Die 25 wahrscheinlichsten Ereignisse im Jahr 2012

Wie sehe ich die Welt am Ende des Jahres 2011?  Immer mehr Menschen erkennen, dass wir alle denselben  Planeten zum Leben haben und dass Körper, Geist und Seele in Harmonie sein müssen. Dass unsere repräsentative Demokratie nicht funktioniert und dass in unserem Geldsystem eine Umverteilungsfunktion zu Gunsten einer kleinen Finanzelite  eingebaut wurde. Otto Normalverbraucher bricht langsam aber sicher unter einer unerträglichen Zins- und Steuerlast zusammen. Das im Jahre 1913 von 7 privaten Eigentümern  gegründete „Federal Reserve“ – Umverteilungssystem zu Gunsten dieser kleinen Machtelite braucht dringend einen „Haircut“. Nach fast 100 Jahren ist es gelungen, die Macht und das Geld zu den FED Gründern und ihren Helfern zu transferieren. Dem Rest der Welt gehören die dagegen stehenden Schulden und Zinslasten. In 2012 wird  die Elite das unlösbare Problem haben, Nachschuldner zu finden. Die Politik wird zwar weiterhin versuchen, mit noch höheren Schulden noch mehr  Zeit zu kaufen, aber der Mann auf der Straße könnte ihnen  einen Strich durch diese Rechnung machen. Gelegenheiten zum Widerstand hat er in 2012 nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Wahlurne oder am Bankschalter.  Der Bürger beginnt zu begreifen, wie das System funktioniert und vielleicht macht er in 2012 einfach  nicht mehr mit. Freie Märkte und freie Bürger sind aber nur ein schöner Traum. Gleichwohl bleibt mir die Hoffnung, dass die manipulierten Papiermärkte keinen Bestand haben werden und grundlegende Trends die Oberhand gewinnen. Vor dem fundamentalen, realwirtschaftlichen Hintergrund halte ich für das kommende Jahr  folgende 25 Ereignisse für die wahrscheinlichsten, aber: auch das Gegenteil ist möglich!

  1. Der Dax wird unter 4000 Punkte und der S & P  unter 800 Punkte fallen. Erst dann werden sich gute Einstiegsgelegenheiten bieten.
  2. Negative Realzinsen bleiben uns über das ganze Jahr erhalten.
  3. Gold wird auf 2000$ steigen
  4. Silber weit  über 50 $
  5. Die Preise für Öl, Gas, Strom  und Nahrungsmittel werden ebenfalls steigen
  6. Der Weizenpreis wird sich verdoppeln und den Hunger in unserer Welt vergrößern.
  7. Das Bankensterben erreicht einen Höhepunkt. Nicht nur die Commerzbank muss verstaatlicht werden.
  8. Banken, Spekulanten und Zockern werden Grenzen gesetzt bekommen.
  9. Vermögensbesitzer werden mit einer neuen Steuer zur Staatskasse gebeten werden.

10. Der Dollar gewinnt den globalen Währungskrieg.  Euro / Dollar fällt  unter 1,20.

11. Die Spaltung der Eurozone wird konkreter werden. Nicht nur Griechenland wird seinen Bankrott erklären müssen.

12. Der Schweizer Franken verliert seinen Status als sicherer Hafen

13. In China platzt die Immobilienblase und reißt Australien mit  in  die Rezession.

14. Nach dem Sturz  Chinas bleiben nur noch die USA und Russland als sogenannte Weltmächte übrig

15. Occupy Wallstreet war nur ein Vorgeschmack auf die 2012 er Proteste. In den USA werden Bürger wegen „zivilen Ungehorsams“ ohne Gerichtsurteil unter „Arrest“ gestellt.

16. Die Menschen werden sich  mehr  direkte Demokratie erkämpfen

17. Die Massenmedien verlieren weitere Glaubwürdigkeit

18. „Big Brohter is watching you“ und verschärft seine Kontrolle über das  Internet.

