Auszug aus dem Silberkurs für Dezember 2013

Zur Lage der Märkte

Dax

Der Dax steht mit 9552 Punkten fast doppelt so hoch wie vor 2 Jahren. Ist die Krise also vorbei? Nein, es wurde nur Zeit gekauft und mit der Liquidität wurde u.a. der DAX aufgeblasen. Es dürfte sich um eine typische Jahresendrallye handeln und ab Januar rechne ich eher mit Rückgängen als mit weiteren Anstiegen. Wer jetzt in Aktien einsteigen will, der sollte ich in Japan, Asien oder Osteuropa umschauen, aber nicht in den DAX oder den DOW gehen. Wer nach Alternativen zu festverzinslichen Euro Bonds sucht, der sollte sich in rohstoffnahen Ländern wie Norwegen, Kanada oder Australien umschauen.
In den USA steigen die Kosten für die Staatsschulden weiter an: Am letzten Freitag durchbrachen die Zinsen für langfristige Treasuries erstmals die 3-Prozent-Hürde. Strategen erwarten, dass die Marke von 3,50 Prozent in den kommenden Monaten erreicht oder sogar überschritten wird. Die Schuldenspirale dreht sich weiter und Obama´s Land wird immer ärmer.

Auch unsere Politiker haben die Schuldenkrise nicht im Griff. Durch die niedrigen Zinsen spart der Staat zwar Zinszahlungen, aber der kleine Sparer wird schleichend enteignet.
Die Umverteilung hat mit der Euro- Einführung begonnen, denn die Südländer profitieren seitdem von niedrigen Zinsen. Diese „Streckbankfolter“, bei der die deutschen Sparer mit Zinsen unterhalb der Inflationsrate um die Kaufkraft ihres Sparguthabens gebracht werden, ist noch nicht das Ende der Krise. Bereiten Sie sich auf einen wie auch immer gestalteten „Hair Cut“ zu Deutsch: auf eine Enteignung vor. Einiges von dem, was diskutiert wird, wird auch kommen. Am Höhepunkt der nächsten Krise wird Ihr Vermögen geringer werden, die Frage ist nur um wie viel und durch welche Maßnahmen.
Zur Krisenvorsorge gehört aber auch ein hinreichender Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Kerzen und Brennstoffen, denn ein Stromausfall ist alles andere als unmöglich. Dann gehen nicht nur die Lichter aus, sondern auch die Heizung und das Radio; aus dem Hahn kommt kein Wasser und aus dem Bankautomaten kein Geld mehr. Was glauben Sie, was in einer Großstadt wie Köln bereits nach 48 Std. Stromausfall los ist? Ein großflächiger Stromausfall von mehreren Tagen könnte das gesamte Wirtschaftssystem zum Einsturz bringen.

Zu den Edelmetallen

Einen jüngsten Beweis für die Tatsache, dass vorhandenes Gold mehrfach verkauft bzw. verleihen wird, liefert ist dieses Zitat:
„Teile des Bundesbank-Goldes wurden vor dem Transport nach Deutschland umgeschmolzen. Offenbar nutzten die Amerikaner das Gold der Deutschen zu anderen Zwecken. Sie konnten die ursprünglichen Barren nicht liefern und mussten daher neue Barren herstellen.“
(http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2013/12/25/einschmelzung-zweifel-am-deutschen-ausla )
Warum mussten die Goldbarren vor dem Transport eingeschmolzen werden, fragt Peter Boehringer. Offenbar waren die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesbank angekauften Barren nicht mehr unangetastet zum Transport nach Deutschland verfügbar. Daher hat die Bundesbank nun neue Barren mit 2013er Nummern erhalten
„Das Eingeständnis des Einschmelzens von angeblich vorhandenen Bundesbank-Goldbarren legt nun nahe, dass mit diesen Barren in den vergangenen Jahrzehnten von den Amerikanern ‚gehandelt‘ wurde – was bei einer reinen Verwahrung durch eine passive Verwahrstelle, die gar eine ‚Stückschuld‘ gegenüber dem Auftraggeber hat, selbstredend nicht hätte sein dürfen!“

Gold

Den Preis von rund 1200 USD pro Feinunze, den Sie derzeit in den Charts sehen ist der von den Bankster beim sog. Goldfixing festgelegte und durch den Einsatz von Derivaten und Mehrfachverkäufen manipulierte Preis des Goldes. Wenn es kein „ Papiergold“ gäbe, dann würden wir einen anderen Preis bezahlen müssen.

Laut dem World Gold Council beträgt das erzeugte Goldangebot der letzten 12 Monate bis September 2.862,5t. Im gleichen Zeitraum betrug die weltweite Nachfrage 4.476,9t. Die Differenz ist ein Angebotsdefizit von 1.614,4t. Dieses Ungleichgewicht ist bullisch für Gold. Es wird durch Leasinggeschäfte und ETF-Verkäufe nicht möglich sein, diese Lücke auf Dauer zu schliessen.

Silber

Das Jahrestief bei Gold und Silber haben wir im Sommer gesehen, aber die Streckbankfolter dauert und dauert. Die allermeisten Investoren dürften mit Ihren Nerven am Ende sein und sich das Schlammassel nur noch von der Seitenlinie betrachten. Dabei ist es jetzt an der Zeit, vor allem die verprügelten Edelmetallaktien günstig einzusammeln, denn die Korrektur der Edelmetalle könnte bald enden.
Für Silber gibt es positive Signale, denn die Unterstützung zwischen 18 und 19 USD hat gehalten, nun braucht es noch einen Kursausbruch über die Abwärtstrendlinie, dann wäre der Weg nach oben frei. Hoffen wir also auf 2014.

Minen

Das Verhältnis des HUI zu Gold ist ein wichtiger Indikator. Derzeit steht es mit 0,16 extrem niedrig. Erfahrungsgemäß folgen auf solche Tiefststände starke Kursanstiege. Ein derart extremes Tief wie Ende 2013 gab es das letze Mal Ende 2000. Danach ist das Verhältnis HUI zu Gold innerhalb von 3 Jahren von 0,15 auf 0,6 gestiegen. Ein Anstieg von 400 %.

Edelmetalle und Minen haussieren

nach der EZB Entscheidung für eine unbegrenzte Staatsfinanzierung durch die Gelddruckmaschine sind unsere goldenen und silbernen Wertespeicher  aus dem Sommerschlaf aufgeweckt worden.
Silber notiert bei 33,6 ( heute bisher + 2,7%) und jetzt ist der Weg bis etwa 37.5 USD frei.
Auch die Minenaktien haussieren. Der XAU ( heute bisher +3,3%) steht knapp unter 180 und der HUI über 485 Punkte ( heute +3,2%)

Die Stimmung vieler institutioneller Rohstoff-Investoren hat sich nach dem negativen Sentiment der vergangenen Monate verbessert, aber deren Cashquoten sind immer noch hoch

Etliche Minenunternehmen haben derzeit die niedrigste Bewertung seit Beginn der Rohstoffhausse , was zu einer “Explosion” bei diesen Minenaktien führen könnte.

