Gold, Silber und deren Minen: wie geht es in 2014 weiter?

Begonnen hat die Trendwende im Edelmetallmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2013.  Die absoluten Tiefpunkte haben wir im letzten Sommer gesehen und diese wurden im Dezember noch mal getestet. Seitdem stieg Gold von 1180 USD pro Feinunze auf aktuell 1335 USD und Silber von 18,2 USD auf derzeit 21,8 USD. Der HUI Goldminenindex stieg von 188,4 auf 243,7.

Es ist allgemein bekannt, dass die Edelmetalle sehr volatil sind. Nach extremen Baissen folgen Haussen, in denen vor allem ausgewählte Minen größte Kursgewinne erzielen.

Bild

Der Abwärtstrend wurde im Februar 2014 beendet.  Das Überschreiten der 1300 Marke ist nach dem Goldpreis Doppeltief im Juni und Dezember 13  ein klares Hausse Signal.

Sollte der Goldpreis den Bereich von 1500 USD und Silber die 26 USD  pro Feinunze übersteigen, wovon ich für das laufende Jahr ausgehe, dann wird es sehr schnell zu massiven Kuranstiegen, insbesondere bei ausgewählten Minen kommen.

Nach dem  großen Einbruch in 2008 ist der Silberpreis von 8,3 USD bis zum April 2011 auf fast 50 USD „explodiert“, also um das 6 fache.  Der nächste große Anstieg wird Silber in den 3 stelligen Bereich führen und der HUI sowie der XAU Index werden die allergrößten Gewinne erzielen.  Ich gehe davon aus, dass man in 2014 mit den von mir handverlesenen  Silberminen ( Musterdepot des Silberbriefes), allergrößte Gewinne erzielen wird. Ich bin mir aber auch sicher, dass es nach der nächsten Extremhausse beim Silber auch wieder eine Extrembaisse geben wird und habe deshalb natürlich eine Ausstiegsstrategie vorbereitet.

Gründe für Gold und  Silber als physische Anlage

Es gibt gute Gründe, sich Gold und  Silber als langfristige Anlage  zu kaufen und es ausserhalb des Bankensystem zu lagern.

Wer beispielsweise in 2013 günstig eingestiegen ist, hat jetzt schon zweistellige Gewinne in seinen Büchern.   Obwohl der Kurs seit Mitte 2013 dynamisch ansteigt, lohnt sich eine Investition jetzt noch immer. Ein Blick auf die Schuldenkrise  verrät  warum: Experten gehen davon aus, dass sich die Staatsschuldenkrise  weiter verschärfen wird, wodurch die sicheren Häfen, also Gold und Silber massiv an Wert gewinnen werden. Edelmetalle bleiben   von Geldinflation bzw. Sachwert-Verlust verschont. Dabei ist es wichtig, sich zunächst eine Basis mit Münzen  oder Barren aufzubauen. Professionelle  Anbieter, wie z.B. der www.goldsilbershop.de  bieten transparente Preise und eine sichere Lieferung.

Minen als Katalysator im Depot.

Für mutige Investoren gibt es noch die  riskanten  Minenaktien, in die man aber  max. 33% seines Edelmetalldepots investieren sollte.

Der HUI Goldminen Index hat am 19.Dezember ein Kurstief bei 188,39 Punkten gesehen.  Danach gab es einen Anstieg um 30,8 % auf 248,43. Aktuell steht er bei 243,69.  Für die meisten Gold- und Silberminen gilt, dass sie in der zweiten Jahreshälfte 2013 ein Tief erreichten.  Wegen der Hebelwirkung fallen die Kursschwankungen höher aus als bei den Edelmetallen. Der HUI fiel in 2008 um 71 % und in 2011 um 70%.  Die letzte Hausse fand von Oktober 2008 bis zum September 2011 statt, dabei stieg der HUI um 325%, während Gold „nur“ um 181 % anstieg.

  Datum                    Investition in €               Depotwert              Gewinn in €               in %

01.04.12 21.950 41.578 19628 89,0
01.05.12 21.950 39.243 17293 79,0
01.06.12 21.950 38.461 16511 75,0
01.07.12 25.000 36.681 11681 46,7
01.08.12 25.000 36.972 11981 47,9
01.09.12 39.900 55.176 15276 38,3
15.09.12 39.900 61.605 21705 54,4
01.10.12 39.900 62.202 22302 55,9
16.10.12 39.900 59.251 19351 48,5
17.11.12 39.900 54.231 14331 35,9
15.12.12 39.900 51.962 12062 30,2
18.01.13 39.900 52.232 12332 30,9
15.02.13 39.900 46.430 6530 16,1
15.03.13 45.000 48.060 3060 6,8
30.04.13 50.000 52.022 2022 4,0
31.05.13 50.000 37.076 -12924 -26,0
30.06.13 50.000 33.209 -16791 -33,6
31.07.13 50.000 35.796 -14204 -29,5
31.08.13 50.000 41.688 -8312 -16,6
30.09.13 50.000 35.266 -14734 -29,5
31.10.13 50.000 35.018 -14982 -30,0
30.11.13 50.000 34.926 -15074 -30,1
31.12.13 50.000 29.236 -20764 -41,5
30.01.14 50.000 35.350 -14650 -29,3
27.02.14 50.000 40.046 -9954 -19,9

Das von mir seit Ende 2010 geführte Silber-Minendepot hat im Dezember   2013  seinen tiefsten Stand erreicht und ist seit diesem Tief in 2014 bisher um 36,8 % innerhalb von  nur 2 Monaten gestiegen. Das ist ein sehr guter Start und ein Vorgeschmack auf eine mögliche Extremhausse der Minen in  diesem Jahr. Allerdings kommt die ganz  große  Euphorie erst dann, wenn der HUI sein altes All-Time von 640 Punkten durchschreitet. Aus der heutigen Perspektive ist das natürlich ein  hohes Ziel, aber wer um die Hebelwirkung von Minen- sowohl in der einen- als auch der anderen Richtung weiss, für den ist eine Kursverdreifachung dieses Indexes  in dem Moment, wo Gold sein 1920 USD All Time High überwindet,  nichts Unwahrscheinliches.  In der Zeit vom Oktober 2008 bis zum September 2011 stieg der HUI beispielsweise von 150,2 auf 628,5 Punkte, also um 325 %.  Nimmt man des Tief vom Dezember2013 bei 188,4 Punkten als Ausgangspunkt, so braucht es diesmal  eine Steigerung von rund 335 % um ein neues All Time High zu erreichen. Bei diesem Potential ist es also noch nicht zu spät um einzusteigen. Konkrete Empfehlungen gibt es in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny im Februar 2014

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Disclaimer: Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Bericht ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung.  Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. Das gilt auch für alle Links, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Autor Käufe oder Verkäufe  in  einer in diesem Artikel beschriebenen  Aktien oder Finanzanlagen tätigt oder getätigt hat  oder in anderer Weise Anteile  hält. Weitere Infos: siehe §34b WpHG.