19. Die schwarzgelbe Koalition bricht auseinander. Steinbrück wird Bundeskanzler.

20. USA und Israel bombardieren den Iran und gewinnen so die totale Kontrolle über die Ölvorräte im mittleren Osten.

21. Nicht nur in Syrien wird es „unterstütze“ Bürgerkriege geben.

22. Obama und  Sarkozy  werden ihre Wahlen verlieren

23. Die Nutzung der Atomenergie wird weltweit zurückgefahren werden.

24. „Nordeuro“ wird das  Wort des Jahres 2012 werden.

25. Am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen. Es muss kein „Armageddon“ geben. Im Gegenteil: es besteht noch Hoffnung für einen gesunden Neustart.

Gerhard Nadolny, im Dezember

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Löst eine „Finanzielle Repression“ die Krise?

Vielleicht geht es einigen von Ihnen so wie mir: ich habe die sogenannte „Finanzielle Repression“-Strategie  auf der jüngsten Edelmetallmesse erstmals als einen möglichen Weg aus der Eurokrise näher kennengelernt.

Bis zu diesem Zeitpunkt war  ich- z.B. mit dem Referenten Prof. Ramb – der Meinung, der Euro sei nicht mehr zu retten und alle politischen Maßnahmen hätten nur einen Effekt: die Schulden Deutschlands so lange  zu steigern, bis das Papiergeldsystem zusammenbricht. Die einzige offene Frage, die  fast alle  Experten beschäftigt, lautet: gibt es vor dem Eintritt in die hyperinflationäre Phase noch einen deflationären Schock, ausgelöst durch kippende Großbanken? Es gibt angeblich noch einen dritten Weg.

Wer von Ihnen erwartet nicht- früher oder später – zweitstellige Inflationsraten und sorgt sich deshalb um sein Geld und seinen realen Wohlstand? Ich meine, Sie sorgen sich zu Recht.  Aber es gibt einen jüngeren Silberexperten, der auf der Messe für zweistellige Inflationsraten, als Alternative zu einer Weltwährungsreform, geworben hat. Nicht nur Münchner Messebesucher, sogar  Berliner Politiker will er  zu Befürwortern von „Finanzieller Repression“ missionieren.

Wenn ich diese Strategie richtig verstanden habe, geht es darum, durch eine entsprechende Geldmengenpolitik die Inflationsrate auf 10 oder 12% anzuheben (aber nur eine geschönte Teuerung von 6 oder 8% zu veröffentlichen, um die „Papiergeldfrösche langsam abzukochen“) und gleichzeitig die Zinsen auf niedrigem Niveau  zu halten (z.B. auf 4%).  Negative Realzinsen und wachsende Geldmengen wären in dem „Finanzielle Repression“- Szenario dann das Sanierungskonzept für überschuldete  Staaten.

Persönlich finde ich dieses Konzept menschenverachtend. Es mag zwar sein, dass die staatlichen Schuldenberge auf diese Weise abgebaut und „Game Over“  bis auf weiteres vertagt würde. Aber wem würde es nutzen? Nur den politischen und finanziellen Eliten. Wer würde weiter ausbluten und total verarmen?  Rentner,  Sparer, Lohnabhängige, Arbeitssuchende, Alleinerziehende etc., also weit über 90 % der deutschen Bürger. Mir wäre ein baldiger „Reset“ lieber als ein Schrecken ohne Ende. Lieber als  Zustände, die am Ende schlimmer als in den 30er Jahren werden könnten. Was stört es mich, wenn südliche  Anleihenmärkte, Banken  oder die EZB kollabieren? Da kann ich drauf pfeifen, denn ich besitze weder Anleihen noch Bankaktien.

Aber wer interessiert sich schon für die Interessenlage des kleinen Mannes?  Das unter  Bankstern die „Finanzielle Repression“ etliche  Befürworter hat, wird jedem klar, der einen Blick in die USA wirft. Und ist es nicht so, dass alles was in Amerika „in“ ist, bald auch zu uns kommt?

