Auszug aus dem Silberkurs Ausgabe Oktober 2013

Zur Lage der Märkte

Der NSA Skandal hat uns alle davon abgelenkt, dass unsere Mutti einer europäischen Bankenunion zugestimmt hat. Wir werden also noch mehr für Europa zahlen und uns an eine hohe Inflation (sprich Geldentwertung) gewöhnen müssen.

Die deutsche Staatsverschuldung beträgt offiziell 2,2 Billionen Euro, aber mit der impliziten Verschuldung in Wiklichkeit über acht Billionen Euro. Dazu kommen noch Haftungen für die bankrotten EU-Staaten von rund 1,2 Billionen Euro.
Schäuble hat inzwischen zugegeben, dass die vorhandenen Schulden niemals getilgt werden. Die Zinslast werden also noch unsere Kindeskinder tragen müssen, wenn es zu keiner Währungsreform kommt. Deutschland ist hoch verschuldet und braucht ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent, um keine neuen Schulden machen zu müssen. Die Prognose von 0,8 Prozent Wachstum bedeutet aber, dass Deutschland auch weiterhin Schulden machen muss. Diese Schuldenpolitik kann nur im Desaster enden. Die Ungleichgewichte zwischen ungedecktem Geld und realen Werten können nicht mehr schmerzfrei abgebaut werden. Die Endphase des unseriösen „Nach-Bretton-Woods“- Währungssystem hat begonnen.
Es steht viel mehr auf dem Spiel als nur unser Geldsystem. Unser geborgter Wohlstand wird zusammenbrechen. Stellen Sie sich darauf ein, dass der Staat seine Leistungen kürzen und die Steuer- und Abgabenlast weiter anheben wird.

Die Menschen suchen Sicherheit beim „Vater“ Staat, aber der ist pleite und kann nur das umverteilen was er uns vorher weggenommen hat.

Mit einer expansiven Geldpolitik wurden keine Probleme gelöst, sondern Spekulationsblasen an den Aktien- und Rentenmärkten erzeugt und diese Blasen werden platzen.

„Die Fundamentaldaten der Wirtschaftsräume sind weit jenseits dessen, was die Anlagepreise derzeit zeigen.“.
„Wenn die Wachstumswende zum Besseren ausbleibt, dann drohe die Supernova“

Diese beiden Sätze stammen vom Pimco-Chef El Erian.

Der Dax steht auf einem Allzeithoch. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass solche Marken noch nie ein guter Zeitpunkt waren, um in einen Markt einzusteigen. In Zeiten hoher Bewertung lohnt es sich, auf ein günstigeres Chance-Risiko Verhältnis zu warten.
Die Inflationspolitik wird nicht ewig dauern. Die Zinsen an den Rentenmärkten steigen derzeit. In den letzten vier Monaten stieg der Zinssatz für 10 jährige US-Staatsanleihen von 1,6% auf 3% nach oben. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Manipulation des Zinsniveaus durch die Zentralbanken funktioniert. Die Rentenmärkte sind ein wichtiger Indikator für den Zustand des Geldsystems. Sollten die Zinsen weiter steigen ist dies ein Hinweis auf die schwindende Macht der Zentralbanker.

Ein Satz zum NSA Skandal und unseren „Volksvertretern“
:

Politiker haben keine Angst vor großen Schuldenbergen, denn die Konsequenzen, sprich Zinslasten, werden zukünftigen Generationen aufgebürdet. Politiker haben auch keine Existenzsorgen, denn sie können per Gesetz selbst über ihr Einkommen bestimmen und leben dadurch in einer anderen Welt als wir normale Bürger. Politiker haben aber Angst vor dem Verlust ihrer Macht, deshalb werden sie nicht verhindern, dass der normale Bürger auch weiterhin überwacht und kontrolliert wird.

Zu den Edelmetallen

In dem jetzigen Stadium des Kreditgeld- Booms gibt es keine sicheren Häfen und keinen schmerzfreien Ausgang, aber mit Gold und Silber können Sie sich vor Inflation, einem Staatsbankrott und einem Crash des Finanzsystems schützen. Die Edelmetalle sind keine Zahlungsversprechen und keine Forderungen gegen eine Bank, die gezypert werden können. Wer glaubt, dass uns eine Phase höchster Inflation erspart bleibt, der irrt. Die Geschichte zeigt, dass das Vertrauen der Massen in das Papiergeld jederzeit kippen kann und dann geht das Finanzsystem sehr schnell über die Wupper. Es gibt auch keine andere Lösung als den Crash, denn eine ordentliche Tilgung der Schuldenberge ist nicht mehr möglich. Unser Wohlstand ist nur geliehen. Die große Hausse bei Gold und Silber liegt noch vor uns. Wenn es zu der unvermeidlichen Währungskrise, die sich nicht auf den Euroraum beschränken wird, kommt, dann werden die Massen in Gold und Silber flüchten wollen. Sobald nur ein Bruchteil der Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren ein wenig Gold und Silber kaufen will, werden die Edelmetalle explodieren. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie drin sein und können darüber nachdenken Gewinne Ihrer Edelmetalle in andere Sachwerte umzutauschen.
An den Aktienmärkten gibt es eine Party und bei den Edelmetallen ist Pessimismus angesagt. Aus der kontrazyklischen Sicht deutet dies darauf hin, das wir vor großen Bewegungen stehen. In den letzten Jahrzehnten fanden die großen Anstiege bei den Edelmetallen immer im Zeitraum Ende Oktober- Ende April statt.