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Heute ist die Silberkurs Juni Ausgabe erschienen

Während der DAX gestern um 3,84% einbrach, legte mein Silberminendepot um 2,39% zu. Das Rohstoff- und Energiedepot beendete den gestrigen Handeltag  mit 0,0% Veränderung . Diese Outperformance zeigt, dass man im sog. Kondratieff Winter in Edelmetallen besser aufgehoben ist, als in Standardaktien. Gleichzeitig erwies sich gestern  der Goldminenanteil im Rohstoffdepot als eine sehr gute Versicherung gegen einstürzende Aktienkurse.

Insgesamt liegt das Silberminen  Depot mit einem Gewinn von 75 % im Vergleich zu seinem Benchmarks oder zu gemanagten Fonds sehr gut im Rennen.

Hier geht es zu weiteren Infos über den Silberkurs

In 2012 erlitt es erstmals per 1.6. mit – 2,3% einen kleinen Verlust, aber der XAU Minen Index verlor im gleichen Zeitraum 10%, dies relativiert die schwache Performance in 2012.

Jim Sinclair, der amerikanische Goldpapst sieht im Sommer 2015 einen Goldpreis von  12.500 USD. In der Vergangenheit lag er schon mit seinen Prognosen seit 1976 „goldrichtig“. ( z.B. mit seinen Prognosen für  1980 und in 2011)

Eric Sprott, ein milliardenschwerer Silberinvistor, sieht dann das Gold:Silber Ratio bei 1:10. Sollten die beiden Herren recht haben, dann können wir uns auf 4stellige Silberpreise in 3 Jahren freuen. Spätestens dann werden e Kurs der Minenaktien eplodieren.

Silber ist bekanntlich der Kaiser in einem Inflationsszenario. Am kommenden Mittwoch tagt der EZB Rat. Vor dem Hintergrund einbrechender Aktienmärkte darf man für die Zukunft  mit weiteren Lockerungen der Geldpolitk und in Folge mit steigenden Edelmetallkursen rechnen.

Die 25 wahrscheinlichsten Ereignisse im Jahr 2012

Wie sehe ich die Welt am Ende des Jahres 2011?  Immer mehr Menschen erkennen, dass wir alle denselben  Planeten zum Leben haben und dass Körper, Geist und Seele in Harmonie sein müssen. Dass unsere repräsentative Demokratie nicht funktioniert und dass in unserem Geldsystem eine Umverteilungsfunktion zu Gunsten einer kleinen Finanzelite  eingebaut wurde. Otto Normalverbraucher bricht langsam aber sicher unter einer unerträglichen Zins- und Steuerlast zusammen. Das im Jahre 1913 von 7 privaten Eigentümern  gegründete „Federal Reserve“ – Umverteilungssystem zu Gunsten dieser kleinen Machtelite braucht dringend einen „Haircut“. Nach fast 100 Jahren ist es gelungen, die Macht und das Geld zu den FED Gründern und ihren Helfern zu transferieren. Dem Rest der Welt gehören die dagegen stehenden Schulden und Zinslasten. In 2012 wird  die Elite das unlösbare Problem haben, Nachschuldner zu finden. Die Politik wird zwar weiterhin versuchen, mit noch höheren Schulden noch mehr  Zeit zu kaufen, aber der Mann auf der Straße könnte ihnen  einen Strich durch diese Rechnung machen. Gelegenheiten zum Widerstand hat er in 2012 nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Wahlurne oder am Bankschalter.  Der Bürger beginnt zu begreifen, wie das System funktioniert und vielleicht macht er in 2012 einfach  nicht mehr mit. Freie Märkte und freie Bürger sind aber nur ein schöner Traum. Gleichwohl bleibt mir die Hoffnung, dass die manipulierten Papiermärkte keinen Bestand haben werden und grundlegende Trends die Oberhand gewinnen. Vor dem fundamentalen, realwirtschaftlichen Hintergrund halte ich für das kommende Jahr  folgende 25 Ereignisse für die wahrscheinlichsten, aber: auch das Gegenteil ist möglich!

  1. Der Dax wird unter 4000 Punkte und der S & P  unter 800 Punkte fallen. Erst dann werden sich gute Einstiegsgelegenheiten bieten.
  2. Negative Realzinsen bleiben uns über das ganze Jahr erhalten.
  3. Gold wird auf 2000$ steigen
  4. Silber weit  über 50 $
  5. Die Preise für Öl, Gas, Strom  und Nahrungsmittel werden ebenfalls steigen
  6. Der Weizenpreis wird sich verdoppeln und den Hunger in unserer Welt vergrößern.
  7. Das Bankensterben erreicht einen Höhepunkt. Nicht nur die Commerzbank muss verstaatlicht werden.
  8. Banken, Spekulanten und Zockern werden Grenzen gesetzt bekommen.
  9. Vermögensbesitzer werden mit einer neuen Steuer zur Staatskasse gebeten werden.

10. Der Dollar gewinnt den globalen Währungskrieg.  Euro / Dollar fällt  unter 1,20.

11. Die Spaltung der Eurozone wird konkreter werden. Nicht nur Griechenland wird seinen Bankrott erklären müssen.

12. Der Schweizer Franken verliert seinen Status als sicherer Hafen

13. In China platzt die Immobilienblase und reißt Australien mit  in  die Rezession.

14. Nach dem Sturz  Chinas bleiben nur noch die USA und Russland als sogenannte Weltmächte übrig

15. Occupy Wallstreet war nur ein Vorgeschmack auf die 2012 er Proteste. In den USA werden Bürger wegen „zivilen Ungehorsams“ ohne Gerichtsurteil unter „Arrest“ gestellt.