Stellen Sie sich also vorsichtshalber  – als Alternative zu einer möglichen Währungsreform- auf zweistellige Inflationsraten im Euro Raum ein. Wie machen Sie das am besten?  Natürlich mit den Wertespeichern Gold und Silber.  Aber auf der Münchner Messe nahm nicht nur ein Referent das Wort „Goldverbot“ in den Mund. Je höher die Inflation, desto größer die Gefahr, dass man das Thermometer  verbietet. Ein Silberverbot ist aufgrund der industriellen Anwendungen nicht zu erwarten. Silber ist in beiden oben beschriebenen Szenarien die erste Wahl.

Auch wenn niemand einen kurzfristigen Deflationsschock ausschließen kann, so spricht mittelfristig alles für extrem steigende Silberpreise. Im kommenden Jahr könnte Silber sich als der beste Inflationsschutz erweisen. Ob wir schon 2012 oder erst 2013 dreistellige Spotpreise sehen  ist nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist die Frage, was mache ich mit  Gewinnen und wie diversifizieren ich mein Vermögen. Erst wenn das DAX: Gold unter 2  fällt, wird es Zeit, wieder über  Standardaktien nachzudenken. Derzeit sind Gold- und Silberaktien so extrem unterbewertet wie zuletzt im Herbst 2008. Wer sich den XAU Index anschaut, der sieht: der Ausbruch ist zum Greifen nah. Der massive freie Cash Flow der Gold- und Silberproduzenten und zu erwartende Übernahmen werden die Kurse antreiben. Börsennotierte Minenwerte sind aufgrund der Quartalsberichte sehr transparent.  Seit 2000 sehen wir eine klare Outperformance der Minen gegenüber  Standartaktien. Mein im November 2009 gestartetes Musterdepot hat aktuell eine nachgewiesene Performance von rund 110 % bzw. 55% p.a. und das obwohl die richtige Hausse erst noch kommt. Die High Tech Hausse brachte Gewinne von 2000%, aber der XAU Index hat seit 2001 erst um 375% zugelegt.

Diese Fakten  werden  institutionelle Anleger nicht mehr lange ignorieren und bald einsteigen. Investments in Minenaktien sind heutzutage eine sehr großeance, wenn die Auswahl der Werte gepaart ist  mit Geduld und Disziplin.

Ich verfüge über keine hellseherischen Fähigkeiten und habe nur begrenzte Mittel. Deshalb halte ich mich  an bewährte und einfache Regeln. Der beste Einstieg ist immer noch der Zeitpunkt an dem eine Aktie unterbewertet ist. Dies ist aktuell bei den meisten Minenaktien der Fall. Eine weitere Regel lautet: nicht alle Einer in einen Korb zu legen. Neben Silber und seinen Aktien gibt es außer Gold noch im Energiebereich (Öl, Gas, Kohle) aber auch bei  Industrie-Rohstoffen wie Eisenerz oder Kupfer sowie bei Nischenmetallen wie Graphit oder Vanadium sehr empfehlenswerte Anlagemöglichkeiten. Deshalb werde ich ab Januar 2012 für die Teilnehmer des Silberkurses ein zweites Musterdepot anlegen.

Gerhard Nadolny, im November 2011

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RA Torsten van Geest gegen Dr. Angela Merkel

Der Essener Rechtsanwalt hat  eine  405 seitige einstweilige Verfügung gegen unsere Bundeskanzlerin beantragt, deren Verbreitung er ausdrücklich wünscht und die man gelesen haben muss. Der Inhalt ist allerdings zu lang und zu komplex , um ihn nur kurz überfliegen zu können. Deshalb eine kleine Hilfestellung:

Anlass der Anzeige durch den Rechtsanwalt Thorsten van Geest ist die Anschlagswarnung  für den 26.6.2011 (Berliner Frauen Fußball WM). Van Geest fordert   von Frau Merkel eine Warnung der Bevölkerung und holt  dazu auf 405 Seiten extrem weit aus.