Minendepot

Das Depot enthält 37 Werte mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf Silberproduzenten. Die Volatilität des Minendepots liegt in den vergangenen 250 Tagen bei 37 %. Dieser hohe Wert spiegelt das hohe Risiko dieser Anlageklasse wieder. Nur 4 Werte liegen im grünen Bereich: Silvercrest; Franco Nevado, Tahoe Res. und Arian Silver.
Von einer „Performance“ ist das Depot seit 2012 weit entfernt. Der einzige Trost: der XAU als Benchmark hat sich genauso schlecht entwickelt.

Auch hier gilt: wer die kommende Rallye mitmachen will, sollte jetzt voll investiert sein.

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In Silber investieren: wie, wann und warum?

Der steile Anstieg des  Silberpreises auf 49 USD pro Feinunze  wurde im April 2011 gestoppt und es folgte eine scharfe Korrektur; die im  Sommer 2013 bei 19 USD ihren Boden fand. Wer sich den o.a. Langfristchart ansieht, stellt fest, dass es sich wirklich nur um eine zu erwartende Korrektur handelte. Vergessen Sie daher alle Aussagen von sogenannten Experten, die vom Platzen der Gold und Silberblase sprechen.

silber-usd

Die Fundamentalanalyse spricht für weiter steigende Edelmetallpreise und weil das Gold/Silber Ratio mit derzeit 1 : 61 etwa 4 mal höher als das natürliche Verhältnis von 1:15 zwischen diesen beiden edlen Metallen ist, sind die Chancen für Silber wesentlich größer als die für Gold.

Steigt die Geldmenge, dann steigen die Edelmetalle

Der Goldpreis ist eine Art  Hebel auf die Entwicklung der Geldmenge und der Silberpreis wird in den kommenden Jahren  den Goldpreis outperformen

Bereits im 19. Jahrhundert: schrieb der Nationalökonom Ricardo David

“Die Erfahrung lehrt uns, dass kein Staat und keine Bank jemals die unbeschränkte Möglichkeit der Papiergeldausgabe besaß, ohne sie zu mißbrauchen“.

Der US Dollar hat seit 1913 94 %  seiner Kaufkraft verloren. Wer im Euro investiert  ist, verliert aufgrund der Null-Zinspolitik derzeit jährlich 1,9% an Kaufkraft.

Bad Bernanke, der Chef der  Federal Reserve widersetzte sich mit der jüngsten Entscheidung  den Erwartungen,  die Monetarisierung der Schulden zurückzufahren   und verschob damit  die Beendigung  sogenannten der Quantitativen Lockerung (QE)  auf unbestimmte Zeit. Gold und Silber reagierten sofort und  schossen in die Höhe.

Neben der Geldmengenpolitik, gibt es aber noch einen weiteren, fundamentalen Grund, warum man jetzt in die Edelmetalle und nicht in Aktien oder Immobilien gehen sollte und das ist die bewährte „ 3 Speichen Regel“.

Stellen Sie sich ein Rad mit 3 Speichen vor und schon haben Sie das älteste und erfolgreichste Investitionskonzept vor Augen. Eine Speiche steht für Aktienund Anleihen, die zweite für Immobilien und die dritte für Edelmetalle. Bis 2000 war die Aktienspeiche oben, dann fielen die Aktien und die Edelmetall- Speiche stieg nach oben. In der Vergangenheit galt für das Profitziel von unten nach oben der Faktor 30. Im Jahre 2000 stand Silber bei ca. 5 $ je Unze x 30 = 150 $ je Unze, nach der 3 Speichen – Regel liegt das Ziel für Silber also auch im Bereich von etwa 150 $ je Unze.

Mit Aktien  ist in den nächsten Jahren kein Geld zu verdienen ist. Der Dax wurde durch die  überschüssige Liquidität (Geldmengen) auf ein Allzeithoch getrieben .Die Welt blickte im Sonner nach Syrien, aber  Indien und China könnten sich bald als die größeren Probleme für die Welt darstellen, denn auch Asien schlittert in die Schuldenkrise. Die indische Rupie hat seit Mai über 20% abgewertet. Wenn die Wachstumsstory der Schwellenmärkte sich als hohles Gerede herausstellt, werden die weltweiten Aktienmärkte einbrechen.

Auch Anleihen und Immobilien sind zu teuer. Wenn die Zinsen steigen und das ist nur eine Frage der Zeit, werden diese Märkte einbrechen.

Die Staatsverschuldung der USA hat inzwischen  die Marke von 100% des BIP überschritten. Diese Schuldenlast ist auf die Dauer nicht zu tragen. Die Zinsen 10 jähriger US – Staatsanleihen sind von 1,6 % im Mai auf 2,8% im August gestiegen. Vieles spricht für weiter steigende Zinsen. Wenn die Anleihen – Blase platzt, wird man nicht so wie im Jahr 2008 schnell reagieren können. Das geldpolitische Pulver zum abfedern wurde verschossen, jetzt bleibt nur noch eine Lösung: die Bereinigung der Krise in einem tiefen Tal der Tränen.