16. Die Menschen werden sich  mehr  direkte Demokratie erkämpfen

17. Die Massenmedien verlieren weitere Glaubwürdigkeit

18. „Big Brohter is watching you“ und verschärft seine Kontrolle über das  Internet.

19. Die schwarzgelbe Koalition bricht auseinander. Steinbrück wird Bundeskanzler.

20. USA und Israel bombardieren den Iran und gewinnen so die totale Kontrolle über die Ölvorräte im mittleren Osten.

21. Nicht nur in Syrien wird es „unterstütze“ Bürgerkriege geben.

22. Obama und  Sarkozy  werden ihre Wahlen verlieren

23. Die Nutzung der Atomenergie wird weltweit zurückgefahren werden.

24. „Nordeuro“ wird das  Wort des Jahres 2012 werden.

25. Am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen. Es muss kein „Armageddon“ geben. Im Gegenteil: es besteht noch Hoffnung für einen gesunden Neustart.

Gerhard Nadolny, im Dezember

www.diesilberseite.de

Silberkurs Dezember 2011

Im Januar habe ich mit Blick auf 2011 folgendes geschrieben:

Das Jahr 2011 wird das Jahr der Wahrheiten werden. Für den Euro, für Silber und auch für Angela Merkel, Joe Ackermann, JP Morgan und Co. Die Eurozone stellt  ein großes Risiko für die Märkte dar. Die Schwierigkeit, eine gemeinsame, nachhaltige Lösung zu finden, ist offensichtlich ein unlösbares Problem. Der jetzt  gefundene „permanente Krisenmechanismus“ ist keine Lösung, denn eine  permanente, länderweise Rettung sorgt  für  permanente Unruhe und für eine permanente Krisenstimmung im Volk.“

 Und zum Silberpreis schrieb ich: „Ich kann mir für das Frühjahr  Silberkurse über  40 USD vorstellen und danach  eine Korrektur bis in den Bereich um 30 USD. “ 

„Die Saisonalität lässt für den Sommer 2011  gute Einstiegschancen in Silberaktien erwarten, bevor sich  bis 2012 ein neues Allzeithoch, also Kurse zwischen 50 USD und 150 USD ergeben. Ob es nach einem solchen ATH dann einen erneuten Deflationsschock gibt  oder   eine depressive Hyperinflation beginnt, kann heute noch niemand sagen. Hinweise darauf wird uns die Geldmengenentwicklung liefern.“

Rückblickend war mein „Outlook“  ganz ordentlich. Die Eurokrise hat sich  zu einer permanenten Krise entwickelt. Der Silberpreis erreichte im Frühjahr Kurse über 49 USD und brach danach in den Bereich um 30 USD ein. Der XAU Minenindex hatte im Spätsommer  seinen Tiefststand bei 172 Punkten und steht aktuell rund 20 % höher.

weiterlesen

(http://www.diesilberseite.com/mediapool/88/881677/data/Silberkurs_Dezember_2011.pdf)

Silber – die Zeit der Manipulation hat begonnen!

Von Johann Miedler (Silbernews.at)

Seit geraumer Zeit tauchen immer mehr Fälschungen im Edelmetallsektor auf. Bei Gold hörte man die ersten Meldungen schon vor Jahren wo Wolframbarren in Form von aufwändigem chemischem Prozess vergoldet wurden. Diese konnte man von einem Originalen nicht unterscheiden da der Metallüberzug (die Vergoldung) so dick aufgetragen wurde, dass man ohne Probleme den Prägestempel in die Vergoldung vertiefen konnte ohne den Wolframkern zum Vorschein zu bringen. Wolfram hat übrigens eine Dichte von 19,3g/cm³ und liegt Gold mit 19,32g/cm³ fast Punkt genau auf der Spur.

Jetzt wo sich die Edelmetallpreise auf einem anderen Level bewegen, wird das Geschäft auch mit dem kleinen Bruder des Goldes immer mehr interessant. Auf der größten Handelsplattform im Internet konnte man die ersten Unzen (die einen kleinen Aufdruck „Copy“ trugen) kaufen. Mittlerweile tauchen immer mehr Münzen auf die nicht einmal diesen Aufdruck „Copy“ mehr haben. Nach kurzer Recherche im Netz, kann man diese Münzen die unter den Namen „Souvenir“ laufen auch wählen wie der Metallkern gewünscht sei. Ob Zink Legierung, Messing oder Kupfer so kann auch die Motivwahl aller Handelsüblichen Unzen frei gewählt werden. Würde mich interessieren, ob dieses ohne rechtliche Probleme (auch wenn man bekannt gibt dass der Kern ein anderer Rohstoff ist) einfach so erzeugt werden darf.

Aus eigenem Interesse habe ich mir mal den Philharmoniker in Silber der im Europäischen Raum die meistverbreitete Münze sein wird unter die Lupe genommen. Diese Münze hat einen Außendurchmesser von 37,0mm und eine Wandstärke von 3,2mm. Beim genaueren hinsehen entsteht die Wandstärke von 3,2mm nur deswegen, weil das prägen des Motivs (vorne und hinten) mit erhöhten Druck stattfindet und somit das überschüssige Material vom Münzenrohling (der laut rechnerischem 2,893mm hat) sich am Rand der Unze auftürmt. Da in der Praxis die Unze mehr als 31,104g hat (nach mehrmaligen verschiedenen Messen 31,2 – 31,3g), kommt man bei Silber (das eine Dichte von 10,5g hat) auf eine Rohlingswandstärke von 2,9mm.

Zum besseren Vergleich habe ich Rohlinge mit denselben Maßen angefertigt und auf eine Briefwaage gelegt. Zum einen ein Rohling aus Niro- Stahl, zum anderen einen Rohling aus Messing. Je nach Zusammensetzung bewegt sich die Dichte des Rostfreien Stahls in einem Bereich von 7,9 – 8,0g/cm³. Bei Messing ist diese von 8,41 – 8,86g/cm³. Wenn auf der Hand nicht sofort erkennbar, so zeigt die Waage doch klare Sprache.

links = Rostfreier Stahl ;   rechts = Messing

Darum für den Laien:

1)      Münzgewicht exakt wiegen

2)      Münzmaße mit Mess- Schieber festhalten

3)      Daten vergleichen Ist mit den Soll- Wert

Wenn auch aus jetziger Sicht diese Methode ausreichend sein wird, so wird es sicher heute schon einige geben die mit steigendem Silberpreis auch an der Dichte des Silbers basteln werden und somit die Fälschungen noch präziser scheinen zu lassen.