Er liefert zahlreiche Belege zu den  bekannten und vermuteten politischen Verschwörungen, insbesondere zu Bilderbergern, Freimaurern, Großbanken und Terroranschlägen unter falscher Flagge (also Staatsterror durch Geheimdienste, für die offiziell andere Gruppen verantwortlich gemacht wurden), um Kriege auszulösen und die globalen Ziele voranzutreiben. Ein geballtes Paket Information, gut zusammengesetzt, fast wie ein Buch. Nun offiziell als Anzeige eingereicht und damit aktenkundig.

Zum Inhalt:

Seite 1-11: Anzeige

Seite 12-107: Analyse 11.September als Operation unter Falscher Flagge (sehr lang, evtl. überspringen, da Film-Dokus schneller)

Seite 108-152: weitere Beispiele für Staatsterror, darunter mehrere, deren Akten inzwischen offiziell freigegeben oder bekannt sind (etwa NATO-Terror durch Gladio)

Seite 153-310: Freimaurer, Bilderberger und andere Geheimgesellschaften, Ziel: Weltrepublik/ Globalisierung/ Neue Weltordnung. Fehlende Rechtsverfolgung der Verantwortlichen der Finanzkrise. Tiefe Verstrickung zahlreicher deutscher Politiker inkl. Kohl, Schröder, Merkel, Willi Brandt, Fischer uvm. auch in KGB-Verbindungen. Interessant auch: Nur scheinbarer Untergang der UdSSR, diese soll noch volle Schlagkraft haben. Kritik an EU als quasi-kommunistisches Modell (Parlament ohne Macht, faktisch Räteregierung nach Sowjet-Modell).

Seite 310ff : angeblich geplanter Anschlag vom 26.6.2011

Ich hoffe er liegt mit seiner Anschlags- Befürchtung falsch .  Aber der Schriftsatz ist wegen des umfangreichen Puzzles insgesamt ein sehr wichtiger Beitrag zu unserer Aufklärung.

Das Thema ist aktuell, weil grundsätzlich mit einem weiteren Anschlag  á la 11.September in der jetzigen Phase der Krise durchaus zu rechnen ist. Mittlerweile sind weitere Rettungspakete der Bevölkerung kaum mehr vermittelbar und die Krise  geht  nun in Richtung Hyperinflation (durch unendlichen Ankauf von Staatsanleihen durch FED und EZB).

Einzige Alternative ist ein so genannter „Heißer Abbruch“ des Finanzsystems durch einen Auslöser, um einen externen Grund (Al Kaida, Islam, Iran etc) für den Banken- und Staatenkollaps zu haben. Die befürchtete „schmutzige Bombe“, also eine  kleine Atombombe für ein paar Häuserblocks in einer westlichen Innenstadt, ist organisatorisch einfach durchzuführen (viel einfacher als etwa 9/11). Während für eine Hyperinflation Regierung und Banken verantwortlich gemacht werden, können die Aggressionen durch einen Anschlag auf beliebige externe Gruppen gelenkt werden, mit Kriegen in der Folge, ggf. auch Bürgerkrieg in Europa gegen Moslems etc. Am Ende steht jedenfalls  eine Währungsreform.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass diese Anzeige die Meinung des RA van Geest wiedergibt und nicht  meine Meinung, gleichwohl empfehle ich seine  spannende Lektüre: Entscheident ist nicht, dass man alles glaubt was er schreibt, doch man muss wissen, dass es  Pläne für eine neue Weltordnung (NWO) , gibt die apokalytisch sind.

Silber ist in einer Desinformationsblase

Wer heute einen Blick in den FTD Artikel „Silber nimmt Anlauf auf uralte Rekordmarke“ wirft, erfährt: „Zahlreiche Analysten und Experten sehen Silber schon jetzt in einer Blase, viele Rohstoffstrategen warnen daher vor erheblichem Rückschlagpotenzial.“

(Quelle: www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:edelmetallhausse-silber-nimmt-anlauf-auf-uralte-rekordmarke/60039111.html)

Wer gestern einem Artikel von Bob Capman las, der erfuhr nicht nur, dass 96 % aller „Edelmetallexperten“ Vollidioten sind, sondern las  auch folgendes:

In reference to real money the silver trap JPMorgan Chase and HSBC have been trapped in is in all probably coming to a close. We see default somewhere between $48.00 and $60.00. The losses could be as high as $150 billion. No one knows how settlement will be carried out. There could be total default, partial default or the government could step in and supply the capital for a bailout.” (Quelle:  http://news.goldseek.com/InternationalForecaster/1302704507.php)

In Bezug auf  Silber als echtes Geld geht Chapman davon aus, dass  JP Morgan Chase und HSBC in der Falle sitzen.  Er sieht das  Ende  irgendwo zwischen $ 48,00 und $ 60,00 kommen und schätzt die  möglichen Verluste auf bis zu  150 Milliarden $. Niemand weiß, wie diese Summen ausgeglichen werden können und ob die  Regierung ein Rettungspaket bereitstellen wird. Sollten die offenen Short Positionen an der COMEX nicht glattgestellt werden können, ist mit einer Silber Preisexplosion auf 100 USD zu rechnen. Ob Derivate auf Silber (ETFs, Optionsscheine etc.) dann noch bedient oder deren Handel wegen Zahlungsunfähigkeit der Emittenten ausgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Wer liefert nun den stärksten Tobak ab? Chapman, der  von einem baldigen „Default“ von JPM und HSBC ausgeht oder die FTD, die in ihrem Artikel sogenannte Experten schon von einer Blase sprechen lässt. Meine Antwort ist eindeutig: was die Financial Times abliefert ist Desinformation und was Chapman sagt ist Realität. Wie kommt er aber zu seinen Zahlen? Er wird  wohl davon ausgehen, dass die  Großbanken  mind. 10mal mehr Papiersilber verkaufen, als sie physisch besitzen. (Im Fall von JPM waren es an der COMEX seit Dezember rund 395mal so viel: 12,2 Millionen verkaufte Unzen zu 30484 Unzen im  Bestand.)

Geht man von einer weltweiten „Produktion“ von  6.000 MIO Papierunzen aus und davon, dass diese beiden Banken zusammen rund 25 % dieses Papiersilbermarktes beherrschen, dann kommt man auf 1,5 Milliarden  Papierunzen, die ungedeckt sind oder auf mögliche Verluste von 100 Dollar pro Unze.

So lässt sich jedenfalls die „bis zu 150 Milliarden Dollar“ Verlust  Schätzung  in etwa nachvollziehen. Wobei die absoluten Zahlen weniger interessant sind als die Größenordnungen.

In zwei Punkten aber hat die FTD völlig Recht. Erstens: es gibt eine Blase. Aber es ist die Blase an ungedecktem Papiersilber und zweitens: diese Blase wird platzen.

Sie  wird aber nicht platzen, weil die Zentralbanken die Inflation bekämpfen, denn wenn sie das ernsthaft tun würden, krachte das Papiergeldsystem von dem sie leben, zusammen. Nein sie wird platzen, weil jeder Ponzi Trick früher oder später zusammenbricht. Die wunderbare Vermehrung von Silber in Form von Optionsscheinen und anderen Bankprodukten ist im Prinzip nichts anderes als ein  Tricks des Betrügers Namens Ponzi. Wie der endete ist bekannt, er verarmte und starb nach einem Hirnschlag, seine Bestattung musste ein anderer bezahlen.

Wer wird die Bestattungskosten von JPM übernehmen, wenn diese Bank an  ihrem Trick mit den ungedeckten Silberverkäufen zusammenbricht?  Wie man kürzlich lesen konnte hat JPM den Bilanz- Gewinn  auf 5,6 Milliarden USD erhöht, weil es die Rückstellungen auf nur noch 1,2 MRD USD zurückfuhr. Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe müssen einer Bank, die zum Eigentümerkreis der FED gehört, aber  nicht zwingend das Knick brechen. Da JPM  ein wesentlicher Teil des Systems ist,  wird man wahrscheinlich versuchen, sie zu retten, um das gesamte FED System vor dem Untergang zu bewahren. Im Juni läuft das QE2 Programm aus. Der Kongress und die FED müssen sich dann etwas Neues einfallen lassen, um das Bankenwesen über Wasser zu halten. Und das was  sie sich einfallen lassen werden, wird, egal wie man es nennt,  wieder eine Größenordnung von Billionen US Dollar haben. Ein Rettungspaket für gescheiterte  COMEX Spekulationen in Höhe von wenigen Prozenten dieser Summe ist da bestimmt noch unterzubringen.

