Der Silberkurs 2011 ist als ebook erschienen

Gold- und Silberaktien sind aktuell sehr stark unterbewertet. Eine derartige Chance gab es das letzte mal in den 70er Jahren. Damals konnte man mit handverlesenen Minenaktien über 1000% Gewinn realisieren. Für Abonnenten eröffnete der Silberkurs ab Januar 2012 ein zweites Musterdep0t mit sehr chancenreichen Werten aus dem Energie-, Rohstoff- und Goldsektor. Das in 2009 angelegte und auf Silberminen fokussierte Depot hat per Januar 2012 eine  Performance von 100% erzielt. Noch sitzen institutionelle Anleger auf riesigen Cash Reserven. Sobald der Startschuss für die Inflationierung fällt (und dies wird in der ersten Jahreshälfte 2012 sein) werden die Minenaktien explodieren. Noch ist es Zeit  zum Einsteigen.Wer es versäumt hat in Gold bei 500$ oder in Silber bei 10$ einzusteigen, der bekommt jetzt noch  eine zweite Gelegenheit bei den Aktien von Gold und

Ergebnis des Silberkurs Musterdepots per 6.1.2012:Absolut betrachtet war 2011 für  Silberaktien  kein erfolgreiches Jahr. Trost spendet allerdings die aktuelle Performance von immerhin 100% seit dem Beginn im November 2009. Bisher habe ich am Markt noch kein besseres Minendepot entdeckt.

In der Summe konnten alle meine Abonnenten , die von Beginn n das Depot nachbildeten, bisher schon einen Gewinn von über einer Million Euro erzielen .

Der  Silberkurs 2011 ist ab sofort als ebook erhältlich (110 Seiten, Ausgaben Jan-Dez 2011) . Die Schutzgebühr beträgt  19,90 EUR (10% vom 12 Monats Preis).  Bei Interesse senden Sie bitte eine email an: info@diesilberseite.de mit dem Vermerk: „ebook Silberkurs 2011“.

Hier die Performance  per Anfang 2012

Depotwert am   06.01.2011     = 42.020 €

Gewinn seit      27.11.2009     =  +100 %   =       ca. 49 %   p.a.

Leserkommentar zum Silberkurs vom 28.11.2011:

Sehr geehrter Herr Nadolny!
„Da ich mit Ihrem Silberbrief sehr zufrieden bin und selbst gute Renditen erzielt habe würde ich gern Ihr Angebot nutzen und den Silberbrief für das Jahr 2012  verlängern.“

Advertisements

Das Endpiel hat begonnen

Der Lehmann Sturz in 2008 war für mich kein reiner Zufall. Diese Bankenpleite war der Anpfiff zum Endspiel des Papiergeldsystem und diente den Eliten als Vorwand für einen Deflationsschock und für gesetzliche Maßnahmen, die sich gegen das breite Volk richten (ein Beispiel: die  Immobiliensteuer in Griechenland).

Inzwischen hat sich der Schwerpunkt der Bankenkrise nach Europa verlagert. Die belgische Dexia, die italienische Unicredit oder die französische Société Generalé gehören neben der Bank of America zu den ersten Pleite-Kandidaten. Die Zustände am europäischen Interbankenmarkt sind bedrohlicher als 2008 und sogar Schäuble bereitet die Menschen auf eine eskalierende Bankenkrise vor. Die Bankster erzeugen ungedecktes Geld und verleihen  über 90 % unserer Einlagen (nur ein kleiner Teil dient als Reserve). Wenn man großzügiger Weise von 90 %, die weiterverliehen werden  und  von einem Abschreibungsbedarf von 25 % ausgeht, dann wird das Eigenkapital der Banken um das mehrfache  zerstört werden. Auch deutsche Banken sind sehr stark in Griechenland, Portugal oder Spanien engagiert. Insgesamt geht es für deutsche Banken und deutsche Versicherungen, die als Gläubiger der Banken mit in diesem Boot sitzen, um toxische Wertpapiere in einer dreistelligen Milliardenhöhe. Gegen die Deutsche Bank laufen Klagen in zweistelliger Milliardenhöhe. Lt. Financial Times Deutschland  hatte die Deutsche Bank Ende 2010 nicht bilanzierte derivate Positionen in einem Nominalwert von 55,99 Billionen Euro!  Auch die EZB sitzt tief in diesem Sumpf. Laut zuverlässigen Quellen hält die EZB alleine griechische Staatsanleihen für rund 200 Milliarden Euro und dies bei einem Eigenkapital von rund 82 Mrd. Euro. Insgesamt soll die EZB (und damit auch der deutsche Steuerzahler)  mit weit über 400 Milliarden in den problematischen EU-Ländern engagiert sein. Sämtliche Rettungsmaßnahmen werden den überfälligen Zusammenbruch des Finanzsystems nur noch verzögern, aber nicht mehr verhindern. Klar ist  auch, dass  mit den Großbanken auch der Euro untergehen wird.