Nicht nur in Asien oder den USA, auch in Europa wird diese Entwicklung zu enormen Vermögensverlusten führen.

Dazu kommt noch, dass wir nach der Wahl vom 22.9.13 mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderen Eingriffen des Staates in unsere Taschen rechnen müssen. Rechnen Sie vorsichtshalber mit dem Schlimmsten (z.B.  Zwangshypotheken oder Sonderabgaben auf größere Vermögen). Gold und Silber, das außerhalb des Bankensystems gelagert wird, sind in solchen Zeiten ein unverzichtbares Basisinvestment.

Die Mehrwertsteuererhöhung für  Silbermünzen von 7% auf 19% ist bereits für den 1.1.2014 beschlossen. Ein weitere Grund, noch in 2013 seine Euro, die man in 2014 nicht  für andere Zwecke braucht,   in Silbermünzen  zu investieren.

In Gesprächen mit Investoren, die nicht nur ein paar Tausend Euro, sondern größere Summen  unterbringen wollen, höre ich beim Thema Silber immer wieder das Lager- Argument. Nicht jeder hat einen Garten und nicht jeder will sein Silber vergraben.

Für größere Summen empfehle ich daher einen “ Drittel – Mix “ bestehend aus

–           Münzen  gelagert im unmittelbarem Zugriff

–           Edelmetall in großen Barren, physisch gelagert in der Schweiz , wobei hier

auch  ein Fonds oder  eine Einkaufsgemeinschaft in Betracht kommen

–           Minenaktien

Das man sein Vermögen  nicht in einen Banksafe legen sollte, liegt auf der Hand, denn der Staat kann jederzeit Zugriff darauf nehmen und  den Inhalt besteuern oder beschlagnahmen.

Wer sein Silber also weder in den eigenen vier Wänden, noch im Tresor einer  Bank lagern will,  der hat  beispielsweise noch die Möglichkeit ein  Schweizer Zollfreilager zu nutzen. Dies hat weitere Vorteile. Für den Investor  fällt die MwSt. weg, solange das Silber in einer sogenannten Freihandelszone lagert.

Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, nach Zürich zu fahren und sich dort einen Lagerraum anzumieten. Diese Dienstleistung kann man in Verbindung mit weiteren Vorteilen “outsourcen“ indem man sich  einer Einkaufsgemeinschaft anschließt. Dadurch entstehen natürlich Kosten, die aber durch die Einkaufsvorteile einer solchen Gemeinschaft weitestgehend kompensiert werden können. Die Fondsvermittlung24.de wirbt beispielsweise damit, dass Anleger beim Kauf von Goldbarren einen Einkaufsvorteil von bis zu 18% und bei Silberbarren sogar bis zu 37% gegenüber dem direkten Erwerb bei einem Edelmetallhändler erzielen.

Last but not least bleibt noch die hoch  riskante Investition in Minenaktien.

Diese Küche ist sehr heiss und nur für Anleger geeignet, die auch einen Totalverlust verkraften können.

Das von mir geführte Silber-Minendepot hat im Juni  2013  seinen bisher tiefsten Stand erreicht und erholt  sich seit August. Die Bodenbildung ist abgeschlossen.  Das politische Risiko einer Vermögensabgabe (auch  auf Aktienbesitz) wird nach der Bundestagswahl steigen. Ein Depot, z.B. in Kanada Bereich dürfte in einem solchen Fall zwar keine optimale, aber immer noch eine bessere Lösung als ein Depot in Euroraum sein. Wer konservativ in die Silberaktien investieren will, der sollte sich z.B. Werte wie Pan American Silver,  Silver Wheaton  oder Silver Standard anschauen.

Gerhard Nadolny im September 2013

www.diesilberseite.de

Disclaimer: Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Bericht ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe §34b WpHG.

Edelmetalle und Minen haussieren

nach der EZB Entscheidung für eine unbegrenzte Staatsfinanzierung durch die Gelddruckmaschine sind unsere goldenen und silbernen Wertespeicher  aus dem Sommerschlaf aufgeweckt worden.
Silber notiert bei 33,6 ( heute bisher + 2,7%) und jetzt ist der Weg bis etwa 37.5 USD frei.
Auch die Minenaktien haussieren. Der XAU ( heute bisher +3,3%) steht knapp unter 180 und der HUI über 485 Punkte ( heute +3,2%)

Die Stimmung vieler institutioneller Rohstoff-Investoren hat sich nach dem negativen Sentiment der vergangenen Monate verbessert, aber deren Cashquoten sind immer noch hoch

Etliche Minenunternehmen haben derzeit die niedrigste Bewertung seit Beginn der Rohstoffhausse , was zu einer “Explosion” bei diesen Minenaktien führen könnte.

Neben den niedrige Bewertungen sprechen die steigenden Gewinne und Dividenden der Unternehmen für höhere Kurse .

Die Aussichten für Gold, Silber und deren Aktien sind aber vor allem wegen des Gelddruckrausches der Notenbanken sehr positiv zu beurteilen.

Viele Werte unseres Musterdepots haben heute eine wunderbare Rally hingelegt. 3 Beispiele Apogee + 24,24 %, Freeport +6,66 % oder Soltoro + 7,6%.