Beste Grüße wünscht euch

Johann Miedler

www.silbernews.at

Die 2000% Edelmetall Party hat begonnen!

Am 2.8, als der Dax noch über 6600 Punkten stand, habe ich die Abonnenten meines Silberkurses wie folgt  gewarnt:

Wir stehen wir vor einem Einbruch aller Aktienmärkte. Der Dax wird sich nicht  in Richtung 8000, sondern eher in Richtung 4000 bewegen.

Die „in Richtung 4000“ Party  ging wenige Tage später  los. Inzwischen wurden  5500 nachhaltig unterschritten und   4XXX  Punkte werden immer wahrscheinlicher. Es wäre fatal, wenn ich nach meinem Treffer in den Ruf käme, ein „Experte“ zu sein.  Wer will schon mit einem Professor „Otto“, der seit Jahren für Aktien  trommelt oder mit einem Elliot Wellen Theoretiker, der Silber bald auf 25 $ einbrechen sieht  oder mit einem permanenten  Währungsreformpropheten  aus Wien oder gar einem Mister Dax, der seine physischen Edelmetallbestände mit Zertifikaten aus Papier  absichert,  in einen Topf geworfen werden?

Wenn schon  in einen Topf, dann in den Topf derjenigen, die  vor einem Deflationsschock warnen. In diesem  Film  sind wir derzeit und es wird ein  ganz großes  Kino werden.  Alle virtuellen Papierwerte verlieren gerade massiv gegen echtes Geld aus Gold und Silber an Wert. Aktien, Immobilien und Anleihen werden gegen  Edelmetalle immer billiger. Auch die Antizykliker, die meinten bei 5500 Punkten wäre der Dax ein „Kauf“,  wurden von der Realität belehrt.

Erst wenn das Ratio Dax zu Silber, welches aktuell noch über 100 steht, bei 30 angekommen ist, werde ich mir den Dax kaufen. Vorher setze ich weiterhin vor allem  auf Silber und seine Aktien. Heute ist der Silberpreis um rund  4 % explodiert und der Dax ist um fast  4 % implodiert. Die Richtung stimmt also. Spätestens wenn der Dax unter 5000 und der Dow Jones unter 10000 steht, wird Helikopter Ben ein sogenanntes QE3 verkünden und dann geht die Silberrakete erst richtig ab. Wo soll die  Liquidität hin? Aktien haben ihre Blase hinter sich, Anleihen sind mitten drin und Immobilien werden nicht weiter steigen, weil  es immer schwieriger  wird,  an Kredite zu kommen. Ich bin mir sicher, die nächste Blase ist aus Gold und Silber.

Sobald die Welt den gigantischen Betrug im Silbermarkt  realisiert, kann man  alle,   auf Basis der Geschichte,  ermittelten Kursziele vergessen. Dann wird kein vernünftiger Mensch mehr seinphysisches Silber für wertloses Papier abgeben. Das sogenannte Smart Money dürfte inzwischen auch die historische Unterbewertung der Minenaktien realisiert haben. Dies zeigt sich an der relativen Stärke vom HUI und XAU – Index.

 

Das XAU: Silber Ratio steht mit aktuell rund 5: 1  wesentlich tiefer als am Höhepunkt der Lehmann Krise in 2008.  Aktuell steht der XAU Index bei 200 Punkten. Mittelfristig ( bis Ende 2012) wird  das Ratio XAU: Silber  zunächst zu seinem gleitenden  Durchschnitt von 10:1 zurückkehren und am Höhepunkt (spätestens in 2014)  sogar auf über 25:1 explodieren.  Bis dahin wird der Silberkurs  3 stellig sein. Wenn wir   einfach  mal das inflationsbereinigte Hoch von 1980 mit 150 $ annehmen, dann reden wir über einen XAU Stand von mindestens  1500 Punkten und am Höhepunkt von  rund 4000 Punkten.

Man muss kein Minenexperte sein, nichts über KGVs,  Cashkosten oder NI 101-43 konforme Ressourcen-Schätzungen wissen.  Jeder, der an das Ergebnis der einfachen Formel: 4000/200 x 100 %  glaubt und sich daraufhin die im  XAU Index enthaltenen Werte kauft, hat die Chance, die Anzahl seiner  Euros  im Laufe der aktuellen Edelmetall Party um 2000%   zu vermehren.

Gerhard Nadolny, 19.08.2011

www.diesilberseite.de

Das Gold- und Silber Handelsverbot kommt ab 15.Juli in den USA

Forex.com, ein internationaler „Trading service provider“  (http://www.forex.com )teilte seinen Kunden am Freitag, den 17.06.2100 folgendes mit :

Wir wollen, dass Sie Kenntnis von einigen anstehenden Veränderungen zu FOREX.com ’s Produktangebot erhalten. Als Ergebnis des Dodd-Frank Act, vom US-Kongress verabschiedet, tritt eine neue Verordnung über das Verbot für  US-Bürger für den  Handel über den Ladentisch mit Edelmetallen wie Gold und Silber, mit Wirkung zum Freitag, 15 Juli, 2011 in Kraft.  In Verbindung mit dieser neuen Regelung muss FOREX.com  den Metall Handel für US-Bürger am Freitag 15. Juli, 2011 einstellen.  Als Folge müssen alle offenen Positionen von Metallen  am 15. Juli 2011 um 5pm ET geschlossen werden.

Den „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“  finden Sie als PDF bei SEC.

Jesses Cafe http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/ erläutert dazu sinngemäß:

Im Rahmen der Reform der Derivate verbietet der „ Dodd-Frank Act“, Over the Counter   Handel von Waren, mit einem Hebel  der größer als 10:1 ist. Der  Kongress-und CFTC haben  ein düsteres Bild von dieser Art von Aktivität und haben sie  ab dem  15. Juli verboten. Diese Beschneidung  gilt nicht für  jeden Börsen Handel, wie die CME  oder ETFs  oder jedes andere Produkt mit einem Hebel von weniger als 10:1 oder sogar mit erheblichen physischen Träger oder beabsichtigter Lieferung des Produktes innerhalb von 28 Tagen.