Dies spricht sich  langsam aber sicher in der Bevölkerung herum. Deshalb wird das Zeitfenster immer kleiner. Stellen Sie sich vorsorglich mal auf eine Währungsreform ein. z.B. auf eine Aufspaltung in einen Nord- und einen Süd- Euro. Persönlich glaube ich allerdings, dass eine europäische Währungsreform nur eine Zwischenlösung darstellt.  Als Endlösung erwarte ich eine bargeldlose, elektronische Weltwährung

Schulden, Geldmarktfonds, Anleihen, Lebensversicherungen etc. sollte man genauso meiden wie vermietete Immobilien. Echtes Geld (also Gold und Silber), sowie bewegliche  Sachgüter sind die Alternativen. Aktuell ist ein Anteil  > 50% des Gesamtvermögens in Form von physischem Gold und Silber (in unmittelbarem Zugriff) empfehlenswert. Wer jetzt aus Aktien in Staatsanleihen flieht wird sich bald wundern. Anleihen dürften in 2012  die schlechteste aller Anlageklassen werden.

Damit die Schafe aber nicht in die Edelmetalle flüchten werden diese natürlich massiv bekämpft. Obwohl es kaum Alternativen zu Gold und Silber gibt, ist es das Ziel der Finanzeliten, die Anleger zu irritieren und aus echtem Geld zu vertreiben. Wie so ein Angriff aussieht konnten wir zum x-ten Mal innerhalb der letzten Jahre in der zweiten Septemberhälfte 2011 erleben. Obwohl sich an den positiven  Fundamentaldaten (US-Dollar, Euro und Großbanken sind todkrank) nichts geändert hat, sind der Gold- und vor allem der Silberpreis massiv eingebrochen. Abgesehen von den Elliott  Wellen Theoretikern, die seit Monaten vor einer sogenannten C-Welle in Richtung 25 $ für den Silberpreis warnten, hatte kaum ein  Experte diesen Kurseinbruch für  September auf der Agenda.  Allerdings  befinden wir  uns in einem Finanzkrieg und deshalb muss man jederzeit mit einem Angriff rechnen. Aber was macht derjenige, der über  mehrere Jahre hinweg Angst vor  einem Kurseinbruch bei Edelmetallen und deren Aktien hat? Soll er seine Werte in Euros, Dollars, Franken oder Anleihen parken? Wer die Flucht in echtes Geld, wie Gold und Silber boykottiert, dem bleiben nur noch wenige Alternativen, wie beispielsweise asiatische Bonds.

Ende September zeigte sich Silber wieder mal ausgesprochen launisch. Persönlich habe ich derartiges erstmals  im 2.Quartal 2006 bewusst miterlebt. Damals fiel der Kurs innerhalb weniger Tage von 15$ auf 10 $. Zwei Jahre später stand Silber dann auf 21 $ und fiel im 4. Quartal 2008 bis auf rund 9 $. Danach startete Silber eine große Rally, die den Kurs im 2. Quartal 2011 bis auf rund 50 $ trieb.  Nach der danach zu erwarteten massiven Korrektur  begann im Mai eine Konsolidierungsphase. Im August stieg der Preis dann bis auf 44 Dollar.  Dies war ein Anstieg von 27 % innerhalb weniger Wochen. Am 25. August stand es dann wieder bei 39 $. Dort lag die untere Trendlinie und ich hoffte vergebens, sie würde halten.

Die Eliten werden keinen Plan  haben, der die Interessen der Kleinanleger vertritt. Aber am Ende  werden sie die Kontrolle verlieren und dann werden die Edelmetallpreise explodieren. Die Strategie eines Investors muss es jetzt  sein, sein Edelmetalldepot im Laufe dieses Finanzkrieges nicht zu verlieren. Angst und panische Reaktionen sind schlechte Ratgeber. Nur wer einen eventuellen Deflationsschock überlebt, wird zu den Gewinnern gehören.

