Gold, Silber und deren Minen: wie geht es in 2014 weiter?

Begonnen hat die Trendwende im Edelmetallmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2013.  Die absoluten Tiefpunkte haben wir im letzten Sommer gesehen und diese wurden im Dezember noch mal getestet. Seitdem stieg Gold von 1180 USD pro Feinunze auf aktuell 1335 USD und Silber von 18,2 USD auf derzeit 21,8 USD. Der HUI Goldminenindex stieg von 188,4 auf 243,7.

Es ist allgemein bekannt, dass die Edelmetalle sehr volatil sind. Nach extremen Baissen folgen Haussen, in denen vor allem ausgewählte Minen größte Kursgewinne erzielen.

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Der Abwärtstrend wurde im Februar 2014 beendet.  Das Überschreiten der 1300 Marke ist nach dem Goldpreis Doppeltief im Juni und Dezember 13  ein klares Hausse Signal.

Sollte der Goldpreis den Bereich von 1500 USD und Silber die 26 USD  pro Feinunze übersteigen, wovon ich für das laufende Jahr ausgehe, dann wird es sehr schnell zu massiven Kuranstiegen, insbesondere bei ausgewählten Minen kommen.

Nach dem  großen Einbruch in 2008 ist der Silberpreis von 8,3 USD bis zum April 2011 auf fast 50 USD „explodiert“, also um das 6 fache.  Der nächste große Anstieg wird Silber in den 3 stelligen Bereich führen und der HUI sowie der XAU Index werden die allergrößten Gewinne erzielen.  Ich gehe davon aus, dass man in 2014 mit den von mir handverlesenen  Silberminen ( Musterdepot des Silberbriefes), allergrößte Gewinne erzielen wird. Ich bin mir aber auch sicher, dass es nach der nächsten Extremhausse beim Silber auch wieder eine Extrembaisse geben wird und habe deshalb natürlich eine Ausstiegsstrategie vorbereitet.

Gründe für Gold und  Silber als physische Anlage

Es gibt gute Gründe, sich Gold und  Silber als langfristige Anlage  zu kaufen und es ausserhalb des Bankensystem zu lagern.

Wer beispielsweise in 2013 günstig eingestiegen ist, hat jetzt schon zweistellige Gewinne in seinen Büchern.   Obwohl der Kurs seit Mitte 2013 dynamisch ansteigt, lohnt sich eine Investition jetzt noch immer. Ein Blick auf die Schuldenkrise  verrät  warum: Experten gehen davon aus, dass sich die Staatsschuldenkrise  weiter verschärfen wird, wodurch die sicheren Häfen, also Gold und Silber massiv an Wert gewinnen werden. Edelmetalle bleiben   von Geldinflation bzw. Sachwert-Verlust verschont. Dabei ist es wichtig, sich zunächst eine Basis mit Münzen  oder Barren aufzubauen. Professionelle  Anbieter, wie z.B. der www.goldsilbershop.de  bieten transparente Preise und eine sichere Lieferung.

Minen als Katalysator im Depot.

Für mutige Investoren gibt es noch die  riskanten  Minenaktien, in die man aber  max. 33% seines Edelmetalldepots investieren sollte.

Der HUI Goldminen Index hat am 19.Dezember ein Kurstief bei 188,39 Punkten gesehen.  Danach gab es einen Anstieg um 30,8 % auf 248,43. Aktuell steht er bei 243,69.  Für die meisten Gold- und Silberminen gilt, dass sie in der zweiten Jahreshälfte 2013 ein Tief erreichten.  Wegen der Hebelwirkung fallen die Kursschwankungen höher aus als bei den Edelmetallen. Der HUI fiel in 2008 um 71 % und in 2011 um 70%.  Die letzte Hausse fand von Oktober 2008 bis zum September 2011 statt, dabei stieg der HUI um 325%, während Gold „nur“ um 181 % anstieg.

  Datum                    Investition in €               Depotwert              Gewinn in €               in %

01.04.12 21.950 41.578 19628 89,0
01.05.12 21.950 39.243 17293 79,0
01.06.12 21.950 38.461 16511 75,0
01.07.12 25.000 36.681 11681 46,7
01.08.12 25.000 36.972 11981 47,9
01.09.12 39.900 55.176 15276 38,3
15.09.12 39.900 61.605 21705 54,4
01.10.12 39.900 62.202 22302 55,9
16.10.12 39.900 59.251 19351 48,5
17.11.12 39.900 54.231 14331 35,9
15.12.12 39.900 51.962 12062 30,2
18.01.13 39.900 52.232 12332 30,9
15.02.13 39.900 46.430 6530 16,1
15.03.13 45.000 48.060 3060 6,8
30.04.13 50.000 52.022 2022 4,0
31.05.13 50.000 37.076 -12924 -26,0
30.06.13 50.000 33.209 -16791 -33,6
31.07.13 50.000 35.796 -14204 -29,5
31.08.13 50.000 41.688 -8312 -16,6
30.09.13 50.000 35.266 -14734 -29,5
31.10.13 50.000 35.018 -14982 -30,0
30.11.13 50.000 34.926 -15074 -30,1
31.12.13 50.000 29.236 -20764 -41,5
30.01.14 50.000 35.350 -14650 -29,3
27.02.14 50.000 40.046 -9954 -19,9

