erzeugen, in beiden Fällen geht es um den Profit  der Banken. Lt. Einer aktuellen Studie über den Silberbesitz, besitzt jeder  Deutsche nur  153 Gramm physisches Silber (ca. 5 Unzen)  aber Papiersilber im Wert von „341 Gramm“. Daran lässt sich auch ablesen wie hoch das Vertrauen  immer noch- trotz aller Bankenrettungen- in das System ist.

Silberminen Musterdepot

Als ich mein Musterdepot im November 2009 startete stand das Gold/Silber Ratio bei 1: 66 heute bei 1:38. Wer meinem Rat vom Sommer 2010 folgte und Gold gegen Silber oder gegen Silberaktien tauschte, hat ein sehr gutes Geschäft gemacht. Silber wird in mehr oder weniger starken Wellen bis mindestens 1:16 steigen. Der Goldpreis wird mindestens noch bis in  Bereich von 2500$ (inflationsbereinigtes ATH) steigen. Mein bereits vor 3 Jahren verkündetes Silberziel von 150$ (mit höheren Zielen habe ich keinerlei Probleme) bleibt realistisch. Wenn man ganz vorsichtig von einem XAU/Silber Ratio von nur 10:1 ausgeht (das Hoch war bei 29:1) dann ergibt sich ein XAU in Höhe von 1500 Punkten. Derzeit liegt der XAU bei rund 220. Das Potential der Silberaktien beträgt also immer noch  mind. 600-700%.

Erlauben Sie mir noch die folgende, von einem Kursteilnehmer abgekupferte Zahlenspielerei: Wenn Dow 12.000 Punkte,  Dow/Gold Ratio 1:1, Gold/Silber 1:15, XAU/Silber Ratio 29:1 dann ergibt sich zwar rein theoretisch, aber basierend auf historischen Daten, ein XAU von 23.200 bzw. ein Potential von rund 10.000% (Träumen ist doch schön).

Es ist also noch nicht zu spät, um einzusteigen. Wenn Sie ein neuer Leser und noch kein Silberinvestor sind, dann sollten Sie das jetzt tun. Aber halten Sie einen vernünftigen Barbestand zurück. Ich halte permanent nach Kaufgelegenheiten im Silberbergbausektor Ausschau und erwarte im April- nach der “Prospectors and Developers Association of Canada”, der größten Minenveranstaltung in Kanada- neue Informationen über unterbewertete Minenaktien.

Inzwischen haben auch die EW Spezialisten des gelben Forums eingeräumt, dass sie mit ihrer Wellentechnik am Ende und die Märkte für sie unberechenbar geworden sind. Das hat zwar lange gedauert, aber besser spät als nie. Man muss offensichtlich schon ein  betriebsblinder Experte sein, wenn man das offensichtliche übersieht: Manipulierte Märkte folgen nur der Welle, die möglichst viel Geld in die Taschen der Manipulatoren spült. Deswegen ist es auch müßig, im kurzfristigen Bereich herausfinden zu wollen, wann der nächste Hoch- oder Tiefstand kommt. Man kann sich nur an den bekannten langfristigen Wellenmustern orientieren. Diese kann man zwar zeitlich, aber keinesfalls absolut manipulieren.

Aus diesem Grund erachte ich die „Hold- and buy“ Strategie als die bisher erfolgreichste. Und zwar so lange, bis wir kein neues, inflationsbereinigtes ATH in Sichtweite haben.

Ende der 70er Jahre waren es Juniorproduzenten und Explorer, die im Wert explodierten. Hier liegt der Schwerpunkt von insgesamt  25 Silberminen meines Musterdepots. Das Risiko ist breit gestreut. Das Depot bietet einen Hebel auf den Silberpreis, ohne Laufzeitbegrenzung, ohne Kock-out  Schwellen  und ohne Lehmann 2.0 Risiken. In Verbindung mit oberirdischen Silberbeständen bietet es  seinem Besitzer ein optimales Chancen-/Risiko Verhältnis.

Hier die Zusammenfassung des Musterdepots mit Benchmarking:

Performance seit Beginn =   Gesamt  186 %              =     ca.        140 %   p.a.