Für Silber wäre das Worst case Szenario ein Bruch der primären Silberpreis Trendlinie, also Preise unter 24 $ und für Minenwerte ein so tiefer XAU Punktestand, wie wir ihn Ende 2008 gesehen haben.  Im März 2008 stand der XAU noch bei 208 Punkten, danach haben die Minenaktien einen extremen  Deflationsschock erlitten. Ende 2010  stieg der XAU dann bis auf 232 Punkte um dann bis zum heutigen Tage wieder auf rund 180 zu fallen. Wann diese lange Konsolidierungsphase endlich abgeschlossen ist würde auch ich gerne wissen. Mit 638 Punkten konnte der HUI Index im September 2011 sein 609 Punkte All- Time High aus dem April 2011 deutlich übersteigen. Seit kurzem ist das aber alles nur noch „Schnee von gestern“. Anfang September, als die Minenaktien begonnen haben, kräftig zu steigen, war  ich in Sachen Minen viel positiver gestimmt als Anfang Oktober. Nun beherrscht  wieder die Angst vor einem Deflationsschock den Markt. Sogar Silberexperten, die jahrelang megaoptimistisch waren, rudern zurück und sprechen davon auch Silberkurse von 15 oder 10 Dollar persönlich ertragen zu können. Vielleicht sind solche Stimmen aber nur der Indikator dafür, dass der Tiefpunkt erreicht ist? Die Fundamentaldaten sprechen nach wie vor für Silber und für seine Aktien. Die Minenproduktion ist rückläufig und nicht nur die kanadische Münzprägeanstalt meldet steigende Absätze.

Bei dem  Gold/XAU Verhältnis von 9:1 sind Minenaktien extrem unterbewertet. (Seit 1980 liegt der langjährige Mittelwert bei 5:1).

Mutige Investoren, die noch genug „trockenes Pulver“ und die Zeit haben, notfalls eine Zerstörungsphase á la 2008 auszusitzen, könnten sich jetzt, wo die Kanonen donnern, nach Kaufgelegenheiten umschauen. Ob solide Werte wie Silver Wheaton  oder First Majestic noch preiswerter werden, ist ungewiss. Auch hoch riskante Explorer wie Wildcat Silver oder Garibaldi Resources sind massiv unter die Räder gekommen. Wer dort nicht investiert ist, sollte darüber nachdenken, ob er dort etwas „Spielgeld“ einsetzt. In wenigen Jahren werden wir über den aktuellen  XAU Punktestand von 180  lächeln. Vor allem diejenigen, die ihn heute genutzt haben.

Gerhard Nadolny, am 5.10.2011

www.diesilberseite.de

Disclaimer:

Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Diese Webseite ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe § 34b WpHG

Deflationsschock? Das ist jetzt die Frage.

Der „sell-off“ an den Aktienmärkten überraschte mich  nicht, nachdem die Schulden der USA ins Scheinwerferlicht gerieten. Sogar Standard und Poor´ s hat gemerkt, dass die Amis kein AAA Rating mehr verdienen.  Dies ist ein historisches Ereignis und wird Folgen für die Entwicklung der Edelmetalle haben. Das keynesianische Experiment geht zu Ende. Ich weiß nicht, welche Turbulenzen uns kurzfristig ins Haus stehen, aber ich bin sicher, dass man  jetzt  keinesfalls aus den goldenen und silbernen Rettungsbooten aussteigen darf. Sie sind die beste  Absicherung in diesen stürmischen Zeiten. Nur Angsthasen, die nichts begriffen haben, verlassen  jetzt ihre Rettungsboote.

Mutigen Naturen, die Zeit und Nerven haben, würde ich sogar antizyklisches Verhalten, also “Gold und Silber long“ empfehlen. Wenn man seinem eigenen Kompass vertraut, wird man sich auch nicht von jedem Experten verunsichern lassen.

Die Märkte warteten am Freitag gespannt auf die  US-Arbeitsmarktzahlen.Manipulierte Statistiken  können nichts kaufen und historische Datenreihen sind keine Glaskugel. Was soll man schon von „Experten“ halten, die sich von einer Lügen-Statistik  beindrucken lassen oder von   „Experten“, die permanent  vor einem Deflationsschock nach dem 2008 er Muster warnen? Experten und Datenfreidhöfe können die Frage, ob wir aktuell vor einem neuen Deflationsschock stehen, nicht mit ausreichender Sicherheit beantworten.