Die Zeichen stehen also weiter auf einer Ausweitung der Geld- und Kreditmengen.  Wenn es aber immer mehr Geld und immer weniger Silber gibt, dann kann es – unabhängig von der Frage- ob wir schon am Beginn einer Hyperinflation stehen- für den Preis  nur eine Richtung geben: den  Norden.

Bei einer realen Inflation von mindesten 5 % in der westlichen Welt und Zinsen, die zwischen 0,5 und 1,25% liegen, kann es auch für die Leitzinsen  nur einen Weg geben: den Norden. Höhere Zinsen bedeuten aber höhere Kosten, nicht nur für Unternehmen und Hausbesitzer, sondern auch für Staaten und Steuerzahler.

Steigende Kosten treiben die Preise und reduzieren Kaufkraft und Gewinne. So was nennt man dann eine rezessive Inflation. Rezessiv, weil die Wirtschaft schrumpft und Inflation, weil die Preise steigen .

Welche Auswirkung die Inflation auf die Menschen hat, ist schon im 14 Jahrhundert von einem Mönch so beschrieben worden:“… Und so würde der Fürst schließlich in der Lage sein, fast sämtliche Gelder oder Reichtümer seiner Untertanen an sich zu ziehen und sie zu versklaven…“

Ersetzt man in diesem Zitat, sozusagen als update ins 21. Jahrhundert, den Begriff „Fürst“ durch Bank  und Untertanen durch Bürger so ergibt sich…

Und so würde die Bank schließlich in der Lage sein, fast sämtliche Gelder oder Reichtümer der Bürger an sich zu ziehen und sie zu versklaven…

Wer einmal begriffen hat, dass unser Geldsystem auf Wachstum programmiert ist, dass es also exponentiell wachsende  Geldmengen gibt, die aber nicht durch ein entsprechendes Wachstum an Waren und Dienstleistungen neutralisiert werden können, der hat auch begriffen , dass uns nur noch eine baldige Beendigung dieses Geldsystems vor einer Hyperinflation schützen kann. Beide Szenarien bedeuten aber eine Entwertung von Papiergeld. Die Versicherung dagegen sind Edelmetalle.

Wer weiss, dass der Silberpreis ein sehr gutes Barometer für Inflation ist, der versteht auch, dass die Deutsche Bank lt. dem o.a. FTD Artikel „erst ab 50 Dollar von einer Blase sprechen will“. Entweder können die Jungs mit dem blauen Balken keine Charts lesen, denn sonst wüssten sie, das Silber bei 50 USD noch viele „Meilen“  unter seinem inflationsbereinigten Nachkriegshoch von 1980 und  noch „Lichtjahre“ unter seinem Allzeithoch  von 1477 steht, oder sie betreiben bewusste Desinformation.

Warum ? Natürlich weil man die reale Inflation verheimlichen will. Lt. dem oben zitierten Bob Chapman läge der Goldpreis  – würde man die reale Inflation zugrunde legen – inzwischen bei rund 8000 Dollar. Gehen wir vorsichtshalber von der geschönten Inflationsrate aus, dann liegt dieser inflationsbereinigte Goldpreis bei etwa 2500 Dollar. Bei einem zu erwartenden  Gold / Silber Ratio von 1:16 (oder tiefer) am Höhepunkt der Silberhausse ergibt sich demnach ein zu erwartender Silberpreis von 160 USD. Zu diesem Ergebnis bin ich auf ganz anderen Wegen und  vor Jahren, schon mehrfach gekommen.