Neben den niedrige Bewertungen sprechen die steigenden Gewinne und Dividenden der Unternehmen für höhere Kurse .

Die Aussichten für Gold, Silber und deren Aktien sind aber vor allem wegen des Gelddruckrausches der Notenbanken sehr positiv zu beurteilen.

Viele Werte unseres Musterdepots haben heute eine wunderbare Rally hingelegt. 3 Beispiele Apogee + 24,24 %, Freeport +6,66 % oder Soltoro + 7,6%.

Wer noch immer auf günstige Schlußverkaufs- Kurse wartet, für den ist der Einstieg in Edelmetall heute deutlich teurer geworden.

Silberaktien sind der bessere Vermögensschutz

Darf ich Ihnen zunächst  10 Thesen nennen, die Sie mir „abkaufen“ sollten, bevor Sie weiterlesen:

  1. Jeder „Experte“  will ihnen irgendwas verkaufen
  2. Kein „Experte“  kennt die Zukunft und kein Datenfriedhof ist eine Glaskugel
  3. „Fallende Messer“ eröffnen im Silbermarkt große Chancen
  4. Zwischen dem Silberpreis und der Geldmenge gibt es eine positive Korrelation
  5. Silber hat mehr Potential als Gold und Minenaktien mehr als Silber
  6. Minenaktien  sind liquide Sachwerte und erhalten die Kaufkraft
  7. Silberminen erzeugen Produkte, für die es eine steigende Nachfrage gibt
  8. Der Bauch weiß mehr als der Kopf
  9. 90% des Erfolges ist Vorbereitung

10. Wer anderen hinterherläuft, bekommt nur das, was diese übrig lassen

Zugegeben dies sind nicht nur Thesen, sondern auch Allgemeinplätze. Aber für mich sind es vor allem  Hilfen im täglichen Dschungelkampf um neue Erkenntnisse und Informationen.  Zu jeder These und jedem Zukunftsszenario werden heute -vor allem im Internet- völlig konträre Meinungen veröffentlicht und begründet. Der eine „Experte“ sieht den Dax in 2013 näher bei 20.000 als bei 2000 Punkten, der  andere den DOW auf 7000 fallen.  Ein französischer „Think Tank“ sieht die Zukunft des Euros rosarot, ein österreichischer Hartgeld „Experte“ beschwört fast täglich dessen Untergang. Ein amerikanischer Investor sieht das Gold /Silber Ratio  auf 1: 16 fallen, aber eine deutsche Commerzbank hält ein Verhältnis von unter 30 für unwahrscheinlich.  Und dann gibt es noch einen Experten, der seine Meinung im Januar um 180 Grad änderte  und Gold nun in einen „Major uptrend“ (primären Aufwärtstrend) sieht.

Die Meinung eines „Experten“ kann man nur dann gewichten, wenn man seine Interessen kennt. Z.B.: eine Bank, die  kein Interesse an echtem Geld hat, wird sich dafür auch nicht stark machen.

Wenn Fakten und „Experten“  verwirren, dann hilft   der Bauch, er besitzt Zugang zu Informationen, die nicht offen auf dem Tisch liegen, schützt   vor Gier und warnt vor  Fehlentscheidungen. Deshalb befragte ich seit vielen Jahren regelmäßig meinen Bauch, was er von Silber und dessen Aktien hält, und bislang hat er noch immer mit einem guten Gefühl geantwortet. Also bleibe ich entspannt und bereite mich auf weitere Investments vor.

Eine gute Vorbereitung  ist es,  sich die   Fakten und Argumente  aufzuschreiben.  In Bezug auf Silberaktien  fällt  mir spontan Folgendes ein:

–          Wenn  Investoren aus Geldwerten flüchten, gibt es einen Run auf Sachwerte

–          Unsere Probleme werden derzeit mit der Geldruckmaschine bekämpft

–          Der unvermeidliche Abbau von Schulden wird  schmerzhafte  Wertverluste bringen

–          In Zusammenhang mit der Eurokrise könnte es zu einem  „Lehmann 2.0“ kommen

–          In Zusammenhang mit dem Iran Konflikt könnte der Ölpreis explodieren

–          Knappe  Kredite werden den Wert von fremdfinanzierten Immobilien drücken

–          Immobilien sind illiquide und können umfangreich besteuert werden

–          Staatsanleihen haben eine  Blase gebildet, die jederzeit platzen kann

–          Papierwerte können zusammen mit  Banken, Fonds und Versicherungen  untergehen.

–          In der 1929er Krise sind  Standardaktien massiv gefallen  und Edelmetallaktien gestiegen

–          In den inflationären 70er Jahren stieg Silber von 1,25 auf 50 $ ( + 4000 %)

–          Die Marktkapitalisierung von Goldminen betrug  1981 ca. 26%, heute sind es unter    2%

–          Das Marktkapitalisierungsratio  Gold/Silber  betrug  1975 ca. 23,  heute sind es  ca. 120

–          Der DAX ist  seit 2000  von 8000 auf derzeit ca. 6780 Punkte gefallen

–          Das Dow Jones Silber Ratio lag 1980 bei 23, heute liegt es bei 380

–          Der HUI ist  seit 2000 von 35 auf derzeit ca. 550 Punkte gestiegen

–          Das HUI / Silber Ratio war an seinem  Höhepunkt über 25, heute liegt es bei 6

Das Fazit dieser Liste liegt auf der Hand.

  1.    Sachwerte schlagen Geldwerte
  2.    Immobilien schlagen Aktien
  3.    Edelmetallaktien schlagen Standardaktien

Im Prinzip ist es also recht einfach, sich eine Meinung zu bilden. Natürlich muss diese gefestigt sein, denn wer kann schon sagen, ob nicht noch mal ein Ausverkauf an allen Aktienmärkten – nach dem Muster von 2008-  veranstaltet wird.  Zittrige und vorsichtige  Hände, die dann verkaufen oder per “Stopp -loss „ aus dem Silberaktien -Markt geworfen werden haben zwar billig eingekauft, aber noch billiger verkauft.  Als Anlass für einen zweiten Deflationsschock bietet sich die Eurokrise, z.B. ein ungeregelter Staatsbankrott Griechenlands oder eine Verschärfung der Lage in Portugal,  an. Der Finanzelite kämen massiv fallende Kurse entgegen, denn dann hätte sie nochmal die Gelegenheit, vor der großen Hausse billigst einzukaufen. Wer bei diesem  denkbaren Szenario mitspielen will, darf seine Investitionsquote noch nicht auf 100 % hochfahren, sondern muss noch Cash Reserven vorhalten.

Da  sich aber auch niemand darauf verlassen sollte, dass  die Kurse der Minenaktien noch mal deutlich  fallen, bevor sie extrem steigen, muss man gleichzeitig aber mit dem größten Teil seines Geldes  im Spiel bleiben.