Vielleicht liefert uns das Ergebnis des FED- Offenmarkt Ausschusses am Dienstag einen Hinweis? Negative Zinsen haben wir schon, also dürften die Herren des Papiergeldes andere Lockerungsübungen, wie z.B. „QE3“, zur   weiteren Verwässerung  des Dollars ergreifen. Dies könnte die Märkte vorrübergehend stimulieren, wird aber keine große Depression verhindern.

Die Verkündung eines QE3 wird den Dollar in Richtung Süden schicken und Gold, als sicherer Hafen wird dann weiter zulegen. Dieses aus meiner Sicht  wahrscheinlichste Szenario hat sich am vergangenen  Freitag schon angedeutet. Gold ist erwartungsgemäß nicht unter die Räder gekommen, sondern gegen den Dollar gestiegen.

Gegen einen Deflationsschock bei den sicheren Häfen spricht auch der Ölpreis. Im Gegensatz  zu 2008 ist er bisher nicht gefallen, sondern am Freitag sogar leicht angestiegen. Nur der Silberkurs macht mir Sorgen. Es hat im Gegensatz zu Gold, die Woche in den  roten Zahlen beendet.

Der o.a. Wochenchart sieht nicht gut aus. Bevor Silber die 42 $ Marke nochmals sieht, könnte es zunächst noch  mal bis auf 35 oder36 $ fallen.

Solange Gold noch  über 1650 $ und der HUI Minenindex über 500 Punkten stehen, sehe ich keine Entwicklung eines neuen Deflationsschockes.

Das Ratio des XAU Gold- und Silberminenindex zu Silber steht mit aktuell mit rund 1:5 wesentlich tiefer als am Höhepunkt des Deflationsschockes in 2008. Damals war das Ratio 1: 7.

Es ist theoretisch zwar möglich, dass Gold auf 1700 $ steigt und Silber gleichzeitig auf 35 $ fällt. Aber viel wahrscheinlicher ist eine Korrelation der Preisentwicklung. Gold ist  Weg zurück zu  seiner monetären Eigenschaft als Reservewährung. Warum sollten sich die Wege von Gold und Silber in dieser Phase trennen? Welchen Grund könnte es dafür geben?

Die nach wie vor wichtigste Wirtschaft in unserer Welt ist auf dem Weg in die Stagflation und die Tage des US-Dollars als Welt Leitwährung sind gezählt. Der Verlust der Bestnote AAA wird nicht nur die Finanzierung der US Schulden sondern auch Verbraucherkredite verteuern und die Entwicklung einer großen Depression beschleunigen. Wer in seinem Depot derzeit noch etliche DAX oder S & P Aktienwerte hat, sollte sich überlegen, ob er die richtigen Berater hat. Die Flucht  aus Aktien und  amerikanischen Staatsanleihen wird sich fortsetzen und Investitionen in  Edelmetalle werden bis auf weiteres  die  besten Alternativen bleiben.

Die  Flucht in Gold und Silber wird von den Herren des Papiergeldes, dem Bankenkartell, verstärkt bekämpft werden. Mit weiteren Überfällen auf die  Kurse ist  jederzeit zu rechnen.

Bleiben Sie  hellwach. Beobachten Sie täglich den Dollarindex, den Goldpreis, den Ölpreis und den HUI Minenindex. Wenn sich die Hinweise auf einen zweiten Deflationsschock verstärken, also Gold, Öl und HUI fallen, dann greifen Sie notfalls zu Put Optionsscheinen  und/oder sichern Ihre  Minenaktien mit  Stopp-Loss Kurse ab. Aber behalten Sie Ihr physisches  Gold und Ihr Silber.

Sehr ratsam sind auch Bargeldreserven, mit denen man auf Einkaufstour gehen könnte, sollten die Minenwerte tatsächlich massiv einbrechen.

Aber von allen anderen Aktien würde ich vorerst die Finger lassen. Ein Hinweis darauf, wann die Aktien wieder richtig billig sind, wird uns das DAX: Silber Ratio liefern. 1980 brauchte man nur rund 12 Silberunzen, um den DAX zu kaufen. Im März 2000 kauften  845 Unzen einen DAX.

