Auszug aus dem Silberkurs April 2011

Diebstahl durch die Produktion von Papiersilber

Bei der Suche nach Produzenten von Silber bin ich auf etwas sehr bemerkenswertes gestoßen: nicht die Minen, sondern die Banken sind weltweit die größten Produzenten von Silber. Sie verkaufen etwa 10x mehr  Silber als von den Minen gefördert wird! Also müssen die Großbanken entweder Alchemisten sein oder aber das vorhandene Silber mehrfach verkaufen. Mit der zweiten Möglichkeit kennen sich die Geschäftsbanken bestens aus. Gibt man Ihnen eine Einlage von 100 EURO erzeugen sie daraus das 10 fache an Geld. Wenden sie dieses Prinzip auch beim Silber an? Besitzen sie 100 Unzen, verkaufen sie dann 1000 Unzen? Wenn Sie oder ich etwas, dass wir besitzen x-fach verkaufen, physisch aber nur 1x liefern könnten, würde man uns zu Recht einen Betrüger nennen. Wenn  Banken so was tun, so nennt man sie systemrelevant und rettet sie mit unseren Steuergeldern, wenn es in die Hose geht. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere lautet: Silber hat faktische bereits wieder eine monetäre Funktion. Es dient den Banken bei dem Buchungsvorgang: „Papiersilber gegen Papiergeld“ als virtuelles Tauschmittel und als Medium, dem Kunden Geld aus seiner Tasche zu ziehen. Die Strategie ist dieselbe, nur die Finanzmittel werden ausgetauscht. Ob die Geschäftsbanken nun virtuelles Geld oder virtuelles Silber erzeugen, in beiden Fällen geht es um den Profit  der Banken. Lt. Einer aktuellen Studie über den Silberbesitz, besitzt jeder  Deutsche nur  153 Gramm physisches Silber (ca. 5 Unzen)  aber Papiersilber im Wert von „341 Gramm“. Daran lässt sich auch ablesen wie hoch das Vertrauen  immer noch- trotz aller Bankenrettungen- in das System ist.

Silberminen Musterdepot

Als ich mein Musterdepot im November 2009 startete stand das Gold/Silber Ratio bei 1: 66 heute bei 1:38. Wer meinem Rat vom Sommer 2010 folgte und Gold gegen Silber oder gegen Silberaktien tauschte, hat ein sehr gutes Geschäft gemacht. Silber wird in mehr oder weniger starken Wellen bis mindestens 1:16 steigen. Der Goldpreis wird mindestens noch bis in  Bereich von 2500$ (inflationsbereinigtes ATH) steigen. Mein bereits vor 3 Jahren verkündetes Silberziel von 150$ (mit höheren Zielen habe ich keinerlei Probleme) bleibt realistisch. Wenn man ganz vorsichtig von einem XAU/Silber Ratio von nur 10:1 ausgeht (das Hoch war bei 29:1) dann ergibt sich ein XAU in Höhe von 1500 Punkten. Derzeit liegt der XAU bei rund 220. Das Potential der Silberaktien beträgt also immer noch  mind. 600-700%.

Erlauben Sie mir noch die folgende, von einem Kursteilnehmer abgekupferte Zahlenspielerei: Wenn Dow 12.000 Punkte,  Dow/Gold Ratio 1:1, Gold/Silber 1:15, XAU/Silber Ratio 29:1 dann ergibt sich zwar rein theoretisch, aber basierend auf historischen Daten, ein XAU von 23.200 bzw. ein Potential von rund 10.000% (Träumen ist doch schön).

Es ist also noch nicht zu spät, um einzusteigen. Wenn Sie ein neuer Leser und noch kein Silberinvestor sind, dann sollten Sie das jetzt tun. Aber halten Sie einen vernünftigen Barbestand zurück. Ich halte permanent nach Kaufgelegenheiten im Silberbergbausektor Ausschau und erwarte im April- nach der “Prospectors and Developers Association of Canada”, der größten Minenveranstaltung in Kanada- neue Informationen über unterbewertete Minenaktien.

Inzwischen haben auch die EW Spezialisten des gelben Forums eingeräumt, dass sie mit ihrer Wellentechnik am Ende und die Märkte für sie unberechenbar geworden sind. Das hat zwar lange gedauert, aber besser spät als nie. Man muss offensichtlich schon ein  betriebsblinder Experte sein, wenn man das offensichtliche übersieht: Manipulierte Märkte folgen nur der Welle, die möglichst viel Geld in die Taschen der Manipulatoren spült. Deswegen ist es auch müßig, im kurzfristigen Bereich herausfinden zu wollen, wann der nächste Hoch- oder Tiefstand kommt. Man kann sich nur an den bekannten langfristigen Wellenmustern orientieren. Diese kann man zwar zeitlich, aber keinesfalls absolut manipulieren.

Aus diesem Grund erachte ich die „Hold- and buy“ Strategie als die bisher erfolgreichste. Und zwar so lange, bis wir kein neues, inflationsbereinigtes ATH in Sichtweite haben.

Ende der 70er Jahre waren es Juniorproduzenten und Explorer, die im Wert explodierten. Hier liegt der Schwerpunkt von insgesamt  25 Silberminen meines Musterdepots. Das Risiko ist breit gestreut. Das Depot bietet einen Hebel auf den Silberpreis, ohne Laufzeitbegrenzung, ohne Kock-out  Schwellen  und ohne Lehmann 2.0 Risiken. In Verbindung mit oberirdischen Silberbeständen bietet es  seinem Besitzer ein optimales Chancen-/Risiko Verhältnis.

Hier die Zusammenfassung des Musterdepots mit Benchmarking:

Performance seit Beginn =   Gesamt  186 %              =     ca.        140 %   p.a.

Performance seit 1.1.2011  ( 34.622 €  zu 43.464 €)  =  bisher ca.   25 %  in 2011

Depot Wert Stand 27.11.2009 / 01.04.2011  

15.666 €

43.464 €
Realisierter Gewinn aus Verkäufen 411 €
Anfangsbestand am 27.11.2009  G+V in €, in % 15.255 € 28.391 € 186 %
Vergleichskurse 27.11.2009 01.04.2011 Gewinn
DAX Aktienkurs 5686 7147 25,6
SIX  Silberaktien Index 89,90 210,4 134,0
NOAH Mix Fonds in € 53,61 62,35 16,3
ABN Quanto Silber Basket 7,13 9,20 29,0
Amex Gold Bugs Fonds 132,00 166,15 25,8
Goldkurs in € 781,75 1007,00 28,8
Silberkurs in € 12,21 26,40 116,2
1 oz Silber Eagle in € 15,00 30,00 100,0
 

aktuelle Kennzahlen per

 

04.03.2011

 

Ziel

Gold / Silber Ratio 38 16
Gold / XAU  Ratio 6,5 3
Dow Jones / Silber Ratio 329 30
Öl / Silber Ratio 3,1 1
Silberhöchstkurs 1980 / in Preisen von Ende 2010 ca. 100 € 110 €

Gerhard Nadolny im April 2011

www.diesilberseite.de