Performance seit 1.1.2011  ( 34.622 €  zu 43.464 €)  =  bisher ca.   25 %  in 2011

Depot Wert Stand 27.11.2009 / 01.04.2011  

15.666 €

43.464 €
Realisierter Gewinn aus Verkäufen 411 €
Anfangsbestand am 27.11.2009  G+V in €, in % 15.255 € 28.391 € 186 %
Vergleichskurse 27.11.2009 01.04.2011 Gewinn
DAX Aktienkurs 5686 7147 25,6
SIX  Silberaktien Index 89,90 210,4 134,0
NOAH Mix Fonds in € 53,61 62,35 16,3
ABN Quanto Silber Basket 7,13 9,20 29,0
Amex Gold Bugs Fonds 132,00 166,15 25,8
Goldkurs in € 781,75 1007,00 28,8
Silberkurs in € 12,21 26,40 116,2
1 oz Silber Eagle in € 15,00 30,00 100,0
 

aktuelle Kennzahlen per

 

04.03.2011

 

Ziel

Gold / Silber Ratio 38 16
Gold / XAU  Ratio 6,5 3
Dow Jones / Silber Ratio 329 30
Öl / Silber Ratio 3,1 1
Silberhöchstkurs 1980 / in Preisen von Ende 2010 ca. 100 € 110 €

Gerhard Nadolny im April 2011

www.diesilberseite.de

Deutschland nach Fukishima: nüchtern analysiert.

Ich muss gestehen, dass die friedliche  Nutzung der Atomenergie eine latente Gefahr  für unseren gesamten Globus darstellt, hatte ich verdrängt. Auch ich fiel auf die atomaren Rattenfänger rein, die billigen Strom, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand versprachen, in Wirklichkeit aber nur ihren eigenen Profit im Auge hatten. Damit ist es nun vorbei. Jetzt darf es für verantwortungsbewußte Politiker nur noch eine Frage geben: wann und wie steigen wir aus der  Atomtechnik aus.

Erste Konsequenzen, nüchtern analysiert:

1) Wer bei dieser Frage innerhalb von wenigen Tagen seinen Standpunkt völlig verändert, so wie unsere Bundesmutti, der zeigt nur: ihm geht es weniger um seinen  Amtseid, sondern zunächst mal um den Wahltermin in 14 Tagen. Nüchtern analysiert heisst das für mich: unsere Bundeskanzlerin hat  ihre politische Zukunft durch  Fukushima verloren. Ihre Macht wird am 27.3.11 für jeden erkennbar dahinschmelzen.

2) Merkel hat während Fukushima  die  EU in eine verfassungswidrige Transferunion überführt und so die Kernschmelze des Finanzsystems und des Euros beschleunigt.

3) Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Katastrophe in Japan werden das  Wachstum bremsen und die Belastungen für den Endverbraucher erhöhen. Den Traum einer Entschuldung über Wachstumsraten  kann man spätestens jetzt vergessen.

4) Wenn Energie knapper wird, müssen die Preise steigen. Dies vergrößert die Schuldenkrise. Wenn jetzt auch noch die Kosten für Schulden, also die Zinsen steigen, wird für  Staaten wie Japan, GB oder  USA der Staatsbankrott immer wahrscheinlicher. Neben der Kernschmelze des Finanzsystems beschleunigt Fukushima  auch die Kernschmelze der hochverschuldeten westlichen Staaten. Von  dieser staatlichen Kernschmelze wird sich weder der Euro noch Deutschland  ganz abkoppeln können.

5) Die Revolutionen in der arabischen Welt haben auch eine Kernschmelze des Petro Dollar Standards eingeleitet. Am Ende dieses Prozesses wird der Dollar als Leitwährung zerstört werden und die USA ihren GAU erleben.

Das  System der atomaren Stromerzeugung war nicht nachhaltig und ist nun am Ende. Das System der ungedeckten Gelderzeugung ist ebenfalls nicht nachhaltig und wird den nächsten weltweiten GAU darstellen. Wann das Finanzsystem untergeht ist nach wie vor aber schwer abzuschätzen.