Fürs Protokoll verrate ich heute meine aktualisierte Silberpreis- Prognose:

Silber wird in 2011 die 50 USD überschreiten und in 2012 bis auf etwa 120 USD steigen. Danach wird es massiv einbrechen, um bis zu 50%.  Diese Korrektur wird aber nur von kurzer Dauer sein und spätestens in 2014 werden dann die aus heutiger Sicht zu erwartenden 160 USD  erreicht werden.

Gerhard Nadolny, am 14.04.2011

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Deutschland nach Fukishima: nüchtern analysiert.

Ich muss gestehen, dass die friedliche  Nutzung der Atomenergie eine latente Gefahr  für unseren gesamten Globus darstellt, hatte ich verdrängt. Auch ich fiel auf die atomaren Rattenfänger rein, die billigen Strom, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand versprachen, in Wirklichkeit aber nur ihren eigenen Profit im Auge hatten. Damit ist es nun vorbei. Jetzt darf es für verantwortungsbewußte Politiker nur noch eine Frage geben: wann und wie steigen wir aus der  Atomtechnik aus.

Erste Konsequenzen, nüchtern analysiert:

1) Wer bei dieser Frage innerhalb von wenigen Tagen seinen Standpunkt völlig verändert, so wie unsere Bundesmutti, der zeigt nur: ihm geht es weniger um seinen  Amtseid, sondern zunächst mal um den Wahltermin in 14 Tagen. Nüchtern analysiert heisst das für mich: unsere Bundeskanzlerin hat  ihre politische Zukunft durch  Fukushima verloren. Ihre Macht wird am 27.3.11 für jeden erkennbar dahinschmelzen.

2) Merkel hat während Fukushima  die  EU in eine verfassungswidrige Transferunion überführt und so die Kernschmelze des Finanzsystems und des Euros beschleunigt.

3) Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Katastrophe in Japan werden das  Wachstum bremsen und die Belastungen für den Endverbraucher erhöhen. Den Traum einer Entschuldung über Wachstumsraten  kann man spätestens jetzt vergessen.

4) Wenn Energie knapper wird, müssen die Preise steigen. Dies vergrößert die Schuldenkrise. Wenn jetzt auch noch die Kosten für Schulden, also die Zinsen steigen, wird für  Staaten wie Japan, GB oder  USA der Staatsbankrott immer wahrscheinlicher. Neben der Kernschmelze des Finanzsystems beschleunigt Fukushima  auch die Kernschmelze der hochverschuldeten westlichen Staaten. Von  dieser staatlichen Kernschmelze wird sich weder der Euro noch Deutschland  ganz abkoppeln können.

5) Die Revolutionen in der arabischen Welt haben auch eine Kernschmelze des Petro Dollar Standards eingeleitet. Am Ende dieses Prozesses wird der Dollar als Leitwährung zerstört werden und die USA ihren GAU erleben.

Das  System der atomaren Stromerzeugung war nicht nachhaltig und ist nun am Ende. Das System der ungedeckten Gelderzeugung ist ebenfalls nicht nachhaltig und wird den nächsten weltweiten GAU darstellen. Wann das Finanzsystem untergeht ist nach wie vor aber schwer abzuschätzen.

Als Bürger haben wir jetzt noch die Wahl,: auf zu stehen und uns von diesem System zu entfernen, oder aber den finanziellen Fallout aus nächster Nähe und mit all seinen Auswirkungen zu erleben.