Das von mir seit Ende 2010 geführte Silber-Minendepot hat im Dezember   2013  seinen tiefsten Stand erreicht und ist seit diesem Tief in 2014 bisher um 36,8 % innerhalb von  nur 2 Monaten gestiegen. Das ist ein sehr guter Start und ein Vorgeschmack auf eine mögliche Extremhausse der Minen in  diesem Jahr. Allerdings kommt die ganz  große  Euphorie erst dann, wenn der HUI sein altes All-Time von 640 Punkten durchschreitet. Aus der heutigen Perspektive ist das natürlich ein  hohes Ziel, aber wer um die Hebelwirkung von Minen- sowohl in der einen- als auch der anderen Richtung weiss, für den ist eine Kursverdreifachung dieses Indexes  in dem Moment, wo Gold sein 1920 USD All Time High überwindet,  nichts Unwahrscheinliches.  In der Zeit vom Oktober 2008 bis zum September 2011 stieg der HUI beispielsweise von 150,2 auf 628,5 Punkte, also um 325 %.  Nimmt man des Tief vom Dezember2013 bei 188,4 Punkten als Ausgangspunkt, so braucht es diesmal  eine Steigerung von rund 335 % um ein neues All Time High zu erreichen. Bei diesem Potential ist es also noch nicht zu spät um einzusteigen. Konkrete Empfehlungen gibt es in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny im Februar 2014

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Disclaimer: Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Bericht ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe §34b WpHG.

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Silberaktien sind der bessere Vermögensschutz

Darf ich Ihnen zunächst  10 Thesen nennen, die Sie mir „abkaufen“ sollten, bevor Sie weiterlesen:

  1. Jeder „Experte“  will ihnen irgendwas verkaufen
  2. Kein „Experte“  kennt die Zukunft und kein Datenfriedhof ist eine Glaskugel
  3. „Fallende Messer“ eröffnen im Silbermarkt große Chancen
  4. Zwischen dem Silberpreis und der Geldmenge gibt es eine positive Korrelation
  5. Silber hat mehr Potential als Gold und Minenaktien mehr als Silber
  6. Minenaktien  sind liquide Sachwerte und erhalten die Kaufkraft
  7. Silberminen erzeugen Produkte, für die es eine steigende Nachfrage gibt
  8. Der Bauch weiß mehr als der Kopf
  9. 90% des Erfolges ist Vorbereitung

10. Wer anderen hinterherläuft, bekommt nur das, was diese übrig lassen

Zugegeben dies sind nicht nur Thesen, sondern auch Allgemeinplätze. Aber für mich sind es vor allem  Hilfen im täglichen Dschungelkampf um neue Erkenntnisse und Informationen.  Zu jeder These und jedem Zukunftsszenario werden heute -vor allem im Internet- völlig konträre Meinungen veröffentlicht und begründet. Der eine „Experte“ sieht den Dax in 2013 näher bei 20.000 als bei 2000 Punkten, der  andere den DOW auf 7000 fallen.  Ein französischer „Think Tank“ sieht die Zukunft des Euros rosarot, ein österreichischer Hartgeld „Experte“ beschwört fast täglich dessen Untergang. Ein amerikanischer Investor sieht das Gold /Silber Ratio  auf 1: 16 fallen, aber eine deutsche Commerzbank hält ein Verhältnis von unter 30 für unwahrscheinlich.  Und dann gibt es noch einen Experten, der seine Meinung im Januar um 180 Grad änderte  und Gold nun in einen „Major uptrend“ (primären Aufwärtstrend) sieht.

Die Meinung eines „Experten“ kann man nur dann gewichten, wenn man seine Interessen kennt. Z.B.: eine Bank, die  kein Interesse an echtem Geld hat, wird sich dafür auch nicht stark machen.

Wenn Fakten und „Experten“  verwirren, dann hilft   der Bauch, er besitzt Zugang zu Informationen, die nicht offen auf dem Tisch liegen, schützt   vor Gier und warnt vor  Fehlentscheidungen. Deshalb befragte ich seit vielen Jahren regelmäßig meinen Bauch, was er von Silber und dessen Aktien hält, und bislang hat er noch immer mit einem guten Gefühl geantwortet. Also bleibe ich entspannt und bereite mich auf weitere Investments vor.

Eine gute Vorbereitung  ist es,  sich die   Fakten und Argumente  aufzuschreiben.  In Bezug auf Silberaktien  fällt  mir spontan Folgendes ein:

–          Wenn  Investoren aus Geldwerten flüchten, gibt es einen Run auf Sachwerte

–          Unsere Probleme werden derzeit mit der Geldruckmaschine bekämpft

–          Der unvermeidliche Abbau von Schulden wird  schmerzhafte  Wertverluste bringen

–          In Zusammenhang mit der Eurokrise könnte es zu einem  „Lehmann 2.0“ kommen

–          In Zusammenhang mit dem Iran Konflikt könnte der Ölpreis explodieren

–          Knappe  Kredite werden den Wert von fremdfinanzierten Immobilien drücken

–          Immobilien sind illiquide und können umfangreich besteuert werden

–          Staatsanleihen haben eine  Blase gebildet, die jederzeit platzen kann

–          Papierwerte können zusammen mit  Banken, Fonds und Versicherungen  untergehen.