Wer noch immer auf günstige Schlußverkaufs- Kurse wartet, für den ist der Einstieg in Edelmetall heute deutlich teurer geworden.

Warum Sie in Silber investiert sein sollten.

 

Grafik 1: Silbervorräte in Jahren nach Produktionsländern

Entgegen vieler “Hartgeld” Investoren, sehe ich in physischem Silber viel mehr  als nur  ein Rettungsboot für die Schuldenkrise oder die Hyperinflation. Meine Investitionsentscheidung, welche ich u.a.  Anfang 2008 in dem Artikel „ Warum Silber kaufen” (http://www.silber.de/warum_silber_kaufen.html) begründete, beruhte schon damals auf der uns ins Haus stehenden Silberknappheit.

Die vorstehende Grafik zeigt uns, für wie viele Jahre, basierend auf den aktuellen Produktionsmengen,  die nachgewiesenen Vorräte noch reichen.  Innerhalb der nächsten  10 Jahre  gehen Kanada, China und Mexiko die Silbervorräte aus. Dadurch werden 9000 Tonnen (289 Millionen Unzen) der jährlichen Versorgung aus dem Markt genommen. Das ist eine satte 40%ige Abnahme des derzeitigen Minen- Angebotes!

Und die Angebotsverknappung wird durch die steigende Nachfrage in den kommenden 10 Jahren noch verstärkt werden.

Grafik 2: Jährliche Produktionsmenge in Tonnen pro Land

Die Grafik zeigt die möglichen Auswirkungen wahrscheinlicher Exportbeschränkungen. So könnte alleine China, welches heute noch 60 % seiner Silberproduktion exportiert, aber nur noch Vorräte für etwa 10 Jahre im eigenen Land hat, mit Export- Restriktionen eine Preisexplosion auslösen.

Grafik 3: Nachgewiesene Reserven in Tonnen je Land.

Die Entwicklung einer neuen Mine ist ein sehr  riskantes und langfristiges Projekt. Von den ersten Bohrungen bis zum tatsächlichen Produktionsstart  dauert es ca.10 Jahre oder länger. Es ist Unsinn innerhalb der kommenden 10 Jahre auf neue Produktionsstätten für  physische Silber Versorgung zu hoffen.

Grafik 4: Jährliche Silbernachfrage in Tonnen

Der Bedarf an physischem Silber steigt seit 2001 um durchschnittlich etwa 550 Tonnen pro Jahr. Der Preis ist in diesem Zeitraum  fast um das 10 fache gestiegen.

Selbst bei der  sehr konservativen  Annahme, dass die Silberminenproduktion der kommenden 10 Jahre  weiterhin  auf dem Niveau von  2012  (23.800 Tonnen bzw.765 Mio. Unzen / Jahr) bleibt, genügt alleine schon die seit Jahren linear ansteigende physische Nachfrage der Industrie und der Investoren, um einen physischen Silbermangel zu erzeugen.

Mein Fazit:

Wir stehen einer ca. 40%igen Angebotsverknappung bis zum Jahr 2012 gegenüber und haben  „Peak Silver“, also den Höhenpunkt der Produktion,  kurz vor uns.

Es braucht weder Inflation, noch chinesische Exportbeschränkungen, um das historische Gold: Silber Ratio von 1: 15 wieder zu erreichen.

Wir brauchen nur Geduld, denn “Peak Silber” wird den Preis einer Unze in den kommenden Jahren dreistellig werden und die Kurse von  Silberminen  explodieren lassen.

Bringt uns die kalte Sophie einen Deflationsschock?

Die frostigen Heiligen  zerstören bekanntlich das was der Frühling gebracht hat. Gilt in diesem Jahr  diese alte Bauernregel auch für den Edelmetall Markt? Anfang Mai ist der HUI Kurs  überhaupt nicht hui, sondern  pfui.

Der Abstand zur 200 Tages Linie ist auf einem 3 Jahres Hoch; das Potential war selten größer.

Gäbe es keine Spielverderber unter den sogenannten „Experten“, die permanent vor einem Deflationsschock raten und ihren  Kunden sogar empfehlen, ein Teil des Geldes in Absicherungs-Zertifikate zu investieren (also Gold und Silber zu“ shorten“)  dann müsste man jetzt seinem Juckreiz in den Fingern nachgeben und seine Investitionsquote auf 100 % hochfahren

Aber wer sich anschaut, mit welchem  Hebel  vor allem  europäische Banken unterwegs sind, der kann  zu Recht Angst bekommen. Dazu muss er auch gar nicht bis nach Spanien gehen. Die Zahlen aus Deutschland sind schwindelerregend genug. Gemäß dem  Institut für Wirtschaftsforschung benötigen die deutschen  Banken 147 Milliarden Euro an frischem Kapital. Sie sind völlig unterkapitalisiert und mit einem Hebel von über 30 auf ihr Eigenkapital in den Märkten.  Als Lehmann in 2008  kollabierte war sein Hebel  ebenfalls  30:1.  Wer sein Depot absichern will, der sollte keine Edelmetalle, sondern  europäische Banken shorten.