Die letzten drei Rohstoff – Haussen  liefen über einen Zeitraum von 17 Jahren. Der derzeitige Bullenmarkt ist etwa 12 Jahre alt. Den Höhepunkt des HUI  Minenaktien Index haben wir noch nicht gesehen. Die Manipulationen des Silbermarktes erhöhen die physische Nachfrage und sorgen für steigenden Druck im Kessel. Das Edelmetall- Interesse institutioneller Anleger  wird durch die Finanzkrise stetig  angefeuert  und deshalb wird es in naher Zukunft  notwendig werden, Druck abzulassen. Dieser Vorgang wird dann  Silber und seine Aktien „explodieren lassen“.  Bei dieser Ankündigung handelt es sich nicht um eine Vorhersage, sondern um ein physikalisches Gesetz.

Der HUI Gold Bugs Index hat im Januar  ein „bullisches“ Muster gebildet. Der Fall zum Jahresende 2011 unter die 500 Punkte  hat sich als Bärenfalle herausgestellt. Bei 580- 600 Punkten wartet zwar ein massiver Widerstand, aber  kein absolutes Hindernis für 4 stellige Indexpunkte in 2013 oder auch später.

Wenn Sie  bei diesem Rennen dabei sein  wollen, dann wird es langsam Zeit,  in die Pferde zu investieren.

Sie müssen dies tun, bevor die Gesetze der Massenpsychologie greifen.  Wenn breite und neue Käuferschichten damit beginnen, ihr  Bedürfnis nach Sicherheit im Edelmetallsektor zu befriedigen, dann sollten Sie schon drin sein.

Wenn Sie weder selbst  recherchieren noch Börsenbriefe abonnieren wollen, dann können Sie ihr Engagement  zwar auf bekannte  Schwergewichte  wie Newmont  Mining oder Silver Wheaton  beschränken.  Damit machen Sie zwar wenig falsch, aber lassen auch etliche  chancenreiche Juniorproduzenten und Explorer  am Rand liegen. Je mehr Pferde sie im Rennen haben, desto größer sind die Chancen auf einen Siegerplatz.

Seit 2009 beschäftige ich mich mit der Suche und der Bewertung von „Rennpferden“ unter den Silberaktien. In meinem Stall (ich nenne ihn normalerweise  Silberaktien  Musterdepot) befinden sich aktuell 36 Rennpferde. Einige hatten ihren Kaufpreis schon in 2010 verdient und andere wurden ausgewechselt. Mein letzter Kauf in 2011, die Explor Resoures, hat inzwischen  über 50% Gewinn eingefahren.

Insgesamt habe ich 21.030 Euro investiert. Würde ich meinen Rennstall heute liquidieren, läge der Marktpreis bei 48.000 Euro, was einem Gewinn von 128% bzw. ca. 58 % p.a. entspricht.

Ich denke allerdings noch nicht daran, meine Rennpferde zu verkaufen, denn bisher haben sie sich nur warmgelaufen. Das Beste kommt erst, wenn Sie durchstarten. Damit rechne ich frühestens im zweiten Halbjahr 2012 oder spätestens in 2013.

Gerhard Nadolny, 05.02.2012

www.diesilberseite.de

 

Disclaimer:

Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Diese Webseite ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, , für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt der getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe § 34b WpHG.

2011er Performance Vergleich: Gold, Silber und deren Aktien

In der ersten Ausgabe des Silberkurses 2012 habe ich die Ansicht vertreten, dass wir im Vergleich zu dem Bullenmarkt von 1970 – 1980   jetzt Anfang 1979, also etwa  ein Jahr vor dem Höhepunkt stehen und es immer  noch nicht zu spät sei, in diesen Zug einzusteigen.
Daraufhin  erhielt ich den folgenden  Kommentar eines Abonnenten:  „Mir scheint, als brauchen wir Edelmetallbugs einen langen Atem. Es würde mich nicht wundern, wenn wir – verglichen mit dem Bullmarkt von 1970/80 derzeit eher Ende 1974 wären, und eine zeitliche Korrekturphase vor uns steht, die deutlich länger wäre als in 2008/2009. Das wäre zwar nochmals eine lange Durststrecke, dann aber mit einem spannenden „Finale“ analog 1977/80.  Wäre schön, wenn ich mich irren würde  – und Ihre (…zeitliche…) Prognose eintreffen würde.“
Also ich kann nur hoffen, dass mein Abonnent daneben liegt, denn sonst müssten meine Nerven  noch eine 5 jährige Durststrecke überstehen. Ein für mich schrecklicher Gedanke.
Wegen  seiner folgenden  Aussage  würde ich es aber nie wagen, an seinem  Urteilsvermögen  zu zweifeln, denn er meinte: „Ihre Ausführungen sind sehr umfassend, gut recherchiert. Da steckt viel Mühe und Arbeit dahinter – und der Preis für das Jahresabonnement ist absolut gerechtfertigt.“
Für mich ist das Lob ein Anlass  zu analysieren, wie ein Investor  in 2011 abgeschnitten hätte, der sich an meinen Aussagen zu einem optimalen Edelmetalldepot  orientierte.
Nach meiner schon vor Jahren publizierten Ansicht, sollte man etwa 2/3 Drittel  physisches Metall und max. 1/3 Minen besitzen. Wobei ich mich dafür einsetzte, Silber über zu gewichten. Gehen wir mal von 100.000 Euro aus, die sich wie folgt verteilen:
100 TEUR Depot:  2011er  Performance p.a.  in %  +  Gewinn/Verlust in Euro
40 %  physisches Silber in direktem Zugriff      – 7,4 %                –  3.120,-
30 %  physisches Gold in direktem Zugriff      + 14,0 %               + 4.200.-
30 %  Aktien gem. meinem Musterdepot           – 1,8 %                 –   540,-
Ergebnis für 2011   per Saldo                                      + 540,- Euro

Zugegeben, mit diesem dünnen Ergebnis konnte man in 2011 noch nicht einmal die Preissteigerung auffangen. Aber nicht jedes Jahr kann so fette Erträge liefern, wie 2010 und verglichen mit allen Aktien Indizes  oder gemanagten Fonds , war das Ergebnis sogar  relativ gut, wie die folgenden Bespiele zeigen:
2011er Performance Vergleich
Aktien:  XAU Index :  – 14,7% / HUI  Index:   – 5,5 % /   DAX:   –  14,6%
Fonds:  Stabilitas Gold + Ressouren: – 26% / Noah Mix OP: – 33% / Tell Gold und Silber:   – 50%
Es war und bleibt auch- trotz der hohen Volatilität – m.E. nicht notwendig, dem Rat eines bekannten Börsenexperten zu folgen und derzeit mind. 5 % pro Halbjahr  (also jährlich  rund 10%) aufzuwenden, um seine Versicherung mittels einer Wette gegen eine Bank, abzusichern. Diese Art der  Versicherung halte ich auch weiterhin für überflüssig, selbst  auf die Gefahr hin, als „Klugscheißer“ tituliert zu werden.