–          In der 1929er Krise sind  Standardaktien massiv gefallen  und Edelmetallaktien gestiegen

–          In den inflationären 70er Jahren stieg Silber von 1,25 auf 50 $ ( + 4000 %)

–          Die Marktkapitalisierung von Goldminen betrug  1981 ca. 26%, heute sind es unter    2%

–          Das Marktkapitalisierungsratio  Gold/Silber  betrug  1975 ca. 23,  heute sind es  ca. 120

–          Der DAX ist  seit 2000  von 8000 auf derzeit ca. 6780 Punkte gefallen

–          Das Dow Jones Silber Ratio lag 1980 bei 23, heute liegt es bei 380

–          Der HUI ist  seit 2000 von 35 auf derzeit ca. 550 Punkte gestiegen

–          Das HUI / Silber Ratio war an seinem  Höhepunkt über 25, heute liegt es bei 6

Das Fazit dieser Liste liegt auf der Hand.

  1.    Sachwerte schlagen Geldwerte
  2.    Immobilien schlagen Aktien
  3.    Edelmetallaktien schlagen Standardaktien

Im Prinzip ist es also recht einfach, sich eine Meinung zu bilden. Natürlich muss diese gefestigt sein, denn wer kann schon sagen, ob nicht noch mal ein Ausverkauf an allen Aktienmärkten – nach dem Muster von 2008-  veranstaltet wird.  Zittrige und vorsichtige  Hände, die dann verkaufen oder per “Stopp -loss „ aus dem Silberaktien -Markt geworfen werden haben zwar billig eingekauft, aber noch billiger verkauft.  Als Anlass für einen zweiten Deflationsschock bietet sich die Eurokrise, z.B. ein ungeregelter Staatsbankrott Griechenlands oder eine Verschärfung der Lage in Portugal,  an. Der Finanzelite kämen massiv fallende Kurse entgegen, denn dann hätte sie nochmal die Gelegenheit, vor der großen Hausse billigst einzukaufen. Wer bei diesem  denkbaren Szenario mitspielen will, darf seine Investitionsquote noch nicht auf 100 % hochfahren, sondern muss noch Cash Reserven vorhalten.

Da  sich aber auch niemand darauf verlassen sollte, dass  die Kurse der Minenaktien noch mal deutlich  fallen, bevor sie extrem steigen, muss man gleichzeitig aber mit dem größten Teil seines Geldes  im Spiel bleiben.

Die letzten drei Rohstoff – Haussen  liefen über einen Zeitraum von 17 Jahren. Der derzeitige Bullenmarkt ist etwa 12 Jahre alt. Den Höhepunkt des HUI  Minenaktien Index haben wir noch nicht gesehen. Die Manipulationen des Silbermarktes erhöhen die physische Nachfrage und sorgen für steigenden Druck im Kessel. Das Edelmetall- Interesse institutioneller Anleger  wird durch die Finanzkrise stetig  angefeuert  und deshalb wird es in naher Zukunft  notwendig werden, Druck abzulassen. Dieser Vorgang wird dann  Silber und seine Aktien „explodieren lassen“.  Bei dieser Ankündigung handelt es sich nicht um eine Vorhersage, sondern um ein physikalisches Gesetz.

Der HUI Gold Bugs Index hat im Januar  ein „bullisches“ Muster gebildet. Der Fall zum Jahresende 2011 unter die 500 Punkte  hat sich als Bärenfalle herausgestellt. Bei 580- 600 Punkten wartet zwar ein massiver Widerstand, aber  kein absolutes Hindernis für 4 stellige Indexpunkte in 2013 oder auch später.

Wenn Sie  bei diesem Rennen dabei sein  wollen, dann wird es langsam Zeit,  in die Pferde zu investieren.

Sie müssen dies tun, bevor die Gesetze der Massenpsychologie greifen.  Wenn breite und neue Käuferschichten damit beginnen, ihr  Bedürfnis nach Sicherheit im Edelmetallsektor zu befriedigen, dann sollten Sie schon drin sein.

Wenn Sie weder selbst  recherchieren noch Börsenbriefe abonnieren wollen, dann können Sie ihr Engagement  zwar auf bekannte  Schwergewichte  wie Newmont  Mining oder Silver Wheaton  beschränken.  Damit machen Sie zwar wenig falsch, aber lassen auch etliche  chancenreiche Juniorproduzenten und Explorer  am Rand liegen. Je mehr Pferde sie im Rennen haben, desto größer sind die Chancen auf einen Siegerplatz.

Seit 2009 beschäftige ich mich mit der Suche und der Bewertung von „Rennpferden“ unter den Silberaktien. In meinem Stall (ich nenne ihn normalerweise  Silberaktien  Musterdepot) befinden sich aktuell 36 Rennpferde. Einige hatten ihren Kaufpreis schon in 2010 verdient und andere wurden ausgewechselt. Mein letzter Kauf in 2011, die Explor Resoures, hat inzwischen  über 50% Gewinn eingefahren.

Insgesamt habe ich 21.030 Euro investiert. Würde ich meinen Rennstall heute liquidieren, läge der Marktpreis bei 48.000 Euro, was einem Gewinn von 128% bzw. ca. 58 % p.a. entspricht.

Ich denke allerdings noch nicht daran, meine Rennpferde zu verkaufen, denn bisher haben sie sich nur warmgelaufen. Das Beste kommt erst, wenn Sie durchstarten. Damit rechne ich frühestens im zweiten Halbjahr 2012 oder spätestens in 2013.