Werden es  bereits im März 2012 oder vielleicht  erst in 2013  weniger als 30 sein?

Taugt der XAU Minenindex als Frühindikator?

Würden Sie   diesen 3 Behauptungen widersprechen?

1. Ein Aktienindex  ist  ein vorauseilender Indikator.

2. Es gibt eine positive Korrelation zwischen Silber und dem XAU Index.

 3. Minenaktien haben  einen Hebel auf den Silberkurs.

Stellen Sie sich  mal ein paar simple Fragen wie z.B.: Hat der XAU in 2008 Hinweise auf den Lehmann Crash  gegeben? Hat der XAU in 2010 Hinweise auf den  Beginn der Silberrally geliefert? Ist der Bruch der 200 Tageslinie im Mai 2011 ein Warnsignal?  Weisen  die Charts auf einen Trendwechsel hin?

Ich habe anhand der folgenden  Charts versucht, eine Antwort zu finden:

zu 1.

zu 2.

zu 3.

Wer momentan in Silberaktien investiert ist, der ist sehr gut beraten, sich auch noch mit der Frage zu beschäftigen, ob wir kurz vor einer neuen Bankenkrise, einem Lehmann 2.0 stehen und welche Auswirkungen es auf die Minenaktien geben könnte?

Es ist müßig darauf hinzuweisen, dass der XAU Index in 2008 als Frühindikator versagt und keinen Hinweis auf den extremen Einbruch der Minenwerte geliefert hat.

Auch für den steilen Anstieg des Silberpreises, der im August 2010 begonnen und im April 2011 zunächst mal abrupt beendet wurde, lieferte  der XAU in der Nachschau keine vorlaufenden Signale.

Im Sommer 2010 stand Silber bei 17,5 $ und der XAU bei 170 Punkten

Heute  steht Silber bei 35 $ (+100%) und der XAU bei 195 (+ 15 %).

Auch von einem Hebel findet sich keine Spur.  Vor Lehmann stand das XAU: Silber Ratio bei 10, am Höhepunkt des  deflationären Schocks bei 7 und heute bei 5,5

Ich habe wenig Ahnung von Charttechnik. Kann aber weder in dem Verlauf des XAU- noch des HUI Index einen positiven Trend  erkennen, der  bald umkehren könnte, denn im Verhältnis zum Silberpreis sind diese  beiden Indexe  bereits eingebrochen.

Wie stellt sich das Bild bei ausgewählten Aktien dar? Die meisten Schwergewichte haben sich ähnlich wie der XAU entwickelt (Beispiel: Newmont Mining) oder  schlechter (Beispiel: Coeur d´alene). Als Investor war man also gut beraten, sich auf  handverlesene  Silberminen zu konzentrieren. Hier einige Beispiele:

Wert                              Kurs Sommer 2010                     Kurs heute                  Gewinn

Silver Wheaton                        20   $                                           34,1  $                  70 %

Garibaldi Res.                            0,13 $                                          0,36 $                177%

Aurcana Corp.                             0,3 $                                           0,66 $                120 %

Wildcat Silver                              0,5 $                                            2,2 $                  340 %

Revett Minerals                           1,5  $                                            4,3 $                 180 %

Auch diese kleine Liste vermittelt keine neuen Erkenntnisse, denn dass man mit Juniorproduzenten und Explorern mehr Geld als mit Big Caps machen kann ist allgemein bekannt. Ein Hebel auf die  aktuelle Silberkursentwicklung   lässt sich  bisher  nur für die Small Caps feststellen.

Anfang Mai lieferte das XAU: Silber Ratio ein Kaufsignal und wenige Tage später durchbrach der XAU Index die 200 Tageslinie nach unten, lieferte also ein Verkaufssignal. Jetzt schauen Sie sich aber mal den XAU Verlauf im ersten Halbjahr 2010 an. Da lieferte der Index permanente Verkaufssignale, indem er  die 200 Tageslinie mehrfach nach unten durchbrach und etliche  Charttechniker aus diesem Muster auf fallende Kurse schlossen.

Es muss festgestellt werden: der XAU lieferte weder vor Lehmann ein Warnsignal, noch taugte er als vorauseilender Indikator für den Silberpreisanstieg in der zweiten Hälfte des Jahres 2010. Mir gelingt es nur  zwei nachhaltige Trends aus den obigen Charts abzulesen. Erstens: Silber befindet sich immer noch in einem intakten Aufwärtstrend. Zweitens: seit dem Sommer 2010 liefert der XAU eine sehr  schwache Performance ab.