Die Zentralbanken stehen vor der Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie montetarisieren alles und erzeugen so Hyperinflation oder sie lassen die Banken  deflationär kollabieren und dann haben wir „Game Over“.

Man muss kein Insider sein, um zu erkennen, dass die EZB als  ein Teil des Systems alles tun wird, um das System zu stabilisieren und einen deflationären Kollaps zu verhindern.

Ein weiteres Indiz dafür, dass wir vor keinem deflationären Schock stehen, sind die  Frühindikatoren aus der Wirtschaft. Der Wert des  globalen  Einkaufmanagerindex  liegt im April mit 51,4 über der Expansionsschwelle von 50. Auch die Einkaufmanagerindices aus den Schwellenländern trotzen den Pessimisten.

Zwar lässt  die Inflation  in der Eurozone noch auf sich warten und  auch die Kreditvergaben an private Haushalte  sind auf einem Tiefpunkt, aber  die Euro- Geldmenge steigt wieder an. Seit 1980 ist die Geldmenge M3 in den 34 OECD Staaten über 3mal höher als die Wirtschaftsleistung  angestiegen.

Die Mathematik (E-Funktion)  liefert uns die absolute Gewissheit, dass unser Papiergeldsystem endlich ist. Die einzige offene Frage lautet: wann ist das Ende erreicht. Die Volkswirtschaften im Euroraum haben bereits eine Verschuldung erreicht, bei der sie  nicht mehr in der Lage sind, die Schuldzinsen zu bedienen. Es gibt es nur noch die Möglichkeit, alte Zinslasten mit neuen Schulden  zu zahlen, was wiederum neue Zinslasten erzeugt. Dadurch entsteht eine  Verschuldungsspirale, welche am Ende  zu  einer „Währungsreform“  führen muss.

Bisher war man bei jedem „Haircut“ mit Sachwerten besser gestellt als mit Papiergeld. Deshalb bin und bleibe ich b.a.w. ein Silberbug.

Wer sich den  Silberpreis seit Ende 2009 (siehe vorstehenden  Chart) genau anschaut, der sieht  einen steilen  Preisanstieg von $15 auf 50$  (x 3,3) vom Frühjahr  2010  bis zum April 2011 und seitdem Mai 2011  eine  lange Seitwärtsbewegung.

Der Anstieg  vom Ende April über 31 $ erzeugte Hoffnung, dass der massive Widerstand bei 35 $ bald angegriffen wird. Aber derzeit haben „kalte Heilige“ wieder  die Oberhand und prüfen unsere Geduld.

Sobald der Keil, den der Silberkurs ausgebildet hat nach oben durchbrochen und vor allem die 35 $ geknackt sind, steht uns eine Anstiegsphase bevor, die über das 3-fache hinausgehen sollte. Silberkurse  über 100 $ sind deshalb  für das Jahr 2013 alles andere als unwahrscheinlich.

 

Gerhard Nadolny

Im Mai 2012

www.diesilberseite.de

Disclaimer:

Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Bericht ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe §34b WpHG

Wette gegen die Commerzbank auf den Silberpreis

Guten Morgen,
ich habe heute am 28.3 gegen 9 Uhr  für das Silberminendepot (siehe www.diesilberseite.de)  ein Knock out Produkt : Best Turbo Bull der Coba , WKN:  CK7Y6Z gekauft.  (www.zertifikate.commerzbank.de/Products/ProductSearchAdvanced.aspx?pc=42&c=48 )
Gekauft wurden 1500 Stück zum Preis von 0,62/Stück insgesamt für 930 Euro.
KO Schwelle 31,75 USD !
Dies ist , bei einem Hebel größer 35, absolut gezockt, und ich bin mir bewusst, dass ca. 80% dieser Wetten verloren gehen.
Setzen Sie- wenn überhaupt- für solche Wetten nur “kleines” Spielgeld ein ( max 3 % ihres Depots) und nur Geld, welches Sie ohne große Schmerzen abschreiben können. Ein Totalverlust ist hier sehr wahrscheinlich.

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Silberaktien sind der bessere Vermögensschutz

Darf ich Ihnen zunächst  10 Thesen nennen, die Sie mir „abkaufen“ sollten, bevor Sie weiterlesen:

  1. Jeder „Experte“  will ihnen irgendwas verkaufen
  2. Kein „Experte“  kennt die Zukunft und kein Datenfriedhof ist eine Glaskugel
  3. „Fallende Messer“ eröffnen im Silbermarkt große Chancen
  4. Zwischen dem Silberpreis und der Geldmenge gibt es eine positive Korrelation
  5. Silber hat mehr Potential als Gold und Minenaktien mehr als Silber
  6. Minenaktien  sind liquide Sachwerte und erhalten die Kaufkraft
  7. Silberminen erzeugen Produkte, für die es eine steigende Nachfrage gibt
  8. Der Bauch weiß mehr als der Kopf
  9. 90% des Erfolges ist Vorbereitung

10. Wer anderen hinterherläuft, bekommt nur das, was diese übrig lassen

Zugegeben dies sind nicht nur Thesen, sondern auch Allgemeinplätze. Aber für mich sind es vor allem  Hilfen im täglichen Dschungelkampf um neue Erkenntnisse und Informationen.  Zu jeder These und jedem Zukunftsszenario werden heute -vor allem im Internet- völlig konträre Meinungen veröffentlicht und begründet. Der eine „Experte“ sieht den Dax in 2013 näher bei 20.000 als bei 2000 Punkten, der  andere den DOW auf 7000 fallen.  Ein französischer „Think Tank“ sieht die Zukunft des Euros rosarot, ein österreichischer Hartgeld „Experte“ beschwört fast täglich dessen Untergang. Ein amerikanischer Investor sieht das Gold /Silber Ratio  auf 1: 16 fallen, aber eine deutsche Commerzbank hält ein Verhältnis von unter 30 für unwahrscheinlich.  Und dann gibt es noch einen Experten, der seine Meinung im Januar um 180 Grad änderte  und Gold nun in einen „Major uptrend“ (primären Aufwärtstrend) sieht.