Gerhard Nadolny, 05.02.2012

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Löst eine „Finanzielle Repression“ die Krise?

Vielleicht geht es einigen von Ihnen so wie mir: ich habe die sogenannte „Finanzielle Repression“-Strategie  auf der jüngsten Edelmetallmesse erstmals als einen möglichen Weg aus der Eurokrise näher kennengelernt.

Bis zu diesem Zeitpunkt war  ich- z.B. mit dem Referenten Prof. Ramb – der Meinung, der Euro sei nicht mehr zu retten und alle politischen Maßnahmen hätten nur einen Effekt: die Schulden Deutschlands so lange  zu steigern, bis das Papiergeldsystem zusammenbricht. Die einzige offene Frage, die  fast alle  Experten beschäftigt, lautet: gibt es vor dem Eintritt in die hyperinflationäre Phase noch einen deflationären Schock, ausgelöst durch kippende Großbanken? Es gibt angeblich noch einen dritten Weg.

Wer von Ihnen erwartet nicht- früher oder später – zweitstellige Inflationsraten und sorgt sich deshalb um sein Geld und seinen realen Wohlstand? Ich meine, Sie sorgen sich zu Recht.  Aber es gibt einen jüngeren Silberexperten, der auf der Messe für zweistellige Inflationsraten, als Alternative zu einer Weltwährungsreform, geworben hat. Nicht nur Münchner Messebesucher, sogar  Berliner Politiker will er  zu Befürwortern von „Finanzieller Repression“ missionieren.

Wenn ich diese Strategie richtig verstanden habe, geht es darum, durch eine entsprechende Geldmengenpolitik die Inflationsrate auf 10 oder 12% anzuheben (aber nur eine geschönte Teuerung von 6 oder 8% zu veröffentlichen, um die „Papiergeldfrösche langsam abzukochen“) und gleichzeitig die Zinsen auf niedrigem Niveau  zu halten (z.B. auf 4%).  Negative Realzinsen und wachsende Geldmengen wären in dem „Finanzielle Repression“- Szenario dann das Sanierungskonzept für überschuldete  Staaten.

Persönlich finde ich dieses Konzept menschenverachtend. Es mag zwar sein, dass die staatlichen Schuldenberge auf diese Weise abgebaut und „Game Over“  bis auf weiteres vertagt würde. Aber wem würde es nutzen? Nur den politischen und finanziellen Eliten. Wer würde weiter ausbluten und total verarmen?  Rentner,  Sparer, Lohnabhängige, Arbeitssuchende, Alleinerziehende etc., also weit über 90 % der deutschen Bürger. Mir wäre ein baldiger „Reset“ lieber als ein Schrecken ohne Ende. Lieber als  Zustände, die am Ende schlimmer als in den 30er Jahren werden könnten. Was stört es mich, wenn südliche  Anleihenmärkte, Banken  oder die EZB kollabieren? Da kann ich drauf pfeifen, denn ich besitze weder Anleihen noch Bankaktien.

Aber wer interessiert sich schon für die Interessenlage des kleinen Mannes?  Das unter  Bankstern die „Finanzielle Repression“ etliche  Befürworter hat, wird jedem klar, der einen Blick in die USA wirft. Und ist es nicht so, dass alles was in Amerika „in“ ist, bald auch zu uns kommt?

Stellen Sie sich also vorsichtshalber  – als Alternative zu einer möglichen Währungsreform- auf zweistellige Inflationsraten im Euro Raum ein. Wie machen Sie das am besten?  Natürlich mit den Wertespeichern Gold und Silber.  Aber auf der Münchner Messe nahm nicht nur ein Referent das Wort „Goldverbot“ in den Mund. Je höher die Inflation, desto größer die Gefahr, dass man das Thermometer  verbietet. Ein Silberverbot ist aufgrund der industriellen Anwendungen nicht zu erwarten. Silber ist in beiden oben beschriebenen Szenarien die erste Wahl.

Auch wenn niemand einen kurzfristigen Deflationsschock ausschließen kann, so spricht mittelfristig alles für extrem steigende Silberpreise. Im kommenden Jahr könnte Silber sich als der beste Inflationsschutz erweisen. Ob wir schon 2012 oder erst 2013 dreistellige Spotpreise sehen  ist nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist die Frage, was mache ich mit  Gewinnen und wie diversifizieren ich mein Vermögen. Erst wenn das DAX: Gold unter 2  fällt, wird es Zeit, wieder über  Standardaktien nachzudenken. Derzeit sind Gold- und Silberaktien so extrem unterbewertet wie zuletzt im Herbst 2008. Wer sich den XAU Index anschaut, der sieht: der Ausbruch ist zum Greifen nah. Der massive freie Cash Flow der Gold- und Silberproduzenten und zu erwartende Übernahmen werden die Kurse antreiben. Börsennotierte Minenwerte sind aufgrund der Quartalsberichte sehr transparent.  Seit 2000 sehen wir eine klare Outperformance der Minen gegenüber  Standartaktien. Mein im November 2009 gestartetes Musterdepot hat aktuell eine nachgewiesene Performance von rund 110 % bzw. 55% p.a. und das obwohl die richtige Hausse erst noch kommt. Die High Tech Hausse brachte Gewinne von 2000%, aber der XAU Index hat seit 2001 erst um 375% zugelegt.