Gerhard Nadolny, 2.1.2012
www.diesilberseite.de

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Silberkurs 2012

Silberkurs für Investoren 

Den monatlichen  „Silberkurs “ gebe ich seit Januar 2011  für langfristig orientierte Investoren heraus. Wer sich an den Tipps orientierte, hat bisher gutes Geld verdient.
Sie werden als Silberkurs- Investor  permanent  betreut, von der Aufnahme in die Watchliste, den Kauf, über Gewinnmitnahmen- oder Absicherungen bis hin zum Ausstieg. Bisher war mein Angebot  in seiner Art einmalig. Seit kurzem bieten   Mitbewerber etwas Vergleichbares an. Auch dies zeigt, ich bin  mit dem Silberkurs  auf dem richtigen Weg  und freue mich darüber,dass dies  vom Markt  bestätigt wird.

Spätestens seit 2008 befinden wir uns im wirtschaftlichen Winter und stehen vor einer großen Depression. In diesem Umfeld werden sich Gold und Silber sowie deren Aktien gut entwickeln. Sobald das Bankenkartell die Kontrolle verliert, werden Edelmetalle und Minenaktien explodieren.

Die  Schwerpunkte  legte  ich in 2011 auf „Marketing für KMU“ und auf  „Silber und seine Aktien

Da ich bis spätestens Ende 2012 dreistellige Silberpreise und entsprechende Gewinne bei den Minenaktien erwarte, werde ich den Silber/ Minen-Teil  im kommenden Jahr fortsetzen und auf Wunsch einiger Abonnenten stärker als bisher auf spekulative Derivate (Put- und Call Zertifikate)  und deren Timing eingehen.Im  Teil : „Marketing“ wurde 2011 in 12 Ausgaben grundlegendes Wissen für kleine und mittlere Unternehmer vermittelt. Für eine individuelle Beratung oder Coaching stehe ich selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.Ab 2012 werde ich den Unternehmerkurs durch das  Thema „Energie und Rohstoffe“ ersetzen und ab Januar für alle Teilnehmer des Silberkurses  ein zweites Musterdepot, mit Aktien und Indexfonds aus dem Energie- und Rohstoffbereich anlegen und  entwickeln.

Begründung: Fast 90 % des Weltenergiebedarfes werden durch Kohle, Öl und Gas gedeckt. Erdöl und Erdgas machen 60 % aus. Ein Meilenstein für die zukünftige Preisentwicklung ist der Punkt, an dem die Produktion den Bedarf nicht mehr decken kann. Im Jahre 2005 verbrauchte ein Chinese etwa 1200 Watt und ein Amerikaner  10.500 Watt. Der Energiehunger der Asiaten wächst dynamisch, während Geologen davon ausgehen, dass wir das Produktionsmaximum beim Erdöl bereits gesehen haben oder es gerade erreichen.  Auch die Reichweite der tatsächlich ausbeutbaren US Schiefergas-Reserven wird von Experten auf nur noch 7 Jahre geschätzt. Wem dazu noch bewusst ist, dass der Iran über die weltweit zweitgrößten Erdölreserven und gemeinsam mit Russland über die größten Erdgasreserven verfügt, dem wird schnell klar, in welche Richtung sich  die Energiepreise in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Persönlich bereite ich mich für  2012 auf eine  Energiekrise  und eine parabolische Preisentwicklung vor. Wenn das „worst-case“ Szenario – ein Flächenbrand im Nahen Osten- eintreffen sollte, werden wir  Ölpreise jenseits von 200 USD pro Barrel Crude Öl  und Benzinpreise über 2,50 EUR pro Liter Superbenzin sehen. Eine solche  Entwicklung wird den DAX tief fallen und Nahrungsmittel- oder Strompreise hoch steigen lassen.

Gegen Inflation schützen die Wertespeicher Gold und Silber. Aber wie speichert man genug Energie? Öltank, Batterien oder Holzlager sind sinnvolle, aber physikalisch stark begrenzte Möglichkeiten. Aktien von Energieunternehmen oder Indexfonds auf Rohstoffe sind weitere Möglichkeiten und diese Investments  werden ab 2012-  neben Silber und seinen Aktien- der zweite Schwerpunkt des Silberkurses darstellen.

Durch die Konzentration auf  Energie, Rohstoffe und deren Aktien kann ich  tief in dieses Thema einsteigen und alle für Investoren  wichtige Informationen auswerten.

Was kostet Sie die 12 Monats  Mitgliedschaft ?

Für 12 Monate nur 199,-EUR  bzw. 16,60 Eur/Monat.

Aber genau genommen nichts, denn  Sie können mit der  Silberbrief – Mitgliedschaft einen x- fachen Gewinn, im Vergleich zum Jahresbeitrag, erzielen.  Ich garantiere Ihnen, wenn Sie mir 199,- EUR  geben, dann erhalten Sie von mir Tipps, deren erfolgreiche Umsetzung  viele 1000,- EUR einbringen können.

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Deflationsschock? Das ist jetzt die Frage.

Der „sell-off“ an den Aktienmärkten überraschte mich  nicht, nachdem die Schulden der USA ins Scheinwerferlicht gerieten. Sogar Standard und Poor´ s hat gemerkt, dass die Amis kein AAA Rating mehr verdienen.  Dies ist ein historisches Ereignis und wird Folgen für die Entwicklung der Edelmetalle haben. Das keynesianische Experiment geht zu Ende. Ich weiß nicht, welche Turbulenzen uns kurzfristig ins Haus stehen, aber ich bin sicher, dass man  jetzt  keinesfalls aus den goldenen und silbernen Rettungsbooten aussteigen darf. Sie sind die beste  Absicherung in diesen stürmischen Zeiten. Nur Angsthasen, die nichts begriffen haben, verlassen  jetzt ihre Rettungsboote.

Mutigen Naturen, die Zeit und Nerven haben, würde ich sogar antizyklisches Verhalten, also “Gold und Silber long“ empfehlen. Wenn man seinem eigenen Kompass vertraut, wird man sich auch nicht von jedem Experten verunsichern lassen.

Die Märkte warteten am Freitag gespannt auf die  US-Arbeitsmarktzahlen.Manipulierte Statistiken  können nichts kaufen und historische Datenreihen sind keine Glaskugel. Was soll man schon von „Experten“ halten, die sich von einer Lügen-Statistik  beindrucken lassen oder von   „Experten“, die permanent  vor einem Deflationsschock nach dem 2008 er Muster warnen? Experten und Datenfreidhöfe können die Frage, ob wir aktuell vor einem neuen Deflationsschock stehen, nicht mit ausreichender Sicherheit beantworten.

Vielleicht liefert uns das Ergebnis des FED- Offenmarkt Ausschusses am Dienstag einen Hinweis? Negative Zinsen haben wir schon, also dürften die Herren des Papiergeldes andere Lockerungsübungen, wie z.B. „QE3“, zur   weiteren Verwässerung  des Dollars ergreifen. Dies könnte die Märkte vorrübergehend stimulieren, wird aber keine große Depression verhindern.