Als Bürger haben wir jetzt noch die Wahl,: auf zu stehen und uns von diesem System zu entfernen, oder aber den finanziellen Fallout aus nächster Nähe und mit all seinen Auswirkungen zu erleben.

Folgt auf den nuklearen GAU ein finanzieller GAU?

Japan: Heute Nacht gegen 4 Uhr MEZ hat die japanische Regierung die Kernschmelze eines zweiten Reaktors bestätigt. Nun sind  offensichtlich in zwei Reaktoren  nukleare Kernschmelzen im Gange. Die Ereignisse überschlagen sich und niemand hat mehr Überblick.  Auch die Informationspolitik der Regierung  ist eine  Katastrophe.

Nach diesem Erdbeben wird sich die Erde zwar weiter um ihre Achse drehen, aber nicht mehr so wie vorher. Die  Katastrophe in Japan wird globale Auswirkungen auf die  gesamte Welt haben. Dieses Erdbeben der  drittgrößten Wirtschaft unserer Welt wird  die Finanzmärkte erschüttern.  Die  Aktien der deutschen AKW Betreiber  EON und RWE werden unter Druck geraten. Dafür werden  ab Montag auch die Spekulanten sorgen, die auf fallende Kurse  setzen und diese Werte verkaufen werden. Auch Versicherer wie die Allianz oder die Münchner Rück  werden betroffen sein.

Was derzeit in Japan passiert wird kein japanisches Problem bleiben. Über die Auswirkungen auf die Weltmärkte kann man aber nur spekulieren. Dieses Erdbeben  könnte der Dominostein für ein globales Finanzbeben werden

Die japanische Regierung hat angekündigt Geld in die Wirtschaft zu pumpen, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Dies bedeutet  Schulden und wahrscheinlich das Auflösen von Währungsreserven. Japan ist drittgrößter Gläubiger der USA.  Wenn man sich von US-Staatsanleihen trennt, wird  Bernanke diese aufkaufen  und somit die Schuldenkrise der Amerikaner verschlimmern.

Dominoeffekte auf Europa und den Euro sind alles andere als ausgeschlossen.  Im Euroraum steht  die Bonität etlicher  Südländer kurz vor dem Schmelzpunkt. Wenn sich deren „Kreditdienstfähigkeit“ verflüssigt, dann erlebt der Euroraum seinen finanziellen Tsunami. Die Revolutionen in Nahost haben die Ölstaaten erreicht. Die weltweit explodierende Inflation  wird  durch ansteigende Energiekosten zusätzlichen Antrieb erhalten.  Dieses explosive Gemisch kann keine Regierung mehr unter Kontrolle halten. Jetzt könnte jeder  kleine Funken genügen, um ein globales Beben an den Finanzmärkten auszulösen. Keine Regierung in dieser Welt wird  in der Lage sein, ein weltweites, finanzielles Erdbeben  unter Kontrollen zu halten. Wir müssen jetzt jeden Tag damit rechnen, dass es auch bei uns zu chaotischen  Auswirkungen kommt.

Merkel  wird notfalls zwar die Sicherheit der Aktienmärkte, der Spareinlagen oder der deutschen AKWs garantieren, nur wird ihr diesmal niemand mehr glauben. Viele werden versuchen, an dieser angsterregenden Entwicklung zu profitieren und den Nikkei oder den DAX verkaufen.

Ich wage mal eine Prognose für den Sommer 2011: Der DAX wird unter 5000 Punkten, Dollar  und Euro vor oder im Abgrund stehen und der Preis für   Silber  wird im Himmel stehen,  allerdings nur dann, dieses edle Metall nicht  vorher  beschlagnahmt wird, um den Untergang von JPM und anderen Bankstern  zu verhindern.