Diese Fakten  werden  institutionelle Anleger nicht mehr lange ignorieren und bald einsteigen. Investments in Minenaktien sind heutzutage eine sehr großeance, wenn die Auswahl der Werte gepaart ist  mit Geduld und Disziplin.

Ich verfüge über keine hellseherischen Fähigkeiten und habe nur begrenzte Mittel. Deshalb halte ich mich  an bewährte und einfache Regeln. Der beste Einstieg ist immer noch der Zeitpunkt an dem eine Aktie unterbewertet ist. Dies ist aktuell bei den meisten Minenaktien der Fall. Eine weitere Regel lautet: nicht alle Einer in einen Korb zu legen. Neben Silber und seinen Aktien gibt es außer Gold noch im Energiebereich (Öl, Gas, Kohle) aber auch bei  Industrie-Rohstoffen wie Eisenerz oder Kupfer sowie bei Nischenmetallen wie Graphit oder Vanadium sehr empfehlenswerte Anlagemöglichkeiten. Deshalb werde ich ab Januar 2012 für die Teilnehmer des Silberkurses ein zweites Musterdepot anlegen.

Gerhard Nadolny, im November 2011

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Das Endpiel hat begonnen

Der Lehmann Sturz in 2008 war für mich kein reiner Zufall. Diese Bankenpleite war der Anpfiff zum Endspiel des Papiergeldsystem und diente den Eliten als Vorwand für einen Deflationsschock und für gesetzliche Maßnahmen, die sich gegen das breite Volk richten (ein Beispiel: die  Immobiliensteuer in Griechenland).

Inzwischen hat sich der Schwerpunkt der Bankenkrise nach Europa verlagert. Die belgische Dexia, die italienische Unicredit oder die französische Société Generalé gehören neben der Bank of America zu den ersten Pleite-Kandidaten. Die Zustände am europäischen Interbankenmarkt sind bedrohlicher als 2008 und sogar Schäuble bereitet die Menschen auf eine eskalierende Bankenkrise vor. Die Bankster erzeugen ungedecktes Geld und verleihen  über 90 % unserer Einlagen (nur ein kleiner Teil dient als Reserve). Wenn man großzügiger Weise von 90 %, die weiterverliehen werden  und  von einem Abschreibungsbedarf von 25 % ausgeht, dann wird das Eigenkapital der Banken um das mehrfache  zerstört werden. Auch deutsche Banken sind sehr stark in Griechenland, Portugal oder Spanien engagiert. Insgesamt geht es für deutsche Banken und deutsche Versicherungen, die als Gläubiger der Banken mit in diesem Boot sitzen, um toxische Wertpapiere in einer dreistelligen Milliardenhöhe. Gegen die Deutsche Bank laufen Klagen in zweistelliger Milliardenhöhe. Lt. Financial Times Deutschland  hatte die Deutsche Bank Ende 2010 nicht bilanzierte derivate Positionen in einem Nominalwert von 55,99 Billionen Euro!  Auch die EZB sitzt tief in diesem Sumpf. Laut zuverlässigen Quellen hält die EZB alleine griechische Staatsanleihen für rund 200 Milliarden Euro und dies bei einem Eigenkapital von rund 82 Mrd. Euro. Insgesamt soll die EZB (und damit auch der deutsche Steuerzahler)  mit weit über 400 Milliarden in den problematischen EU-Ländern engagiert sein. Sämtliche Rettungsmaßnahmen werden den überfälligen Zusammenbruch des Finanzsystems nur noch verzögern, aber nicht mehr verhindern. Klar ist  auch, dass  mit den Großbanken auch der Euro untergehen wird.

Dies spricht sich  langsam aber sicher in der Bevölkerung herum. Deshalb wird das Zeitfenster immer kleiner. Stellen Sie sich vorsorglich mal auf eine Währungsreform ein. z.B. auf eine Aufspaltung in einen Nord- und einen Süd- Euro. Persönlich glaube ich allerdings, dass eine europäische Währungsreform nur eine Zwischenlösung darstellt.  Als Endlösung erwarte ich eine bargeldlose, elektronische Weltwährung

Schulden, Geldmarktfonds, Anleihen, Lebensversicherungen etc. sollte man genauso meiden wie vermietete Immobilien. Echtes Geld (also Gold und Silber), sowie bewegliche  Sachgüter sind die Alternativen. Aktuell ist ein Anteil  > 50% des Gesamtvermögens in Form von physischem Gold und Silber (in unmittelbarem Zugriff) empfehlenswert. Wer jetzt aus Aktien in Staatsanleihen flieht wird sich bald wundern. Anleihen dürften in 2012  die schlechteste aller Anlageklassen werden.