Der amerikanische „The Speculative Investor“ weist darauf hin, dass der Barrons Gold Mining Index in 1980 erst im Oktober seinen  Höchststand erreichte, also etwa 10 Monate später als der  Goldpreis.  Dies zeigt, wie irrational Märkte sein können.

     Chart: BGMI Index von 1937 bis heute

Mit aktuell 1456 Punkten steht der BGMI nur rund 10 % über seinem 1980er Höchststand und hinkt damit auch der Goldpreisentwicklung hinterher.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich die Schuldenkrise verschärfen und Gold an Tauschwert gewinnen wird. Ob es aber – angetrieben durch die Notenbanken- zu weiter steigenden Aktienkursen oder gar zu einem „Crack up boom“ kommt oder ob wir bald ein Lehmann 2.0, also massiv  einbrechende Märkte, erleben werden,  darüber gibt es geteilte Meinungen.  Verlassen kann man sich allerdings darauf, dass Gold und Silber echtes Geld sind und sich das von den Notenbanken  in Umlauf gebrachte Kreditgeld  als Falschgeld herausgestellt hat. Gutes Warengeld  in schlechtes Kreditgeld umzutauschen macht m.E. wenig Sinn. Genauso wenig Sinn macht es jetzt noch den DAX oder den Dow zu kaufen, denn wer auf eine Hyperinflation spekuliert ist mit „echtem Geld“ besser versichert.

Was aber immer Sinn macht ist, gegen den Strom  zu schwimmen. Übersetzt auf die Minenaktien heisst dies, dann kaufen wenn andere verkaufen. So eine Chance wie Ende 2008 werden wir  in 2011 aber wahrscheinlich nicht mehr sehen.

Im Moment ist  der Markt verängstigt. Grundsätzlich ein guter Einstiegspunkt. Wer jetzt, nachdem die  sogenannte „Silberpreisblase“ geplatzt ist, Minenaktien kauft verhält sich antizyklisch. Sobald Silber wieder über 50 $ steht, steigt die Masse  ein, dann ist es mit fallenden Kursen vorbei. Langfristig orientierte Investoren können wenig falsch machen, wenn sie  jetzt kaufen.

Das Restrisiko  eines deflationären Schocks in der zweiten Jahreshälfte ist da, bleibt aber unkalkulierbar. Kalkulierbar  ist dagegen die ansteigende Nachfrage nach physischem Silber. So erwartet beispielsweise die „Münze Österreich“ in 2011 eine Umsatzsteigerung mit Silberunzen  von 36 %. Diese Nachfrage  wird auch die Umsätze und Gewinne der Silberminen steigern und  deren Kurse antreiben.

Ein zweites Restrisiko ist das politische. Die meisten Staaten sind pleite. Deswegen besteht nicht nur in Südafrika das Risiko der Enteignung.  Am besten ist man in Kanada aufgehoben. Erstens spielt in Sachen Minenaktien dort die Musik und zweitens hat Kanada  das relativ geringste Risiko. Dies schützt den Akti0när allerdings  keinesfalls vor einem denkbaren „Lastenausgleich“ im Rahmen einer kommenden „Reform“  unseres Falschgeldsystems.  Da man die in Aktien „gelagerten“ noch nicht „ausgegrabenen“ Unzen,  nicht  so wie die bereits geförderten oberirdischen Bestände vor dem Zugriff der Staates durch erneutes „vergraben“ schützen kann, lässt sich das staatliche Risiko nur umgehen, wenn man rechtzeitig vor einem offiziellen Staatsbankrott aus- oder gar nicht erst einsteigt.

Wer schon drin ist oder noch einsteigen will, der ist gut beraten, sich auf Juniorproduzenten und Explorer, die auch im kanadischen Toronto   gehandelt werden, zu konzentrieren.

Wir werden noch  in 2011 einen Goldpreis über 1600$ und einen Silberpreis über 50$ sehen. Selbst wenn das -langfristig bei 1:10 stehende-  XAU: Silber Ratio noch mal unter 5 fallen sollte, ist das Abwärts- viel kleiner als das Aufwärts- Potential.

Ein Marksegment mit einem besseren Chance/Risiko Verhältnis zu finden, dürfte deshalb nicht sehr  einfach sein.