Die Meinung eines „Experten“ kann man nur dann gewichten, wenn man seine Interessen kennt. Z.B.: eine Bank, die  kein Interesse an echtem Geld hat, wird sich dafür auch nicht stark machen.

Wenn Fakten und „Experten“  verwirren, dann hilft   der Bauch, er besitzt Zugang zu Informationen, die nicht offen auf dem Tisch liegen, schützt   vor Gier und warnt vor  Fehlentscheidungen. Deshalb befragte ich seit vielen Jahren regelmäßig meinen Bauch, was er von Silber und dessen Aktien hält, und bislang hat er noch immer mit einem guten Gefühl geantwortet. Also bleibe ich entspannt und bereite mich auf weitere Investments vor.

Eine gute Vorbereitung  ist es,  sich die   Fakten und Argumente  aufzuschreiben.  In Bezug auf Silberaktien  fällt  mir spontan Folgendes ein:

–          Wenn  Investoren aus Geldwerten flüchten, gibt es einen Run auf Sachwerte

–          Unsere Probleme werden derzeit mit der Geldruckmaschine bekämpft

–          Der unvermeidliche Abbau von Schulden wird  schmerzhafte  Wertverluste bringen

–          In Zusammenhang mit der Eurokrise könnte es zu einem  „Lehmann 2.0“ kommen

–          In Zusammenhang mit dem Iran Konflikt könnte der Ölpreis explodieren

–          Knappe  Kredite werden den Wert von fremdfinanzierten Immobilien drücken

–          Immobilien sind illiquide und können umfangreich besteuert werden

–          Staatsanleihen haben eine  Blase gebildet, die jederzeit platzen kann

–          Papierwerte können zusammen mit  Banken, Fonds und Versicherungen  untergehen.

–          In der 1929er Krise sind  Standardaktien massiv gefallen  und Edelmetallaktien gestiegen

–          In den inflationären 70er Jahren stieg Silber von 1,25 auf 50 $ ( + 4000 %)

–          Die Marktkapitalisierung von Goldminen betrug  1981 ca. 26%, heute sind es unter    2%

–          Das Marktkapitalisierungsratio  Gold/Silber  betrug  1975 ca. 23,  heute sind es  ca. 120

–          Der DAX ist  seit 2000  von 8000 auf derzeit ca. 6780 Punkte gefallen

–          Das Dow Jones Silber Ratio lag 1980 bei 23, heute liegt es bei 380

–          Der HUI ist  seit 2000 von 35 auf derzeit ca. 550 Punkte gestiegen

–          Das HUI / Silber Ratio war an seinem  Höhepunkt über 25, heute liegt es bei 6

Das Fazit dieser Liste liegt auf der Hand.

  1.    Sachwerte schlagen Geldwerte
  2.    Immobilien schlagen Aktien
  3.    Edelmetallaktien schlagen Standardaktien

Im Prinzip ist es also recht einfach, sich eine Meinung zu bilden. Natürlich muss diese gefestigt sein, denn wer kann schon sagen, ob nicht noch mal ein Ausverkauf an allen Aktienmärkten – nach dem Muster von 2008-  veranstaltet wird.  Zittrige und vorsichtige  Hände, die dann verkaufen oder per “Stopp -loss „ aus dem Silberaktien -Markt geworfen werden haben zwar billig eingekauft, aber noch billiger verkauft.  Als Anlass für einen zweiten Deflationsschock bietet sich die Eurokrise, z.B. ein ungeregelter Staatsbankrott Griechenlands oder eine Verschärfung der Lage in Portugal,  an. Der Finanzelite kämen massiv fallende Kurse entgegen, denn dann hätte sie nochmal die Gelegenheit, vor der großen Hausse billigst einzukaufen. Wer bei diesem  denkbaren Szenario mitspielen will, darf seine Investitionsquote noch nicht auf 100 % hochfahren, sondern muss noch Cash Reserven vorhalten.

Da  sich aber auch niemand darauf verlassen sollte, dass  die Kurse der Minenaktien noch mal deutlich  fallen, bevor sie extrem steigen, muss man gleichzeitig aber mit dem größten Teil seines Geldes  im Spiel bleiben.