Die Verkündung eines QE3 wird den Dollar in Richtung Süden schicken und Gold, als sicherer Hafen wird dann weiter zulegen. Dieses aus meiner Sicht  wahrscheinlichste Szenario hat sich am vergangenen  Freitag schon angedeutet. Gold ist erwartungsgemäß nicht unter die Räder gekommen, sondern gegen den Dollar gestiegen.

Gegen einen Deflationsschock bei den sicheren Häfen spricht auch der Ölpreis. Im Gegensatz  zu 2008 ist er bisher nicht gefallen, sondern am Freitag sogar leicht angestiegen. Nur der Silberkurs macht mir Sorgen. Es hat im Gegensatz zu Gold, die Woche in den  roten Zahlen beendet.

Der o.a. Wochenchart sieht nicht gut aus. Bevor Silber die 42 $ Marke nochmals sieht, könnte es zunächst noch  mal bis auf 35 oder36 $ fallen.

Solange Gold noch  über 1650 $ und der HUI Minenindex über 500 Punkten stehen, sehe ich keine Entwicklung eines neuen Deflationsschockes.

Das Ratio des XAU Gold- und Silberminenindex zu Silber steht mit aktuell mit rund 1:5 wesentlich tiefer als am Höhepunkt des Deflationsschockes in 2008. Damals war das Ratio 1: 7.

Es ist theoretisch zwar möglich, dass Gold auf 1700 $ steigt und Silber gleichzeitig auf 35 $ fällt. Aber viel wahrscheinlicher ist eine Korrelation der Preisentwicklung. Gold ist  Weg zurück zu  seiner monetären Eigenschaft als Reservewährung. Warum sollten sich die Wege von Gold und Silber in dieser Phase trennen? Welchen Grund könnte es dafür geben?

Die nach wie vor wichtigste Wirtschaft in unserer Welt ist auf dem Weg in die Stagflation und die Tage des US-Dollars als Welt Leitwährung sind gezählt. Der Verlust der Bestnote AAA wird nicht nur die Finanzierung der US Schulden sondern auch Verbraucherkredite verteuern und die Entwicklung einer großen Depression beschleunigen. Wer in seinem Depot derzeit noch etliche DAX oder S & P Aktienwerte hat, sollte sich überlegen, ob er die richtigen Berater hat. Die Flucht  aus Aktien und  amerikanischen Staatsanleihen wird sich fortsetzen und Investitionen in  Edelmetalle werden bis auf weiteres  die  besten Alternativen bleiben.

Die  Flucht in Gold und Silber wird von den Herren des Papiergeldes, dem Bankenkartell, verstärkt bekämpft werden. Mit weiteren Überfällen auf die  Kurse ist  jederzeit zu rechnen.

Bleiben Sie  hellwach. Beobachten Sie täglich den Dollarindex, den Goldpreis, den Ölpreis und den HUI Minenindex. Wenn sich die Hinweise auf einen zweiten Deflationsschock verstärken, also Gold, Öl und HUI fallen, dann greifen Sie notfalls zu Put Optionsscheinen  und/oder sichern Ihre  Minenaktien mit  Stopp-Loss Kurse ab. Aber behalten Sie Ihr physisches  Gold und Ihr Silber.

Sehr ratsam sind auch Bargeldreserven, mit denen man auf Einkaufstour gehen könnte, sollten die Minenwerte tatsächlich massiv einbrechen.

Aber von allen anderen Aktien würde ich vorerst die Finger lassen. Ein Hinweis darauf, wann die Aktien wieder richtig billig sind, wird uns das DAX: Silber Ratio liefern. 1980 brauchte man nur rund 12 Silberunzen, um den DAX zu kaufen. Im März 2000 kauften  845 Unzen einen DAX.

Werden es  bereits im März 2012 oder vielleicht  erst in 2013  weniger als 30 sein?

Mein Ausblick auf das zweite Halbjahr 2011: Die „Heiligen Kühe“ werden geschlachtet werden

Als ich auf meinem Seminar im Mai 2010 behauptete, Griechenland werde seine Schulden niemals zurückzahlen können, widersprach mir zwar kein einziger Teilnehmer, aber in der breiten Öffentlichkeit hat sich damals noch kaum ein Mensch für die Griechen interessiert. Als Gerald Celente im Juli 2010 prognostizierte: „Sehr bald schon werden die EU-Bürger merken, wie sie von der EU belogen und betrogen worden seien. Ihr Geld, ihre Ersparnisse, ihre Zukunftsvorsorge – alles weg. Policen von Spareinlagen und Versicherungen seien dann auf einen Schlag nur noch bunt bedrucktes Papier. Reich seien dann nur noch einige EU-Politiker und jene, die mit dem Geld anderer gespielt hätten. Und jene, die sich rechtzeitig (wie etwa Menschen, die schon Gold und Silber gekauft haben) durch Edelmetalle vor der kommenden Krise abgesichert haben. Der Wutausbruch der Bevölkerung in Europa werde nicht mehr kontrollierbar sein. Die EU werde sehr bald auseinander brechen.“ (Quelle: http://www.politikgott.de/gerald-celente-uber-das-jahr-2012) konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich diese düstere Prognosen für Europa schon ein Jahr später als hochaktuell erweisen würde. Heute kann man keinen Blick mehr ins Fernsehen, Internet oder eine Tageszeitung werfen ohne mit der Krise unseres Falschgeldsystems konfrontiert zu werden. Wer nicht die Zeit hat, die Dinge täglich zu verfolgen, dem empfehle ich, sich eine halbe Stunde für die Lektüre folgender Links zu genehmigen, um danach auf dem aktuellen Stand zu sein:

1) http://krisenfrei.wordpress.com/2011/06/30/banken-und-politiker-plundern-burger/

2) http://www.propagandafront.de/176000/finanzkrise-eu-pleitelander-werden-das- weltfinanzsystem-in-den-abgrund-reisen.html

3) http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=16591&seite=3

4) http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/SP-droht-USA-mit-radikaler-Herabstufung/story/18513963

Wer sich jetzt immer noch nicht klar ist, was auf ihn zukommt, der wird wie ein Schaf „geschoren“ werden. Wer jedoch begriffen hat,

• dass das Vertrauen in unsere Politiker zu recht auf einem Allzeittief ist.

• dass bis zu 15 europäische Banken das Jahr 2012 nicht überleben werden.

• dass Griechenland nur die Zündung, aber noch nicht die Explosion darstellte.

• dass die Lehmann Pleite ein Kindergeburtstag – im Vergleich zu dem was noch kommt- war.

• dass die Banken sich „freiwillig“ mit ein paar Peanuts an ihrer eigenen Rettung beteiligen, uns aber den größten Teil der Suppe, die sie eingebrockt haben, auslöffeln lassen.

• dass es den Euro die längste Zeit gegeben hat usw. usw. usw.,

der muss, selbst wenn die Dinge sich langsamer und friedlicher entwickeln werden als Crash Gurus dies meinen, sich darauf vorbereiten, dass ein „schwarzer Schwan“ uns zu jeder Zeit aus den gewohnten und sicheren Bahnen heraus und in unbekanntes Terrain hinein schleudern könnte. Wer seine Lebensversicherung immer noch nicht gekündigt, sein Bankkonto immer noch nicht auf einen notwenigen Vorrat reduziert und in seinem Keller immer noch keine Lebensmittel eingelagert hat, bei dem ist „Hopfen und Malz“ verloren.