Der OTC Metall Handel  wird für US Amerikaner   also nicht generell verboten. Aber für bestimmte Edelmetall- und andere Börsengeschäfte muss man zukünftig  ein bestimmtes Mindestvermögen haben  oder aber die Lieferung  muss binnen vier Wochen erfolgen. Für OTC Edelmetalle wie Gold oder Silber verbietet  das Gesetzes  jeder US amerikanischen  Person grundsätzlich  den OTC  Handel auf  Leveraged-oder Margin Basis. Welche Auswirkungen dies hat zeigt die vorstehende Forex Mitteilung.  Man kann dies als eine Maßnahme zum Verbraucherschutz, aber auch als eine Vorstufe zu einem erneuten Goldverbot für Privatpersonen betrachten.

Staaten, die zu Erhaltung ihres “ Falschgeldsystems“  einen Krieg  gegen echtes Geld führen, könnten auch den Handel mit „echtem Geld“ in Form von Gold  verbieten oder es  sogar  konfiszieren.   Selbstverständlich könnte dies dann auch unterirdisches Gold, also Minen, betreffen.

Da Silber weniger „währungswichtig“ ist und viele industrielle Anwendungen hat ist ein generelles Verbot unvorstellbar, aber der private Handel mit Silber (siehe oben) könnte aus staatlichen „Notstandsgründen“  zumindest beschränkt werden. Für die Besitzer von privat  gebunkerten Silberunzen wäre das  sehr gut, denn der Schwarzmarktpreis würde explodieren. Für die Besitzer von Minenaktien sehe ich derzeit  zwar  länderspezifische Enteignungs-  und Besteuerungsrisiken, aber ein weltweites Verbot des Handels mit  Minenaktien   liegt  ausserhalb meiner Vorstellungskraft.  Zumindest würde eine Verstaatlichung oder ein Verbot zunächst durch die bürokratischen Mühlen gedreht   werden und von daher gäbe  es selbst im „worst case“ eine hinreichende  Vorwarnung, um aus diesen Werten  flüchten zu können. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass zumindest ein kleiner Bruchteil des Kapitals, welches in sehr naher Zukunft aus Staatsanleihen, Dow und Dax flüchtet in  Minenwerte geht und die daraufhin steigenden Kurse, die Gier der Masse wecken. Wenn nur 1 % des  weltweiten Aktienkapitals in Silberaktien flüchtete, entspräche dies etwa 1000 %( in Worten: tausend) des Marktwertes der 15 größten Silberminen.

Neben den allgemein bekannten  „pro Silber“ Argumenten: negative Realzinsen, wachsende Geldmengen und steigende Staatsverschuldungen ein weiterer Grund, der für  Silber spricht.

Weil die  Staaten keine andere Wahl haben, als die  für sie tödliche Deflationsgefahr   mit neuen Schulden zu bekämpfen, wird  staatliches Falschgeld weiterhin gegen Gold und Silber abwerten.

Der Wert  aller oberirdischen Goldbestände ist etwa 200mal höher als der Wert der  Silberbestände. Wenn  nur 1% des Goldes zur Diversifizierung  in Silber umgetauscht würde, entspräche dies  200%  der Silberbestände. Das Potential ist also auch ohne eine zu erwartende Flucht aus  FIAT Währungen ,  Aktien und Anleihen gewaltig. Vor diesem Hintergrund  darf man  auch die Bewertung der Silberaktien ohne zu übertreiben  als „extrem unterbewertet“ bezeichnen.

Es darf an dieser Stelle allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass alle Aktien, also auch die Gold- und Silberminen im Rahmen eines erneuten Deflationsschocks im zweiten Halbjahr 2011 mit in den Abgrund gerissen werden könnten. Wie so was aussieht kann man an den Kursen des zweiten Halbjahres 2008 besichtigen.

Der XAU Gold- und Silberminenindex verlor damals mehr als 60 %  und einzelne  Wertes  sogar 90%.

Allerdings fiel das Ratio XAU: Silber nur auf etwa 7:1. Heute steht es bei  5,3: 1. Die Minen sind also schlechter bewertet als zum Zeitpunkt der Lehmann Krise in 2008. Dazu kommt, dass die Märkte heutzutage wesentlich besser auf ein mögliches Lehmann 2.0  vorbereitet sind  und das Vertrauen in die Staatsanleihen als „Fluchtwährung“ im Gegensatz zu 2008 nicht mehr gegeben ist.

Viel wahrscheinlicher ist ein  XAU: Silber Ratio  von etwa 7:1 (200 Tage Niveau) noch in 2011.  Bei dem aktuellen Silberkurs von 36$ ergäbe sich damit ein XAU Index von 250 Punkten, was einem Gewinn von 30 % innerhalb  von 6 Monaten entspräche. Im Laufe des Jahres   2012 erwarte  ich einen Silberpreis größer 50$ und ein Ratio im Bereich von mindestens 10:1, also eine Gewinnchance von  weit über 250 % innerhalb  der nächsten 12 bis 18  Monate.

Wie Sie diese einmalige  Chance realisieren können, erfahren Sie in meinem Silberkurs.

Gerhard Nadolny, 19.06.2011

www.diesilberseite.de

Taugt der XAU Minenindex als Frühindikator?

Würden Sie   diesen 3 Behauptungen widersprechen?

1. Ein Aktienindex  ist  ein vorauseilender Indikator.

2. Es gibt eine positive Korrelation zwischen Silber und dem XAU Index.

 3. Minenaktien haben  einen Hebel auf den Silberkurs.

Stellen Sie sich  mal ein paar simple Fragen wie z.B.: Hat der XAU in 2008 Hinweise auf den Lehmann Crash  gegeben? Hat der XAU in 2010 Hinweise auf den  Beginn der Silberrally geliefert? Ist der Bruch der 200 Tageslinie im Mai 2011 ein Warnsignal?  Weisen  die Charts auf einen Trendwechsel hin?

Ich habe anhand der folgenden  Charts versucht, eine Antwort zu finden:

zu 1.

zu 2.

zu 3.