Die letzten drei Rohstoff – Haussen  liefen über einen Zeitraum von 17 Jahren. Der derzeitige Bullenmarkt ist etwa 12 Jahre alt. Den Höhepunkt des HUI  Minenaktien Index haben wir noch nicht gesehen. Die Manipulationen des Silbermarktes erhöhen die physische Nachfrage und sorgen für steigenden Druck im Kessel. Das Edelmetall- Interesse institutioneller Anleger  wird durch die Finanzkrise stetig  angefeuert  und deshalb wird es in naher Zukunft  notwendig werden, Druck abzulassen. Dieser Vorgang wird dann  Silber und seine Aktien „explodieren lassen“.  Bei dieser Ankündigung handelt es sich nicht um eine Vorhersage, sondern um ein physikalisches Gesetz.

Der HUI Gold Bugs Index hat im Januar  ein „bullisches“ Muster gebildet. Der Fall zum Jahresende 2011 unter die 500 Punkte  hat sich als Bärenfalle herausgestellt. Bei 580- 600 Punkten wartet zwar ein massiver Widerstand, aber  kein absolutes Hindernis für 4 stellige Indexpunkte in 2013 oder auch später.

Wenn Sie  bei diesem Rennen dabei sein  wollen, dann wird es langsam Zeit,  in die Pferde zu investieren.

Sie müssen dies tun, bevor die Gesetze der Massenpsychologie greifen.  Wenn breite und neue Käuferschichten damit beginnen, ihr  Bedürfnis nach Sicherheit im Edelmetallsektor zu befriedigen, dann sollten Sie schon drin sein.

Wenn Sie weder selbst  recherchieren noch Börsenbriefe abonnieren wollen, dann können Sie ihr Engagement  zwar auf bekannte  Schwergewichte  wie Newmont  Mining oder Silver Wheaton  beschränken.  Damit machen Sie zwar wenig falsch, aber lassen auch etliche  chancenreiche Juniorproduzenten und Explorer  am Rand liegen. Je mehr Pferde sie im Rennen haben, desto größer sind die Chancen auf einen Siegerplatz.

Seit 2009 beschäftige ich mich mit der Suche und der Bewertung von „Rennpferden“ unter den Silberaktien. In meinem Stall (ich nenne ihn normalerweise  Silberaktien  Musterdepot) befinden sich aktuell 36 Rennpferde. Einige hatten ihren Kaufpreis schon in 2010 verdient und andere wurden ausgewechselt. Mein letzter Kauf in 2011, die Explor Resoures, hat inzwischen  über 50% Gewinn eingefahren.

Insgesamt habe ich 21.030 Euro investiert. Würde ich meinen Rennstall heute liquidieren, läge der Marktpreis bei 48.000 Euro, was einem Gewinn von 128% bzw. ca. 58 % p.a. entspricht.

Ich denke allerdings noch nicht daran, meine Rennpferde zu verkaufen, denn bisher haben sie sich nur warmgelaufen. Das Beste kommt erst, wenn Sie durchstarten. Damit rechne ich frühestens im zweiten Halbjahr 2012 oder spätestens in 2013.

Gerhard Nadolny, 05.02.2012

www.diesilberseite.de

 

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10 Gründe warum Sie jetzt Ihr Silber verkaufen und in Zimbabwe Dollars investieren sollten

1.   Die Zentralbank erzeugt keine neuen Dollars mehr. Es gibt also keine Inflation.
2.   In der Deflation werden  Rohstoffe immer billiger. Cash ist der sicherste Platz für Ihre Werte.
3.  Silber ist kein Geld. Silber ist kein gesetzliches Tauschmittel. Nur Papier ist echtes Geld.
4.  Wenn der Zimbabwe Dollar zu seinem Wert  vor  der Hyperinflation  zurückkehrt haben Sie ein gutes Geschäft gemacht. Heute bekommen Sie viele hundert Billionen Zimbabwe Dollar für nur eine Silberunze.
5.   Ein Dollar ist, auch noch in fünf Jahren ein Dollar, aber der Wert von Silber schwankt erheblich.
6.  Silber ist nicht farbig. Jedermann weiss, dass echtes Geld blau oder grün ist.
7.  Silber ist schwer und unhandlich. Papier ist viel leichter und handlicher. Niemand will ständig Silber  in seiner Hosentasche mit sich rumtragen, deshalb kann Silber nie mehr Geld werden.
8.  Zimbabwe hat die weltweit meisten, nämlich 27 verschiedene Banknoten. Dies macht es leicht, mit dem  Zimbabwe Dollar zu zahlen und  ihn zu tauschen .
9.  Der Zimbabwe Dollar ist derzeit extrem günstig.
10. JPM kann -im Gegensatz zum Silber- den Wert des Zimbabwe Dollars nicht manipulieren. Ein Dollar ist und bleibt ein Dollar.     (Satire aus)
Quelle: 10 Reasons Why You Should Sell Your Silver and invest in the Zimbabwe Currency