Aber nun zu meiner ganz persönlichen Prognose für die kommenden 6 Monate:

Juli/ August/September: Die FED beginnt still und heimlich mit einer weiteren „qauntitativen Lockerung“. Die Edelmetalle setzen ihren Anstieg fort. Gold erreicht 1600$ und Silber wieder 40 $. Die Finanzkrise verschärft sich. Die Landtagswahlen in Mc Pom und Berlin beschleunigen das Ende unserer „alternativen“ Kanzlerin. Die Medien lassen Merkel fallen und bauen Per Steinbrück als neuen Kanzler auf.

Oktober/November/Dezember: Deutschland rettet mindestens eine systemrelevante Bank. Der Bundestag verschärft das Geldwäschegesetz und bereitet weitere Maßnahmen zur Überwachung und Belastung seines Souveräns vor. Das Deflationsgespenst ist endgültig vom Tisch. Die Indizien für eine depressive Hyperinflation sind nicht mehr zu übersehen. Die breite Bevölkerung hat es endlich begriffen und flieht aus ihren Papierwerten. Aktien und Anleihen brechen ein. Gold und Silber stehen auf neuen All Time Highs. Der HUI Index steigt über 600, der XAU Index über 250 Punkte und der Euro hat nur noch eine Halbwertzeit von wenigen Monaten. Banken führen niedrige Limits zur Abhebung des eigenen Bargeldes ein. Dies bringt das Fass zum Überlauf. Die Deutschen beginnen, „die Banken zu stürmen“…

Zugegeben, zumindest beim letzten Satz war der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt. Und ich habe die Hoffnung, dass sich das Volk der Dichter und Denker nicht von einer kleinen Finanzelite für Jahrzehnte zu einem Volk der Schuldner versklaven lassen wird, noch nicht aufgegeben.

Das Gold- und Silber Handelsverbot kommt ab 15.Juli in den USA

Forex.com, ein internationaler „Trading service provider“  (http://www.forex.com )teilte seinen Kunden am Freitag, den 17.06.2100 folgendes mit :

Wir wollen, dass Sie Kenntnis von einigen anstehenden Veränderungen zu FOREX.com ’s Produktangebot erhalten. Als Ergebnis des Dodd-Frank Act, vom US-Kongress verabschiedet, tritt eine neue Verordnung über das Verbot für  US-Bürger für den  Handel über den Ladentisch mit Edelmetallen wie Gold und Silber, mit Wirkung zum Freitag, 15 Juli, 2011 in Kraft.  In Verbindung mit dieser neuen Regelung muss FOREX.com  den Metall Handel für US-Bürger am Freitag 15. Juli, 2011 einstellen.  Als Folge müssen alle offenen Positionen von Metallen  am 15. Juli 2011 um 5pm ET geschlossen werden.

Den „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“  finden Sie als PDF bei SEC.

Jesses Cafe http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/ erläutert dazu sinngemäß:

Im Rahmen der Reform der Derivate verbietet der „ Dodd-Frank Act“, Over the Counter   Handel von Waren, mit einem Hebel  der größer als 10:1 ist. Der  Kongress-und CFTC haben  ein düsteres Bild von dieser Art von Aktivität und haben sie  ab dem  15. Juli verboten. Diese Beschneidung  gilt nicht für  jeden Börsen Handel, wie die CME  oder ETFs  oder jedes andere Produkt mit einem Hebel von weniger als 10:1 oder sogar mit erheblichen physischen Träger oder beabsichtigter Lieferung des Produktes innerhalb von 28 Tagen.

Der OTC Metall Handel  wird für US Amerikaner   also nicht generell verboten. Aber für bestimmte Edelmetall- und andere Börsengeschäfte muss man zukünftig  ein bestimmtes Mindestvermögen haben  oder aber die Lieferung  muss binnen vier Wochen erfolgen. Für OTC Edelmetalle wie Gold oder Silber verbietet  das Gesetzes  jeder US amerikanischen  Person grundsätzlich  den OTC  Handel auf  Leveraged-oder Margin Basis. Welche Auswirkungen dies hat zeigt die vorstehende Forex Mitteilung.  Man kann dies als eine Maßnahme zum Verbraucherschutz, aber auch als eine Vorstufe zu einem erneuten Goldverbot für Privatpersonen betrachten.

Staaten, die zu Erhaltung ihres “ Falschgeldsystems“  einen Krieg  gegen echtes Geld führen, könnten auch den Handel mit „echtem Geld“ in Form von Gold  verbieten oder es  sogar  konfiszieren.   Selbstverständlich könnte dies dann auch unterirdisches Gold, also Minen, betreffen.

Da Silber weniger „währungswichtig“ ist und viele industrielle Anwendungen hat ist ein generelles Verbot unvorstellbar, aber der private Handel mit Silber (siehe oben) könnte aus staatlichen „Notstandsgründen“  zumindest beschränkt werden. Für die Besitzer von privat  gebunkerten Silberunzen wäre das  sehr gut, denn der Schwarzmarktpreis würde explodieren. Für die Besitzer von Minenaktien sehe ich derzeit  zwar  länderspezifische Enteignungs-  und Besteuerungsrisiken, aber ein weltweites Verbot des Handels mit  Minenaktien   liegt  ausserhalb meiner Vorstellungskraft.  Zumindest würde eine Verstaatlichung oder ein Verbot zunächst durch die bürokratischen Mühlen gedreht   werden und von daher gäbe  es selbst im „worst case“ eine hinreichende  Vorwarnung, um aus diesen Werten  flüchten zu können. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass zumindest ein kleiner Bruchteil des Kapitals, welches in sehr naher Zukunft aus Staatsanleihen, Dow und Dax flüchtet in  Minenwerte geht und die daraufhin steigenden Kurse, die Gier der Masse wecken. Wenn nur 1 % des  weltweiten Aktienkapitals in Silberaktien flüchtete, entspräche dies etwa 1000 %( in Worten: tausend) des Marktwertes der 15 größten Silberminen.

Neben den allgemein bekannten  „pro Silber“ Argumenten: negative Realzinsen, wachsende Geldmengen und steigende Staatsverschuldungen ein weiterer Grund, der für  Silber spricht.

Weil die  Staaten keine andere Wahl haben, als die  für sie tödliche Deflationsgefahr   mit neuen Schulden zu bekämpfen, wird  staatliches Falschgeld weiterhin gegen Gold und Silber abwerten.

Der Wert  aller oberirdischen Goldbestände ist etwa 200mal höher als der Wert der  Silberbestände. Wenn  nur 1% des Goldes zur Diversifizierung  in Silber umgetauscht würde, entspräche dies  200%  der Silberbestände. Das Potential ist also auch ohne eine zu erwartende Flucht aus  FIAT Währungen ,  Aktien und Anleihen gewaltig. Vor diesem Hintergrund  darf man  auch die Bewertung der Silberaktien ohne zu übertreiben  als „extrem unterbewertet“ bezeichnen.