Wer momentan in Silberaktien investiert ist, der ist sehr gut beraten, sich auch noch mit der Frage zu beschäftigen, ob wir kurz vor einer neuen Bankenkrise, einem Lehmann 2.0 stehen und welche Auswirkungen es auf die Minenaktien geben könnte?

Es ist müßig darauf hinzuweisen, dass der XAU Index in 2008 als Frühindikator versagt und keinen Hinweis auf den extremen Einbruch der Minenwerte geliefert hat.

Auch für den steilen Anstieg des Silberpreises, der im August 2010 begonnen und im April 2011 zunächst mal abrupt beendet wurde, lieferte  der XAU in der Nachschau keine vorlaufenden Signale.

Im Sommer 2010 stand Silber bei 17,5 $ und der XAU bei 170 Punkten

Heute  steht Silber bei 35 $ (+100%) und der XAU bei 195 (+ 15 %).

Auch von einem Hebel findet sich keine Spur.  Vor Lehmann stand das XAU: Silber Ratio bei 10, am Höhepunkt des  deflationären Schocks bei 7 und heute bei 5,5

Ich habe wenig Ahnung von Charttechnik. Kann aber weder in dem Verlauf des XAU- noch des HUI Index einen positiven Trend  erkennen, der  bald umkehren könnte, denn im Verhältnis zum Silberpreis sind diese  beiden Indexe  bereits eingebrochen.

Wie stellt sich das Bild bei ausgewählten Aktien dar? Die meisten Schwergewichte haben sich ähnlich wie der XAU entwickelt (Beispiel: Newmont Mining) oder  schlechter (Beispiel: Coeur d´alene). Als Investor war man also gut beraten, sich auf  handverlesene  Silberminen zu konzentrieren. Hier einige Beispiele:

Wert                              Kurs Sommer 2010                     Kurs heute                  Gewinn

Silver Wheaton                        20   $                                           34,1  $                  70 %

Garibaldi Res.                            0,13 $                                          0,36 $                177%

Aurcana Corp.                             0,3 $                                           0,66 $                120 %

Wildcat Silver                              0,5 $                                            2,2 $                  340 %

Revett Minerals                           1,5  $                                            4,3 $                 180 %

Auch diese kleine Liste vermittelt keine neuen Erkenntnisse, denn dass man mit Juniorproduzenten und Explorern mehr Geld als mit Big Caps machen kann ist allgemein bekannt. Ein Hebel auf die  aktuelle Silberkursentwicklung   lässt sich  bisher  nur für die Small Caps feststellen.

Anfang Mai lieferte das XAU: Silber Ratio ein Kaufsignal und wenige Tage später durchbrach der XAU Index die 200 Tageslinie nach unten, lieferte also ein Verkaufssignal. Jetzt schauen Sie sich aber mal den XAU Verlauf im ersten Halbjahr 2010 an. Da lieferte der Index permanente Verkaufssignale, indem er  die 200 Tageslinie mehrfach nach unten durchbrach und etliche  Charttechniker aus diesem Muster auf fallende Kurse schlossen.

Es muss festgestellt werden: der XAU lieferte weder vor Lehmann ein Warnsignal, noch taugte er als vorauseilender Indikator für den Silberpreisanstieg in der zweiten Hälfte des Jahres 2010. Mir gelingt es nur  zwei nachhaltige Trends aus den obigen Charts abzulesen. Erstens: Silber befindet sich immer noch in einem intakten Aufwärtstrend. Zweitens: seit dem Sommer 2010 liefert der XAU eine sehr  schwache Performance ab.

Der amerikanische „The Speculative Investor“ weist darauf hin, dass der Barrons Gold Mining Index in 1980 erst im Oktober seinen  Höchststand erreichte, also etwa 10 Monate später als der  Goldpreis.  Dies zeigt, wie irrational Märkte sein können.

     Chart: BGMI Index von 1937 bis heute

Mit aktuell 1456 Punkten steht der BGMI nur rund 10 % über seinem 1980er Höchststand und hinkt damit auch der Goldpreisentwicklung hinterher.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich die Schuldenkrise verschärfen und Gold an Tauschwert gewinnen wird. Ob es aber – angetrieben durch die Notenbanken- zu weiter steigenden Aktienkursen oder gar zu einem „Crack up boom“ kommt oder ob wir bald ein Lehmann 2.0, also massiv  einbrechende Märkte, erleben werden,  darüber gibt es geteilte Meinungen.  Verlassen kann man sich allerdings darauf, dass Gold und Silber echtes Geld sind und sich das von den Notenbanken  in Umlauf gebrachte Kreditgeld  als Falschgeld herausgestellt hat. Gutes Warengeld  in schlechtes Kreditgeld umzutauschen macht m.E. wenig Sinn. Genauso wenig Sinn macht es jetzt noch den DAX oder den Dow zu kaufen, denn wer auf eine Hyperinflation spekuliert ist mit „echtem Geld“ besser versichert.

Was aber immer Sinn macht ist, gegen den Strom  zu schwimmen. Übersetzt auf die Minenaktien heisst dies, dann kaufen wenn andere verkaufen. So eine Chance wie Ende 2008 werden wir  in 2011 aber wahrscheinlich nicht mehr sehen.

Im Moment ist  der Markt verängstigt. Grundsätzlich ein guter Einstiegspunkt. Wer jetzt, nachdem die  sogenannte „Silberpreisblase“ geplatzt ist, Minenaktien kauft verhält sich antizyklisch. Sobald Silber wieder über 50 $ steht, steigt die Masse  ein, dann ist es mit fallenden Kursen vorbei. Langfristig orientierte Investoren können wenig falsch machen, wenn sie  jetzt kaufen.

Das Restrisiko  eines deflationären Schocks in der zweiten Jahreshälfte ist da, bleibt aber unkalkulierbar. Kalkulierbar  ist dagegen die ansteigende Nachfrage nach physischem Silber. So erwartet beispielsweise die „Münze Österreich“ in 2011 eine Umsatzsteigerung mit Silberunzen  von 36 %. Diese Nachfrage  wird auch die Umsätze und Gewinne der Silberminen steigern und  deren Kurse antreiben.