Damit die Schafe aber nicht in die Edelmetalle flüchten werden diese natürlich massiv bekämpft. Obwohl es kaum Alternativen zu Gold und Silber gibt, ist es das Ziel der Finanzeliten, die Anleger zu irritieren und aus echtem Geld zu vertreiben. Wie so ein Angriff aussieht konnten wir zum x-ten Mal innerhalb der letzten Jahre in der zweiten Septemberhälfte 2011 erleben. Obwohl sich an den positiven  Fundamentaldaten (US-Dollar, Euro und Großbanken sind todkrank) nichts geändert hat, sind der Gold- und vor allem der Silberpreis massiv eingebrochen. Abgesehen von den Elliott  Wellen Theoretikern, die seit Monaten vor einer sogenannten C-Welle in Richtung 25 $ für den Silberpreis warnten, hatte kaum ein  Experte diesen Kurseinbruch für  September auf der Agenda.  Allerdings  befinden wir  uns in einem Finanzkrieg und deshalb muss man jederzeit mit einem Angriff rechnen. Aber was macht derjenige, der über  mehrere Jahre hinweg Angst vor  einem Kurseinbruch bei Edelmetallen und deren Aktien hat? Soll er seine Werte in Euros, Dollars, Franken oder Anleihen parken? Wer die Flucht in echtes Geld, wie Gold und Silber boykottiert, dem bleiben nur noch wenige Alternativen, wie beispielsweise asiatische Bonds.

Ende September zeigte sich Silber wieder mal ausgesprochen launisch. Persönlich habe ich derartiges erstmals  im 2.Quartal 2006 bewusst miterlebt. Damals fiel der Kurs innerhalb weniger Tage von 15$ auf 10 $. Zwei Jahre später stand Silber dann auf 21 $ und fiel im 4. Quartal 2008 bis auf rund 9 $. Danach startete Silber eine große Rally, die den Kurs im 2. Quartal 2011 bis auf rund 50 $ trieb.  Nach der danach zu erwarteten massiven Korrektur  begann im Mai eine Konsolidierungsphase. Im August stieg der Preis dann bis auf 44 Dollar.  Dies war ein Anstieg von 27 % innerhalb weniger Wochen. Am 25. August stand es dann wieder bei 39 $. Dort lag die untere Trendlinie und ich hoffte vergebens, sie würde halten.

Die Eliten werden keinen Plan  haben, der die Interessen der Kleinanleger vertritt. Aber am Ende  werden sie die Kontrolle verlieren und dann werden die Edelmetallpreise explodieren. Die Strategie eines Investors muss es jetzt  sein, sein Edelmetalldepot im Laufe dieses Finanzkrieges nicht zu verlieren. Angst und panische Reaktionen sind schlechte Ratgeber. Nur wer einen eventuellen Deflationsschock überlebt, wird zu den Gewinnern gehören.

Für Silber wäre das Worst case Szenario ein Bruch der primären Silberpreis Trendlinie, also Preise unter 24 $ und für Minenwerte ein so tiefer XAU Punktestand, wie wir ihn Ende 2008 gesehen haben.  Im März 2008 stand der XAU noch bei 208 Punkten, danach haben die Minenaktien einen extremen  Deflationsschock erlitten. Ende 2010  stieg der XAU dann bis auf 232 Punkte um dann bis zum heutigen Tage wieder auf rund 180 zu fallen. Wann diese lange Konsolidierungsphase endlich abgeschlossen ist würde auch ich gerne wissen. Mit 638 Punkten konnte der HUI Index im September 2011 sein 609 Punkte All- Time High aus dem April 2011 deutlich übersteigen. Seit kurzem ist das aber alles nur noch „Schnee von gestern“. Anfang September, als die Minenaktien begonnen haben, kräftig zu steigen, war  ich in Sachen Minen viel positiver gestimmt als Anfang Oktober. Nun beherrscht  wieder die Angst vor einem Deflationsschock den Markt. Sogar Silberexperten, die jahrelang megaoptimistisch waren, rudern zurück und sprechen davon auch Silberkurse von 15 oder 10 Dollar persönlich ertragen zu können. Vielleicht sind solche Stimmen aber nur der Indikator dafür, dass der Tiefpunkt erreicht ist? Die Fundamentaldaten sprechen nach wie vor für Silber und für seine Aktien. Die Minenproduktion ist rückläufig und nicht nur die kanadische Münzprägeanstalt meldet steigende Absätze.

Bei dem  Gold/XAU Verhältnis von 9:1 sind Minenaktien extrem unterbewertet. (Seit 1980 liegt der langjährige Mittelwert bei 5:1).

Mutige Investoren, die noch genug „trockenes Pulver“ und die Zeit haben, notfalls eine Zerstörungsphase á la 2008 auszusitzen, könnten sich jetzt, wo die Kanonen donnern, nach Kaufgelegenheiten umschauen. Ob solide Werte wie Silver Wheaton  oder First Majestic noch preiswerter werden, ist ungewiss. Auch hoch riskante Explorer wie Wildcat Silver oder Garibaldi Resources sind massiv unter die Räder gekommen. Wer dort nicht investiert ist, sollte darüber nachdenken, ob er dort etwas „Spielgeld“ einsetzt. In wenigen Jahren werden wir über den aktuellen  XAU Punktestand von 180  lächeln. Vor allem diejenigen, die ihn heute genutzt haben.

Gerhard Nadolny, am 5.10.2011

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Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Diese Webseite ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe § 34b WpHG

Die 2000% Edelmetall Party hat begonnen!

Am 2.8, als der Dax noch über 6600 Punkten stand, habe ich die Abonnenten meines Silberkurses wie folgt  gewarnt:

Wir stehen wir vor einem Einbruch aller Aktienmärkte. Der Dax wird sich nicht  in Richtung 8000, sondern eher in Richtung 4000 bewegen.