Es darf an dieser Stelle allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass alle Aktien, also auch die Gold- und Silberminen im Rahmen eines erneuten Deflationsschocks im zweiten Halbjahr 2011 mit in den Abgrund gerissen werden könnten. Wie so was aussieht kann man an den Kursen des zweiten Halbjahres 2008 besichtigen.

Der XAU Gold- und Silberminenindex verlor damals mehr als 60 %  und einzelne  Wertes  sogar 90%.

Allerdings fiel das Ratio XAU: Silber nur auf etwa 7:1. Heute steht es bei  5,3: 1. Die Minen sind also schlechter bewertet als zum Zeitpunkt der Lehmann Krise in 2008. Dazu kommt, dass die Märkte heutzutage wesentlich besser auf ein mögliches Lehmann 2.0  vorbereitet sind  und das Vertrauen in die Staatsanleihen als „Fluchtwährung“ im Gegensatz zu 2008 nicht mehr gegeben ist.

Viel wahrscheinlicher ist ein  XAU: Silber Ratio  von etwa 7:1 (200 Tage Niveau) noch in 2011.  Bei dem aktuellen Silberkurs von 36$ ergäbe sich damit ein XAU Index von 250 Punkten, was einem Gewinn von 30 % innerhalb  von 6 Monaten entspräche. Im Laufe des Jahres   2012 erwarte  ich einen Silberpreis größer 50$ und ein Ratio im Bereich von mindestens 10:1, also eine Gewinnchance von  weit über 250 % innerhalb  der nächsten 12 bis 18  Monate.

Wie Sie diese einmalige  Chance realisieren können, erfahren Sie in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny, 19.06.2011

www.diesilberseite.de

Taugt der XAU Minenindex als Frühindikator?

Würden Sie   diesen 3 Behauptungen widersprechen?

1. Ein Aktienindex  ist  ein vorauseilender Indikator.

2. Es gibt eine positive Korrelation zwischen Silber und dem XAU Index.

 3. Minenaktien haben  einen Hebel auf den Silberkurs.

Stellen Sie sich  mal ein paar simple Fragen wie z.B.: Hat der XAU in 2008 Hinweise auf den Lehmann Crash  gegeben? Hat der XAU in 2010 Hinweise auf den  Beginn der Silberrally geliefert? Ist der Bruch der 200 Tageslinie im Mai 2011 ein Warnsignal?  Weisen  die Charts auf einen Trendwechsel hin?

Ich habe anhand der folgenden  Charts versucht, eine Antwort zu finden:

zu 1.

zu 2.

zu 3.

Wer momentan in Silberaktien investiert ist, der ist sehr gut beraten, sich auch noch mit der Frage zu beschäftigen, ob wir kurz vor einer neuen Bankenkrise, einem Lehmann 2.0 stehen und welche Auswirkungen es auf die Minenaktien geben könnte?

Es ist müßig darauf hinzuweisen, dass der XAU Index in 2008 als Frühindikator versagt und keinen Hinweis auf den extremen Einbruch der Minenwerte geliefert hat.

Auch für den steilen Anstieg des Silberpreises, der im August 2010 begonnen und im April 2011 zunächst mal abrupt beendet wurde, lieferte  der XAU in der Nachschau keine vorlaufenden Signale.

Im Sommer 2010 stand Silber bei 17,5 $ und der XAU bei 170 Punkten

Heute  steht Silber bei 35 $ (+100%) und der XAU bei 195 (+ 15 %).

Auch von einem Hebel findet sich keine Spur.  Vor Lehmann stand das XAU: Silber Ratio bei 10, am Höhepunkt des  deflationären Schocks bei 7 und heute bei 5,5

Ich habe wenig Ahnung von Charttechnik. Kann aber weder in dem Verlauf des XAU- noch des HUI Index einen positiven Trend  erkennen, der  bald umkehren könnte, denn im Verhältnis zum Silberpreis sind diese  beiden Indexe  bereits eingebrochen.

Wie stellt sich das Bild bei ausgewählten Aktien dar? Die meisten Schwergewichte haben sich ähnlich wie der XAU entwickelt (Beispiel: Newmont Mining) oder  schlechter (Beispiel: Coeur d´alene). Als Investor war man also gut beraten, sich auf  handverlesene  Silberminen zu konzentrieren. Hier einige Beispiele:

Wert                              Kurs Sommer 2010                     Kurs heute                  Gewinn

Silver Wheaton                        20   $                                           34,1  $                  70 %

Garibaldi Res.                            0,13 $                                          0,36 $                177%

Aurcana Corp.                             0,3 $                                           0,66 $                120 %

Wildcat Silver                              0,5 $                                            2,2 $                  340 %

Revett Minerals                           1,5  $                                            4,3 $                 180 %

Auch diese kleine Liste vermittelt keine neuen Erkenntnisse, denn dass man mit Juniorproduzenten und Explorern mehr Geld als mit Big Caps machen kann ist allgemein bekannt. Ein Hebel auf die  aktuelle Silberkursentwicklung   lässt sich  bisher  nur für die Small Caps feststellen.

Anfang Mai lieferte das XAU: Silber Ratio ein Kaufsignal und wenige Tage später durchbrach der XAU Index die 200 Tageslinie nach unten, lieferte also ein Verkaufssignal. Jetzt schauen Sie sich aber mal den XAU Verlauf im ersten Halbjahr 2010 an. Da lieferte der Index permanente Verkaufssignale, indem er  die 200 Tageslinie mehrfach nach unten durchbrach und etliche  Charttechniker aus diesem Muster auf fallende Kurse schlossen.

Es muss festgestellt werden: der XAU lieferte weder vor Lehmann ein Warnsignal, noch taugte er als vorauseilender Indikator für den Silberpreisanstieg in der zweiten Hälfte des Jahres 2010. Mir gelingt es nur  zwei nachhaltige Trends aus den obigen Charts abzulesen. Erstens: Silber befindet sich immer noch in einem intakten Aufwärtstrend. Zweitens: seit dem Sommer 2010 liefert der XAU eine sehr  schwache Performance ab.

Der amerikanische „The Speculative Investor“ weist darauf hin, dass der Barrons Gold Mining Index in 1980 erst im Oktober seinen  Höchststand erreichte, also etwa 10 Monate später als der  Goldpreis.  Dies zeigt, wie irrational Märkte sein können.