Ein zweites Restrisiko ist das politische. Die meisten Staaten sind pleite. Deswegen besteht nicht nur in Südafrika das Risiko der Enteignung.  Am besten ist man in Kanada aufgehoben. Erstens spielt in Sachen Minenaktien dort die Musik und zweitens hat Kanada  das relativ geringste Risiko. Dies schützt den Akti0när allerdings  keinesfalls vor einem denkbaren „Lastenausgleich“ im Rahmen einer kommenden „Reform“  unseres Falschgeldsystems.  Da man die in Aktien „gelagerten“ noch nicht „ausgegrabenen“ Unzen,  nicht  so wie die bereits geförderten oberirdischen Bestände vor dem Zugriff der Staates durch erneutes „vergraben“ schützen kann, lässt sich das staatliche Risiko nur umgehen, wenn man rechtzeitig vor einem offiziellen Staatsbankrott aus- oder gar nicht erst einsteigt.

Wer schon drin ist oder noch einsteigen will, der ist gut beraten, sich auf Juniorproduzenten und Explorer, die auch im kanadischen Toronto   gehandelt werden, zu konzentrieren.

Wir werden noch  in 2011 einen Goldpreis über 1600$ und einen Silberpreis über 50$ sehen. Selbst wenn das -langfristig bei 1:10 stehende-  XAU: Silber Ratio noch mal unter 5 fallen sollte, ist das Abwärts- viel kleiner als das Aufwärts- Potential.

Ein Marksegment mit einem besseren Chance/Risiko Verhältnis zu finden, dürfte deshalb nicht sehr  einfach sein.

 

Silber ist in einer Desinformationsblase

Wer heute einen Blick in den FTD Artikel „Silber nimmt Anlauf auf uralte Rekordmarke“ wirft, erfährt: „Zahlreiche Analysten und Experten sehen Silber schon jetzt in einer Blase, viele Rohstoffstrategen warnen daher vor erheblichem Rückschlagpotenzial.“

(Quelle: www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:edelmetallhausse-silber-nimmt-anlauf-auf-uralte-rekordmarke/60039111.html)

Wer gestern einem Artikel von Bob Capman las, der erfuhr nicht nur, dass 96 % aller „Edelmetallexperten“ Vollidioten sind, sondern las  auch folgendes:

In reference to real money the silver trap JPMorgan Chase and HSBC have been trapped in is in all probably coming to a close. We see default somewhere between $48.00 and $60.00. The losses could be as high as $150 billion. No one knows how settlement will be carried out. There could be total default, partial default or the government could step in and supply the capital for a bailout.” (Quelle:  http://news.goldseek.com/InternationalForecaster/1302704507.php)

In Bezug auf  Silber als echtes Geld geht Chapman davon aus, dass  JP Morgan Chase und HSBC in der Falle sitzen.  Er sieht das  Ende  irgendwo zwischen $ 48,00 und $ 60,00 kommen und schätzt die  möglichen Verluste auf bis zu  150 Milliarden $. Niemand weiß, wie diese Summen ausgeglichen werden können und ob die  Regierung ein Rettungspaket bereitstellen wird. Sollten die offenen Short Positionen an der COMEX nicht glattgestellt werden können, ist mit einer Silber Preisexplosion auf 100 USD zu rechnen. Ob Derivate auf Silber (ETFs, Optionsscheine etc.) dann noch bedient oder deren Handel wegen Zahlungsunfähigkeit der Emittenten ausgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Wer liefert nun den stärksten Tobak ab? Chapman, der  von einem baldigen „Default“ von JPM und HSBC ausgeht oder die FTD, die in ihrem Artikel sogenannte Experten schon von einer Blase sprechen lässt. Meine Antwort ist eindeutig: was die Financial Times abliefert ist Desinformation und was Chapman sagt ist Realität. Wie kommt er aber zu seinen Zahlen? Er wird  wohl davon ausgehen, dass die  Großbanken  mind. 10mal mehr Papiersilber verkaufen, als sie physisch besitzen. (Im Fall von JPM waren es an der COMEX seit Dezember rund 395mal so viel: 12,2 Millionen verkaufte Unzen zu 30484 Unzen im  Bestand.)

Geht man von einer weltweiten „Produktion“ von  6.000 MIO Papierunzen aus und davon, dass diese beiden Banken zusammen rund 25 % dieses Papiersilbermarktes beherrschen, dann kommt man auf 1,5 Milliarden  Papierunzen, die ungedeckt sind oder auf mögliche Verluste von 100 Dollar pro Unze.

So lässt sich jedenfalls die „bis zu 150 Milliarden Dollar“ Verlust  Schätzung  in etwa nachvollziehen. Wobei die absoluten Zahlen weniger interessant sind als die Größenordnungen.

In zwei Punkten aber hat die FTD völlig Recht. Erstens: es gibt eine Blase. Aber es ist die Blase an ungedecktem Papiersilber und zweitens: diese Blase wird platzen.

Sie  wird aber nicht platzen, weil die Zentralbanken die Inflation bekämpfen, denn wenn sie das ernsthaft tun würden, krachte das Papiergeldsystem von dem sie leben, zusammen. Nein sie wird platzen, weil jeder Ponzi Trick früher oder später zusammenbricht. Die wunderbare Vermehrung von Silber in Form von Optionsscheinen und anderen Bankprodukten ist im Prinzip nichts anderes als ein  Tricks des Betrügers Namens Ponzi. Wie der endete ist bekannt, er verarmte und starb nach einem Hirnschlag, seine Bestattung musste ein anderer bezahlen.

Wer wird die Bestattungskosten von JPM übernehmen, wenn diese Bank an  ihrem Trick mit den ungedeckten Silberverkäufen zusammenbricht?  Wie man kürzlich lesen konnte hat JPM den Bilanz- Gewinn  auf 5,6 Milliarden USD erhöht, weil es die Rückstellungen auf nur noch 1,2 MRD USD zurückfuhr. Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe müssen einer Bank, die zum Eigentümerkreis der FED gehört, aber  nicht zwingend das Knick brechen. Da JPM  ein wesentlicher Teil des Systems ist,  wird man wahrscheinlich versuchen, sie zu retten, um das gesamte FED System vor dem Untergang zu bewahren. Im Juni läuft das QE2 Programm aus. Der Kongress und die FED müssen sich dann etwas Neues einfallen lassen, um das Bankenwesen über Wasser zu halten. Und das was  sie sich einfallen lassen werden, wird, egal wie man es nennt,  wieder eine Größenordnung von Billionen US Dollar haben. Ein Rettungspaket für gescheiterte  COMEX Spekulationen in Höhe von wenigen Prozenten dieser Summe ist da bestimmt noch unterzubringen.