2011er Performance Vergleich: Gold, Silber und deren Aktien

In der ersten Ausgabe des Silberkurses 2012 habe ich die Ansicht vertreten, dass wir im Vergleich zu dem Bullenmarkt von 1970 – 1980   jetzt Anfang 1979, also etwa  ein Jahr vor dem Höhepunkt stehen und es immer  noch nicht zu spät sei, in diesen Zug einzusteigen.
Daraufhin  erhielt ich den folgenden  Kommentar eines Abonnenten:  „Mir scheint, als brauchen wir Edelmetallbugs einen langen Atem. Es würde mich nicht wundern, wenn wir – verglichen mit dem Bullmarkt von 1970/80 derzeit eher Ende 1974 wären, und eine zeitliche Korrekturphase vor uns steht, die deutlich länger wäre als in 2008/2009. Das wäre zwar nochmals eine lange Durststrecke, dann aber mit einem spannenden „Finale“ analog 1977/80.  Wäre schön, wenn ich mich irren würde  – und Ihre (…zeitliche…) Prognose eintreffen würde.“
Also ich kann nur hoffen, dass mein Abonnent daneben liegt, denn sonst müssten meine Nerven  noch eine 5 jährige Durststrecke überstehen. Ein für mich schrecklicher Gedanke.
Wegen  seiner folgenden  Aussage  würde ich es aber nie wagen, an seinem  Urteilsvermögen  zu zweifeln, denn er meinte: „Ihre Ausführungen sind sehr umfassend, gut recherchiert. Da steckt viel Mühe und Arbeit dahinter – und der Preis für das Jahresabonnement ist absolut gerechtfertigt.“
Für mich ist das Lob ein Anlass  zu analysieren, wie ein Investor  in 2011 abgeschnitten hätte, der sich an meinen Aussagen zu einem optimalen Edelmetalldepot  orientierte.
Nach meiner schon vor Jahren publizierten Ansicht, sollte man etwa 2/3 Drittel  physisches Metall und max. 1/3 Minen besitzen. Wobei ich mich dafür einsetzte, Silber über zu gewichten. Gehen wir mal von 100.000 Euro aus, die sich wie folgt verteilen:
100 TEUR Depot:  2011er  Performance p.a.  in %  +  Gewinn/Verlust in Euro
40 %  physisches Silber in direktem Zugriff      – 7,4 %                –  3.120,-
30 %  physisches Gold in direktem Zugriff      + 14,0 %               + 4.200.-
30 %  Aktien gem. meinem Musterdepot           – 1,8 %                 –   540,-
Ergebnis für 2011   per Saldo                                      + 540,- Euro

Zugegeben, mit diesem dünnen Ergebnis konnte man in 2011 noch nicht einmal die Preissteigerung auffangen. Aber nicht jedes Jahr kann so fette Erträge liefern, wie 2010 und verglichen mit allen Aktien Indizes  oder gemanagten Fonds , war das Ergebnis sogar  relativ gut, wie die folgenden Bespiele zeigen:
2011er Performance Vergleich
Aktien:  XAU Index :  – 14,7% / HUI  Index:   – 5,5 % /   DAX:   –  14,6%
Fonds:  Stabilitas Gold + Ressouren: – 26% / Noah Mix OP: – 33% / Tell Gold und Silber:   – 50%
Es war und bleibt auch- trotz der hohen Volatilität – m.E. nicht notwendig, dem Rat eines bekannten Börsenexperten zu folgen und derzeit mind. 5 % pro Halbjahr  (also jährlich  rund 10%) aufzuwenden, um seine Versicherung mittels einer Wette gegen eine Bank, abzusichern. Diese Art der  Versicherung halte ich auch weiterhin für überflüssig, selbst  auf die Gefahr hin, als „Klugscheißer“ tituliert zu werden.

Gerhard Nadolny, 2.1.2012
www.diesilberseite.de

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Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Bericht ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe § 34b WpHG

Silberkurs Dezember 2011

Im Januar habe ich mit Blick auf 2011 folgendes geschrieben:

Das Jahr 2011 wird das Jahr der Wahrheiten werden. Für den Euro, für Silber und auch für Angela Merkel, Joe Ackermann, JP Morgan und Co. Die Eurozone stellt  ein großes Risiko für die Märkte dar. Die Schwierigkeit, eine gemeinsame, nachhaltige Lösung zu finden, ist offensichtlich ein unlösbares Problem. Der jetzt  gefundene „permanente Krisenmechanismus“ ist keine Lösung, denn eine  permanente, länderweise Rettung sorgt  für  permanente Unruhe und für eine permanente Krisenstimmung im Volk.“

 Und zum Silberpreis schrieb ich: „Ich kann mir für das Frühjahr  Silberkurse über  40 USD vorstellen und danach  eine Korrektur bis in den Bereich um 30 USD. “ 

„Die Saisonalität lässt für den Sommer 2011  gute Einstiegschancen in Silberaktien erwarten, bevor sich  bis 2012 ein neues Allzeithoch, also Kurse zwischen 50 USD und 150 USD ergeben. Ob es nach einem solchen ATH dann einen erneuten Deflationsschock gibt  oder   eine depressive Hyperinflation beginnt, kann heute noch niemand sagen. Hinweise darauf wird uns die Geldmengenentwicklung liefern.“

Rückblickend war mein „Outlook“  ganz ordentlich. Die Eurokrise hat sich  zu einer permanenten Krise entwickelt. Der Silberpreis erreichte im Frühjahr Kurse über 49 USD und brach danach in den Bereich um 30 USD ein. Der XAU Minenindex hatte im Spätsommer  seinen Tiefststand bei 172 Punkten und steht aktuell rund 20 % höher.

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(http://www.diesilberseite.com/mediapool/88/881677/data/Silberkurs_Dezember_2011.pdf)