Die „in Richtung 4000“ Party  ging wenige Tage später  los. Inzwischen wurden  5500 nachhaltig unterschritten und   4XXX  Punkte werden immer wahrscheinlicher. Es wäre fatal, wenn ich nach meinem Treffer in den Ruf käme, ein „Experte“ zu sein.  Wer will schon mit einem Professor „Otto“, der seit Jahren für Aktien  trommelt oder mit einem Elliot Wellen Theoretiker, der Silber bald auf 25 $ einbrechen sieht  oder mit einem permanenten  Währungsreformpropheten  aus Wien oder gar einem Mister Dax, der seine physischen Edelmetallbestände mit Zertifikaten aus Papier  absichert,  in einen Topf geworfen werden?

Wenn schon  in einen Topf, dann in den Topf derjenigen, die  vor einem Deflationsschock warnen. In diesem  Film  sind wir derzeit und es wird ein  ganz großes  Kino werden.  Alle virtuellen Papierwerte verlieren gerade massiv gegen echtes Geld aus Gold und Silber an Wert. Aktien, Immobilien und Anleihen werden gegen  Edelmetalle immer billiger. Auch die Antizykliker, die meinten bei 5500 Punkten wäre der Dax ein „Kauf“,  wurden von der Realität belehrt.

Erst wenn das Ratio Dax zu Silber, welches aktuell noch über 100 steht, bei 30 angekommen ist, werde ich mir den Dax kaufen. Vorher setze ich weiterhin vor allem  auf Silber und seine Aktien. Heute ist der Silberpreis um rund  4 % explodiert und der Dax ist um fast  4 % implodiert. Die Richtung stimmt also. Spätestens wenn der Dax unter 5000 und der Dow Jones unter 10000 steht, wird Helikopter Ben ein sogenanntes QE3 verkünden und dann geht die Silberrakete erst richtig ab. Wo soll die  Liquidität hin? Aktien haben ihre Blase hinter sich, Anleihen sind mitten drin und Immobilien werden nicht weiter steigen, weil  es immer schwieriger  wird,  an Kredite zu kommen. Ich bin mir sicher, die nächste Blase ist aus Gold und Silber.

Sobald die Welt den gigantischen Betrug im Silbermarkt  realisiert, kann man  alle,   auf Basis der Geschichte,  ermittelten Kursziele vergessen. Dann wird kein vernünftiger Mensch mehr seinphysisches Silber für wertloses Papier abgeben. Das sogenannte Smart Money dürfte inzwischen auch die historische Unterbewertung der Minenaktien realisiert haben. Dies zeigt sich an der relativen Stärke vom HUI und XAU – Index.

 

Das XAU: Silber Ratio steht mit aktuell rund 5: 1  wesentlich tiefer als am Höhepunkt der Lehmann Krise in 2008.  Aktuell steht der XAU Index bei 200 Punkten. Mittelfristig ( bis Ende 2012) wird  das Ratio XAU: Silber  zunächst zu seinem gleitenden  Durchschnitt von 10:1 zurückkehren und am Höhepunkt (spätestens in 2014)  sogar auf über 25:1 explodieren.  Bis dahin wird der Silberkurs  3 stellig sein. Wenn wir   einfach  mal das inflationsbereinigte Hoch von 1980 mit 150 $ annehmen, dann reden wir über einen XAU Stand von mindestens  1500 Punkten und am Höhepunkt von  rund 4000 Punkten.

Man muss kein Minenexperte sein, nichts über KGVs,  Cashkosten oder NI 101-43 konforme Ressourcen-Schätzungen wissen.  Jeder, der an das Ergebnis der einfachen Formel: 4000/200 x 100 %  glaubt und sich daraufhin die im  XAU Index enthaltenen Werte kauft, hat die Chance, die Anzahl seiner  Euros  im Laufe der aktuellen Edelmetall Party um 2000%   zu vermehren.

Gerhard Nadolny, 19.08.2011

www.diesilberseite.de

Das Gold- und Silber Handelsverbot kommt ab 15.Juli in den USA

Forex.com, ein internationaler „Trading service provider“  (http://www.forex.com )teilte seinen Kunden am Freitag, den 17.06.2100 folgendes mit :

Wir wollen, dass Sie Kenntnis von einigen anstehenden Veränderungen zu FOREX.com ’s Produktangebot erhalten. Als Ergebnis des Dodd-Frank Act, vom US-Kongress verabschiedet, tritt eine neue Verordnung über das Verbot für  US-Bürger für den  Handel über den Ladentisch mit Edelmetallen wie Gold und Silber, mit Wirkung zum Freitag, 15 Juli, 2011 in Kraft.  In Verbindung mit dieser neuen Regelung muss FOREX.com  den Metall Handel für US-Bürger am Freitag 15. Juli, 2011 einstellen.  Als Folge müssen alle offenen Positionen von Metallen  am 15. Juli 2011 um 5pm ET geschlossen werden.

Den „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“  finden Sie als PDF bei SEC.

Jesses Cafe http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/ erläutert dazu sinngemäß:

Im Rahmen der Reform der Derivate verbietet der „ Dodd-Frank Act“, Over the Counter   Handel von Waren, mit einem Hebel  der größer als 10:1 ist. Der  Kongress-und CFTC haben  ein düsteres Bild von dieser Art von Aktivität und haben sie  ab dem  15. Juli verboten. Diese Beschneidung  gilt nicht für  jeden Börsen Handel, wie die CME  oder ETFs  oder jedes andere Produkt mit einem Hebel von weniger als 10:1 oder sogar mit erheblichen physischen Träger oder beabsichtigter Lieferung des Produktes innerhalb von 28 Tagen.