     Chart: BGMI Index von 1937 bis heute

Mit aktuell 1456 Punkten steht der BGMI nur rund 10 % über seinem 1980er Höchststand und hinkt damit auch der Goldpreisentwicklung hinterher.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich die Schuldenkrise verschärfen und Gold an Tauschwert gewinnen wird. Ob es aber – angetrieben durch die Notenbanken- zu weiter steigenden Aktienkursen oder gar zu einem „Crack up boom“ kommt oder ob wir bald ein Lehmann 2.0, also massiv  einbrechende Märkte, erleben werden,  darüber gibt es geteilte Meinungen.  Verlassen kann man sich allerdings darauf, dass Gold und Silber echtes Geld sind und sich das von den Notenbanken  in Umlauf gebrachte Kreditgeld  als Falschgeld herausgestellt hat. Gutes Warengeld  in schlechtes Kreditgeld umzutauschen macht m.E. wenig Sinn. Genauso wenig Sinn macht es jetzt noch den DAX oder den Dow zu kaufen, denn wer auf eine Hyperinflation spekuliert ist mit „echtem Geld“ besser versichert.

Was aber immer Sinn macht ist, gegen den Strom  zu schwimmen. Übersetzt auf die Minenaktien heisst dies, dann kaufen wenn andere verkaufen. So eine Chance wie Ende 2008 werden wir  in 2011 aber wahrscheinlich nicht mehr sehen.

Im Moment ist  der Markt verängstigt. Grundsätzlich ein guter Einstiegspunkt. Wer jetzt, nachdem die  sogenannte „Silberpreisblase“ geplatzt ist, Minenaktien kauft verhält sich antizyklisch. Sobald Silber wieder über 50 $ steht, steigt die Masse  ein, dann ist es mit fallenden Kursen vorbei. Langfristig orientierte Investoren können wenig falsch machen, wenn sie  jetzt kaufen.

Das Restrisiko  eines deflationären Schocks in der zweiten Jahreshälfte ist da, bleibt aber unkalkulierbar. Kalkulierbar  ist dagegen die ansteigende Nachfrage nach physischem Silber. So erwartet beispielsweise die „Münze Österreich“ in 2011 eine Umsatzsteigerung mit Silberunzen  von 36 %. Diese Nachfrage  wird auch die Umsätze und Gewinne der Silberminen steigern und  deren Kurse antreiben.

Ein zweites Restrisiko ist das politische. Die meisten Staaten sind pleite. Deswegen besteht nicht nur in Südafrika das Risiko der Enteignung.  Am besten ist man in Kanada aufgehoben. Erstens spielt in Sachen Minenaktien dort die Musik und zweitens hat Kanada  das relativ geringste Risiko. Dies schützt den Akti0när allerdings  keinesfalls vor einem denkbaren „Lastenausgleich“ im Rahmen einer kommenden „Reform“  unseres Falschgeldsystems.  Da man die in Aktien „gelagerten“ noch nicht „ausgegrabenen“ Unzen,  nicht  so wie die bereits geförderten oberirdischen Bestände vor dem Zugriff der Staates durch erneutes „vergraben“ schützen kann, lässt sich das staatliche Risiko nur umgehen, wenn man rechtzeitig vor einem offiziellen Staatsbankrott aus- oder gar nicht erst einsteigt.

Wer schon drin ist oder noch einsteigen will, der ist gut beraten, sich auf Juniorproduzenten und Explorer, die auch im kanadischen Toronto   gehandelt werden, zu konzentrieren.

Wir werden noch  in 2011 einen Goldpreis über 1600$ und einen Silberpreis über 50$ sehen. Selbst wenn das -langfristig bei 1:10 stehende-  XAU: Silber Ratio noch mal unter 5 fallen sollte, ist das Abwärts- viel kleiner als das Aufwärts- Potential.

Ein Marksegment mit einem besseren Chance/Risiko Verhältnis zu finden, dürfte deshalb nicht sehr  einfach sein.

 

Folgt auf den nuklearen GAU ein finanzieller GAU?

Japan: Heute Nacht gegen 4 Uhr MEZ hat die japanische Regierung die Kernschmelze eines zweiten Reaktors bestätigt. Nun sind  offensichtlich in zwei Reaktoren  nukleare Kernschmelzen im Gange. Die Ereignisse überschlagen sich und niemand hat mehr Überblick.  Auch die Informationspolitik der Regierung  ist eine  Katastrophe.

Nach diesem Erdbeben wird sich die Erde zwar weiter um ihre Achse drehen, aber nicht mehr so wie vorher. Die  Katastrophe in Japan wird globale Auswirkungen auf die  gesamte Welt haben. Dieses Erdbeben der  drittgrößten Wirtschaft unserer Welt wird  die Finanzmärkte erschüttern.  Die  Aktien der deutschen AKW Betreiber  EON und RWE werden unter Druck geraten. Dafür werden  ab Montag auch die Spekulanten sorgen, die auf fallende Kurse  setzen und diese Werte verkaufen werden. Auch Versicherer wie die Allianz oder die Münchner Rück  werden betroffen sein.

Was derzeit in Japan passiert wird kein japanisches Problem bleiben. Über die Auswirkungen auf die Weltmärkte kann man aber nur spekulieren. Dieses Erdbeben  könnte der Dominostein für ein globales Finanzbeben werden

Die japanische Regierung hat angekündigt Geld in die Wirtschaft zu pumpen, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Dies bedeutet  Schulden und wahrscheinlich das Auflösen von Währungsreserven. Japan ist drittgrößter Gläubiger der USA.  Wenn man sich von US-Staatsanleihen trennt, wird  Bernanke diese aufkaufen  und somit die Schuldenkrise der Amerikaner verschlimmern.

Dominoeffekte auf Europa und den Euro sind alles andere als ausgeschlossen.  Im Euroraum steht  die Bonität etlicher  Südländer kurz vor dem Schmelzpunkt. Wenn sich deren „Kreditdienstfähigkeit“ verflüssigt, dann erlebt der Euroraum seinen finanziellen Tsunami. Die Revolutionen in Nahost haben die Ölstaaten erreicht. Die weltweit explodierende Inflation  wird  durch ansteigende Energiekosten zusätzlichen Antrieb erhalten.  Dieses explosive Gemisch kann keine Regierung mehr unter Kontrolle halten. Jetzt könnte jeder  kleine Funken genügen, um ein globales Beben an den Finanzmärkten auszulösen. Keine Regierung in dieser Welt wird  in der Lage sein, ein weltweites, finanzielles Erdbeben  unter Kontrollen zu halten. Wir müssen jetzt jeden Tag damit rechnen, dass es auch bei uns zu chaotischen  Auswirkungen kommt.

Merkel  wird notfalls zwar die Sicherheit der Aktienmärkte, der Spareinlagen oder der deutschen AKWs garantieren, nur wird ihr diesmal niemand mehr glauben. Viele werden versuchen, an dieser angsterregenden Entwicklung zu profitieren und den Nikkei oder den DAX verkaufen.

Ich wage mal eine Prognose für den Sommer 2011: Der DAX wird unter 5000 Punkten, Dollar  und Euro vor oder im Abgrund stehen und der Preis für   Silber  wird im Himmel stehen,  allerdings nur dann, dieses edle Metall nicht  vorher  beschlagnahmt wird, um den Untergang von JPM und anderen Bankstern  zu verhindern.

Gerhard Nadolny

Sonntag, den 13.März 2011

www.diesilberseite.de