Offener Brief an Angela Merkel

Liebe Frau Bundeskanzlerin,

als Physikerin kennen Sie die Sprengkraft exponentieller Systeme. Als Bundeskanzlerin wissen Sie spätestens seit der persönlichen Erklärung des FDP Abgeordneten Schäffler im Mai 2010, dass es sich auch bei unserem derzeitigen Geld um ein Schneeballsystem handelt. Jedes Schneeballsystem hat ein Ablaufdatum und hinterlässt bei seinem Untergang viele Opfer. Aufgrund des Zinseszinses sind inzwischen aus 40 DM Papiergeld, mit denen jeder Bürger in 1948  ausgestattet wurde, rund 24.000 Euro öffentliche Schulden pro Kopf geworden. Diesen  Schulden stehen  Guthaben in gleicher Höhe gegenüber. Wer sind unsere Gläubiger? Wer erzeugt das viele Geld, welches dann als Schulden bei uns landet? Warum sagen Sie den Menschen nicht, dass die Zentral- und vor allem aber die Geschäftsbanken rund 98 % des Geldes, also unserer Schulden, aus dem Nichts erzeugen, die Zinsen dafür aber behalten dürfen? Warum klären Sie die Bürger nicht auf, dass in jedem Produkt, welches wir kaufen,  ein Zinsanteil von 30-40 % einkalkuliert ist. Nicht nur in der Miete,  auch im täglichen Brot und im Bier .

Sehr geehrte Frau Bundekanzlerin, ich bin davon überzeugt, Sie haben das Papiergeldsystem verstanden und wissen: der Euro hat ein Ablaufdatum .

Jedes ungedeckte Papiergeld will,  spätestens nach etwa 60 Jahren,  zu seinem inneren Wert zurückzukehren. Dies haben Sie, im Herbst  2008, also 60 Jahre nach Einführung der DM (Euro Vorgänger) durch Ihr ungedecktes Versprechen an uns Bürger, der Staat garantiere für unsere Euros, noch gerade so verhindern können. Seitdem sind Sie permanent damit beschäftigt, den Euro zu retten. Warum eigentlich? Sie wissen doch ganz genau, dass der Staat den Euro nicht retten,  sondern nur sein Sterben  hinauszögern kann? Warum ? Um die Deutsche Bank, die sich mehrheitlich in ausländischer Hand befindet, zu retten? Um noch mehr  Öl ins Krisenfeuer zu schütten? Für Griechenland wurde vor einem Jahr der Rettungsschirm erfunden. Genützt hat es nichts, inzwischen bestätigen sogar die Ratingagenturen: Griechenland ist pleite und wird seine Zinsen nicht mehr lange bedienen können. Was haben Sie  getan, seitdem Sie mit Ihrem Finanzminister vor die Kamera getreten sind und das Gerücht verbreiteten, unsere Spareinlagen seien sicher? Welche Lösungen für unser Schuldenproblem haben Sie, außer einem permanenten Rettungsschirm, also noch mehr Schulden, entwickelt?

Bitte klären Sie uns auf. Ich und viele, viele andere Bürger können nicht erkennen, welche Lösungen Sie gefunden haben . Unser  Eindruck: das Problem wird durch Ihr Krisenmanagement nur verschlimmert. Das Ablaufdatum des Euros rückt immer näher. Dann werden nicht nur  unsere  Spareinlagen sondern auch Ihre Leistungen als Bundeskanzlerin neu bewertet  werden. Wollen Sie wirklich so enden wie der Euro?

Noch ist es nicht zu spät. Noch könnten Sie mit  uns aufbrechen, um den Euro zu verlassen. Was Deutschland braucht ist ein neues, echtes  Geld. Nicht irgend einen  Geldstandard, indem wir wieder  die Rolle der Zinssklaven für eine kleine Finanzelite haben, sondern  ein freies Marktgeld.

Wir sind der Markt und wir wollen entscheiden, was wir als Geld akzeptieren.

Derzeit liegt das Geldmonopol beim Staat. Davon profitiert , wie die  staatlichen Schuldentürme beweisen, aber weder der Staat noch seine Bürger, sondern nur wenige  Monopolisten. Dies ist schlecht und muss geändert werden. Dafür wurden Sie, liebe Frau Merkel, vom Volk  gewählt. Also erledigen Sie gefälligst Ihren Job .

Ihr

Gerhard Nadolny, im März 2011

P.S.

Ich bitte alle Bürger, die meinen Brief unterschreiben können diesen zu kopieren und mit Ihrer eigenen Unterschrift versehen, an Frau Merkel zu senden.