Gerhard Nadolny

Sonntag, den 13.März 2011

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Offener Brief an Angela Merkel

Liebe Frau Bundeskanzlerin,

als Physikerin kennen Sie die Sprengkraft exponentieller Systeme. Als Bundeskanzlerin wissen Sie spätestens seit der persönlichen Erklärung des FDP Abgeordneten Schäffler im Mai 2010, dass es sich auch bei unserem derzeitigen Geld um ein Schneeballsystem handelt. Jedes Schneeballsystem hat ein Ablaufdatum und hinterlässt bei seinem Untergang viele Opfer. Aufgrund des Zinseszinses sind inzwischen aus 40 DM Papiergeld, mit denen jeder Bürger in 1948  ausgestattet wurde, rund 24.000 Euro öffentliche Schulden pro Kopf geworden. Diesen  Schulden stehen  Guthaben in gleicher Höhe gegenüber. Wer sind unsere Gläubiger? Wer erzeugt das viele Geld, welches dann als Schulden bei uns landet? Warum sagen Sie den Menschen nicht, dass die Zentral- und vor allem aber die Geschäftsbanken rund 98 % des Geldes, also unserer Schulden, aus dem Nichts erzeugen, die Zinsen dafür aber behalten dürfen? Warum klären Sie die Bürger nicht auf, dass in jedem Produkt, welches wir kaufen,  ein Zinsanteil von 30-40 % einkalkuliert ist. Nicht nur in der Miete,  auch im täglichen Brot und im Bier .

Sehr geehrte Frau Bundekanzlerin, ich bin davon überzeugt, Sie haben das Papiergeldsystem verstanden und wissen: der Euro hat ein Ablaufdatum .

Jedes ungedeckte Papiergeld will,  spätestens nach etwa 60 Jahren,  zu seinem inneren Wert zurückzukehren. Dies haben Sie, im Herbst  2008, also 60 Jahre nach Einführung der DM (Euro Vorgänger) durch Ihr ungedecktes Versprechen an uns Bürger, der Staat garantiere für unsere Euros, noch gerade so verhindern können. Seitdem sind Sie permanent damit beschäftigt, den Euro zu retten. Warum eigentlich? Sie wissen doch ganz genau, dass der Staat den Euro nicht retten,  sondern nur sein Sterben  hinauszögern kann? Warum ? Um die Deutsche Bank, die sich mehrheitlich in ausländischer Hand befindet, zu retten? Um noch mehr  Öl ins Krisenfeuer zu schütten? Für Griechenland wurde vor einem Jahr der Rettungsschirm erfunden. Genützt hat es nichts, inzwischen bestätigen sogar die Ratingagenturen: Griechenland ist pleite und wird seine Zinsen nicht mehr lange bedienen können. Was haben Sie  getan, seitdem Sie mit Ihrem Finanzminister vor die Kamera getreten sind und das Gerücht verbreiteten, unsere Spareinlagen seien sicher? Welche Lösungen für unser Schuldenproblem haben Sie, außer einem permanenten Rettungsschirm, also noch mehr Schulden, entwickelt?

Bitte klären Sie uns auf. Ich und viele, viele andere Bürger können nicht erkennen, welche Lösungen Sie gefunden haben . Unser  Eindruck: das Problem wird durch Ihr Krisenmanagement nur verschlimmert. Das Ablaufdatum des Euros rückt immer näher. Dann werden nicht nur  unsere  Spareinlagen sondern auch Ihre Leistungen als Bundeskanzlerin neu bewertet  werden. Wollen Sie wirklich so enden wie der Euro?

Noch ist es nicht zu spät. Noch könnten Sie mit  uns aufbrechen, um den Euro zu verlassen. Was Deutschland braucht ist ein neues, echtes  Geld. Nicht irgend einen  Geldstandard, indem wir wieder  die Rolle der Zinssklaven für eine kleine Finanzelite haben, sondern  ein freies Marktgeld.

Wir sind der Markt und wir wollen entscheiden, was wir als Geld akzeptieren.

Derzeit liegt das Geldmonopol beim Staat. Davon profitiert , wie die  staatlichen Schuldentürme beweisen, aber weder der Staat noch seine Bürger, sondern nur wenige  Monopolisten. Dies ist schlecht und muss geändert werden. Dafür wurden Sie, liebe Frau Merkel, vom Volk  gewählt. Also erledigen Sie gefälligst Ihren Job .

Ihr

Gerhard Nadolny, im März 2011

P.S.

Ich bitte alle Bürger, die meinen Brief unterschreiben können diesen zu kopieren und mit Ihrer eigenen Unterschrift versehen, an Frau Merkel zu senden.