Die Zeichen stehen also weiter auf einer Ausweitung der Geld- und Kreditmengen.  Wenn es aber immer mehr Geld und immer weniger Silber gibt, dann kann es – unabhängig von der Frage- ob wir schon am Beginn einer Hyperinflation stehen- für den Preis  nur eine Richtung geben: den  Norden.

Bei einer realen Inflation von mindesten 5 % in der westlichen Welt und Zinsen, die zwischen 0,5 und 1,25% liegen, kann es auch für die Leitzinsen  nur einen Weg geben: den Norden. Höhere Zinsen bedeuten aber höhere Kosten, nicht nur für Unternehmen und Hausbesitzer, sondern auch für Staaten und Steuerzahler.

Steigende Kosten treiben die Preise und reduzieren Kaufkraft und Gewinne. So was nennt man dann eine rezessive Inflation. Rezessiv, weil die Wirtschaft schrumpft und Inflation, weil die Preise steigen .

Welche Auswirkung die Inflation auf die Menschen hat, ist schon im 14 Jahrhundert von einem Mönch so beschrieben worden:“… Und so würde der Fürst schließlich in der Lage sein, fast sämtliche Gelder oder Reichtümer seiner Untertanen an sich zu ziehen und sie zu versklaven…“

Ersetzt man in diesem Zitat, sozusagen als update ins 21. Jahrhundert, den Begriff „Fürst“ durch Bank  und Untertanen durch Bürger so ergibt sich…

Und so würde die Bank schließlich in der Lage sein, fast sämtliche Gelder oder Reichtümer der Bürger an sich zu ziehen und sie zu versklaven…

Wer einmal begriffen hat, dass unser Geldsystem auf Wachstum programmiert ist, dass es also exponentiell wachsende  Geldmengen gibt, die aber nicht durch ein entsprechendes Wachstum an Waren und Dienstleistungen neutralisiert werden können, der hat auch begriffen , dass uns nur noch eine baldige Beendigung dieses Geldsystems vor einer Hyperinflation schützen kann. Beide Szenarien bedeuten aber eine Entwertung von Papiergeld. Die Versicherung dagegen sind Edelmetalle.

Wer weiss, dass der Silberpreis ein sehr gutes Barometer für Inflation ist, der versteht auch, dass die Deutsche Bank lt. dem o.a. FTD Artikel „erst ab 50 Dollar von einer Blase sprechen will“. Entweder können die Jungs mit dem blauen Balken keine Charts lesen, denn sonst wüssten sie, das Silber bei 50 USD noch viele „Meilen“  unter seinem inflationsbereinigten Nachkriegshoch von 1980 und  noch „Lichtjahre“ unter seinem Allzeithoch  von 1477 steht, oder sie betreiben bewusste Desinformation.

Warum ? Natürlich weil man die reale Inflation verheimlichen will. Lt. dem oben zitierten Bob Chapman läge der Goldpreis  – würde man die reale Inflation zugrunde legen – inzwischen bei rund 8000 Dollar. Gehen wir vorsichtshalber von der geschönten Inflationsrate aus, dann liegt dieser inflationsbereinigte Goldpreis bei etwa 2500 Dollar. Bei einem zu erwartenden  Gold / Silber Ratio von 1:16 (oder tiefer) am Höhepunkt der Silberhausse ergibt sich demnach ein zu erwartender Silberpreis von 160 USD. Zu diesem Ergebnis bin ich auf ganz anderen Wegen und  vor Jahren, schon mehrfach gekommen.

Fürs Protokoll verrate ich heute meine aktualisierte Silberpreis- Prognose:

Silber wird in 2011 die 50 USD überschreiten und in 2012 bis auf etwa 120 USD steigen. Danach wird es massiv einbrechen, um bis zu 50%.  Diese Korrektur wird aber nur von kurzer Dauer sein und spätestens in 2014 werden dann die aus heutiger Sicht zu erwartenden 160 USD  erreicht werden.

Gerhard Nadolny, am 14.04.2011

www.diesilberseite.de

Wetten, dass Silber bis zum Juli um 40 % fällt?

Gestern hat ein amerikanischer Trader fast 1 MIO $ darauf gewettet, dass der ishares Silver Trust (SLV) im Juli unter 25$ steht, indem er  100.000 (Puts-) Optionen für den Verkauf von je 100 Anteilen an dem iShares Silver Trust (SLV) zu 25 $ im Juli zu einem Kurs von circa 10 Cent gekauft hat (Quelle).

Aktuell steht der SLV bei 40$. Die Wette kann also nur gewonnen werden, wenn Silber um etwa 40 % bis zum Sommer fällt bzw. der SLV Kurs unter 24,9 $ steht.

Wer hat solche hellseherischen Fähigkeiten? Niemand, auch nicht dieser Trader.

Hier kommt die Erklärung.“It’s so far out of the money that the buyer is probably just looking for a moderate pullback because a $3 retracement to where it was in March could double the position to $2 million.

Frei übersetzt: „Es ist so weit aus dem Geld, dass der Käufer  wahrscheinlich nur auf der Suche nach einem moderaten Pullback ist, weil ein $ 3 Retracement, so wies es im März war, die Position auf 2.000.000 $ verdoppeln könnte.

Jetzt wird ein Schuh daraus. Da hofft kein Spinner auf einen 40 % Rückgang, sondern da wettet ein reicher Zocker darauf, dass der Silberkurs kurzfristig um 3 $ tiefer als heute steht um dann eine schnelle Million an Gewinn einzusacken. Keine schlechte Rendite.

Aber: wer hat so viel Spielgeld übrig? Und: wer traut sich eine solche Wette gegen die  Optionsschein Bankster  zu ? Diese Wette zeigt uns, es gibt  Menschen, die so viel Geld besitzen, dass sie auch mal schnell 1 MIO $  verzocken können. Wie sieht es  mit der sozialen Verantwortung solcher Zocker aus? Das würde mich persönlich  mehr interessieren als die Frage ob er gewinnt.