Der OTC Metall Handel  wird für US Amerikaner   also nicht generell verboten. Aber für bestimmte Edelmetall- und andere Börsengeschäfte muss man zukünftig  ein bestimmtes Mindestvermögen haben  oder aber die Lieferung  muss binnen vier Wochen erfolgen. Für OTC Edelmetalle wie Gold oder Silber verbietet  das Gesetzes  jeder US amerikanischen  Person grundsätzlich  den OTC  Handel auf  Leveraged-oder Margin Basis. Welche Auswirkungen dies hat zeigt die vorstehende Forex Mitteilung.  Man kann dies als eine Maßnahme zum Verbraucherschutz, aber auch als eine Vorstufe zu einem erneuten Goldverbot für Privatpersonen betrachten.

Staaten, die zu Erhaltung ihres “ Falschgeldsystems“  einen Krieg  gegen echtes Geld führen, könnten auch den Handel mit „echtem Geld“ in Form von Gold  verbieten oder es  sogar  konfiszieren.   Selbstverständlich könnte dies dann auch unterirdisches Gold, also Minen, betreffen.

Da Silber weniger „währungswichtig“ ist und viele industrielle Anwendungen hat ist ein generelles Verbot unvorstellbar, aber der private Handel mit Silber (siehe oben) könnte aus staatlichen „Notstandsgründen“  zumindest beschränkt werden. Für die Besitzer von privat  gebunkerten Silberunzen wäre das  sehr gut, denn der Schwarzmarktpreis würde explodieren. Für die Besitzer von Minenaktien sehe ich derzeit  zwar  länderspezifische Enteignungs-  und Besteuerungsrisiken, aber ein weltweites Verbot des Handels mit  Minenaktien   liegt  ausserhalb meiner Vorstellungskraft.  Zumindest würde eine Verstaatlichung oder ein Verbot zunächst durch die bürokratischen Mühlen gedreht   werden und von daher gäbe  es selbst im „worst case“ eine hinreichende  Vorwarnung, um aus diesen Werten  flüchten zu können. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass zumindest ein kleiner Bruchteil des Kapitals, welches in sehr naher Zukunft aus Staatsanleihen, Dow und Dax flüchtet in  Minenwerte geht und die daraufhin steigenden Kurse, die Gier der Masse wecken. Wenn nur 1 % des  weltweiten Aktienkapitals in Silberaktien flüchtete, entspräche dies etwa 1000 %( in Worten: tausend) des Marktwertes der 15 größten Silberminen.

Neben den allgemein bekannten  „pro Silber“ Argumenten: negative Realzinsen, wachsende Geldmengen und steigende Staatsverschuldungen ein weiterer Grund, der für  Silber spricht.

Weil die  Staaten keine andere Wahl haben, als die  für sie tödliche Deflationsgefahr   mit neuen Schulden zu bekämpfen, wird  staatliches Falschgeld weiterhin gegen Gold und Silber abwerten.

Der Wert  aller oberirdischen Goldbestände ist etwa 200mal höher als der Wert der  Silberbestände. Wenn  nur 1% des Goldes zur Diversifizierung  in Silber umgetauscht würde, entspräche dies  200%  der Silberbestände. Das Potential ist also auch ohne eine zu erwartende Flucht aus  FIAT Währungen ,  Aktien und Anleihen gewaltig. Vor diesem Hintergrund  darf man  auch die Bewertung der Silberaktien ohne zu übertreiben  als „extrem unterbewertet“ bezeichnen.

Es darf an dieser Stelle allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass alle Aktien, also auch die Gold- und Silberminen im Rahmen eines erneuten Deflationsschocks im zweiten Halbjahr 2011 mit in den Abgrund gerissen werden könnten. Wie so was aussieht kann man an den Kursen des zweiten Halbjahres 2008 besichtigen.

Der XAU Gold- und Silberminenindex verlor damals mehr als 60 %  und einzelne  Wertes  sogar 90%.

Allerdings fiel das Ratio XAU: Silber nur auf etwa 7:1. Heute steht es bei  5,3: 1. Die Minen sind also schlechter bewertet als zum Zeitpunkt der Lehmann Krise in 2008. Dazu kommt, dass die Märkte heutzutage wesentlich besser auf ein mögliches Lehmann 2.0  vorbereitet sind  und das Vertrauen in die Staatsanleihen als „Fluchtwährung“ im Gegensatz zu 2008 nicht mehr gegeben ist.

Viel wahrscheinlicher ist ein  XAU: Silber Ratio  von etwa 7:1 (200 Tage Niveau) noch in 2011.  Bei dem aktuellen Silberkurs von 36$ ergäbe sich damit ein XAU Index von 250 Punkten, was einem Gewinn von 30 % innerhalb  von 6 Monaten entspräche. Im Laufe des Jahres   2012 erwarte  ich einen Silberpreis größer 50$ und ein Ratio im Bereich von mindestens 10:1, also eine Gewinnchance von  weit über 250 % innerhalb  der nächsten 12 bis 18  Monate.

Wie Sie diese einmalige  Chance realisieren können, erfahren Sie in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny, 19.06.2011

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